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Die besten Waschmaschinen im Vergleich

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In welchen Formen erhalte ich eine Waschmaschine?

Zunächst sollten Sie sich als Verbraucher bewusst machen, dass eine gute Waschmaschine mindestens 10 Jahre lang Ihren Haushalt begleiten wird. Mitunter kann dies bei guter Pflege und der entsprechenden Maschinenqualität auch mehr sein. Daher gilt es bei der Auswahl der passenden Maschine immer einen Blick darauf zu werfen, welche Voraussetzungen in Bezug auf den Stellplatz in einer Wohnung vorhanden sind. Daraus ergeben sich die beiden Formen der Waschmaschine, die am häufigsten zu finden sind.

Der Frontlader

Er zählt zu den am meisten gekauften Waschmaschinen und zeichnet sich über eine Beladung über die Front aus. Das große Bullauge bietet nicht nur einen guten Blick in die Maschine, sondern ist auch für Kinder und Haustiere eine Faszination an sich. Die Bewegung der Wäsche und die unterschiedlichen Programmstufen beobachten zu können, führen bei vielen Familien zu ruhigen Minuten. In der Regel weisen die Frontlader eine höhere Belastungsgrenze auf, da sie je nach Modell bis zu 10 Kilogramm Wäsche fassen.

Vorteile des Frontladers:

  • Einfach zu befüllen
  • Hohes Wäschevolumen möglich
  • Kann in einen Unterbau integriert werden

Der Toplader

Die Alternative für kleine Haushalte, Personen mit wenig Platz oder dem fehlenden Waschkeller. Durch die Öffnung an der Oberseite der Maschine kann das Gerät platzsparender gebaut werden. Allerdings bietet die Trommel im Inneren meist nur Platz für rund fünf Kilogramm Wäsche. Zudem erschwert der Toplader die Nutzung des vorhandenen Platzes. Während auf dem Frontlader noch ein Regal übergebaut werden kann oder diese Seite als Stellfläche genutzt wird, muss der Deckel des Topladers immer offenbleiben.

Vorteile des Topladers:

  • Geringer Platzbedarf
  • Optimal für kleine Haushalte

Als Sonderformen stehen übrigens Mini-Waschmaschinen, die bis zu 3 Kilogramm Wäsche fassen, aber meist nur bei Campern oder auf Ausflügen mit bestehender Stromversorgung zum Einsatz kommen.

Woran Sie einen guten Waschmaschinen Vergleich erkennen

Wer auf der Suche nach einem Vergleich der Modelle ist, wird schnell fündig. Im Grunde können hier auch Webseiten genutzt werden, die die Maschine nicht direkt getestet haben, sondern allein die Herstellerangaben gegenüberstellen. Aber auch hier gilt Obacht: Wird immer wieder auf ein Produkt hingewiesen, dann bedeutet dies meist, dass die Bewertung der anderen Maschinen nicht objektiv erfolgte.

Tests hingegen leben von Erfahrungsberichten und der Beschreibung der praktischen Anwendung unter diversen Voraussetzungen. Sei es, um die Belastbarkeit bei vielen Waschgängen zu testen oder den tatsächlichen Stromverbrauch zu ermitteln, um ihn mit den Angaben des Herstellers zu vergleichen.

Gerade ein Anbieter, wie die Stiftung Warentest, führt hier umfangreiche Tests in unterschiedlichen Feldversuchen aus, um ein realistisches Ergebnis zu erhalten.

Werfen Sie immer einen Blick auf den Testbereich. Sollte die Maschine nur im Bereich Wasserverbrauch getestet worden sein, gibt das noch keine Einschätzung der Haltbarkeit oder der Reinigungsleistung an.

Welches Programm können Sie wann einsetzen?

Inzwischen ist es nahezu abenteuerlich das geeignete Waschmaschinenprogramm zu finden, da die Geräte immer mehr Varianten anbieten. Damit Ihnen der Überblick nicht verloren geht, sind die wichtigsten Programme nachfolgend zusammengefasst.

  • 60° Buntwäsche – für Baumwolle und farbechte Stoffe, die eine Kochwäsche vertragen, ohne an Form oder Farbe zu verlieren. Keine synthetischen Materialien.
  • 40° Buntwäsche – das am meisten genutzte Programm für die alltägliche Wäsche bei leicht verschmutzter Kleidung
  • 40° Pflegeleicht – für alle Stoffe, die gewebt oder gestrickt sind, damit durch eine niedrige Drehzahl die Gewebesubstanz geschont wird.
  • 30° Schonprogramm – für alle empfindlichen Materialien, wie Seide, Satin oder andere Feinstoffe
  • Wollprogramm – sanfte Wäsche bei niedriger Temperatur, die die Handwäsche imitiert und das Schleudern auslässt.

Ergänzt werden diese Varianten durch unterschiedliche Einstellungen, wie Express oder niedrigere Temperaturen, die zwar Energie sparen können, aber bei der Reinigungsleistung oft nicht so effektiv sind.

Die altbekannte Kochwäsche bei 95° muss eigentlich in einem Privathaushalt nur dann genutzt werden, wenn Allergiker dort leben. Nur unter diesen Temperaturen können Erreger vollständig ausgeschalten werden. Allerdings muss der Stoff der Wäsche diese Hitze auch aushalten. Baumwolle und Leinen sind dabei unanfällig. Synthetische Stoffe oder Mischgewebe hingegen verlieren die Form und schrumpfen ein.

Am besten immer dem Waschetikett eines Kleidungsstückes entnehmen, welche Wäsche angezeigt ist.

Wie kombiniere ich meine Wäsche?

Waschmaschine im Vergleich guenstig kaufenNeben der Trennung von bunter, weißer und schwarzer Wäsche, damit die Farben nicht verloren gehen oder ineinander verlaufen, sollten Sie als Anwender praktischerweise die Wäschearten voneinander unterscheiden. Gerade Unterwäsche sollte nach Möglichkeit mit Handtüchern oder Waschlappen in die Maschine kommen und bei einer höheren Temperatur gewaschen werden.

Alltagswäsche fällt vorwiegend bei Familien mit Kindern ohne Ende an, sodass auch diese Maschinen immer gut gefüllt sind. Jeans hingegen haben bei Oberteilen und anderen Hosen nichts zu suchen, da sie zu derb sind. Am besten mit Badetüchern kombinieren.

Abschließend die Haushaltswäsche: Diese ist meist stark und mit harten Nähten versehen. Daher am besten auch separat waschen.

Tipp: Neue Kleidungsstücke mit einer starken Farbe beim ersten Mal allein waschen, damit überschüssige Farbe austreten kann, ohne andere Stücke zu verfärben.

Eine Waschmaschine kaufen – das sollten Sie beachten?

Die netten bunten Aufkleber auf der Maschine mit den vielen Angaben sind für viele Anwender ein Rätsel. Da wird es Zeit, dass wir hier ein wenig aufklären, damit Ihnen der Waschmaschinen Vergleich leichter fallen kann.

Die Bezeichnung

Noch eine recht einfache Angabe, da sie nur den Namen des Herstellers und den Modellnamen angibt.

Energieeffizienz

Durch eine Art Ampel können Sie als Verbraucher entnehmen, wie energiesparsam die Maschine ist. Von Klasse A++ bis A wird alles als sparsam eingeordnet. Alle anderen Klassen liegen darunter und verbrauchen mehr Strom. Ohne dieses Label darf keine Maschine mehr von Rechtswegen ausgestattet sein. Ergänzt wird diese Angabe durch den Energieverbrauch in kWh auf 100 Wäschen.

Wasserverbrauch

Dieser liegt bei einer Maschine mit 8 Kilogramm Fassungsvermögen bei um die 40–50 Liter pro Waschgang. Maschinen mit mehr oder weniger Kapazitäten sollten also unter oder über diesen Werten liegen.

Nennkapazität

Beschreibt, wie viel Kilogramm trockene Wäsche die Maschine fassen kann.

Schleudereffizienz

Sie gibt an, wie viel Wasser aus der Wäsche während des Schleudervorgangs gezogen wird. Je trockener die Wäsche nach dem Waschgang, umso weniger Energie muss der Trockner aufwenden oder umso schneller kann die Wäsche von der Leine wieder in den Schrank.

Weitere Angaben

Sowohl die Lautstärke als auch die unterschiedlichen Programmvarianten und Abweichungen zu den Grundenergieangaben sollten ermittelbar sein vor dem Kauf einer Maschine. Hier genügt das Lesen der Herstellerangaben online oder ein Blick in die Gebrauchsanweisung vor Ort. Eine leise Maschine stört im Übrigen nicht nur weniger im Alltag, sondern macht sich auch in einem Mietshaus bezahlt, wenn die Nachbarn nicht von den Geräuschen aus dem Sessel fallen.

Was muss ich noch vor dem Kauf einer Waschmaschine wissen?

Neben den technischen Anforderungen der Maschine sind auch die eigenen Bedürfnisse und Gegebenheiten von Bedeutung.

Platz

Dieser entscheidet meist über den Kauf der Maschine als Front- oder Toplader. Zudem sollte der Wasseranschluss unmittelbar an oder neben der zukünftigen Standstelle der Maschine liegen.

Fassungsvermögen

Familien mit einem oder mehreren Kindern kommen mit fünf Kilo Fassungsvolumen nicht aus. Je zusätzlicher Person im Haushalt muss ca. ein Kilo mehr gerechnet werden. Besonders beansprucht werden die Maschinen bei Babys und Kleinkindern, die einen hohen Wäschebedarf haben.

Zusatzfunktionen

Heute ist mit einer Waschmaschine fast alles möglich. App-Steuerung, Smart-Home, Gewichtserkennung: Die Liste nimmt kein Ende. Dinge, wie ein beleuchteter Innenraum sind zwar nützlich, damit nichts in der Maschine liegenbleibt, tragen aber weniger zu einer guten Reinigungsleistung bei.

Die richtige Waschmaschinen-Pflege

Die besten Waschmaschinen im TestAuch die Waschmaschine möchte gepflegt sein, damit sie viele Jahre treu arbeiten kann. Den größten Fehler, den Sie als Anwender machen können, ist das Verschließen der Maschine nach dem Benutzen. Dadurch kann die Feuchtigkeit aus dem Inneren nicht entweichen und die Gummis beginnen zu schimmeln. Zusätzlich kann sich Rost einstellen. Darum immer die Luke und das Waschmittelfach geöffnet lassen.

Wenn Ihr Haushalt zu hartem Wasser neigt, dann sollten Sie zu einem Waschzusatz greifen, der Kalkablagerungen verhindert und das Wasser weicher macht. Das schont nicht nur empfindliche Stoffe in der Maschine, sondern auch die Bauteile selbst vor Ablagerungen, die die Funktionsfähigkeit einschränken können.

Auch das Waschmittelfach benötigt Pflege. Selbst wenn Sie nur Pods benutzen, die direkt in der Wäsche landen, gelangen Rückstände in das Fach, die mit einer regelmäßigen Reinigung zu entfernen sind. Dazu einfach das Fach herausziehen, mit klarem Wasser spülen und austrocknen lassen.

Am meisten vernachlässigen Nutzer das Flusensieb. Allein durch das Waschen gelangen immer wieder Fussel oder ganze Socken in das Sieb, das eigentlich verhindern soll, dass die Abwasserleitung verstopft. Ist das Sieb stark zugesetzt, dann nimmt erst die Reinigungsleistung der Waschmaschine ab und als Nächstes läuft sie aus. Daher das Sieb ungefähr alle drei Monate entnehmen und von Rückständen unter fließendem Wasser befreien.

Ab dem Alter von drei bis fünf Jahren einer Maschine tun Anwender gut daran, eine jährliche Inspektion durch einen Fachmann machen zu lassen, um mögliche Schäden, wie einen Riemenriss, Rost oder aufgebrauchte Trommelkohlen frühzeitig zu entdecken. Eine kleine Reparatur ist hier besser als den großen Schaden eintreten zu lassen.

Wer der Waschmaschine regelmäßig einen Leerlauf bei 60° ohne Wäsche gönnt, kann damit die Trommel in Schuss halten.

Die Waschmaschinen-FAQs

Kann ich mir eine Waschmaschine liefern und anschließen lassen?

Das kommt immer auf den Händler an. Viele verlangen eine kleine Pauschale für das Hochtragen und den Anschluss der Maschine in die Wohnetage. Sollte das nicht möglich sein, dann muss ein Klempner den Anschluss vornehmen, wenn Sie zu unsicher sind.

Kulante Händler bieten im Übrigen auch die Mitnahme des Altgerätes an, damit die Entsorgung der alten Waschmaschine nicht zu unnötigen Problem führt.

Wie wird die Waschmaschine richtig befüllt?

Bei der Beladung zählt nicht zwingend das Gewicht, sondern die Menge, die mit Wäsche frei in Bewegung bleibt. Etwa eine Handbreit Platz zwischen dem letzten Wäschestück und der Trommeldecke reichen hier aus.

Welche Zusatzfunktionen benötige ich?

Eine Beladungserkennung kann beim Stromsparen helfen, die Maschine bei weniger Masse automatisch den Verbrauch der Energie und auch des Wassers anpassen kann. Vorteilhaft zeigen sich auch Zusatzluken, die im großen Bullauge verbaut sind, um bei Bedarf ein vergessenes Stück Wäsche nachladen zu können. App-Steuerung, Timer und Smart-Home-Optionen hingegen sind nicht erforderlich für eine gute und effiziente Reinigungsleistung.

Wer auf viel technische Extras verzichtet, kann eine günstige und zuverlässige Waschmaschine erwerben.

Wie vermeide ich Vibrationen unter der Waschmaschine?

Wenn Sie Ihre Waschmaschine gekauft haben, dann werden Sie an der Unterseite kleine Füße finden, die ein Ausgleich von Unebenheiten im Boden erlauben. Zusätzlich kann eine Unterlegmatte Vibrationen, die ansonsten übertragen würden, abfangen.

Was sollte im Lieferumfang enthalten sein?

Ein Vergleich der Ausstattung des Lieferumfangs kann von Vorteil sein, damit Sie mit Ihrer Waschmaschine ein Schnäppchen machen können. Neben der Zuleitung und der Ableitung muss beim Wasseranschluss ein Aquastop vorhanden sein, dass ein Zulaufstop direkt hinter dem Wasserhahn anliegt. Die Maschine kann nur durch eigene Kraft das Wasser anziehen. Findet kein Zug statt, dann verhindert der Aquastop den Durchlauf von weiterem Wasser.

Wer sind die bekanntesten Waschmaschinen Hersteller?

Mit der richtigen Preis-Leistung überzeugen noch heute Hersteller, wie Bosch, Miele oder Samsung. Aber auch Anbieter, wie Candy oder Beko bieten günstige Geräte mit einer guten Leistung zu einem günstigen Preis ohne viel technischen Schnickschnack.

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