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Terrassensanierung Kosten

Terrassensanierung hat viele Gründe, wie gewöhnliche Abnutzungserscheinungen, Risse im Bodenbelag oder schwerere Beschädigungen. Wer sich mit der Materie zuvor intensiv auseinandersetzt, sollte auch einen geschulten Blick auf mögliche Anbieter und Kosten werfen, denn die Preisunterschiede betragen teilweise bis zu 30 Prozent. Die typischen Kosten für eine solche Dienstleistung hängen vom Aufwand der Sanierung ab, rund 3500,- Euro bei 20 Quadratmetern sind jedoch realistisch. Auf dem TÜV-zertifizierten Vergleichsportal von ExpertenTesten.de können die vielen Vorteile einer schnellen Informationsquelle genutzt werden, denn die wichtigsten Fakten der Kosten für eine Terrassensanierung, sowie mögliche Anbieter, wurden innerhalb einer Tabelle minimalistisch zusammengefasst.

Welche Kosten für die Sanierung der Terrasse anfallen können

Guter Preis für TerrassensanierungEine komplexe Sanierung der Terrasse beinhaltet das Abdichten des Bodens. Doch damit nicht genug. Denn wenn eine auskragende Betonplatte als Boden verwendet wird, findet eine thermische Trennung zwischen Terrasse und Haus statt. Während früher oft der Fehler begangen wurde, die Bodenplatte des Wohnhauses einfach zu erweitern, damit eine ausreichende Terrassenfläche entsteht und zu allem Überfluss auch noch alles zusammenzugießen, ist man heute schlauer. Denn eine thermische Trennung muss definitiv sein. Durchgehende Bodenplatten führen zu Wärme- beziehungsweise Kältebrücken. Dies hat zur Folge, dass früher oder später Feuchtigkeit eindringt und massive Schäden verursacht – innen wie außen. Terrassensteine werden brüchig, es entstehen feuchte Stellen an den Wänden und richtig isoliert sind Wohnhaus und Terrasse ebenfalls nicht.

Bei betroffenen Wohnhäusern älteren Baujahres muss die Betonplatte zwischen dem Haus und der Terrasse nachträglich getrennt werden. Dies ist der erste und wichtigste Schritt bei einer Terrassensanierung, damit unmittelbar danach keine weitere Reparatur erforderlich wird!

Das beauftragte Dienstleistungsunternehmen trennt dafür einen breiten Streifen von mindestens 50 Zentimetern ab, welcher von der Terrasse aus direkt an das Wohnhaus anschließt und füllt diesen Streifen mit ausreichend Dämmstoff. Darüber kommt zusätzliches, tragfähiges Material. Dieses tragefähige Material kostet pro Meter zwischen 50,- Euro und 150,- Euro, je nach Ausführung.

Mit der korrekten Versiegelung steht und fällt der Erfolg einer neuen Terrasse

Guter Kostenvoranschlag für TerrassensanierungFür eine fachlich einwandfreie Versiegelung wird flüssiger Kunststoff benötigt. Man spricht dabei auch von einem dekorativen Belag, da der Preis für den Quadratmeter immerhin zwischen 60,- Euro und rund 100,- Euro liegt. Geht man von einer Terrasse mit einer Fläche von rund 20 Quadratmetern aus, kommt allein für das Gießen des Flüssigkunststoffes ein Rechnungsbetrag in Höhe von mindestens 1200,- Euro und höchstens 2000,- Euro zusammen. Damit ist nur die Versiegelung abgedeckt, alle anderen Kosten kommen noch obendrauf.

Dieses Beispiel macht deutlich, dass der Vergleich auf ExpertenTesten.de eine ausgezeichnete Möglichkeit darstellt, Dienstleistungen miteinander zu vergleichen, um günstige Preise zu ergattern. Extreme “Billigangebote” scheinen auf den 1. Blick eine gute Alternative zu sein, sodass es für viele reizvoll ist, dem jeweiligen Anbieter den Auftrag für die Terrassensanierung zu erteilen.

Doch wenn die Kosten derart gering sind, können die verwendeten Materialien nicht hochwertig sein. Minderwertige Qualität bleibt jedoch eine schlechte Wahl, selbst wenn der Handwerker vom Fach ist! Letzteres ist allerdings ebenfalls mit Skepsis zu betrachten, denn ein ausgebildeter Handwerker-Profi würde keine Materialien von dubioser Herkunft verwenden, schließlich hat er einen Ruf zu verlieren!

Wer am falschen Ende spart, sorgt unbewusst für weitere Kosten und verursacht ein Chaos. Die Sanierung wird nicht fachgerecht und sorgfältig durchgeführt, sodass unmittelbar danach die Arbeiten wieder aufgenommen werden müssen. In den meisten Fällen ist es notwendig, dass alle durchgeführten Arbeitsschritte wieder rückgängig gemacht werden. Die Kosten werden teurer und teurer und steigen teilweise ins Uferlose – von den Unannehmlichkeiten mal ganz abgesehen!

Auf ein vermeintliches Schnäppchen-Angebot reingefallen, was nun?

Ist das Kind allerdings in den Brunnen gefallen, sollte tunlichst vermieden werden, den verantwortlichen Anbieter erneut zu beauftragen. Natürlich muss dringend nachgebessert werden und es stellt sich auch die Frage der Garantie. Unseriöse Unternehmer werden allerdings auch beim Nachbessern nicht hochwertiger. Es empfiehlt sich einen Gutachter einzuschalten und sich über die rechtlichen Aspekte kundig zu machen. Besser ist es, sich vorher gut zu informieren und nicht von Dumping-Preisen blenden zu lassen!

Wie lange dauert eine Sanierung der Terrasse?

Vergleich: Terrassensanierung KostenDas muss individuell betrachtet werden, denn der Aufwand ist ja von Terrasse zu Terrasse unterschiedlich. Besonders umfangreiche Arbeiten sollten grundsätzlich von entsprechenden Fachbetrieben durchgeführt werden und nicht in Eigenregie. Selbst der routinierteste Heimwerker verfügt nicht über schweres Arbeitsgerät, mit dem sich beispielsweise der alte Terrassenboden aufstemmen lässt.

Beim anschließenden Dämmen und dem Wandanschluss kann man sich unter Umständen aus Kostengründen wieder selbst ins Spiel bringen, sofern man über das notwendige Know-how verfügt. Andernfalls sollte doch besser Abstand davon genommen und lieber dem Handwerker vertraut werden, denn so teuer ist dieser Teil der Sanierung am Ende gar nicht. Je nach Größe der Terrasse dauern das Aufstemmen, Dämmen und den Wandanschluss herstellen zwischen drei und fünf Arbeitsstunden.

Nimmt man den Durchschnittswert eines Stundenlohnes aus dem Vergleich als Grundlage, verdient der Handwerker zwischen 50,- Euro und 80,- Euro, sodass mit mindestens 150,- Euro und höchstens 400,- Euro im Schnitt gerechnet werden muss. Dies ist ein grober Richtwert, der aber durchaus realistisch ist.

Natürlich sind für die Sanierung der Terrasse weitere Arbeitsschritte notwendig, die ebenfalls Zeit in Anspruch nehmen und Kosten verursachen.

Checkliste Terrassensanierung – welche Arbeiten anfallen können:

  • Sichtbare Schäden gemeinsam dokumentieren, wie Risse/Löcher, aufgewölbte Stellen im Boden oder Rost

Sanierungsvorbereitungen treffen und in Auftrag geben:

  • Im Auftrag sollten alle notwendigen Arbeitsschritte ausformuliert werden (Soll- und Ist-Zustand)
  • passenden Anbieter in der Nähe suchen
  • Besichtigungstermin mit dem Anbieter vereinbaren
  • gemeinsam prüfen, ob eine Trennung der Bodenplatte nötig ist (thermische Trennung/Entkoppelung zwischen Terrasse und Wohnhaus)
  • Bodenbelag mit dem Fachmann abstimmen (was passt, was gefällt, was ist realisierbar)
    Kostenvoranschlag in Auftrag geben, unbedingt schriftlich!
  • Fördermittel checken; gibt es Finanzierungen oder staatliche Zuschüsse, was ist möglich?
  • Auftrag beim gewünschten Anbieter erteilen und Fertigungstermin vereinbaren
  • Handwerker brauchen einen ungehinderten Zugang zum Grundstück und dafür ist Sorge zu tragen, damit sich die Arbeiten nicht unnötig in die Länge ziehen.

Eine gute Planung kann die Kosten reduzieren

Günstiger Handwerker für TerrassensanierungÄhnlich unangemessen wie das Beauftragen eines unseriösen Billig-Anbieters, sind oberflächliche Reparaturen. “Pfusch am Bau” ist immer ein schlechter Ratgeber! Ohne jegliche Fachkompetenz und Grundwissen über die Bausubstanz sinnlose und aufwendige Terrassen-Sanierungs-Arbeiten durchzuführen, ist vollkommen sinnlos und kostet nur Zeit (und Geld).

Allein die Tatsache, dass Fachleute auch beratend zur Seite stehen und beispielsweise genau wissen, ob für das thermische Entkoppeln aufgrund der energetischen Sanierung eventuell stattliche Fördermittel zur Verfügung stehen, sollte die Notwendigkeit einer Auftragserteilung untermauern. Das beauftragte Fachunternehmen nimmt präzise Messungen vor, in Kooperation mit sogenannten Energieberatern. Diese machen Aufnahmen mithilfe einer Wärmebildkamera, auf welchen zu erkennen ist, ob der Terrassenboden dem Raum konstant Wärme entzieht.

Sobald im Beton Materialien, wie Stahl zu rosten begonnen haben oder Holzbalken vor sich hin faulen, ist das einfache Abdichten unangebracht. Eine großflächige Materialabtragung lässt sich in diesen Fällen nicht umgehen, anschließend muss alles neu aufgebaut werden. Sobald das Gefälle nicht mehr stimmt, ist eine zusätzliche Ausgleichsschicht die Lösung. Dadurch fließt das Wasser beziehungsweise die Feuchtigkeit zukünftig ab und staut sich nicht mehr. Faulen Holzbalken ist damit Abhilfe geschaffen.

Wenn die Terrasse im Zuge der Sanierung gleichzeitig vergrößert werden soll, ist das dem Handwerker rechtzeitig mitzuteilen, bestenfalls direkt in der Auftragserteilung. Auch für diesen Bereich stehen eventuell Fördergelder zur Verfügung.

Was man selbst in Eigenregie tun kann, um Kosten zu sparen

Während das Isolieren und Abdichten grundsätzlich den Fachbetrieben vorbehalten sein sollte, lassen sich bestimmte Vorarbeiten genauso gut von ambitionierten Heimwerkern durchführen. So können lose Bodenbeläge entfernt und der Boden im Anschluss gereinigt werden. Wer geübt ist mit der Anwendung diverser Werkzeuge, kann auch den Fliesenbelag vor der Ankunft des professionellen Handwerkers abschlagen. Das Geländer kann ebenfalls in Eigenregie abgebaut werden.

Beispiele einzelner Arbeitsschritte und die möglichen Kosten

Materialien:

  • Dämmstoff und Abdeckung: Zwischen 300,- Euro und 700,- Euro
  • Flüssigkunststoff: Zwischen 1000,- Euro und 1800,- Euro

Vorbereitungen:

  • Allgemeine Vorbereitungen, wie Hindernisse beseitigen, Bodenreinigung (kann selbst durchgeführt werden): Zwischen 250,-Euro und 300,- Euro
  • Thermisches Entkoppeln/Trennung Bodenplatte: Zwischen 450,- Euro und 1100,- Euro (mögliche Fördermittel bedenken)
  • Versiegelung des Bodens: Zwischen 300,- Euro und 600,- Euro

Fazit

Gutes Angebot für TerrassensanierungDie Sanierung einer Terrasse kann teurer oder auch günstiger ausfallen, je nach Fläche und Anbieter. Einige Kosten hat man selbst im Griff, da man viele Schritte zuvor selbst vornehmen kann, wie die leichten Vorarbeiten. Grundsätzlich trägt die fachgerecht durchgeführte Terrassensanierung jedoch unmittelbar zum Werterhalt des Hauses bei. Schäden zu ignorieren und weitere schwere Folgeschäden in Kauf zu nehmen, hätte immense Folgen und würde die Wohnqualität massiv beeinträchtigen.

Wer ein Wohnhaus mit einer Terrasse besitzt, muss es auch instandhalten und dafür Sorge tragen, dass der Wert erhalten bleibt. Die Sanierung einer Terrasse ist keine Schönheits-OP, gleichwohl die Optik natürlich deutlich verbessert wird. Risse und Beschädigungen tragen maßgeblich dazu bei, dass das Haus an Wert verliert und teilweise ist auch die Gesundheit bedroht. Denn eindringende Feuchtigkeit, Schimmelbildung und Fäulnis beeinträchtigen die Raumluft, innen wie außen.

Es ist also nach Feststellung des Sanierungsbedarfs besonnen vorzugehen. Im ersten Schritt wird dokumentiert, welche Schäden bereits entstanden sind. Im nächsten Schritt eignet sich der Vergleich auf ExpertenTesten.de als optimale Bezugsquelle wichtiger Informationen rund ums Thema Terrassensanierung.

Anbieter in der Nähe können zeitnah für eine Besichtigung vor Ort sein und beratend zur Seite stehen. Dank möglicher Fördergelder wird man mit den Kosten nicht gänzlich alleine gelassen, dies sollte man ausnutzen!
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