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Ölradiator Test 2021 • Die 7 besten Ölradiatoren im Vergleich

Ob zum Campen, für das eigene Zuhause oder für die Garage: man kann in zahlreichen Situationen rasch Wärme gebrauchen. Für solche Situationen eigenen sich besonders mobile Heizungen, wie etwa ein Ölradiator. In diesem Artikel wollen wir Ihnen verschiedene Ölradiator-Modelle vorstellen, um Ihnen die Kaufentscheidung einfacher zu gestalten. Dafür haben wir uns die Modelle für Sie näher angeguckt und miteinander verglichen. Erfahren Sie hier mehr zu den Ergebnissen unserer Recherche.

Bernd Vogelsammer
Bernd Vogelsammer

Den größten Teil meines Lebens habe ich mit der Bearbeitung von Holz und Holzwerkstoffen verbracht. Über die Jahre habe ich mich als begeisterter
Bastler und Tüftler in weitere Bereiche vorgetastet und verfüge, auch dank der zahlreichen Produkttests für expertentesten.de, über ein erwiesene handwerliches Allgemeinwissen.
Meine große Leidenschaft ist das Schrauben an und Fahren von Oldtimern.

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Ölradiator Bestenliste 2021

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Was ist ein Ölradiator und wie funktioniert er?

Das Thermoöl speichert die Wärme, weshalb das Gerät selbst eine halbe Stunde nach der Ausschaltung Wärme abgibt.

Bei einem Ölradiator handelt es sich um ein elektrisches Heizgerät, welches Räume mithilfe von Strom erwärmt. Ein Ölradiator sieht zwar aus wie eine gängige Heizung, dennoch muss man den Heizköper an eine Steckdose anschließen und ist nicht fest installiert. Meistens statten Produzenten ihre Ölradiatoren mit Heizrippen aus – sprich – mit miteinander verbundene Heizplatten. Diese bilden eine größere Oberfläche, wodurch mehr Wärme an den Raum abgegeben werden kann.

Es gibt vielfältige Modelle, die verschiedene Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten besitzen, wie unter anderem:

  • Heizeinstellungen
  • Kontrollfunktionen
  • Sicherheitsfunktionen
  • Rollen für Mobilität

Der Name dieser Geräte stammt von dem inneren Wärmeübertragungsmedium, einem speziellen Thermoöl. Ölradiatoren arbeiten demnach nach dem Konvektionsprinzip; Elektrischer Strom erhitzt das Thermoöl, welches die Wärme an die Heizelemente überträgt. Die Rippen strahlen daraufhin die thermische Energie als Wärme an die Umgebung ab.

Die Strahlungswärme wird von vielen als besonders angenehm wahrgenommen, allerdings benötigt ein Ölradiator auch eine bestimmte Aufwärmzeit, um die volle Leistung erbringen zu können. In der Regel brauchen sie um die 10 Minuten zum Aufheizen des Öls.

Diagramm zum Preis-Leistungs-Verhältnis der Ölradiatoren

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Welche Arten von Ölradiatoren gibt es?

Ölradiatoren kann man grundsätzlich nicht in verschiedene Arten unterteilen. Sie unterscheiden sich wenn schon in der Anzahl von Funktionen und der Anzahl der Heizrippen. Allerdings gibt es Ölradiatoren, die spezielle Merkmale mit sich bringen.

Ölradiator mit Gebläse

Ein Ölradiator mit Gebläse stellt eine Kombination aus einem Heizlüfter und einem Ölradiator dar. Der Heizlüfter ermöglicht es die benötigte Aufwärmzeit zu kompensieren. Während der Ölradiator noch dabei ist sich aufzuheizen, kann das Gebläse bereits in Betrieb genommen werden. Wenn Sie Wärme nur für eine kurze Zeitspanne brauchen, dann steht es Ihnen auch zur Wahl nur das Heizgebläse zu benutzen.

Ölradiator mit Kamineffekt

Ein Ölradiator mit Kamineffekt ist ein effizienter Heizer, welcher, wie ein Kamin, Luft anziehen kann, um die Heizeffizienz des Ölradiators zu steigern. Genau wie bei einem Ölradiator mit Gebläse, ist hier ein Ventilator notwendig, der aber nicht explizit Wärme produziert. Er beschleunigt stattdessen den Aufwärmprozess und sorgt außerdem für eine gleichmäßige Wärmeverteilung.

Kaufkriterien im Ölradiator Test 2021

Es gibt vielfältige Kriterien, mit denen Sie Ölradiatoren vergleichen und bewerten können. Im folgenden Teil möchten wir Ihnen zeigen, anhand welcher Faktoren sich ein Vergleich und eine Bewertung durchführen lässt. Mithilfe dieser Kriterien wird Ihnen die Entscheidung leichter fallen.

Heizleistung

Ölradiatoren haben unterschiedliche Heizleistungen, die in Watt angegeben werden. Die meisten Modelle werden mit einer maximalen Leistung von 600 bis zu 2500 Watt angeboten.

Die Heizleistung eines Ölradiators ist ein entscheidender Faktor für die Raumgröße. Sie sollten bei der Auswahl die Angabe für die maximale Raumgröße beachten und gucken, ob die zukünftige Anschaffung überhaupt für Ihre Raumgröße geeignet ist. Es ist von daher zu empfehlen, dass Sie den ausgewählten Raum zuvor erstmal vermessen.

Sicherheitsfunktionen

Für die maximale Sicherheit sollten Sie darauf achten, ob ein Gerät mit gewissen Sicherheitsfunktionen ausgestattet ist. Gegen eine mögliche Überhitzung oder Frost haben die meisten Ölradiatoren eine Automatik integriert bekommen, die bei Überhitzungs- oder Frostgefahr das Gerät automatisch abschaltet.

Eine Kippschutzfunktion kann für zusätzlichen Schutz sorgen, indem sich der Ölradiator beim Umkippen automatisch selbst ausschaltet. Ein Ölradiator kann sehr heiß werden, weshalb diese Funktion, als auch die bereits erwähnte Überhitzungsschutzfunktion, mögliche Gefahren reduziert.

Kontrollfunktionen

Der Ölradiator gibt die Heizstufen vor, die meistens einen Abstand von 500 Watt haben, also z. B. 500 Watt / 1000 Watt /1500 Watt.

Es gibt bestimmte Kontrollfunktionen, die Ihnen die Bedienung eines Ölradiators erleichtern können. Zum einen gibt es Ölradiatoren mit Stufenschalter. Mithilfe von Stufenschalter können Sie die verschiedenen Heizstufen einstellen.

Zudem haben viele Modelle auch ein Thermostat dabei, mit dem Sie die Lufttemperatur messen und die Mindest- oder Höchsttemperatur einstellen können. Somit müssen sie den Ölradiator nicht dauernd kontrollieren und können darüber hinaus noch Strom sparen.

Wenn Sie unterwegs sind und Zuhause in einem warmen Raum ankommen wollen, sollten Sie sich ein Gerät mit einem Timer bzw. Zeitschaltuhr anschaffen. Dadurch können Sie nämlich die Tages- und Nachtzeiten für den Betrieb einstellen.

Alternativen zu Ölradiatoren

Wenn sie sich ein Heizgerät anschaffen wollen, dann müssen Sie sich nicht zwangsläufig für einen Ölradiator entscheiden. Auf dem Markt gibt es nämlich drei weitere bekannte Elektroheizungen, nämlich:

  • Konvektoren
  • Heizlüfter
  • Infrarotheizungen

Diese Alternativen können Sie natürlich auch in Betracht ziehen. Jedoch besitzt jede dieser Alternativen ihre Vorteile und Nachteile.

Konvektor

Bei Konvektoren handelt es sich um Direktheizungen – sie benötigen also keine Aufwärmzeit. Es wird direkt heiße Luft produziert und durch den Ventilator abgegeben. Die Geräte sind in mehreren Formen erhältlich, jedoch findet man sie meistens in flachen Ausführungen, weil Konvektoren gerne vor großen Fensterflächen angebracht werden. Darüber hinaus wird die abgegebene Wärme oft als unangenehm empfunden und kann zudem auch nicht gespeichert werden.

Heizlüfter

Der Heizlüfter ist die beliebteste Alternative, denn diese ist klein und handlich. Genau wie bei dem Konvektor, handelt es sich hierbei um eine Direktheizung, bei der umgehend kalte Luft angezogen wird und diese mithilfe von glühenden Heizdrähte aufgewärmt und dann durch einen Ventilator abgegeben wird. Aufgrund der Größe ist das Gerät nur für kleinere Räumlichkeiten gedacht. Außerdem wird der Geräuschpegel während des Betriebes von vielen als störend wahrgenommen.

Infrarotheizungen

Die Infrarotheizung ähnelt dem Ölradiator am ehesten, da diese Alternative ebenfalls eine angenehme Strahlungswärme produziert. Dennoch wird nicht die Luft, sondern die Wände, die Decke und der Boden gleichmäßig aufgeheizt. Dies sorgt für ein besonders angenehmes und gesundes Klima und dient gleichzeitig als Schimmelprävention für die Wände. Allerdings erweist sich eine Infrarotheizung in älteren Gebäuden als ineffizient, da sie in der Regel schlecht gedämmt sind und die ganze Wärme entflieht.

Weiterführende Links und Quellen

FAQ

Wann und wo lohnt sich ein Ölradiator?

Aufgrund des hohen Stromverbrauchs eignet sich ein Ölradiator erst, wenn es sich nicht lohnt ein stationäres Heizungssystem für bestimme Räumlichkeiten zu installieren. Folglich sind die Geräte für den kurzfristigen und / oder seltenen Betrieb gedacht, wie etwa als Übergangs-, Not- oder Zusatzheizung. In der Regel kommen die Geräte mit Rollen, sodass Sie das Heizgerät flexibel einsetzen können. Demnach ist es sinnvoll sich ein Ölradiator anzuschaffen, wenn Sie z. B. die Garage, das Gartenhaus oder den Keller heizen wollen.

Wie hoch ist der Stromverbrauch eines Ölradiators?

Ölradiatoren sind für den Dauerbetrieb sowohl aus ökonomischen, als auch aus ökologischen Gründen nicht empfehlenswert. Zwar heizt ein Gerät mit integriertem Thermostat energiesparender, als ein Gerät ohne diese Funktion, dennoch sind die Betriebskosten eines Ölradiators wesentlich höher, als die eines konventionellen Heizungssystems. Die Höhe des Stromverbrauchs hängt von der Leistungsaufnahme des Modells und von der Betriebsdauer ab. Es gilt demnach: Je höher die Leistung und die Betriebsdauer, desto höher sind der Verbrauch und die Stromkosten. Um energiesparender heizen zu können, können Sie die Nachtzeiten nutzen, um den Raum zu heizen. Viele Stromanbieter bieten nämlich nachts günstiger Tarife an, damit die Stromkraftwerke auch in der Nacht mit wenig Stromnachfrage betrieben werden können.

Sind Ölradiatoren gefährlich?

Alte Ölradiatoren, die keine Sicherheitsfunktionen besitzen, könnten durchaus zu einer Gefahr werden. Wenn Sicherheitsfunktionen, wie etwa der bereits vorgestellte Überhitzungs- und Kippschutz fehlt, besteht eine erhöhte Brandgefahr. Die Mehrheit der moderneren Ölradiatoren sind jedoch mit einem Überhitzungsschutz und weiteren Sicherheitsfunktionen ausgestattet, weshalb bei den heute gängigen Geräten, kein größeres Risiko bestehen sollte. Allerdings besteht eine Verbrennungsgefahr, da sich die Rippen während des Betriebes sehr stark aufheizen können. Von daher kann es beim Hautkontakt zu leichten Verbrennungen kommen. Achten Sie deshalb gerade bei Kindern oder Haustieren darauf, dass sie nicht zu nah an den Ölradiator gelangen können.

Muss ich Öl in ein Ölradiator nachfüllen?

Da es sich bei Ölradiatoren um geschlossene Heizsysteme handelt, ist das Nachfüllen demnach nicht möglich. Bei hochwertigen Geräten ist dies aber auch nicht notwendig, da sie über mehrere Jahre haltbar sind. Wenn Sie ein Modell eines vertrauenswürdigen Herstellers haben, könnten Sie den Ölradiator eventuell austauschen, da diese in den meisten Fällen eine Garantie anbieten.

Woran kann es liegen, dass ein Ölradiator unangenehm riecht?

Wenn Ihr Ölradiator einen Geruch abgibt, der dieselartige ist, dann könnte das Gerät undicht sein. In diesem Fall sollten Sie dringend davon absehen selber Hand anzulegen und nicht versuchen das Gerät zu reparieren. Sie sollten sich stattdessen entweder bei einem Fachmann beraten lassen oder den Ölradiator sachgerecht entsorgen.

Wie entsorge ich ein Ölradiator?

Bevor Sie einen Ölradiator entsorgen wollen, sollten Sie zuvor wissen, dass Ölradiatoren gemäß der Abfallverzeichnis-Verordnung der Bundesrepublik Deutschland, als gebrauchte Geräte, die gefährliche Bestandteile enthalten, gekennzeichnet sind. Für eine sachgerechte Entsorgung bietet es sich für Sie zum einen an, das Gerät bei einem Wertstoffhof oder Recyclinghof abzugeben. Zum anderen haben Sie auch die Option, das Gerät gegen Gebühr von den Stadtwerken abholen zu lassen. Zudem sind Elektrofachhändler gesetzlich dazu verpflichtet, defekte Ölradiatoren anzunehmen. Allerdings gilt dies nur für Geräte, deren Kantenlänge maximal 25 cm beträgt. Wenn dieser Wert überschritten wird, dann muss der Fachhändler das Gerät nur annehmen, wenn Sie im Gegenzug ein neues Modell bei ihm kaufen.

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