In Zusammenarbeit mitExpertenTesten.de
TÜV-zertifizierte Vergleichs- und Testverfahren nach ISO 9001
TÜV NORD CERT TÜV-zertifizierte Vergleichs- und Testverfahren nach ISO 9001

Probiotikum Test 2021 • Die 7 besten Probiotika im Vergleich

Probiotika werden immer populärer und finden immer mehr Anwendungsgebiete. Durch die Einnahme und Anwendung lebender Mikroorganismen wie Bakterien- und Pilzkulturen soll die körpereigene Flora in Darm, Mund oder sogar der Haut unterstützt werden. Wie genau das von statten geht, gegen welche Beschwerden Sie Probiotika anwenden können auf was sie beim Kauf von probiotischen Präparaten achten müssen, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Julia Hofermayer
Julia Hofermayer

Ich bin Medizinstudentin, 28 Jahre jung.
Um mir mein Studium zu finanzieren teste ich Produkte im Gesundheitsbereich ich und arbeite nebenberuflich als Friseuse.
Da ich mich oft mit Pflegeprodukten für Haut und Haar auseinandersetze, sehe ich mich in den Bereichen Drogerie & Gesundheit gut aufgehoben.

Mehr zu Julia

Probiotikum Bestenliste 2021

Letzte Aktualisierung am:

Filter aktivieren > Ähnliche Vergleiche anzeigen

Was sind Probiotika und wie wirken sie?

Bestes Probiotikum im Test und VergleichAls Probiotika werden Mikroorganismen wie Bakterien und Pilze bezeichnet, die den menschlichen Organismus positiv beeinflussen. Den Großteil dieser Mikroorganismen bilden Laktobazillen, also Milchsäurebakterien, Bifidobakterien und Hefen. Sie unterstützen die im menschlichen Körper vorhandenen Mikroorganismen, das Mikrobiom, indem sie fremde oder schädliche Kleinstorganismen verdrängen, mit ihnen um Nährstoffe und Rezeptoren konkurrieren oder sogar eigene Wirkstoffe produzieren, die auf die unerwünschten Mikroorganismen zerstörend wirken.

Probiotika wirken im Wesentlichen auf die Mikrobiome der menschlichen Mund- und Darmflora ein. Dort finden sie einerseits für sie passende Lebensbedingungen wie ein saures Milieu, als auch genügend Nährstoffe. Laktobazillen als auch Bifidobakterien sind an der Umwandlung von Laktose zu Milchsäure beteiligt und tragen zur Regelung des pH-Wertes bei.

Eingesetzt werden können Probiotika bei entzündlichen Durchfallerkrankungen, anderen Magen-Darm-Beschwerden wie Blähungen, Verstopfung und Reizdarm, sowie während einer Antibiotika-Therapie zum Schutz und der Erhaltung der Darmflora. Der Einsatz als eigenständige Therapie-Maßnahme gegen Erkrankungen wie Colitis Ulcerosa, andere Erkrankungen des Verdauungstrakts, Erkrankungen des Immunsystems und sogar der Psyche, sind noch nicht erforscht, es wird aber ein positiver Wirkzusammenhang mit Probiotika angenommen.

Diagramm zum Preis-Leistungs-Verhältnis der Probiotika

Diagramm teilen
Mit diesem Code können Sie das täglich aktualisierte Diagramm auf Ihrer Webseite teilen:Embed-Code wurde in die Zwischenablage kopiert

Welche Arten von Probiotika gibt es?

Welche Arten von Probiotika gibt es?Wenn Sie sich für die Einnahme von Probiotika interessieren, dann sollten Sie sich vorab ausführlich informieren. Im Zweifelsfall ziehen Sie einen Arzt zurate, denn die Einnahme körperfremder Mikroorganismen, und das sind Probiotika, kann potenziell auch schädliche Folgen haben.

 

Besonders bei immungeschwächten Menschen können dies Infektionen oder Magen-Darm-Beschwerden sein, die durch Probiotika auftreten, statt gelindert zu werden. In unserem Artikel erfahren Sie die wichtigsten Grundlagen rund um das Thema Probiotika.

Da Probiotika als sicheres Nahrungsergänzungsmittel gelten, beziehungsweise nicht als gefährlich eingestuft sind, können sie frei verkäuflich angeboten und verkauft werden. Ebenso gibt es auch rezeptpflichtige Präparate, die Ihnen nur Ihr Arzt verschreiben kann. Dabei liegt der Unterschied der frei verkäuflichen und nur in Apotheken erhältlichen Probiotika in der speziellen Zusammensetzung und dem Anwendungsbereich und Therapieziel.

Zunächst wollen wir Ihnen die verschiedenen Arten von frei verkäuflichen Probiotika vorstellen, damit Sie einen Überblick über die Auswahl an probiotischen Präparaten und Produkten erlangen.

Probiotika für die Darmflora

Bestes Probiotika für die Darmflora im TestDer Großteil der probiotischen Nahrungsergänzungsmittel zielt auf die Darmflora ab. Dort sollen die enthaltenen Lebendkulturen, wie Bakterien und Pilze, das vorhandene Mikrobiom unterstützen und vor schädlichen Mikroorganismen schützen.

Um an ihren Bestimmungsort, den Dickdarm, zu gelangen, werden die Probiotika mit Magensäure-resistenten Kapseln versehen oder mit anderen Inhaltsstoffen kombiniert, um bis zum Dickdarm zu gelangen.Um überhaupt wirksam zu werden, müssen die probiotischen Mikroorganismen in der Lage sein, an die Dickdarmwand anzudocken.

Allein dieser Vorgang stellt einen Teil der positiven Wirkung von Probiotika dar, weil sie somit pathogenen, also krankheitserregenden, Mikroorganismen, den Platz streitig machen und Rezeptoren blockieren.Einmal an der Dickdarmwand festgesetzt, beginnen die probiotischen Kulturen ihren Stoffwechsel.

Wie bereits erwähnt, verstoffwechseln die meisten Probiotika Laktose zu Milchsäure umzuwandeln. Dadurch regulieren sie den pH-Wert. Ein falscher pH-Wert, also das Verhältnis von Säuren und Basen, im Verdauungstrakt kann Beschwerden wie Reizdarm und Sodbrennen auslösen.

Probiotika für die Mundflora

Ganz ähnlich verhält es sich mit probiotischen Produkten für die Mundflora. Derartige Präparate sind noch nicht so lange auf dem Markt, wie Probiotika für die Darmflora, weshalb das Angebot in diesem Bereich noch etwas schmaler ist. Die eingesetzten Mikroorganismen stammen aus denselben Kulturstämmen, wie jene für die Darmflora, sind aber in anderen Verhältnissen zusammengesetzt.

Um auch an ihrem Bestimmungsort, der Mundhöhle, zu wirken, werden Probiotika für die Mundflora als Pulver zum Auflösen oder direkten Verzehr angeboten. In Flüssigkeit aufgelöst gurgeln und spülen Sie, ähnlich einer Mundspülung, ein bis zwei Minuten die Mundhöhle mit der Lösung und können diese anschließend herunterschlucken. Dadurch profitiert auch noch der Darm von den überschüssigen Probiotika.

Über dieselben Wirkprinzipien wie bei der Darmflora, nämlich Verdrängung, Rezeptorblockade, Nährstoffkonkurrenz, Abtöten und Regulieren des Milieus, sollen die oralem Probiotika Zahnfleischentzündungen, Karies und Mundgeruch vorbeugen. Da bestimmten probiotischen Kulturen auch eine Immunsystem-stimulierende Wirkung nachgesagt wird, können diese besonders Parodontitis-Patienten helfen, häufige Zahnfleischentzündungen zu lindern und vorzubeugen.

Probiotika für Kinder

Säuglinge und Kleinkinder können durch die Gabe von Probiotika auf zweierlei Weise profitieren. Zum einen wirken die Mikroorganismen, wie in den zuvor geschilderten Beispielen, positiv auf die vorhandene Darmflora und helfen bei Beschwerden des Verdauungstraktes wie Koliken, Blähungen, Verstopfung und Durchfall.

Zum anderen sollen probiotische Nahrungsergänzungsmittel den Aufbau einer gesunden Darmflora unterstützen und dem Kind somit lang und nachhaltig helfen. Eine besondere Rolle spielt dabei wohl der Laktobazillus L. fermentum. In mehreren Studien werden positive Effekte bei Säuglingen und Kindern festgestellt, die, sogar schon während der Schwangerschaft über die Muttermilch, als auch nach der Geburt mit L. fermentum behandelt wurden.

Positive Wirkungen sind demnach eine reduzierte Anfälligkeit für Koliken, Darminfekte, Durchfall, als auch ein geringeres Risiko später an Neurodermitis oder Allergien zu erkranken.

Probiotika für Tiere

Auch für Tiere wie Hunde, Katzen und Pferde werden probiotische Produkte und Futtermittel angeboten. Im Wesentlichen gibt es zwei Anwendungsgebiete dieses kennzeichnungspflichtigen Futterzusatzes.

  • Tierzucht: Hier dienen sie der Steigerung der Vitalität der Tiere. Dadurch legen diese mehr Masse zu und die Qualität des gewonnenen Fleisches steigt. Weiterhin werden Probiotika als Ersatz für Antibiotika eingesetzt, auch wenn sie in Bezug auf die Wirksamkeit diesen noch deutlich unterlegen sind.
  • Haustiere: Wenn Ihr Vierbeiner mal Probleme mit der Verdauung zeigt, könnten probiotische Futterzusätze schnelle Linderung bringen. Der Einsatz probiotischer Präparate folgt hier analog der Anwendung bei Menschen und soll die Darmflora unterstützen und Erreger bekämpfen. Auch die enthaltenen Kulturenstämme sind dieselben, wie beim Menschen, jedoch in anderer Konzentration und Zusammensetzung.

Auch wenn sich die Anwendung und Zusammensetzung von Probiotika für Tiere und Menschen ähnelt, sollten diese jedoch nie vom Menschen eingenommen werden. Aufgrund der doch unterschiedlichen Mikrobiologie im Verdauungstrakt von Mensch und Tier sind die probiotische Präparate anders zusammengesetzt und nicht für den Menschen geeignet.

Kaufkriterien im Probiotika Test 2020

Wichtige Kaufkriterien für Probiotika im TestNachdem Sie nun die verschiedenen Arten von probiotischen Produkten kennengelernt haben, möchten wir Ihnen die wichtigsten Merkmale beim Kauf derartiger Nahrungsergänzungsmittel näherbringen. Um eine optimale Wirksamkeit und Besserung des Allgemeinzustandes oder etwaiger Beschwerden zu erzielen, sollten Sie auf Kriterien wie Dauer der Anwendung und die Zusammensetzung achten.

Weiterhin möchten wir Ihnen helfen, anhand der von uns für Sie zusammengetragenen Kaufkriterien, den Überblick angesichts der großen Produktpalette zu behalten. Schließlich wollen Sie ihrem Körper etwas Gutes tun und ihn nicht zusätzlich belasten. Um das zu vermeiden, achten Sie also beim Kauf von Probiotika auf diese Kriterien.

Darreichungsform

Was die Darreichungsform betrifft, werden Sie hier mit der größten Vielfalt konfrontiert. Je nach Anwendungsgebiet und gewünschtem Effekt variieren die Darreichungsformen der probiotischen Produkte. Für eine Behandlung der Darmflora werden die meisten Probiotika in Form von Kapseln angeboten. Diese schützen die Lebendkulturen vor der Magensäure und gewährleisten einen sicheren Transport bis in den Dickdarm, wo sie ihre Wirkung entfalten können.

Ebenfalls gibt es Probiotika in Pulverform. Ist die Anwendung für den Darm bestimmt, wird dieses aufgelöst und anschließend getrunken. Soll hingegen die Mundflora mit Probiotika behandelt werden, kann das Pulver auf die Zunge gestreut werden oder muss nach dem Auflösen in Wasser für circa 2 Minuten im Mund verbleiben.

Weiterhin gibt es für die orale Anwendung probiotische Lutschtabletten, die nach und nach die Mikroorganismen freisetzen und durch das Lutschen im ganzen Mundraum verteilen.

Seit neuestem gibt es auch probiotische Kosmetikprodukte, die die Flora der Haut positiv beeinflussen soll. Ziele sind die Behandlung von Akne, Neurodermitis, Ekzemen sowie Rosazea und Schuppenflechte. Durch probiotische Cremes und Salben werden die zu behandelnden Hautregionen mit Probiotika versorgt. Am besten soll diese Art der Therapie allerdings ganzheitlich neben einer probiotischen Kur der Darmflora vollzogen werden.

Packungsgröße/ Dauer der Anwendung

Dauer der Anwendung von ProbiotikaDer Prozess einer probiotischen Therapie benötigt Zeit. Daher ist es mit einer einmaligen Einnahme probiotischer Präparate nicht getan. Die Mikroorganismen benötigen einige Wochen, um sich in ausreichender Zahl anzusiedeln und die Umgebenden Organe und Gewebe positiv zu beeinflussen. Daher erhalten Sie in der Regel größere Abpackungen an Probiotika, um mehrwöchige bis mehrmonatige Kuren durchzuführen.

Am geläufigsten sind je nach Dosierung und Art der Anwendung Losgrößen, die eine tägliche Einnahme oder Anwendung der Produkte über 3 Monate abdecken. Aber auch hier gibt es starke Abweichungen am Markt. Die Dauer der Anwendung hängt stark von dem gewünschten Effekt, beziehungsweise den zu behandelnden Beschwerden, ab. Speziell konzipierte Zusammensetzungen der probiotischen Mikroorganismen können die gewünschten Effekte hervorrufen und sind nicht allgemein untereinander vergleichbar.

Dennoch lässt sich die generelle Aussage treffen, dass eine probiotische Therapie nur solange wirkt, wie sie durchgeführt wird. Eine einmalige Anwendung über mehrere Wochen oder Monate verändert nicht Dauerhaft die Darm-, Mund- oder Hautflora. Lediglich während der Einnahme oder Anwendung der Probiotika wird die ansässige Flora unterstützt.

Enthaltene Kulturen und Nährstoffe

Anfangs ist es natürlich wichtig zu wissen, was Sie mit der Einnahme von probiotischen Produkten bewirken wollen. Leiden Sie an Reizdarm-Symptomen oder möchten Sie nur gelegentlichen Beschwerden vorbeugen? Je nach Art der Symptome und gewünschten Behandlung, richtet sich die optimale Zusammensetzung des Probiotikums. Auch hier schwanken die Angaben der Anbieter stark.

  • Anzahl der Kulturen: Einige werben mit 20 oder mehr verschiedenen Bakterien- und Pilzkulturen in ihren Präparaten, andere beschränken sich hingegen auf wenige Kulturen, aber fügen noch weitere essenzielle Inhaltsstoffe wie Vitamine hinzu. Damit Sie das richtige Präparat für Ihre Bedürfnisse finden, benötigen Sie vorab einige Informationen.
  • Art der Kulturen: Die Krux ist, dass selbst Bakterien desselben Stammes, sehr unterschiedliche Wirkungen haben. Informieren Sie sich als genau, welche Bakterien- oder Pilzkulturen gegen Ihre Beschwerden helfen und achten Sie dann beim Kauf darauf, dass diese auch enthalten sind. Gleiches gilt für andere Nährstoffe und Vitamine.
  • Nährstoffe: Viele Anbieter reichern zudem ihre Produkte mit Stoffen wie Inulin an. Dieser dient später als Nahrung für die probiotischen Kulturen und hilft Ihnen somit dabei, sich erfolgreich anzusiedeln und bioaktiv zu bleiben.

Lassen Sie sich also nicht davon verleiten, zu dem Präparat zu greifen, welches die meisten probiotischen Kulturen beinhaltet. Greifen Sie stattdessen gezielt zu dem Produkt, welches die für Ihre Beschwerden benötigten Inhaltsstoffe aufweist.

Allergene und weitere Inhaltsstoffe

Neben vielen hilfreichen Inhalts- und Nährstoffen sind in einigen Präparaten aber auch potenziell unverträgliche oder unerwünschte Substanzen enthalten. Hierzu zählen zum Beispiel Allergene wie Histamin. Zwar sollen probiotische Kulturen einen positiven Einfluss auf die Entwicklung und Ausprägung von Allergien haben, doch bestimmte Kulturen bilden auch Botenstoffe aus, die vom Körper als Allergen erkannt werden können. Als Allergiker sollten Sie sich stets die Inhaltsstoffe genau ansehen und im Zweifel Ihren Arzt konsultieren.

 

Dies gilt natürlich auch für alle anderen Patienten, die an einer Unverträglichkeit leiden. Weiterhin gibt es auch Produkte, die komplett auf tierische Bestandteile und Gewinnungsmethoden verzichten. Daher sollten sich Veganer, Vegetarier oder auch Personen, die aus ethischen oder religiösen Gründen auf bestimmte Tierprodukte verzichten, genau über die verarbeiteten Zutaten und Inhaltsstoffe informieren.

Alternativen zu Probiotika

Sinvolle Alternativen zu Probiotika im Test-VergleichAls Alternative zu probiotischen Nahrungsergänzungsmitteln gibt es auch Lebensmittel, die mit Probiotika angereichert sind. Am weitesten verbreitet ist dabei der probiotische Joghurt. Dieser ist mit speziellen und teilweise patentierten Bakterien- und Pilzkulturen versetzt und wirkt nach demselben Prinzip wie die probiotischen Nahrungsergänzungsmittel.

Zudem gibt es weitere, auch von Natur aus, probiotische Lebensmittel. Dazu gehören fermentierte Lebensmittel wie Kefir, Kombucha oder Kimchi, aber auch Joghurt, Käse, Sauerkraut, saure Gurken und Miso. Allgemein kann auch durch eine Ernährungsumstellung, die Darm-, Mund- oder Hautflora unterstützt oder entlastet werden.

Eine wirkliche, nachhaltige Veränderung der körpereigenen Bakterienzusammensetzung bewirkt nach heutigem Kenntnisstand allerdings nur eine Mikro-Biomtransplantation. Es sei gesagt, dass diese nur von einem Arzt und bei starker Indikation verordnet und durchgeführt wird. Hierbei wird die eigene Darmflora zuerst zerstört und anschließend eine gesunde eingesetzt. Dies geschieht durch das Einbringen von mit gesundem Mikrobiom besetzten Stuhl.

Weiterführende Links und Quellen

  1. https://www.netdoktor.de/ernaehrung/probiotika/
  2. https://www.aerzteblatt.de/archiv/209335/Probiotika-Nicht-immer-von-Vorteil
  3. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19584499/
  4. https://flexikon.doccheck.com/de/Probiotikum
  5. https://www.thieme.de/de/tiermedizin/pre-probiotika-einsatz-hund-katze-123206.htm
  6. https://www.zentrum-der-gesundheit.de/artikel/probiotika/probiotika-baby-ia

FAQ

Gegen welche Beschwerden helfen Probiotika?

Am häufigsten werden Probiotika gegen Beschwerden des Magen-Darm-Traktes eingesetzt. Zu den Gründen der Anwendung zählen Blähungen, Verstopfungen, Durchfallerkrankungen, Reizdarm, chronische Verdauungsbeschwerden und Colitis Ulcerosa. Weiterhin werden Probiotika positive Effekte bei Neurodermitis, Akne, Ekzemen, Rosazea, Schuppenflechte, der Ausbildung von Allergien und sogar bei psychischen Störungen nachgesagt. In der Mundhöhle angewandt sollen sie gegen Mundgeruch, Karies und Parodontitis helfen. Kleinkindern und Säuglingen hingegen unterstützen sie beim Aufbau der Darmflora und beugen späteren Krankheiten vor. Die Anwendung bei Tieren kann mit der des Menschen als analog bezeichnet werden.

Wann sollte ich Probiotika einnehmen?

Viele Hersteller empfehlen die Einnahme der Präparate kurz vor oder nach einer Mahlzeit, am besten zum Mittagessen. Optimalerweise sollte circa 2 Stunden vor und nach der Einnahme keine Nahrungsaufnahme erfolgt sein. Für die Anwendung im Mund gilt die 2 Stunden Regel bezogen auf Mundhygiene, wie Zähneputzen oder Spülen. Auch bei kosmetischen Produkten sollten die Cremes oder Salben auf gereinigte, unbehandelte Haut aufgetragen werden und diese nach der Anwendung mindestens 2 Stunden nicht mit anderen Produkten gepflegt oder geschminkt werden.

Wie lange sollte ich Probiotika einnehmen?

Sie sollten Probiotika streng nach Angabe des Herstellers einnehmen. In der Regel nehmen Sie täglich eine bis 4 Kapseln oder Dosen zu sich. Die Packungsgröße ist entsprechend für die Dauer der Anwendung ausgelegt. Diese kann zum Beispiel drei Monate betragen. Wenden sie Probiotika also immer solange an, bis sie aufgebraucht sind. Bei auftretenden Beschwerden brechen Sie die Behandlung ab und konsultieren Sie umgehend einen Arzt.

Sind Probiotika vegetarisch oder vegan?

Auch Vegetarier und Veganer werden auf dem Markt für Probiotika fündig. Viele Hersteller bieten besonders bei Kapseln vegane Varianten an, die ohne Gelatinehülle auskommen. Da es sich bei den Bakterien häufig um Laktobazillen handelt, die aus Milcherzeugnissen gewonnen werden, ist für Veganer hier Vorsicht geboten. Allerdings können diese Bakterienstämme auch aus pflanzlichen Quellen, wie Sauerkraut, gewonnen werden.

Was ist der Unterschied zwischen Probiotika und Präbiotika?

Als Probiotika werden Mikroorganismen bezeichnet, die im Zusammenspiel mit dem menschlichen Organismus einen positiven Effekt auf diesen ausüben. Diese Mikroorganismen sind Bakterien- und Hefekulturen, die die menschliche Mund-, Darm- oder Hautflora unterstützt und krankheitserregende Mikroorganismen bekämpft. Präbiotika sind unverdauliche Substanzen, die den probiotischen Kulturen als Nahrung dienen. Zu dieser Gruppe gehört das sehr geläufige Inulin, das in vielen probiotischen Präparaten enthalten ist. Eine Kombination aus Prä- und Probiotika wird als Synbiotikum bezeichnet.

Ähnliche Themen

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (854 Bewertungen. Durchschnitt: 4,70 von 5)
Loading...