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Heizung ausbauen Kosten

Für Hausbesitzer kommt irgendwann die Zeit, in welcher die alte Heizung durch eine Neue ausgetauscht wird. Dabei spielen verschiedene Aspekte eine Rolle, es kann sich mitunter um die gesetzliche Pflicht laut EnEV 2014 zur Erneuerung von Kesseln oder der gesamten Heizungsanlage ab dem 30. Lebensjahr handeln.

Oder man möchte aus Budgetgründen einfach Kosten sparen. Ökologisches Bewusstsein, wirtschaftliches Kalkül und moderne Standards hinsichtlich Heiztechnik führen dazu, die Heizung auszubauen und zu einer Wärmepumpe oder Solarthermie Ablage zu wechseln.
Wann sich dieser Schritt lohnt, was alles auf einen zukommt und welche neue Heizung sich lohnt, soll folgend etwas genauer unter die Lupe genommen werden. Dabei sollte immer im Hinterkopf gewahrt bleiben, dass Heizung ausbauen verursacht – und diese werden nachstehend aufgezeigt.

Ausbauen der Heizkörper im kleinen Format

Ausbauen der Heizkörper im kleinen FormatDer kleinste Rahmen eines Heizungsaustauschs betrifft gar nicht die gesamte Heizungsanlage, sondern lediglich die Heizkörper. Hierfür veranlassen verschiedene Faktoren zum Schritt der neuen Module:

  • Alte Heizkörper mit langer Lebensdauer
  • Erosionserscheinungen am Metall
  • Funktionsstörungen
  • Verstopfung und Verkalkung im Inneren
  • Umrüstung auf modernes Smart Home

Für den Austausch eines Heizkörpers sprechen moderne Anforderungen, ein besserer ökologischer Fußabdruck des Hausbesitzers sowie mehr Komfort hinsichtlich Smart Home. Für das Ausbauen einer Heizung muss man beim Heizungsbauer etwa mit einem Stundenlohn von 60 Euro rechnen. Dabei sind die Kosten für die Demontage ungefähr bei 150 bis 200 Euro pro Heizkörper zu veranschlagen. Dazu gesellen sich noch Materialkosten sowie möglicherweise die Entsorgung des Altmetalls. Dies kann variieren.

Auch die jeweiligen Instrumente, technischen Apparaturen und Bauteile der neuen Heizung verursachen zudem Kosten für die Anschaffung. In der Folge fallen Investitionen für verschiedene Varianten an Heizkörpern an.
Je nach Nabenabstand und tatsächlicher Größe bewegen sich die Heizung Kosten für einen Heizkörper entsprechend der drei gängigen Kompaktheizkörpertypen 12, 22 und 33 in einer Preisspanne zwischen 80 und 300 Euro. Spezielle Modelle und individuelle Anforderungen für die Heizung verlangen nach anderen Preisen:

 

  • Günstiger Handwerker für Heizung ausbauenGliederheizkörper: 250 bis 400 Euro
  • Plattenheizkörper: 100 bis 300 Euro
  • Röhrenheizkörper: 100 bis 250 Euro
  • Niedertemperaturheizkörper: 500 bis 1.000 Euro
  • Überflurkonvektoren: 150 bis 500 Euro
  • Unterflurkonvektoren: 750 bis 2.500 Euro
  • Spezielle Badheizkörper: 100 bis 200 Euro

Bereits in einem Einfamilienhaus kann dies bei zehn Heizkörpern einen Spielraum von 8.000 bis 20.000 Euro veranschlagen. Zudem müssen Kosten für Thermostate in einem Budgetfenster von 20 bis 50 Euro pro Stück eingeplant werden. Funkthermostate kosten wiederum bis zu 80 Euro, während die Nutzung der modernsten Thermostate für Smart Home bis zu 250 Euro Investition pro Stück veranlassen kann.

Aber auch im Zuge einer Auf- beziehungsweise Umrüstung des bestehenden Heizungssystems auf eine umweltbewusstere Variante – beispielsweise mit erneuerbarer Energie – führt zum Austauschen der Heizkörper. In einem Atemzug werden zur Gewährung optimaler Funktionalität neue Heizkörper, Kessel und andere Heiztechnik ausgebaut – die Kosten der kleinen Arbeitsschritte können sich selbst in einem Einfamilienhaus schnell summieren.

Ausbauen der Heizung im Zuge einer Aufrüstung

Ausbauen der Heizung im Zuge einer AufrüstungDas nächstgrößere Projekt beim Heizungsaustausch liegt in einem Upgrade der bestehenden Heizungsanlage. Dies findet vor allem bei einer alten Öl- beziehungsweise Gasheizung eine hohe Frequenz. Wenn die Heizung Kosten in unverhältnismäßiger Höhe produziert, ist dann Zeit zum Handeln. In diesem Fall werden die alten – meist Konstanttemperaturkessel – durch ein neues Gas Brennwertgerät ersetzt. Dies zieht in der Regel einen Ausbau der Heizung im Kessellager vor. Wer eine alte Gasheizung ausbauen möchte, muss mit Kosten zwischen 5.000 bis 10.000 Euro für das neue Gas Brennwertgerät kalkulieren. Gerade in Bezug auf die Brennwertheizkessel kann die neue Heizung nachweislich ein sattes Einsparpotenzial im Vergleich zu den bisherigen Kesseln garantieren.

Mit modernster Technik lässt sich der Verbrauch der Ressourcen mindestens um ein Viertel, in einigen Fällen sogar bis zu einem Zehntel senken. Betrachtet man nun noch, dass am alten Kesselsystem mit der Zeit Verschleiß und daher keine verlässliche Funktionalität präsenter werden, kann man sich die unnötigen Kosten für Wartung und Reparatur wirklich sparen. Allein das anfallende Budget bei einer alten Gasheizung für Korrekturen, Instandsetzung und Makulatur hält sich dann in den nächsten fünf Jahren etwa in der Waage mit den Anschaffungskosten für einen neuen Gas Niedertemperaturkessel. Und dabei bliebe das Einsparpotenzial des Energieverbrauchs durch die neue Heizung um meist mehr als ein Viertel noch vollkommen unberücksichtigt.

Praxis: Mit sehr moderaten jährlichen Veranschlagungen von 200 Euro pro für Wartung, 1.500 Euro für Reparaturen und noch einmal 200 Euro für kleine unplanbare Dysfunktionen – auf fünf Jahre gerechnet betragen die Kosten dann stolze 9.600 Euro – steht mit den Anschaffungskosten für Brennwerttechnik von bis 10.000 Euro eine lockende Alternative und eine verlässliche neue Heizung ins Haus.

Generell kann beobachtet werden, dass die Ölheizung vermehrt in Fabrikarealen und großen Gebäudekomplexen Anwendung findet. Ansonsten geht der Trend seit Jahren weg von der Öl Heizung hin zur Gasheizung. In privaten Häusern hingegen wird verstärkt auf eine neue Heizung mit erneuerbaren Energien zurückgegriffen – wenn es denn die Standortbedingungen zulassen. Denn die Abhängigkeit von Sonnenstandort, Wassernähe oder Bodenbedingungen entscheiden auf relevante Weise über den Erfolg von Wärmepumpen und Solarthermie Anlagen.

Guter Kostenvoranschlag für Heizung ausbauenBei einem einfachen Upgrade zum Gas Brennwertgerät wird dagegen „nur“ von einem Austausch des Kessels und der Regelung ausgegangen. Dies minimiert in erster Linie die Kosten. In der Regel lassen sich vorhandene logistische Strukturen der Versorgung innerhalb des Wohnhauses oder des Gebäudekomplexes weiterhin nutzen. Die Kosten beim Umbau setzen sich aus folgenden Punkten zusammen:

  • Gasanschluss: 750 bis 2.500 Euro
  • Gas Niedertemperaturkessel: 3.000 bis 5.000 Euro
  • Rohrleitungen: 2.500 bis 4.000 Euro
  • Heizflächen: 400 bis 2.500 Euro pro Heizkörper
  • Fußbodenheizung Nass: 45 bis 80 Euro pro Quadratmeter
  • Fußbodenheizung Elektrisch: 15 bis 40 Euro pro Quadratmeter
Für die Aufrüstung mit Brennwerttechnik stellen die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) sowie das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) einige Fördermittel zur Verfügung: Diese sind speziell auf verschiedene Projekte zur Reduzierung von klimaschädlichen Emissionen ausgelegt.

Damit lassen sich für Jedermann die Kosten der neuen Heizung deutlich senken. Auch die Integration von erneuerbaren Energien stehen hier im Fokus:

  • Kostenübernahme von 20 Prozent bei Umrüstung auf Gas Niedertemperaturkessel (BaFa)
  • Reduzierung der Investitionskosten um 30 Prozent beim Ausbau auf Hybrid Heizung (BaFa)
  • 40 Prozent Reduzierung bei Einbau einer Gas Hybrid Heizung (BaFa)
  • 20-prozentige Kostenübernahme auf Investitionssumme bis maximal 10.000 Euro (KfW)
  • Umrüstung auf erneuerbare Energien bis maximal 50.000 Euro (KfW)
  • Kostenübernahme von 30 Prozent bei Aufrüstung der Heizung auf erneuerbare Energien (BaFa)
  • 25 Prozent Tilgungszuschuss für Solarthermie Anlagen, Wärmepumpe und Hybrid Heizung (KfW)
  • Maximale Kostenübernahme von 45 Prozent bei Installation einer Wärmepumpe (BAFA)
  • Kostenübernahme von 45 Prozent bei Umrüstung auf Pelletheizung (BAFA)
  • 7.500 Euro und mehr bei Installation einer Brennstoffzelle (KfW 433)
  • Zuschüsse bei Sanierung zum Effizienzhaus bis maximal 48.000 Euro (KfW)

Die komplette Heizungsanlage ausbauen

Guter Preis für Heizung ausbauenNun zur Königsdisziplin! Für Einfamilienhäuser wie auch viele Wohneinheiten oder gar Arbeitskomplexe bietet sich eine Installation einer umwelt- sowie budgetfreundlicheren Heizungsanlage an. Dafür muss die alte Heizung erst einmal ausgebaut werden. Möchte der Hausbesitzer sein altes Heizungssystem ausbauen, Kosten sparen und eine gute Klimabilanz vorweisen, muss im Vorfeld über die beste Alternative zum bisher bestehenden Modell gefunden werden. Dies ist von verschiedenen Faktoren abhängig:

  • Gebäudeklasse
  • Fläche
  • Energiebedarf
  • Standortbedingungen
  • Individuelle Wunschvorstellungen
  • Brennstoff (Klimaneutralität)
Für diesen Prozess bedarf es einiger Investitionen. Denn wer seine Heizung austauschen möchte, muss erst einmal mit Kosten planen.

In der Folge amortisieren sich diese Kosten nach den ersten sieben bis fünfzehn Jahren, dies hängt vom gewählten System und den damit verbundenen Investitionskosten ab. Möchte man seine neue ideale Heizung finden, muss man sich über folgende Kosten im Klaren sein:

  • Brennwertheizung: 5.000 bis 10.000 Euro
  • Holzheizung: 12.000 bis 18.000 Euro
  • Luft Luft Wärmepumpe: 14.000 bis 16.000 Euro
  • Luft Wasser Wärmepumpe: 12.000 bis 14.000 Euro
  • Sole Wasser Wärmepumpe: 19.000 bis 21.000 Euro
  • Wasser Wasser Wärmepumpe: 22.000 bis 25.000 Euro
  • Solarthermie: 4.000 bis 12.000 Euro
  • Blockheizkraftwerk: 20.000 bis 40.000 Euro
  • Brennstoffzelle: 25.000 bis 50.000 Euro
  • Hybrid Heizung: 13.000 bis 20.000 Euro (5.000 bis 8.000 Euro Brennwerttechnik + 8.000 bis 12.000 Euro Heizung erneuerbarer Energien)

Gutes Angebot für Heizung ausbauenDes Weiteren funktioniert die neue Heizung nur mit einem hydraulischen Abgleich optimal. Für eine ideale Wärmeverteilung und den effizienten Energieverbrauch ist dies unerlässlich. Hierfür fallen noch einmal Kosten in Höhe von 400 bis 750 Euro an. Ein Hydraulischer Abgleich bewirkt nachweislich im Durchschnitt eine Einsparung von etwa 1 Euro pro Quadratmeter – in einige Fällen bis zu 2 Euro pro Quadratmeter. Dies ergibt ein jährliches Einsparpotenzial von 140 bis 280 Euro nur durch die optimale Einstellung der Heizung auf die jeweilige Immobilie. Infolgedessen kann mit einer deutlichen Reduzierung der Kosten für den Brennstoff gerechnet werden.

Nach der Wahl für das bevorzugte System, bleibt immer noch der Ausbau der alten Heizung. Und diese Arbeiten verlangen ebenso nach ein wenig – manchmal ein wenig mehr – Budget, damit die zukünftig lukrative Alternative installiert werden kann.

Der Ausbau einer Heizung bedeutet nicht nur die Demontage der einzelnen Heizkörper. Hierbei muss das gesamte System untersucht werden. Deshalb sollte dies nicht der privaten, sondern der fachkompetenten Profihand überlassen werden – als Mieter umgeht man somit auch die Haftbarkeit vor möglichen Schäden. Der Profi unterdessen prüft den Druck des Heizkreislaufs und weiß genau, in welcher strategischen Ausrichtung der Demontagekreislauf im Haus beginnt und wie er weiterhin verläuft. Es muss daher mit folgenden Arbeitsschritten in puncto Zeitaufwand und Kosten kalkuliert werden:

  • Vergleich: Heizung ausbauen KostenEntleerung der Versorgungsstränge
  • Überprüfung des Druckverhältnisses in der Heizungsanlage
  • Restwasserauslass
  • Handwerkliche Demontage der Heizkörper
  • Freilegung der Leitungsstränge
  • Optional Anschlusswechsel der Heizung
  • Optional Installation eines neuen Heizungssystems
  • Optional Schornsteinsanierung

In der Regel können die Leitungssysteme nach fachgerechter Prüfung für die neue Heizung wiederverwendet werden. Somit entstehen selten grundlegende bauliche Maßnahmen an der Architektur.

Der Ausbau der Heizung im Altbau wird dabei öfter als Komplettsanierung vorgenommen, was wiederum mehr Kosten mit sich bringt. Alternativ dazu erweist sich die Neuinstallation im Neubau als deutlich günstigere Variante. Oft bestehen in diesen wenige Jahrzehnte alten Architekturen moderne Installationsoptionen, sodass der Ausbau der Heizungsanlage wesentlich einfacher sowie substanzschonender ausfällt und weniger Kosten veranschlagt.

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