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Lichttest am Fahrzeug Kosten

Besonders in der trüben Jahreszeit rückt die Beleuchtung des Fahrzeugs wieder in den Fokus. Aus Sicherheitsgründen schaltet der rücksichtsvolle Verkehrsteilnehmer auch tagsüber bei schlechter Sicht das Abblendlicht ein. Kommt es dann bisweilen zu Rückmeldungen von entgegenkommenden Verkehrsteilnehmern, ist es Zeit für einen Lichttest. Aber mit welchen Kosten ist zu rechnen? Die Preise der Autohäuser unterscheiden sich teilweise erheblich voneinander. Und welche Werkstatt ist kompetent und vertrauenswürdig genug, um die Beleuchtung vorschriftsmäßig einzustellen?

Kosten in der Werkstatt und der allgemeine Lichtcheck

Guter Preis für Lichttest am FahrzeugIm Normalfall sind die Kosten von dem verbauten Scheinwerfer-Typen abhängig. Bei Xenon- oder LED-Leuchten kommen spezielle Messgeräte zum Einsatz, ebenso bei vorhandener Leuchtweiten-Regulierung oder Kurvenlicht. Das Einstellen eines Halogen-Scheinwerfers kostet bis zu 15 Euro. Bei Xenon- oder LED-Komponenten verlangen die Betriebe zwischen 5 und 20 Euro. Das Kurvenlicht kostet mindestens 10 und maximal 30 Euro. Viele Werkstätten korrigieren die Beleuchtung aber auch kostenfrei im Rahmen der Inspektion. Bei traditionellen Scheinwerfern ohne besondere Zusatzfunktionen zahlt der Autofahrer meist maximal 10 Euro für die Dienstleistung.

Mit den schier unübersehbaren Angeboten im Internet ist es nicht leicht, eine passende Werkstatt zu finden. Vor allem stellt sich stets die Frage, ob das Unternehmen auch die notwendigen Standards erfüllt. Auf ExpertenTesten.de findet der interessierte Autofahrer umfangreiche Kundenbewertungen und kann sich selbst ein Bild über die durchgeführten Reparaturen machen. Zusätzlich erhält er Informationen über die Zuverlässigkeit der einzelnen Unternehmen. Die Webseite wurde vom TÜV zertifiziert und viele Verbraucher konnten bereits von den kostenlosen Vergleichen auf diesem Portal profitieren.

Kostenloser Licht-Test in der trüben Jahreszeit

Regelmäßig im Oktober, und das schon seit 1956, findet deutschlandweit der allgemeine Lichtcheck statt.

Dann laden Überwachungsorganisationen wie TÜV oder DEKRA unter Beteiligung der Kfz-Innungen und der Automobilclubs zum großen Lichttest ein. Die Aktionswoche ist die größte Verkehrssicherheitsaktion in der Bundesrepublik. Ob PKW, Motorrad oder Mofa: Die Halter sämtlicher Fahrzeuge sind aufgerufen, die Licht-Anlage kostenlos überprüfen zu lassen.

Stellt sich dann jedoch heraus, dass ein Leuchtmittel defekt ist, wird die Fahrt zu einer kompetenten Werkstatt dennoch unumgänglich. Der Vorteil einer Werkstatt liegt nämlich vor allem darin, dass sie im Bedarfsfall die passenden Leuchtmittel vorrätig hat. Denn nicht immer ist es mit der Ausrichtung getan, oft müssen die Leuchten auch ersetzt werden.

Die Plakette vorne auf der Windschutzscheibe

Die Aktion soll im Wesentlichen zur Verkehrssicherheit in Deutschland beitragen. Sind alle Werte in Ordnung, erhält das Auto auf seiner Frontscheibe die entsprechende Plakette. Passiert das Kraftfahrzeug dann eine Verkehrskontrolle, die eigens zur Überprüfung der Beleuchtung eingerichtet wurde, kann es ohne weitere Begutachtung durch die Ordnungshüter passieren.

Warum ist dieser Test so wichtig?

Guter Kostenvoranschlag für Lichttest am FahrzeugImmer wieder finden die Werkstätten in den Fahrzeugen falsch eingestellte Beleuchtungen. Bei jedem dritten Auto ist das Autolicht mangelhaft, jedes zehnte blendet entgegenkommende Fahrer. Zu diesen Ergebnissen kam der große Lichttest im Jahre 2018. Besonders die Häufigkeit der Vorfälle beunruhigt, denn eine mangelhafte Beleuchtung am Kfz kann gefährliche Konsequenzen haben, sowohl für den Fahrer selbst als auch für andere Verkehrsteilnehmer.

Denn eine mangelhafte Einstellung hat Folgen. Bei einer schwachen Lichtanlage durchdringt das Licht kaum den Nebel oder die Dunkelheit in der Nacht. Ist der Neigungswinkel der Scheinwerfer zu niedrig eingestellt, wird die Wahrnehmung verzerrt. Der Fahrer nimmt den Abstand zu Hindernissen bei diesem Mangel nicht mehr realistisch wahr. Zu hoch eingestellte Scheinwerfer aber blenden den entgegenkommenden Verkehr.

Welches Licht für welche Situation?

Die Lampen am Auto haben verschiedene Funktionen. Ob man in einem Tunnel unterwegs ist, nachts auf einer Landstraße oder bei einer Sichtbehinderung durch Nebel: Für verschiedene Verkehrssituationen sind jeweils andere Leuchtmittel zuständig.

Mit dem Tagfahrlicht sieht der Fahrer am Tag die anderen Verkehrsteilnehmer besser. Das Abblendlicht leuchtet in der Dunkelheit die vor ihm liegende Straße aus. Das Fernlicht verbessert die Sicht und die Sichtweite in der Dunkelheit.

Das Standlicht beleuchtet das parkende Auto, so wird es in der Nacht von anderen besser gesehen. Der Nebelscheinwerfer durchdringt auch dichten Nebel, die Blinker kündigen einen Wechsel der Fahrtrichtung an. Die Bremsleuchte warnt den folgenden Verkehr, wenn der Vorausfahrende den Bremsvorgang einleitet. Das Rückfahrlicht leuchtet, wenn sich das Fahrzeug rückwärts bewegt.

Das Scheinwerfereinstellgerät

Vergleich: Lichttest am Fahrzeug KostenWährend die meisten Autolampen nur auffällig werden, wenn sie ihren Dienst komplett verweigern und ersetzt werden müssen, verdienen die Scheinwerfer unsere besondere Aufmerksamkeit. Angeblich verstellen die Redakteure von Autozeitschriften gerne absichtlich den Neigungswinkel, wenn sie Werkstätten testen. So wird die Kompetenz des Unternehmens – nach ihrer Auffassung – einer verschärften Überprüfung unterzogen. Weiter oben wurde bereits gesagt, dass die korrekte Einstellung tatsächlich enorm wichtig ist für die Verkehrssicherheit. Die Werkstatt verwendet für die Korrektur der Lampen das Scheinwerfereinstellgerät, dessen Handhabung für die Mitarbeiter meist selbstverständlich ist.

Voraussetzungen für das Einstellen

Bei einem Fahrzeug mit Xenon-Licht ist die automatische Leuchtweitenregulierung vorgeschrieben. In aller Regel muss der Motor zunächst 30 Sekunden laufen, und das Kfz wird vorwärts und rückwärts bewegt, so kann die Achse korrigieren. Grundsätzlich sind die Angaben der Hersteller maßgebend.

Bei einer manuellen Regelung stellt der Monteur den Verstellmechanismus in die Basisposition. Moderne Fahrzeuge haben einen entsprechenden Schalter in der Nähe des Lichtschalters, bei einem älteren Modell findet sich der Hebel über den Scheinwerfern.

Die richtigen Werte und Winkel

Die Werkstatt überprüft die Neigung der Lampen nach den Vorgaben der Autohersteller. Für die allermeisten Scheinwerfer ist ein Neigungswinkel von 1,2 Prozent vorgeschrieben, bei wenigen Modellen gelten 1 Prozent. Die Wirkung der Abweichung ist folgende: Bei einem Winkel von 1,2 Prozent ist das Licht bei einer Entfernung von 10 Metern um 12 Zentimeter abgesenkt. Am Einstellgerät stellt der Mechaniker deshalb die „12“ ein.

In der Nähe der Scheinwerfer ist meist ein Aufkleber angebracht mit Hinweisen, welcher Wert verlangt wird. Auch am Scheinwerfer selbst befinden sich die entsprechenden Angaben. Für den Nebelscheinwerfer beträgt die korrekte Abweichung 2 Prozent, am Scheinwerfereinstellgerät ist deshalb „20“ die richtige Wahl.

Die Vorbereitung des Kraftfahrzeugs

Günstige Werkstatt für Lichttest am FahrzeugIn der Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) sind die Voraussetzungen für die Lichteinstellung festgelegt. Auch der Gesetzgeber verweist zunächst auf die Anweisungen, die der Fahrzeughersteller formuliert hat. Zusätzlich muss der Reifendruck den Vorschriften entsprechen. Der Fahrer sitzt bei der Einstellung im Auto, anderenfalls soll sich auf dem Sitz eine Belastung von 75 kg befinden.

Weitere Voraussetzung ist, dass sich das Kfz auf ebenem Untergrund befindet bei einer Abweichung von maximal einem Millimeter pro Meter.

Das Scheinwerfereinstellgerät (SEG) einrichten

Das Werkstattgerät steht parallel zum Fahrzeug, dessen Licht eingestellt werden soll. Der Abstand zwischen Gerät und Kfz beträgt wenigstens 30, maximal 70 Zentimeter. Die Mitte der Linse des SEG und die Scheinwerfer-Mitte befinden sich in einer Linie. Die StVZO erlaubt eine Abweichung von höchstens drei Zentimetern horizontal oder vertikal. Der richtige Neigungswinkel ist zu wählen.

Die Einstellung

Zunächst das Abblendlicht: Der Mechaniker überprüft im Einstellgerät die Hell-Dunkelgrenze, dabei verläuft das Licht des Scheinwerfers in einer horizontalen Linie, außerdem eine schräge Orientierungslinie in einem Winkel von 15 Grad. Die waagerechte soll mit einer gestrichelten Linie im Gerät übereinstimmen. Die schräg verlaufende Linie trifft im Zentralpunkt auf die horizontale. Abweichungen sind gegebenenfalls zu korrigieren.

Das Fernlicht: Der Spot trifft zentral auf das Gerät, bei Abweichungen muss der korrekte Sitz des Leuchtmittels überprüft werden.

Der Nebelscheinwerfer

Wie oben bereits erwähnt, lautet die korrekte Einstellung am Gerät für den Neigungswinkel „20“. Der Monteur prüft die Hell-Dunkelgrenze, bei der das Licht über die horizontale Linie nicht hinausgehen darf. Das Gerät ist während des Prüfvorgangs stets parallel zu führen. Mit Schienensystemen erhält man genaueste Ergebnisse.

Den Scheinwerfer korrigieren

Gutes Angebot für Lichttest am FahrzeugEin verstellter Scheinwerfer lässt sich meist mit den zwei Einstellschrauben horizontal und vertikal korrigieren. Die Maßnahme wird von Hand oder unter Zuhilfenahme eines Sechskant- oder Kreuzschraubendrehers vorgenommen. Als Ergebnis stimmt die Hell-Dunkelgrenze genau mit den Strichlinien im Gerät überein.

Die genannten Verfahren gelten allerdings nicht für die intelligenten Lichtanlagen. Denn deren Scheinwerfer gelten als Komponente der Fahrassistenzsysteme. Für die umfassende Überprüfung und notwendige Korrekturen sind deshalb kamerabasierte Scheinwerfer-Einstellgeräte sowie ein Diagnose-Tester erforderlich. Das Einstellen kann bei diesen Fahrzeugen durchaus bis zu zwei Stunden dauern. Wird festgestellt, dass die Scheinwerfer nicht optimal eingestellt sind, überprüft die Werkstatt aus Sicherheitsgründen zunächst die Fahrachse des Fahrzeugs auf dem Achsmessstand. Der Mechaniker kalibriert die SEG-Kamera auf die Achse und kann anschließend mit dem Diagnosegerät die Einstellung vornehmen.

Die Einstellung eines Xenon Scheinwerfers

Die Vorbereitung der Einstellung bei einem Fahrzeug mit Xenon-Licht erfolgt zunächst wie oben bereits beschrieben.

Der Reifendruck muss den Vorgaben entsprechen, zudem sind die Streuscheiben zu reinigen. Der Motor muss mindestens 30 Sekunden lang laufen. Der Wagen wird vorwärts und rückwärts bewegt, das ermöglicht die Korrektur der Achsen.

Für die eigentliche Einstellung ist dann ein Werkstattgerät für den Test und die Auslese notwendig. Zunächst fährt die Werkstatt die Leuchtweitenregulierung in ihre Grundstellung, es folgt die übliche Einstellung. Das Steuergerät speichert die nun gefundene Regellage als „angelernt“.

Die Scheinwerfer selber von Hand einstellen

Wer über kein professionelles Gerät zum Einstellen der Scheinwerfer verfügt, kann den Neigungswinkel dennoch provisorisch einstellen. Das Fahrzeug sollte sich im Abstand von 10 Metern vor einer hellen Wand befinden. Mit einem Bleistift überträgt der Fahrer die Mittelachse der Scheinwerfer auf die Wand. Die dem Fahrzeugtyp entsprechende Neigung des Lichts in Prozent zeichnet er ebenfalls an, schließlich überprüft die Übereinstimmung von Licht und Linie und korrigiert bei Bedarf die Neigung.

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