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Reifenwechsel Kosten

Zweimal im Jahr sollten die Reifen gewechselt werden. Der Wechsel auf Winterreifen ist gesetzlich bei winterlicher Witterung vorgeschrieben. Mit Ganzjahresreifen lässt sich dies zwar umgehen, aber auch hier sollten Autofahrer die Räder regelmäßig wechseln. Die Kosten für den Wechsel kompletter Räder unterscheiden sich vor allem durch den Umfang der Arbeit. Der Preis bewegt sich zwischen 80 und 140 Euro. Günstiger ist der Wechsel von Rädern.

Zweimal im Jahr Reifen wechseln

Guter Kostenvoranschlag für ReifenwechselGenerell empfehlen Experten, die “O bis O.Regel” zu beachten. Im Oktober soll das Auto mit Winterreifen versehen werden. Zu Ostern erfolgt der Wechsel auf Sommerreifen. Aufgrund der klimatischen Veränderungen ist die starre Regelung, im Oktober die Winterräder ans Auto zu schrauben, kritisch zu sehen. Die Reifen entfalten erst bei einer Temperatur unter sieben Grad ihre besonderen Fähigkeiten. Bei höheren Temperaturen sind Sommerreifen überlegen. Gesetzlich vorgeschrieben ist, dass ein Fahrzeug auf Winterreifen rollen muss, wenn Glatteis, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte auf der Fahrbahn liegen. So steht es im § 2, Absatz 3a der Straßenverkehrsordnung.

Waren die Pneus für die kalte Jahreszeit bis Ende 2017 mit “M+S” ausreichend gekennzeichnet, müssen sie seit 2018 das Alpine-Symbol nach der Richtlinie 92/23/EWG besitzen. Ältere M+S-Reifen dürfen bis zum 30. September 2024 weitergefahren werden. Die Winterräder sorgen für einen besseren Grip auf der winterlichen Straße und sind damit ein Beitrag zur Verkehrssicherheit. Hinzu kommen rechtliche Erfordernisse. Wer auf bei Glätte oder Schneematsch in einen Unfall verwickelt wird, hat mit Sommerreifen bei der Schuldfrage schlechte Karten. Auch Versicherer zahlen häufig die Reparaturkosten nicht, wenn sich das Auto mit der falschen Bereifung bewegte.

Was die Kosten betrifft, kommen Autofahrer mit Ganzjahresreifen am besten. Der zweimalige Reifenwechsel im Jahr entfällt dann.

Allerdings wird alle 10.000 Kilometer empfohlen, die Räder zu tauschen. Dann soll das Vorderrad nach hinten und das Hinterrad nach vorn. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Räder nicht von links nach rechts getauscht werden sollen. Diese Arbeit lässt sich mit dem Wagenheber auch ohne Werkstattbesuch bewerkstelligen. Besonders im Flachland können diese Pneus eine gute Alternative sein. Allerdings sind die Gummis ein Kompromiss, weshalb sie bei Schnee und Eis weniger Grip als Winterreifen haben.

Viele Arbeitsschritte beim Reifenwechsel

Günstiger Handwerker für ReifenwechselDer Wechsel von Sommer auf Winter und umgekehrt ist einfacher und günstiger, wenn es einen zweiten Satz Felgen gibt. Dann müssen nur die kompletten Räder gewechselt werden, was den Preis deutlich senkt. Gerade das Aufziehen der Gummis auf die Felge sowie das Auswuchten sind aufwändig. Sie machen den Saisonwechsel teuer. Neben den Kosten für den Reifenwechsel kommt bei Reifen ohne Felge ein erhöhter Verschleiß zustande.

Beim Reifenwechsel sind viele Arbeitsschritte notwendig, die insgesamt einen Aufwand von 30 bis 60 Minuten ergeben. Die Demontage von einer Felge verursacht Kosten von drei bis fünf Euro. Das Aufziehen des neuen Reifens beinhaltet das Auswuchten sowie das Bereitstellen eines neuen Ventils. Der Service kostet zwischen zwölf und 18 Euro pro Rad. Das Auswuchten ist bei neuen Reifen unbedingt erforderlich. Da sich die Gewichte mit der Zeit verschieben und manchmal sogar verloren gehen, sollte das Auswuchten bei jedem Reifenwechsel erfolgen. Ohne diese Tätigkeit besteht eine Asymmetrie zwischen Felge und Reifen. Besonders bei hohen Geschwindigkeiten sorgt dies für einen unruhigen Lauf des Rades. Das Auto ist aufgrund einer flatternden Lenkung schwerer zu fahren.

Das Auswuchten berechnen die Werkstätten nach den verwendeten Gewichten. Die Kosten sind mit zwei bis drei Euro pro Rad sehr günstig, bedenkt man den Effekt für die Verkehrssicherheit.

Für das Montieren des fertigen Rades berechnen die Werkstätten zwischen fünf und zwölf Euro. Insgesamt kostet ein Reifenwechsel pro Rad zwischen 20 und 35 Euro. Für Reifen mit dem integrierten Reifendruckkontrollsystem RDKS berechnen die Monteure sieben bis elf Euro zusätzlich. Das Montieren kostet zusätzliche sieben bis zwölf Euro. So stehen dann 34 bis 58 Euro zu buchen.

Preiseinflüsse beim Reifenwechsel

Guter Preis für ReifenwechselDie Bestimmung des Preises hängt von verschiedenen Faktoren ab. Saisonale Preisunterschiede gibt es für die Arbeitsleistungen nicht. Anders ist dies, wenn neue Reifen fällig sind. Winterreifen sind im Sommer günstiger als zu Beginn der Saison. Preisunterschiede für die Dienstleistung entstehen durch die Radgröße und die Frage, ob der Reifen über RDKS verfügt oder nicht.

Bei einem Marken-Reifendienst kostet beispielsweise die Reifenmontage bis 14 Zoll in Berlin 14,72 Euro pro Rad. Im Preis enthalten sind der Radwechsel, die Montage der Reifen, das Auswuchten inklusive der Gewichte sowie ein neues Gummiventil. 15- bis 17-Zoll-Räder kosten 18,52 Euro, ab 18 Zoll sind 22,13 Euro fällig. Jeweils nicht enthalten ist eine eventuelle Altreifenentsorgung. Für SUV-Fahrer ist der Reifenwechsel bis 17 Zoll um 1,07 Euro pro Rad teurer. Ab 18 Zoll beträgt der Zuschlag 2,53 Euro. Reifen mit RDKS kosten beim Reifenspezialisten zwischen 22,03 und 28,66 Euro. SUV-Fahrer zahlen zwischen 27 und 31,78 Euro.

Die Preisunterschiede zwischen den verschiedenen Werkstätten in einer Region sind ziemlich groß. Nehmen wir 18-Zoll-Räder zur Basis, ist der Marken-Reifendienst mit einem Preis für vier Räder von 88,52 Euro recht teuer. Durchschnittlich bezahlt der Berliner 77,19 Euro. Dabei differieren die Kosten für die Dienstleistung deutlich. Die günstigste Werkstatt verlangt gerade 57 Euro, während in der teuersten Werkstatt 100 Euro fällig werden. Ein Preisvergleich lohnt sich also. In der Nähe Berlins sind die Preise ähnlich, weshalb sich ein Ausweichen auf das Umland nicht lohnt.

Vergleich: Reifenwechsel KostenNeben den Preisunterschieden, welche auf die Beschaffenheit der Reifen zurückzuführen ist, gibt es auch regionale Unterschiede. Werkstattketten haben meist einen einheitlichen Preis. In einigen Gebieten gibt es jedoch Ausnahmen. So kostet der Wechsel eines 18-Zoll-Reifens in München mit 26,51 Euro fast 20 Prozent mehr als in Berlin. Auch bei den freien Reifendiensten ist München mit durchschnittlich 83,93 Euro teurer als Berlin. Der Preisunterschied beträgt 8,8 Prozent. Hamburg ist dagegen günstiger. Hier muss der Autofahrer durchschnittlich 72,16 Euro bezahlen, wenn er vier Reifen gewechselt haben möchte. Der günstigste Betrieb verlangt für seine Dienstleistung nur 50 Euro.

Viele Markenautohäuser bieten ihren Kunden gern auch den Reifen- oder Radwechsel an. Dies ist normalerweise ein recht teures Unterfangen. Die meisten Marken bieten den Service in der Hauptstadt für 91 bis 117 Euro an. Ein Ausweichen auf Reifenspezialisten lohnt sich also auf jeden Fall.

So lassen sich die Kosten senken

Guter Kostenvoranschlag für ReifenwechselDen Reifenwechsel in der eigenen Garage durchzuführen, ist nicht empfehlenswert. Das Abziehen der alten Pneus und das Aufziehen des neuen Reifens erfordert ohne Hilfsmittel aus der Werkstatt eine immense Kraftanstrengung. Hinzu kommt die Gefahr einer Beschädigung des Gummis oder der Felge. Der Schaden kann höher sein, als eine Werkstattrechnung für den Reifenwechsel. Der Service dauert dank moderner Werkzeuge nicht lange und ist schonend für Reigen sowie Felge. Für den runden Lauf des Rades ist außerdem das Auswuchten entscheidend, das in der heimischen Garage nicht möglich ist. Der Verzicht auf das Auswuchten ist nicht nur ein Problem für die Verkehrssicherheit, sondern sorgt auch für einen erhöhten Verschleiß am Fahrzeug. Neben den Reifen können Fahrwerk, Radaufhängung und sogar die Bremsen in Mitleidenschaft gezogen werden.

Eine preiswerte Alternative ist ein einfacher Radwechsel. Reifen lassen sich mit Felgen schonender lagern, was die Pneus die eine oder andere Saison länger nutzbar macht. Winterfelgen im 17-Zoll-Bereich kosten 70 bis 150 Euro, 18 Zoll zwischen 100 und 250 Euro. Dies klingt nach viel Geld, allerdings amortisieren sich die Kosten schnell. Mit einem Radwechsel lassen sich gegenüber einem Reifenwechsel zwischen 52 und 80 Euro für vier Räder sparen. Ganze 28 bis 60 Euro kostet die Montage der Räder in der Werkstatt. Dies bedeutet, dass sich die Anschaffung von einem Satz Felgen für die Winterräder meist nach vier Jahren amortisiert hat.

Theoretisch lassen sich die Räder in der Garage lagern und wechseln, allerdings gibt es Einiges zu beachten. Der Radwechsel in der Werkstatt geht mit einigen geschulten Blicken einher. Dabei erkennen die Fachleute, ob das Profil noch in Ordnung sich und schauen auch auf die Bremsen.

So können sie den Fahrer auf Probleme hinweisen, bevor ein viel größerer Schaden entsteht. Die Spezialisten wissen, wie ein Reifen so montiert wird, dass sich eine möglichst geringe Abnutzung ergibt. Das Auswuchten kann nur in einer Werkstatt durchgeführt werden. Es ist zwar nicht vorgeschrieben, es verringert den Verschleiß an wichtigen Teilen des Autos. Auch das Anschrauben der Räder ist nicht so einfach. Leicht können die Muttern zu fest angezogen werden, wodurch die Schrauben überspannt und beschädigt werden können. Die Muttern sollen deshalb über Kreuz und mit einem Drehmomentschlüssel angezogen werden.

Lebensdauer der Reifen

Wichtige Hinweise afür einen ReifenwechselFür die Anschaffung eines zweiten Felgen-Satzes spricht die Lebensdauer von Reifen. Die Hersteller geben sie mit zehn Jahren an. Das Herstellungsdatum lässt sich leicht auf dem Reifen ablesen. Die sogenannte DOT-Nummer befindet sich auf der Reifenflanke und ist seit dem Jahr 2000 vierstellig. Die ersten beiden Ziffern sind dabei die Kalenderwoche, während die letzten beiden Ziffern das Jahr ausweisen. 4719 steht für die 47. Kalenderwoche im Jahr 2019. Hier können Autofahrer gut kontrollieren, ob ihr Reifendienst wirklich neue Reifen aufgezogen hat. Eine lange Lagerung mindert die Qualität. Generell dürfen allerdings Reigen als Neureifen verkauft werden, solange sie nicht älter als fünf Jahre sind. Trotzdem lohnt es sich bei lange lagernden Reifen nach einem Nachlass zu fragen.

Reifen können unter Umständen schneller altern, beispielsweise wenn das Fahrzeug längere Zeit nicht bewegt wurde. Auch die Witterung kann einen Einfluss auf die Alterung haben. Alte Reifen können zum Sicherheitsrisiko werden. Der Grip nimmt ab, wenn die Gummis porös werden. Bei Winterreifen empfiehlt der ADAC bereits einen Tausch nach sechs Jahren.

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