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Wand verputzen Kosten

Guter Preis für Wand verputzenDiese Frage stellen sich laut unserer Recherchen einige Verbraucher. Die Antwort darauf ist simpel; zur Sicherung eines glatten Untergrundes. Andernfalls kann nicht ordentlich tapeziert oder gestrichen werden. Auch das Anbringen von Fliesen gestaltet sich bei unebenem Untergrund eher schwierig. Wer sich das Verputzen aus Kostengründen lieber spart, kommt dabei keinesfalls günstiger weg.

Neben der weniger anschaulichen Optik treten vermutlich kurz nach dem Tapezieren beziehungsweise Verfliesen auf nicht geglättetem Untergrund teure Folgekosten auf, denn die Arbeiten müssen nachgeholt werden und die bereits verwendete Tapete/Fliesen landen im Müll – eine kostspielige Angelegenheit! Schaut man sich die recherchierten Preise von Expertentesten.de etwas genauer an, besteht auch überhaupt keine Veranlassung, bezüglich des Verputzens der Wände den geizigen Sparfuchs zu spielen, denn so teuer ist das am Ende gar nicht – im Gegenteil! Wände verputzen ist sogar verhältnismäßig günstig.

Die Grundkosten auf einen Blick

Guter Kostenvoranschlag für Wand verputzenDie Kosten für das Verputzen hängen auch von der Region ab, in der man lebt. Was die Art und Weise des Verputzens anbelangt, muss unterschieden werden zwischen dem Innenputz und dem Außenputz. Wenn im Außenbereich verputzt wird kommt nämlich noch eine Grundierung hinzu.

Kostenübersicht Verputzen im Innenbereich:

  • Unterputz kostet zwischen 15,- Euro und 20,- Euro pro Quadratmeter
  • Oberputz kostet zwischen 10,- Euro und 12,- Euro
  • Gesamtkosten für das Verputzen im Innenraum bei 25 Quadratmetern Fläche: 625,- Euro/ 800,- Euro, je nach Variante.

Kostenübersicht Verputzen im Außenbereich:

  • Unterputz kostet zwischen 20,- Euro und 25,- Euro
  • Oberputz kostet zwischen 12,- Euro und 24,- Euro
  • Grundierung kostet zwischen 4,- und 8,- Euro pro Quadratmeter
  • Putzschienen kosten 2,-Euro bis 3,- Euro pro Quadratmeter
  • Gesamtkosten für das Verputzen im Außenbereich bei 25 Quadratmetern Fläche: 950,- Euro/ 1500,- Euro, je nach Variante.

Hinzu kommt noch das notwendige Dämmen, doch dazu an späterer Stelle mehr!

Wer sich schon einmal in Ruhe auf dem TÜV-zertifizierten Vergleichsportal umgesehen hat, nutzt das Portal gerne als wertvolle Informationsquelle und Entscheidungshilfe.

Wie komplex die externen Tests und Vergleiche ausgewertet werden, erkennt man an den zusätzlichen Hinweisen in Bezug auf die Kaufvorbereitungen und Empfehlungen.

Beim Thema Wände verputzen sollten 2 Kategorien berücksichtigt werden, die sich auch deutlich voneinander unterscheiden:

  • Außenwände zum verputzen
  • Innenwände zum verputzen

Außenwände ordentlich verputzen erfordert zusätzliche Arbeitsschritte, welche die anfallenden Preise in die Höhe treiben. Insbesondere, wenn der Fachmann damit beauftragt wird.
Folgendes ist dabei zu tun:

1. Außenwände, welche beheizte Wände umgrenzen, sollten unbedingt zusätzlich gedämmt werden, damit die Kälte nicht auch in den Nebenraum zieht. Auf diese Weise kann die Person mit Vorliebe zur kühlen Brise die Fenster weiterhin geöffnet lassen und die Person im Nebenraum muss nicht unnötig “mitfrieren”.

2. Materialien kommen hinzu und damit auch die Kosten dafür;

  • Kleber; 2,- Euro bis 3,- Euro
  • Dübel; 1,50 Euro bis 2,- Euro
  • Schrauben; 1,- Euro
  • Dämmstoff; 3,- Euro bis 4,- Euro.

Im Vergleich dazu ist der Materialaufwand im Innenbereich mit rund 5,- bis 6,- Euro wesentlich günstiger.

Welche Arbeitskosten beim Einsatz eines Profis zu erwarten sind

Vergleich: Wand verputzen lassen KostenBei den meisten Außeneinsätzen benötigt der Handwerker ein Gerüst. Die Preise hierfür unterscheiden sich je nach Region um bis zu 50%, denn sie liegen pro Quadratmeter zwischen 5,- Euro und 10,- Euro. Im Preis enthalten sind allerdings sowohl der Auf-und Abbau des Gerüsts, als auch die Gesamt-Mietzeit von bis zu drei Wochen.

Das Team von Expertentesten.de empfiehlt, sich weniger auf die Preise einzelner Anbieter zu konzentrieren, sondern vielmehr auf die angegebene Entfernung der Betriebe. Handwerker aus der Nähe berechnen am Ende nämlich deutlich günstigere An-und Abfahrtkosten und das ist ein riesiger Vorteil!

Im ersten Schritt bereitet der Handwerker die gewünschten Wände vor, denn sie sollte keine störenden Elemente enthalten, wie Nägel, Ösen oder ähnliches. Dafür werden um die 10,- Euro pro Quadratmeter fällig.

Das Dämmmaterial ist in verschiedenen Preisklassen zu finden, je nach seiner Art und Aufbaustärke. Kalkulieren sollte man mit einem Preis zwischen 15,- Euro und 45,- Euro.
Sparen sollte man sich diesen Schritt laut Expertentesten.de besser nicht, denn die Energie-Einsparverordnung sowie das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzt schreiben das Dämmen der Außenwände ganz klar vor, sobald eine Fläche von mindestens 10 Quadratmetern neu verputzt werden sollen! Sich von dieser Dämmpflicht befreien zu lassen, ist möglich, aber kompliziert.

Die Grundierung kostet pro Quadratmeter zwischen 8,- Euro und 15,- Euro. Im letzten Schritt wird der Verputz aufgetragen, der je nach Region zwischen 25,- Euro und 50,- Euro beträgt.

Der Stundenlohn in Höhe von 40,- Euro bis 65,- Euro im Schnitt, je nach Bundesland, sowie die anfallenden An-und Abfahrtkosten (bei Handwerkern in der Nähe zwischen 60,- Euro und 80,- Euro pro Strecke) ergänzen den Rechnungsbetrag schließlich.

Jede Menge Euros sparen durch “Wände-verputzen-Do-it-yourself” – (nur für versierte Heimwerker geeignet!)

Da das Verputzen der Wände selbst im Innenbereich zu den anspruchsvolleren Handwerker-Tätigkeiten zählt, sollten ausschließlich geschickte Heimwerker diese Aufgabe selbst erfüllen. Es gibt verschiedene Techniken, doch die Grundlagen des Verputzens sind immer gleich. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte mit Putzschienen arbeiten, denn diese helfen dabei, dass der Putz gleichmäßig aufgetragen werden kann. Dafür lohnt der höhere Aufwand sicher, denn am Ende ist das Ergebnis umso schöner.

Es empfiehlt sich, vor Beginn der Arbeitsschritte eine Checkliste anzufertigen, damit man vor Aufregung nicht durcheinander kommt. Unter Expertentesten.de findet man entsprechende Anregungen.

Checkliste zum Verputzen von Innenräumen

Materialbedarf genau ermitteln

Günstiger Handwerker für Wand verputzenAls erstes wird der betreffende Raum vermessen. Dazu brauchen lediglich die Länge, die Höhe und die Breite jeder vorhandenen Wand ermittelt werden. Werden die Maße miteinander multipliziert, ergibt sich daraus die Fläche der Wände beziehungsweise die Deckenfläche und das benötigte Material kann bestimmt werden.

Den Raum und die Wände gut vorbereiten

Neubauten sind da außen vor, denn diese sind bereits optimal vorbereitet. Sollte noch kein Boden verlegt worden sein, ist nicht mal das Abdecken mit Malervlies notwendig. Altbauten müssen dagegen gut vorbereitet werden und dazu zählen das Befreien alter Tapeten, Farben und auch von altem Putz. Wegen des entstehenden Staubs sollte der Boden zuvor mit Malervlies ausgelegt werden, andernfalls könnte auch ein neuer Fußboden notwendig werden.

Grundierung der Wände

Die spezielle Grundierung wird mit einem Quast aufgetragen, so macht es jedenfalls der Profi. Eine Farbrolle funktioniert aber genauso gut. Vor dem Kauf einer geeigneten Grundierung sollte die Saugfähigkeit der Wände ermittelt werden. Dies gelingt am einfachsten mit Wasser.

Eckprofile/Putzschienen setzen

Das verursacht zwar etwas mehr Vorarbeit, doch die Arbeit funktioniert dadurch präziser.

Putz anrühren

Dieser Schritt lässt sich am einfachsten mit einem großen Eimer und einem Rührquirl realisieren, der an einer Bohrmaschine angebracht werden kann. Diese Konstruktion ähnelt der Rührmaschine eines Profis.

Putz auftragen

Damit das Auftragen gleichmäßig erfolgen kann, muss die Masse perfekt verrührt worden sein. Schritt 5 sollte somit ausreichend lange erfolgen! Der Putz sollte dann abwechselnd mit einem Mauerkelch und einem Spachtel an die Wand geworfen werden, je nach Wandbeschaffenheit (nicht glatt mit Fugen/glatt). Direkt im Anschluss ist die Masse grob zu verteilen.

Dank der Putzschienen muss der Putz nicht im ersten Schritt glatt aufgetragen sein, denn er wird durch das Abziehen der Putzschiene am Schluß automatisch geglättet.

Putz glätten und strukturieren

Dieser Schritt gelingt mit der Putzschiene automatisch. Andernfalls nutzt man vor dem Antrocknen des Putzes ein Reibebrett und bringt so die notwendige Struktur mit ein.

Putz trocknen lassen

Gutes Angebot für Wand verputzenAuch dieser letzte Arbeitsschritt ist immens wichtig. Hält man sich nicht daran und bearbeitet die Wände, bevor sie richtig getrocknet sind, ist die ganze Mühe umsonst gewesen! Es lässt sich ein Vergleich ziehen zum Haarewaschen – jeder weiß, wie lange es mitunter selbst bei mittellangem Haar dauert, bis diese ohne Einsatz eines Föns vollständig getrocknet sind. In den meisten Fällen ist das Haar zumindest noch leicht feucht, wenn man irgendwann frisiert das Haus verlässt. Im Falle der gespachtelten Wände ist deutlich mehr Nässe im Spiel, denn die Wände sind wesentlich dicker und mehrschichtig aufgebaut. Man hat dadurch keine absolute Gewissheit, dass die Wand wirklich komplett getrocknet ist. Aus diesem Grunde empfiehlt das Team von Expertentesten.de, lieber etwas länger zu warten.

Laut eines groben Richtwertes ist frisch aufgetragener Putz nach rund 14 Tagen vollständig getrocknet. Diesbezüglich gibt es allerdings Unterschiede; je höher der enthaltene Kalkanteil ist, der sich im angerührten Putz befindet, desto länger sollte man dem Putz geben, vollständig zu trocknen. Enthält die Mischung hingegen mehr Gipsanteile, verkürzt sich die Trocknungszeit.

Tipp:

Von Anfang an auf eine gelungene Mischung mit höherem Gipsanteil achten!

Wände selbst verputzen oder doch lieber dem Fachpersonal überlassen?

Diese Frage muss sich natürlich jeder selbst beantworten. Es ist allerdings zu erwähnen, dass das Auftragen von Putz wesentlich schwieriger ist, als die meisten denken. Selbst das Werfen des Putzes an die Wand mithilfe einer Kelle will gelernt sein und auch das grobe Verteilen macht sich nicht von selbst. Wird auch nur ein Schritt vergessen oder nicht korrekt ausgeführt, rächt sich das früher oder später.

Wer sich also seiner Sache nicht sicher ist und technisch nicht so geschickt, sollte doch lieber auf den Fachmann setzen. Das ist immer noch günstiger, als ein zweiter Anlauf, denn der kann wirklich teuer werden!

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