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ETF-Spar­plan Test 2020 ‱ Die besten ETF-Spar­plĂ€ne im Vergleich

Was ist ein ETF Fondssparplan?

Was ist ein ETF-Sparplan Test und VergleichHeutzutage sparen Anleger zeitgemĂ€ĂŸ mit einem ETF-Sparplan. Bereits mit einem vergleichsweise geringen Betrag von 25 Euro lĂ€sst sich mittel- bis langfristig ein kleines Sparvermögen aufbauen. Wie hoch die Gewinne tatsĂ€chlich ausfallen, hĂ€ngt von dem ausgewĂ€hlten ETF-Sparplan, der Laufzeit und den monatlichen SparbetrĂ€gen ab. Die meisten Anleger entscheiden sich fĂŒr ETF-Aktienfonds, da diese wertstabile Renditen bei einem vertretbaren Risiko bieten.

Im Gegensatz zu der klassischen Einmalinvestition in eine ganz bestimmte Aktie investieren Anleger mit einem ETF-Sparplan jeden Monat aufs Neue in unterschiedliche Aktien, die die Fondsgesellschaft im Auftrag der Anleger kauft und in einem Aktienfonds zusammenstellt. Bildlich gesehen handelt es sich um einen Korb voller Aktien, der als Aktienportfolio bezeichnet wird.

Wie funktioniert ein ETF Fondssparplan im Test?

Wie funktioniert ein guter ETF-Sparplan aus dem Vergleich?Die regelmĂ€ĂŸige monatliche Investition mit festgelegten SparbetrĂ€gen in einen Aktienindex wird als ETF-Sparplan bezeichnet. Dieser zeichnet sich dadurch aus, dass die Anleger auch mit geringen monatlichen BetrĂ€gen, in der Regel ab 25 Euro, langfristig ein kleines Sparvermögen aufbauen können. Im Gegensatz zu der Einmalinvestition in ganz bestimmte Aktien investieren die Anleger in einen Aktienkorb, den die Fondsgesellschaft, mit dem der Sparvertrag abgeschlossen wurde, automatisch durch Computerprogramme zusammenstellt.

Voraussetzung fĂŒr einen Sparplan ist ein Wertpapierdepot und ein damit verbundenes Verrechnungskonto. Der monatliche Sparvertrag wird durch die Fondgesellschaft automatisch eingezogen. Aktienfonds investieren in eine Vielzahl von Aktien. AbhĂ€ngig von der Ausrichtung des Aktienfonds können hier nur deutsche, europĂ€ische aber auch internationale Werte enthalten sein. Die Aktien können auch Wertpapiere von bestimmten Unternehmen, zum Beispiel aus dem DAX, betreffen. Ein klassisches Merkmal eines ETF-Sparplans im Test ist die breite Risikostreuung, da hier nicht ausschließlich in einige wenige Werte, sondern in eine Vielzahl von Aktien investiert wird.

Risiken wie Kursverluste werden mit einem Aktienfonds ĂŒber sĂ€mtliche in dem Aktienkorb enthaltenden Wertpapiere gestreut. So kann die Wertsteigerung einer Aktie den Verlust einer anderen auffangen und umgekehrt. Finanzexperten im Vergleich sprechen von einer Diversifizierung des Risikos.

Das Kapital und ETF-Sparplan im Test und VergleichIm Gegensatz zu einer klassischen Sparanlage wird das langfristig angelegte Kapital im Test vergleichsweise hoch verzinst, Renditen von 7 Prozent sind durchaus möglich. Wie hoch diese ausfallen, hĂ€ngt jedoch von den investierten Werten im Aktienportfolio ab. Die Anleger profitieren außerdem von dem Cost-Average-Effekt. Dieser Kostendurchschnittseffekt schĂŒtzt kurzfristig vor zu hohen Kursen zu einem bestimmten Zeitpunkt, da der Ankauf der Wertpapiere regelmĂ€ĂŸig zu unterschiedlichen Zeitpunkten erfolgt.

Je gĂŒnstiger der Ankaufskurs der einzelnen Aktien im Vergleich, desto höher fĂ€llt die Rendite beim Verkauf selbiger Wertpapiere aus. Der Vorteil eines breit gestreuten Aktienfonds und dem damit verbundenen Fondssparplan besteht darin, dass Anleger nicht immer wieder aufs Neue in diverse Wertpapiere investieren mĂŒssen, die sie zuvor selbst ausgesucht haben, sondern in dem Automatismus der regelmĂ€ĂŸigen Geldanlage und dem guten GefĂŒhl, angesichts der Niedrigzinsphase und der hohen Inflationsrate Geld und Zinsen zu verschenken.

Welche Arten von ETF FondssparplÀnen gibt es?

Arten aus einem ETF-Sparplan Test und Vergleich Indexfonds werden auch unter der AbkĂŒrzung ETF gefĂŒhrt. Diese steht fĂŒr Exchange Trades Funds. ETF-Fonds im Test werden auch als passive Fonds bezeichnet, weil diese nicht durch Fondsmanager aktiv, sondern durch Computerprogramme automatisch zusammengestellt und verwaltet werden. Die GebĂŒhren fĂŒr die Fondsmanager fallen weg. Aus diesem Grund sind ETF Fonds kostengĂŒnstig und effektiv.

Indexfonds im Test bilden immer einen ganz bestimmten Aktienindex ab. Sie kopieren den zugrunde liegenden Aktienindex im VerhĂ€ltnis 1:1. Verzeichnet der ausgewĂ€hlte Aktienindex einen Kursanstieg an der Börse, partizipiert auch der ETF zu 100 Prozent an dieser Wertsteigerung. Umgekehrt bildet der ETF natĂŒrlich auch entsprechende Kursverluste ab. Die Anleger eines ETF-Sparplans werden nicht wie bei einem klassischen Einmalinvestment EigentĂŒmer der Aktienwerte, sondern halten nur einen Anteil an dem Aktienfonds, der sich entsprechend der Höhe der monatlichen Spareinlage richtet.

Der Vorteil dieser Aktienfonds im Vergleich ist die automatisch festgelegte Wertpapierzusammenstellung durch Computerprogramme. Aus diesem Grund benötigen ETF Fonds keinen Fondsmanager, der sich regelmĂ€ĂŸig um die Bewertung sowie um den An- und Verkauf der Wertpapiere kĂŒmmert. Daher fallen die VerwaltungsgebĂŒhren mit 0,2 bis 0,5 Prozent deutlich gĂŒnstiger als bei aktiv gemanagten Fonds aus.

GĂŒnstig fĂŒr den nachhaltigen Vermögensaufbau des ETF Sparplans ist die sofortige Wiederanlage der Dividenden, denn in diesem Fall profitieren die Anleger im Test von dem Zinseszinseffekt. Diese Art ETF wird als thesaurierender Fonds bezeichnet. Alternativ gibt es ETFs, die Dividenden ohne erneute Anlage ausschĂŒtten. Diese werden dem Verrechnungskonto durch die Depotbank gutgeschrieben.

Der Anleger und sein ETF-Sparplan aus dem Test und VergleichMit einem ETF Sparplan im Vergleich kaufen Anleger regelmĂ€ĂŸig Anteile an einem Aktienfonds. Da die FinanzmĂ€rkte recht volatil sind und Aktienkurse bereits auf jede noch so kleine Verschiebung auf den WeltmĂ€rkten reagieren, schwanken die Kurse zeitweise recht stark. Sie bewegen sich sowohl nach oben als auch nach unten. Anleger, die in einen ETF Sparplan investieren, sind aufgrund der breiten Risikostreuung durch unterschiedliche Wertpapiere im Fonds besser gegen Verluste abgesichert, als bei einem Einzelinvestment. Da ETF SparplĂ€ne im Test in der Regel auf einen lĂ€ngeren Anlagezeitraum ausgelegt sind, ist es durchaus möglich, dass das Investment zwischenzeitlich aufgrund von Kursverlusten ins Minus gerĂ€t. Diese Schwankungen können Anleger allerdings ohne Sorgen aussitzen, denn die Erfahrung zeigt, dass diese SparplĂ€ne Verluste immer wieder ausgleichen, da den Wertpapieren mit Verlust in der Regel Wertpapiere mit Gewinn entgegenstehen.

Der Einstiegszeitpunkt im Vergleich ist weniger wichtig als der Ausstiegszeitpunkt. Anleger können unabhĂ€ngig von dem Geschehen an der Börse mit dem Sparen beginnen, da der Einstieg bereits mit einem geringen Startkapital möglich ist. Zwischenzeitliche Kursverluste sind daher kein Grund zur Panik und schon gar kein Grund fĂŒr einen vorzeitigen Ausstieg. Wer in einen ETF-Sparplan im Test investiert, muss zwischenzeitliche Verluste aushalten können, denn dieses Investment ist auf eine vergleichsweise lange Anlagezeit ausgelegt. Je lĂ€nger die Anlagezeit, desto wahrscheinlicher sind zwischenzeitliche Verluste.

Der Ausstiegszeitpunkt im Vergleich muss zu einem gĂŒnstigen Zeitpunkt gewĂ€hlt werden, denn nur, wenn die Börsenentwicklung der Wertpapiere im Fonds zu diesem Zeitpunkt gĂŒnstig ist, lohnt sich der Ausstieg. Entwickeln sich die Kurse an Börse ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt ungĂŒnstig, sollte der Ausstieg auf einen spĂ€teren Zeitpunkt verlegt werden.

In dieser Zeit ist es wichtig, die Entwicklung der Wertpapiere im ETF-Sparplan an den Börsen genau zu beobachten. Sobald sich die Kurse wieder erholen, ist auch eine Rendite wieder möglich. Alternativ empfiehlt der Test, die Fondsanteile wĂ€hrend letzten Jahre der vertraglich festgelegten Laufzeit nach und nach in sichere Anlagen umzuschichten. Dabei ist allerdings zu berĂŒcksichtigen, dass weniger risikobehaftete Wertpapiere geringere Renditen einbringen als Investments in ETFs im Vergleich.

Finanzexperten und der ETF-Sparplan im Test und VergleichFinanzexperten im Vergleich empfehlen fĂŒr einen ETF Fondssparplan vorzugsweise international ausgerichtete Investments. Um dieses Ziel zu erreichen, eignet sich am besten der MSCI World. Dieser international ausgerichtete Aktienindex beinhaltet Aktien von mehr als 1.600 Unternehmen aus 23 LĂ€ndern. UngefĂ€hr sechzig Prozent der Unternehmen stammen aus den USA. Diese weltweit agierenden Unternehmen liefern die sogenannten Standardwerte international aufgestellter Indexfonds im Vergleich. Große Unternehmen wie Exxon Mobil oder Apple sind nur zwei der renommierten Wertpapiere, die regelmĂ€ĂŸig in international ausgerichteten Indexfonds vertreten sind.

Der MSCI All Country World enthĂ€lt Aktien von Unternehmen aus den USA und Japan, außerdem einen Anteil von elf Prozent von Unternehmen aus SchwellenlĂ€ndern. In diesen beiden international ausgerichteten Indexfonds sind ausschließlich große und mittlere Unternehmen vertreten. Der Stoxx Europe 600 bildet 600 Wertpapiere von großen, mittleren und kleinen Unternehmen aus Großbritannien und der Schweiz ab. Der MSCI Europe im Vergleich enthĂ€lt Wertpapiere von Unternehmen aus Großbritannien und der Schweiz, jedoch ohne Aktien kleinerer Unternehmen.

ETF Fonds werden als Sondervermögen gefĂŒhrt. Im Falle einer Insolvenz des Brokers oder der Direktbank sind die Anleger vor Verlusten geschĂŒtzt, da der Wert der Fondsanteile bei den Anlegern bleibt und nicht in die Insolvenzmasse ĂŒbergeht.

Fondssparplan Kosten im Vergleich?

Die Kosten eines ETF-Sparplans im Test und VergleichDie Kosten fĂŒr einen ETF-Fondssparplan im Vergleich sind mit VerwaltungsgebĂŒhren von 0,2 bis 0,5 Prozent im Vergleich zu aktiv gemanagten Fonds sehr gĂŒnstig. Allerdings sind noch die OrdergebĂŒhren der jeweiligen Anbieter zu berĂŒcksichtigen. Da die Anleger monatlich Anteile an dem ETF Fonds kaufen, fĂ€llt pro SparplanausfĂŒhrung eine OrdergebĂŒhr an, die von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich hoch ausfĂ€llt. GĂŒnstige Anbieter im Vergleich berechnen eine Pauschale in Höhe von 1,50 Euro wie die DKB Bank oder Flatex, wĂ€hrend die Postbank lediglich 0.90 Euro pro SparplanausfĂŒhrung verlangt. Es gibt auch Anbieter, die einen prozentualen Aufschlag vom Kurswert berechnen. Die Consorsbank berechnet 1,50 Prozent, die ING 1,75 Prozent und SBroker 2,50 Prozent. Bei klassischen Fonds belĂ€uft sich der Ausgabeaufschlag dagegen auf fĂŒnf bis sechs Prozent. Bei einer monatlichen Sparrate von 150 Euro und 2,5 Prozent Aufschlag auf den Kurswert fallen zum Beispiel jĂ€hrliche Kosten von 45 Euro an.

Teuer wird es, wenn Anbieter eine GrundgebĂŒhr und einen prozentualen Aufschlag vom Kurswert berechnen. Ein Beispiel fĂŒr dieses Kostenmodell ist die Volkswagenbank, die eine GrundgebĂŒhr von 3,50 Euro zuzĂŒglich 0,50 Prozent vom Kurswert berechnet. Jeder 100 Euro-Order schlĂ€gt mit 4,00 Euro zu Buche.

Allerdings ist zu betonen, dass die Volkswagenbank auch kostenlose SparplÀne anbietet. In der Regel zahlen Anleger ihre Sparraten monatlich. Gerne im Vergleich gesehen wird auch, wenn die Anbieter zusÀtzliche Sparintervalle zulassen, zum Beispiel eine viertel- oder halbjÀhrige Zahlung.

So werden ETF Fondssparplan Anbieter im Test verglichen

ETF-Sparplan Kosten im Vergleich

Anbieter und ETF-Sparplan im Test und VergleichETF Fonds im Vergleich sind gĂŒnstiger als aktiv gemanagte Fonds, da diese durch Computerprogramme und nicht durch Fondsmanager verwaltet werden. Allerdings berechnen die Fondsgesellschaften auch fĂŒr diese Computerarbeit eine VerwaltungsgebĂŒhr. Wie sich ein Anbieter Vergleich auszahlen kann, belegt folgendes Beispiel. FĂŒr den iShares Core MSCI World UCITS ETF und Comstage MSCI World UCITS ETF berechnen InvestmenthĂ€user eine jĂ€hrliche VerwaltungsgebĂŒhr in Höhe von 0,20 Prozent. 0,60 Prozent fallen dagegen beim vergleichbaren iShares MSCI World ACWI UCITS ETF an. Die beiden kostengĂŒnstigeren ETFs im Vergleich verzeichneten auf FĂŒnfjahressicht einen Wertzuwachs von 74 Prozent, wĂ€hrend der kostenintensivere ETF lediglich um 69 Prozent zugelegte.

Die Total Expense Ratio (TER) ist eine GebĂŒhrenkennzahl, die bei einem Anbieter Vergleich einen schnellen Überblick ĂŒber die Gesamtkosten im VerhĂ€ltnis zum Fondsvolumen bietet. Diese GebĂŒhrenkennzahl im Vergleich berĂŒcksichtigt sĂ€mtliche Kostenfaktoren, die sich negativ auf die Performance auswirken können. Die reine ManagementgebĂŒhr gibt diesen GesamtĂŒberblick dagegen nicht her. Zu berĂŒcksichtigen ist allerdings, dass TER die OrdergebĂŒhren im ETF Vergleich außen vor lĂ€sst.

Die FondsgebĂŒhren im Vergleich haben einen deutlichen Einfluss auf die Performance des ETF-Sparplans. Je höher diese Kosten im Vergleich ausfallen, desto geringer sind die Renditen. In einem gĂŒnstigen Einkauf liegen daher schon die ersten Gewinne. Ein Anbieter Vergleich findet die gĂŒnstigsten Broker und Direktbanken, die ETF-SparplĂ€ne ohne Ausgabeaufschlag beziehungsweise mit geringen OrdergebĂŒhren anbieten.

Diese bewegen sich in der Regel zwischen 0,90 und 2,00 Euro, können jedoch auch höher ausfallen. Andere Anbieter berechnen einen prozentualen Ausgabeaufschlag vom Kurswert des Investments, der sich zwischen 1,50 und 2,50 Prozent bewegt.

FondsgrĂ¶ĂŸe und der ETF-Sparplan im VergleichDie FondsgrĂ¶ĂŸe im Test ist ein wichtiges Auswahlkriterium fĂŒr einen ETF-Sparplan im Vergleich, denn das Anlagevolumen sollte nicht zu gering ausfallen. Anderenfalls besteht die Gefahr, dass der ausgewĂ€hlte Fonds aufgrund fehlender Wirtschaftlichkeit geschlossen beziehungsweise mit anderen Fonds verschmolzen wird. Ist ein Fonds zu klein, können die Kosten höher ausfallen als die Rendite, da die Fondskosten unabhĂ€ngig von der Menge der verkauften Anteile anfallen.

Nicht alle Anbieter im Vergleich ermöglichen eine kostenlose DepotfĂŒhrung. Besonders Filialbanken fallen in dieser Hinsicht auf. Diese berechnen hĂ€ufig 1,0 Prozent des Depotvolumens. Steigt der Depotwert zum Beispiel um fĂŒnf Prozent in einem Jahr bleiben nach Abzug der DepotgebĂŒhren nur vier Prozent von diesem Depotzuwachs ĂŒbrig.

Auch das eigene Anlageverhalten ist bei einem Anbieter Vergleich zu berĂŒcksichtigen. Die meisten Broker und Direktbanken bieten ETF-SparplĂ€ne fĂŒr unterschiedliche Anlegertypen. Wie bei den klassischen Aktien gibt es auch bei den ETFs Werte, die weniger schwankungsanfĂ€llig sind.

Diese sind besonders gut geeignet fĂŒr Anleger, die mit Kursverlusten nicht gut umgehen können, selbst, wenn diese nur zeitweise auftreten. In diesem Fall ist eine Anlage in Renten-ETFs zu empfehlen. Anleger, die volatile FinanzmĂ€rkte nicht scheuen und daher nicht die Nerven verlieren, wenn das Depot KursrĂŒckgĂ€nge verzeichnet, sollten in Aktien-ETFs investieren.

Wann zahlt sich der Abschluss/Wechsel beim ETF-Sparplan im Vergleich aus?

Ein Wechsel nach einem ETF Test ist immer dann sinnvoll, wenn ein ETF-Sparplan Vergleich einen gĂŒnstigeren Anbieter gefunden hat, denn bereits im gĂŒnstigen Einkauf liegt der Gewinn. Ein Vergleich findet schnell die gĂŒnstigsten Anbieter. Die meisten Broker und Direktbanken bieten neben ETF-SparplĂ€nen mit Ausgabeaufschlag auch kostenlose Investments an. Wer bisher ausschließlich in aktiv gemanagte Fonds investiert hat, weil er/sie der Meinung ist, ein Fondsmanager sei vertrauenswĂŒrdiger und fĂ€higer als ein Computerprogramm, sollte diese Sichtweise ĂŒberdenken.

Worauf muss ich beim Wechsel eines ETF-Sparplans achten?

Der Wechsel und ETF Sparplan im Test und Vergleich Die meisten Sparer wechseln den Anbieter, wenn ihr ursprĂŒnglich kostenloser ETF-Sparplan plötzlich doch nicht mehr kostenlos ist. Manche Anbieter berechnen nach einer Zeit BankgebĂŒhren, auch die Orderkosten können sich erhöhen. Bevor sich Sparer fĂŒr einen ETF-Sparplan entscheiden, sollten sie die GebĂŒhren und Kosten in einem Anbieter Vergleich berĂŒcksichtigen. Manche ETF-SparplĂ€ne im Test sind nur in der ersten Zeit kostenlos. Manchmal berechnen die Anbieter jedoch auch GebĂŒhren fĂŒr ursprĂŒnglich kostenlose ETF-SparplĂ€ne, weil sich die MarktverhĂ€ltnisse geĂ€ndert haben.

In diesem Fall gibt es zwei Möglichkeiten im Test: Bei dem aktuellen Anbieter bleiben und auf einen kostenlosen Sparplan umsteigen oder der Wechsel zu einem anderen Anbieter. Als dritte Alternative bietet sich die Eröffnung eines zweiten Depots bei dem aktuellen Anbieter, um kostenlos weiterzusparen. Der bestehende, jetzt nicht mehr kostenfreie ETF-Sparplan wird beendet beziehungsweise ausgesetzt. Ein Anbieter Vergleich filtert die besten Angebote auf dem Markt heraus.

Vorstellung der fĂŒhrenden Finanzdienstleister im Test

  • DKB
  • Consorsbank
  • Comdirect
  • Flatex
  • 1822
  • Maxblue
  • Volkswagenbank
Die Direktbank legt ein Angebot von mehr als 130 SparplĂ€nen renommierter Emittenten auf. Ab einer monatlichen Sparrate von 50 Euro besteht die Möglichkeit, den ETF-Sparplan ohne Ausgabeaufschlag abzuschließen. Der Anbieter und Emittenten behalten sich jedoch vor, diese Aktion, die vorerst bis zum 31. Dezember 2019 befristet ist, zu verlĂ€ngern oder vorzeitig zu beenden.
Diese Direktbank hĂ€lt ein breit aufgestelltes Angebot an ETF-SparplĂ€nen fĂŒr ihre Kunden bereit. AusgewĂ€hlte ETF-SparplĂ€ne von XTrackers bleien bis Ende 2022 kostenlos. Bis Ende 2020 können Kunden ETF-SparplĂ€ne von Lyxor abschließen. BegĂŒnstigt sind alle VertrĂ€ge ab einer monatlichen Sparrate von 25 Euro monatlich. Wer auf nachhaltige Anlagemöglichkeiten setzt, investiert in ETF-SparplĂ€ne von BNP Paribas bis Ende 2022. Diese Aktionen im Vergleich können jedoch jederzeit vorzeitig beendet, jedoch auch verlĂ€ngert werden.
Kunden der Commerbank-Tochter können aus einem Angebot von 170 ausgewÀhlten ETF-SparplÀnen auswÀhlen. Emittenten sind renommierte Gesellschaften wie iShares, Franklin Templeton, Lyxor und Amundi. Vorerst gilt die Aktion bis zum 31. Dezember 2020.
Flatex ist einer der renommiertesten Broker auf dem Markt, der durch gĂŒnstige Angebote in allen Anlagebereichen auffĂ€llt. Die Auswahl von mehr als 750 ETF-SparplĂ€nen hĂ€lt fĂŒr jeden Anleger das passende Angebot bereit. Mehr als 350 ETF-SparplĂ€ne können ohne OrdergebĂŒhren abgeschlossen werden. Die VertrĂ€ge werden ab einer Monatsrate von 50 Euro abgeschlossen.
1822 ist eine Online-Tochter der Frankfurter Sparkasse. Im Angebot befinden sich 620 sparplanfĂ€hige ETFs. Wer einen ETF-Sparplan des Emittenten Comstage mit einer monatlichen Sparrate von 50 abschließt, profitiert von einem gĂŒnstigen Angebot ohne AusfĂŒhrungsgebĂŒhr fĂŒr einen Zeitraum von 24 Monaten.
Maxblue ist eine Tochter der Deutschen Bank. Dieser Broker fĂ€llt durch gĂŒnstige Sonderaktionen bis Ende Dezember 2019 auf, und zwar nicht fĂŒr neu abgeschlossene ETF-Sparplane, sondern auch fĂŒr bestehende VertrĂ€ge. 50 Euro reichen bereits fĂŒr den langfristigen Vermögensaufbau aus, die Zahlungsintervalle sind frei wĂ€hlbar.
Obwohl die Volkswagenbank normalerweise eher teure ETF-SparplĂ€ne bereithĂ€lt, was die GebĂŒhren- und Kostenstruktur angeht, gibt es auch hier kostenlose Varianten, die sich lohnen. Wer im Vergleich bei der Volkswagen genau hinschaut, findet eine große Auswahl an ETF-SparplĂ€nen ohne Ausgabeaufschlag.

Alle vorgestellten Direktbanken/Broker informieren detailliert ĂŒber ihre Angebote und die damit verbundene Kosten- und GebĂŒhrenstruktur auf ihren Homepages.

Online oder offline im Vergleich: Wo schließe ich meinen ETF Fondssparplan am besten ab?

ETF-SparplĂ€ne im Vergleich sind nicht nur kostengĂŒnstiger als Investments in aktiv gemanagte Fonds, sondern auch Ă€ußerst flexibel. Einstieg und Ausstieg sind jederzeit möglich, wobei der Ausstiegszeitpunkt jedoch sehr gut bedacht sein und nur durchgefĂŒhrt werden sollte, wenn die Entwicklung an den Börsen gĂŒnstig ist. Online-Broker und Direktbanken im Test bieten ein breit aufgestelltes Angebot an ETF-SparplĂ€nen mit und ohne Ausgabeaufschlag an.

WĂ€hrend diese Anbieter im Vergleich hunderte SparplĂ€ne fĂŒr ihre Kunden bereithalten, ist das Angebot der Filialbanken meistens sehr begrenzt, da diese vorzugsweise die klassischen, aktiv gemanagten Fonds verkaufen. Aufgrund der GebĂŒhrenstruktur bringen diese Fonds mehr Geld ein als die durch Computerprogramme gesteuerten ETFs. Ein Vergleich der Online-Anbieter ist zudem sehr viel informativer als die Selbstauskunft der klassischen Filialbanken. Ein Online Vergleich findet sehr schnell den gĂŒnstigsten Broker mit dem besten Angebot.

ETF-SparplĂ€ne im Vergleich von Stiftung Warentest – die Ergebnisse

Ergebnisse aus einem ETF-Sparplan Test und VergleichLaut Stiftung Warentest haben deutsche Sparer gute Chancen, bereits mit kleinen BetrĂ€gen ab 25 Euro langfristig ein kleines Vermögen aufzubauen. Sparen sei sehr zu empfehlen, aber bitte nicht auf dem klassischen Weg ĂŒber Tages- oder Festgeldkonten, die kaum noch Zinsen oder sogar nur Negativzinsen abwerfen. Anleger, die langfristig kleinere oder grĂ¶ĂŸere SparbetrĂ€ge im breit gestreuten Aktienmarkt anlegen, können sich dagegen ĂŒber realistische Renditen zwischen 6 und 7 Prozent freuen. Bei diesen Zahlen im Test handelt es sich keinesfalls um Mondrenditen, denn die Anleger erwirtschaften diese mit einem lang angelegten Sparmodell.

Stiftung Warentest hat 23 ETF FondssparplĂ€ne unterschiedlicher Direktbanken, Online-Broker und bundesweit aktiver Filialbanken im Vergleich getestet und ist zu einem positiven Testergebnis gekommen. Im Test befinden sich nur ETF-SparplĂ€ne ohne AusfĂŒhrungskosten, das heißt, ohne Ausgabeaufschlag. Der Test ist zu dem Schluss gekommen, dass der Abschluss eines ETF-Sparplans denkbar einfach und mit wenigen Klicks ein Wertpapierdepot bei dem jeweiligen Anbieter zu eröffnen ist. Besondere ErwĂ€hnung findet die Tatsache, dass Arbeitnehmer einen ETF Fondssparplan auch im Rahmen vermögenswirksamer Leistungen abschließen können, da die Arbeitgeber gleichfalls ihren Beitrag leisten.

Ein ETF-Sparplan im Test kann zu jedem Zeitpunkt und jedem Alter eröffnet werden. Aufgrund des langfristigen Anlagehorizonts lohnt sich dieses Investment in den breit gestreuten Aktienmarkt jedoch besonders fĂŒr junge Leute, die mit diesem Modell ganz nebenbei ohne Zeitdruck sparen können. Geringverdiener mit einem Jahreseinkommen unter 20.000 Euro können einen staatlichen Zuschuss beantragen. Ausdauer zahlt sich laut Test also aus.

Daten aus einem ETF-Sparplan Test und VergleichDie Tester betonen, dass ETFs nicht fĂŒr risikoscheue Anleger geeignet sind, die sich unbedingt auf sichere und kalkulierbare WertzuwĂ€chse verlassen möchten. Aktien bieten sehr viele Vorteile, die Sicherheit von Tages- oder Festgeld beziehungsweise auf diesen Sparmodellen grĂŒndenden SparplĂ€nen kann ein ETF-Sparplan jedoch nicht bieten. Auf der anderen Seite bringen ETFs im Vergleich jedoch auch keine ĂŒberaus gefĂ€hrlichen Risiken mit sich, vorausgesetzt, die Anleger investieren in langfristige Sparmodelle und vermeiden kurzfristige Börsenspekulationen, die nur fĂŒr erfahrende und finanziell gut situierte Anleger geeignet sind. Die Erfahrung im Test zeigt, dass Anleger in der Vergangenheit fĂŒr ihre Geduld und ihre Bereitschaft, auch zwischenzeitliche Kursschwankungen und damit Wertverluste in ihrem Depot hinzunehmen, mit guten Renditen belohnt worden sind.

Anleger, die kurz oder mittelfristig auf das investierte Geld angewiesen sind, sollten auf diese Geldanlage verzichten. Denn wer unvorhergesehen das Geld im ETF-Sparplan braucht, ist auf einen kurzfristigen Verkauf angewiesen. Bewegen sich die Börsenkurse gerade in die falsche Richtung, sind Verluste in dieser Situation unvermeidlich.

Die Vorteile eines ETF Sparplans liegen klar auf der Hand: ein langfristiger Vermögensaufbau ist auch mit geringeren SparbetrÀgen möglich. Die breite Risikostreuung gleicht Gewinne und Verluste in der Regel aus. Die Renditen sind deutlich höher als bei klassischen Sparprodukten.

Ein ETF-Sparplan im Test ist aufgrund der geringen Verwaltungskosten deutlich gĂŒnstiger als ein aktiv gemanagter Fonds. Investments in ETFs sind jedoch weniger sicher als Tages- und Festgeldinvestments. Zwischenzeitliche Kursverluste lassen sich bei Anlagen an der Börse jedoch nicht vermeiden.

Fragen im Test

Wie schließe ich einen ETF-Sparplan ab?

Über ein Wertpapierdepot bei der ausgebenden Fondsgesellschaft ĂŒber einen Broker/Direktbank.

Wie viele Kapital brauche ich fĂŒr einen ETF-Sparplan?

Der Abschluss eines ETF-Sparplans ist bereits ab einem monatlichen Betrag von 25 Euro möglich.

WeiterfĂŒhrende Links und Quellen

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