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Elektroheizung Test 2021 • Die 7 besten Elektroheizungen im Vergleich

Elektroheizungen sind eine besondere Art der Heizmöglichkeiten und bieten unterschiedliche Wärmeproduktionen für die verschiedensten Anlässen. Wir haben uns die Tests und Vergleiche angesehen. Lesen Sie mehr zu unseren Ergebnissen und lassen Sie sich von uns beraten.

Elektroheizung Bestenliste 2021

Letzte Aktualisierung am:

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Was ist eine Elektroheizung und wie funktioniert sie?

Elektroheizungen sind Heizgeräte, die aufgrund von elektrischer Energie Wärme erzeugen können. Sie funktionieren auf der Basis von speziellen Elementen, die sich unter einer bestimmten Spannung erwärmen. Diese Elemente besitzen immer einen elektrischen Leiter, der unter erzeugter Spannung einen hohen Widerstand bilden muss.

Denn die sogenannten Heizwiderstände oder Heizleiter erwärmen sich, wenn sie an das Stromnetz angeschlossen werden. Dies geschieht, wenn elektrische Energie durch sie hindurchfließt. Der Vorgang ist auf die Elektronenbewegung im Inneren der Materialien zurückzuführen.

Prinzipiell können einfache Metalldrähte für Elektroheizungen genutzt werden. Allerdings ist der Gebrauch von Stoffen, die hohen  Temperaturen über eine lange Zeit Stand halten können, ohne dabei zu schmelzen, üblicher.

Vor allem ein hoher Widerstand ist vorteilhaft für den Bau einer Elektroheizung, da hierdurch die Länge des Heizleiters reduziert werden kann.

Welche Arten von Elektroheizungen gibt es?

Unter den Elektroheizungen finden Sie viele verschiedene Arten mit unterschiedlichen Einsatzgebieten. Im folgenden Artikel haben wir Ihnen die einzelnen Arten zusammengefasst und genauer erklärt.

Infrarotheizungen

Infrarotheizungen erwärmen Gegenstände in ihrer Umgebung durch die Nutzung von elektromagnetischen Wellen. Sie strahlen ihrer Energie genau wie die Sonne gleichmäßig ab.

Die erzeugte Wärme trifft auf die Oberflächen in ihrer Umgebung. Dadurch werden sie aufgeheizt und sie strahlen wiederum Energie ab.

Sie können die Funktionsweise mit einem Spaziergang im Freien vergleichen, bei dem die Sonne auf Ihre Haut trifft und diese erwärmt.

Speicherheizung

Elektrische Speicherheizungen sind mit einem Puffer ausgestattet. Er speichert bereits erzeugte Energie im Gerät. Dadurch können die Räumlichkeiten auch ohne Stromversorgung mit Wärme versorgt werden.

Das macht vor allem Sinn, wenn Sie eine Fotovoltaikanlage besitzen und Energie im Überschuss vorhanden ist. Die Speicherheizung wandelt die elektrische Energie in Wärme um und gibt sie zeitversetzt an den Raum ab.

Auch die Nachtspeicherheizung ist ein gutes Beispiel für eine sinnvolle Nutzung der Speicherheizung. Hierbei wird günstiger Nachtstrom in thermische Energie umgewandelt und am folgenden Tag an den Raum abgegeben.

Teilspeicherheizung

Auch die Teilspeicherheizung ist mit einem Wärmespeicher ausgestattet. Dieser wird durch den Heizleiter auf maximal 80 bis 90 Grad Celsius erwärmt, wobei ein Teil der Wärme direkt abgegeben wird. Die restliche thermale Energie wird gespeichert und kann zu einem anderen Zeitpunkt abgegeben werden.

Durch die Funktionsweise ermöglicht es Ihnen, Ihre Heizleistung individuell zu regeln und es bietet Ihnen eine hohe Effizienz.

Direktheizung

Bei Direktheizungen wird die erzeugte Wärme des stromdurchflossenen Leiters direkt an den Raum abgegeben. Dadurch entsteht vor allem im direkten Umfeld sehr schnell eine wohlige und gemütliche Atmosphäre.

Diese Art funktioniert besonders einfach bei Heizlüftern. Diese kleineren Geräte besitzen zusätzlich einen Ventilator, welche Luft aus dem Raum durch einen Heizwendel bläst und als warme Luft wieder zurück in den Raum abgibt.

Er ist sehr mobil und kann schnell hohe Temperaturen in seiner Umgebung erzeugen. Nach dem Ausschalten wird es in seiner Umgebung dagegen sehr schnell wieder kalt.

Elektroheizungen werde durch Elektrizität betrieben. Sie können unterschiedlich hohe Leistungen erbringen.

Flächenheizung

Im Gegensatz zu anderen Heizkörpersystemen wird die Wärme bei Flächenheizungen nicht über Konvektion, sondern über Wärmestrahlung erzeugt. Das funktioniert ähnlich wie das Erwärmen durch die Sonne.

Thermische Energie wird gleichmäßig über große Flächen abgegeben. Erst beim Auftreffen auf Personen, Wände oder andere feste Körper wird die Wärme wirksam. Das fühlt sich um einiges besser an und spart zudem auch noch Heizkosten. Durch diese Art der Erwärmung kann die Raumtemperatur individuell geregelt werden.

Warmwasserbereiter

Warmwasserbereiter sind eine Sonderform der Elektroheizungen. Sie erhitzen nicht direkt einzelne Räume im Haus, sondern sind für das Erhitzen von Trinkwasser oder Heizungswasser im zentralen Heizungssystem zuständig.

Allerdings unterscheidet sich die Funktionsweise kaum von anderen Heizsystemen. Auch bei dieser Art befindet sich im Kern ein Heizleiter, der sich unter Spannung erwärmt.

Diagramm zum Preis-Leistungs-Verhältnis der Elektroheizungen

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Kaufkriterien im Elektroheizung Test 2021

Um Ihnen bei Ihrer Entscheidung zu helfen, zeigen wir Ihnen im folgenden Abschnitt die wichtigsten Kaufkriterien für Elektroheizungen. Damit Sie sich für das richtige Gerät entscheiden, sollten Sie die Kriterien unbedingt beachten.

Heizleistung

Die Heizleistung gibt an, wie schnell die Elektroheizung die Räume Erderwärmung kann. Außerdem sollten Sie beachten, ob die Leistung für eine oder mehrere Räume geeignet ist und auf welche Temperatur erhitzt werden kann. Es ist ein wichtiges Kriterium zur Kaufentscheidung für die richtige Elektroheizung.

Regelbarkeit

Bei manchen Elektroheizungen kann die Temperatur individuell reguliert werden.Die Regelbarkeit ist bei einigen Geräte sehr unterschiedlich. Manche Elektroheizungen haben allein einen An- und Ausschalter, wohingegen andere Heizungen ein Display haben, auf dem Sie Ihre gewünschte Temperatur genau einstellen können. Da diese Funktionsweise sehr wichtig für den Gebrauch von Elektroheizungen ist, ist sie auch entscheidend für die Bewertung der Kaufkriterien.

Zusatzleistungen

Viele Elektroheizungen haben zudem unterschiedliche Zusatzfunktion, um den Gebrauch der Heizung so einfach wie möglich zu gestalten und Unfälle zu vermeiden. Sie sollten besonders darauf achten, wo Sie Ihre Elektroheizung einsetzen möchten und welche Zusatzleistungen auf jeden Fall vorhanden sein sollten.

Alternativen zu Elektroheizungen

Es gibt einige Alternativen zu Elektroheizungen. Die wichtigsten Heizsysteme haben wir dir zusammengefasst und genauer erläutert.

Konventionelle Warmwasserheizungen

Sie verbrennen Rohstoffe, um diese chemisch entstandene Energie in Wärme umzuwandeln und auf das Heizungswasser zu übertragen. Diese Flüssigkeit zirkuliert durch das ganze Haus und gibt die entstandene thermische Energie über Heizflächen an die einzelnen Räume ab. Es ist auch möglich, die erzeugte Energie an einen Speicherkern abzugeben.

Im Gegensatz zu Warmwasserheizungen ist die Funktionsweise einer Elektroheizung gegenüber einer Warmwasserheizung deutlich einfacher, da Wärmeerzeuger und Heizflächen in der Regel ein und dasselbe Gerät sind.

Gasbrennwertheizungen

Gasbrennwertheizungen sind eine wirtschaftliche Alternative, falls ein Gasanschluss vorhanden ist. Sie sind in der Anschaffung vergleichsweise günstig und verbrauchen nicht viel Platz. Zudem sind Sie unabhängig vom Keller, da Gasbrennwertthermen klein sind. Ein Lagerraum für Brennstoff ist auch nicht notwendig.

Falls Sie keinen Gasanschluss haben, können Sie auf einen Flüssigtank zurückgreifen. Dafür benötigen Sie im Garten einen Gastank, welcher entweder in die Erde eingegraben wird oder einfach unter dem Dach im Garten steht.

Pelletheizung oder Wärmepumpe

Diese beiden Alternativen sind eine umweltschonende und vom endlichen Rohstoff Öl unabhängige Wärmequelle. Allerdings müssen Sie für die Pellets, welche sie zum heizen der Pelletheizung benötigen, einen Lagerraum einplanen.

Wärmepumpen nutzen zur Wärmeerzeugung ihre Umgebungswärme. Sie können die Wärme aus der Erde, dem Grundwasser oder der umgebenden Luft entnehmen. Hierbei sind Luftwärmepumpen-Systeme günstiger, da für sie keine Erd- oder Bohrarbeiten stattfinden müssen. Für den Berieb der Wärmepumpe fallen zudem Stromkosten an.

Weiterführende Links und Quellen

https://heizung.de/elektroheizung/funktionsweise/

https://heizung.de/elektroheizung/wissen/elektroheizung-im-test-systeme-im-vergleich/

https://www.vaillant.de/heizung/heizung-verstehen/tipps-rund-um-ihre-heizung/nachtspeicherheizung/

https://www.energieheld.de/heizung/elektroheizung/kosten

https://www.thermotec.ag/elektroheizung-als-alternative-zum-nachtspeicher

FAQ

Wer braucht eine Elektroheizung?

Elektroheizungen eignen sich meist für speziellere Situationen. Sie sollten sich also vorab überlegen, zu welchem Zweck Sie die Heizung einsetzen möchten. Brauchen Sie einen Heizkörper, der vor dem Duschen schnell das Bad erhitzen soll? Oder für den Winter, um einen bestimmten Raum im Haus zu erwärmen? Wenn Sie sich vorab Gedanken über die gewünschten Anforderungen machen, fällt Ihnen die Entscheidung für die richtige Elektroheizung garantiert leichter.

Welche ist die beste Elektroheizung?

Die beste Elektroheizung ist immer abhängig von den Anforderungen des Käufers und wofür sie eingesetzt werden soll. Falls Sie eine Heizung suchen, die nur in einem Raum eingesetzt werden soll, ist ein kleinerer Heizkörper mit geringerer Leistung absolut ausreichend. Sollen mit dieser Elektroheizung aber mehrere Räume über einen längeren Zeitraum geheizt werden, sollten Sie vor allem auf das Material achten und das ausreichend Leistung verfügbar ist.

Welche Erhitzungsmethoden gibt es bei Elektroheizungen?

Die Elektroheizung erzeugt Wärme durch Elektrizität. Radiatoren und Konvektoren wandeln den Strom direkt ohne Zwischenspeicher in Wärme um. Diese Art von Heizungssystemen nennt man auch Direktheizungen. Einen großen Unterschied vom Äußerlichen gibt es zu anderen Heizkörpern nicht. Teilweise sind sie mit Öl gefüllt, das elektrisch erhitzt wird und seine Wärme abgibt. Andere Elektroheizungen verfügen beispielsweise über einen Heizleiter, der in Schamottsteinen oder anderen Natursteinen verlegt ist. Dieser wird erwärmt und gibt seine Wärme (meist als Strahlungswärme) an seine Umgebung ab. Die Funktionsweise der Heizlüfter ist vergleichbar mit einem Föhn und sie geben ihre Wärme auch direkt an die Räumlichkeit weiter. Im Gegensatz hierzu ist die Funktionsweise von Infrarotheizungen eine andere. Statt die Umgebung zu erwärmen, strahlen sie ihre Energie auf die umliegenden Körper aus und erwärmen diese. Dadurch wird weniger Energie verbraucht. Eine andere Erhitzungsmethode ist die Speicherheizung (auch bekannt als Nachtspeicheröfen oder -heizungen). Wie bereits im Namen erwähnt, wird das Speichermedium nachts erwärmt und gibt tagsüber seine Wärme an seine Umgebung ab. Der Heizleiter sind hierbei ebenfalls Heizdrähte, meist aus Keramik oder ähnlich hitzebeständigem Material.

Worauf wird bei Test und Vergleich besonderer Wert gelegt?

Ein besonders wichtiges Kriterium ist, wie im Kriterienteil bereits erwähnt, die Heizleistung. Dafür sollten Sie sich vor dem Kauf fragen, wofür Sie Ihre Elektroheizung einsetzen möchten. Es gibt große Unterschiede von den Angeboten der Heizleistungen. Außerdem wird bei Tests besonders viel Wert auf die Regelbarkeit der Geräte gelegt. Ist ein Display in dem Gerät eingebaut, mit dem die Temperatur und andere Zusatzleistungen bestimmt werden können, oder ist nur ein An- und Ausschalter vorhanden? Natürlich wird auch das Design, die Farbe, die Maße und das Gewicht in die Bewertung von Elektroheizungen mit einbezogen.

Welche Vorteile haben Elektroheizungen?

Elektroheizungen haben viele Vorteile gegenüber anderen Heizsystemen. Ein großer Vorteil sind die geringen Investitionskosten. Da keine Rohre gelegt werden müssen, benötigen Sie für Ihren Heizkörper lediglich einen Stromanschluss. Ein weiterer Punkt ist die einfache Installation, die besonders einen nachträglichen Einbau vereinfachen. Außerdem wird für Elektroheizungen kein Kamin benötigt. Dadurch müssen Sie natürlich auch keinen Schornsteinfeger zu sich nach Hause bestellen und sparen ebenfalls Kosten. Dieser Heizungstyp muss zudem nur selten gewartet werden und ist sehr langlebig, wodurch sie nicht direkt wieder in ein neues Heizungssystem investieren müssen. Eine Brennstoffbevorratung ist ebenfalls nicht nötig. Da Sie die Heizung einfach nur an den Strom anschließen müssen, benötigen Sie weder Heizöl noch Pellets oder Brennholz. Außerdem muss kein Brennstoff im Voraus finanziert werden.

Wie viel Strom verbrauchen Elektroheizung?

Der Stromverbrauch einer Elektroheizung wird vor allem durch die Anzahl der Heizkörper bestimmt. Davon ist auch die Leistung der jeweiligen Heizung abhängig. Mit einem einzelnen Heizkörper mit 200 Watt erreichen Sie beispielsweise eine Heizleistung von bis zu 288 kWh pro Jahr. Es gibt außerdem Elektroheizungen mit größeren Heizkörpern. Diese können mit bis zu 1500 Watt Leistung etwa 2160 kWh pro Jahr an Heizleistung erreichen.

Wie funktioniert der Nachtspeicher einer Elektroheizung?

Die Nachtspeicherheizung ist eine Art der Elektroheizung. Der elektrische Strom für die Wärme wird über Nacht erzeugt und am nächsten Tag wird die Wärme in den Raum abgegeben. Dies wird durch einen Speicher ermöglicht, den die Heizung besitzt. Die Wärme wird in einem speziellen Speicherkern-Stein gespeichert. Die Heizelemente liegen, anders als in einem Heizstrahler, nicht offen, sondern sind zwischen dem Speicherkern-Stein eingefügt. Aufgrund der guten Wärmedämmung wird nur ein geringer Teil der Wärme abgegeben. Durch einen integrierten Lüfter kann die gespeicherte Wärme bedarfsgerecht bereitgestellt werden. Dies kann über einen Raumtemperatur-Regler gesteuert und verteilt werden.

Welche Sicherheitsfunktionen haben Elektroheizungen?

Viele Elektroheizungen besitzen bestimmte Sicherheitsvorkehrungen. Sie sollte selbstverständlich aus einem flammenhemmenden Material bestehen, da in Ihnen eine sehr hohe Spannung erzeugt wird, um Wärme an die Umgebung abzugeben. Daher benötigen Sie natürlich einen Überhitzungsschutz und einen Überspannungsschutz. Zudem ist ein Spritzwasserschutz von Vorteil, da so kein Wasser an die Leitungen der Elektroheizung gelangen oder in die Steckdose fließen kann. Breite Standfüße und ein Kippschutz sorgen für einen stabilen Stand der Heizung. Dadurch ist die Gefahr, dass sie umkippen könnte, verringert und es besteht eine höhere Sicherheit für Ihr zuhause.

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