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Baggerarbeiten Kosten

Sind auf privaten und/oder gewerblichen Grundstücken aus unterschiedlichsten Gründen größere Erdarbeiten notwendig, ist es häufig sinnvoll, diese mit bzw. von einem Bagger erledigen zu lassen. Mit welchen Kosten und Preisen für Erdarbeiten mit dem Bagger mit oder ohne Fahrer zu rechnen ist, erfahren Sie hier.

Selbst ist der Mann oder die Frau auch mit Bagger: Aber baggern will gekonnt sein

Guter Kostenvoranschlag für BaggerarbeitenUm gerade bei größeren Erdarbeiten die nicht ganz unbedeutenden Kosten und Preise für ihr Projekt zu senken, favorisieren speziell private Bauherren die Methode „Do it yourself“. Doch nicht jede/r ist der geborene oder auch „nur“ gelernte Baggerfahrer: Selbstbewusste Anfänger unterschätzen oft Anforderungen bei fachgerechter Planung von Erdarbeiten und Lagerung von Aushub. Auch bedarf es für einzelne Arbeitsschritte wie das Ausheben von Baugruben, Anschütten von Flächen sowie Einplanieren nach Erdarbeiten durchaus einige Erfahrung, etwas mehr Geschick und Übung, um sowohl zufriedenstellende Ergebnisse zu erzielen als auch die bei allen Erdarbeiten potenzielle Unfallgefahr so weit wie möglich zu minimieren.

Baggern bzw. Bagger fahren lässt sich aber dennoch im Ansatz und mit etwas Geduld erlernen, auch wenn man selbst bei natürlicher Begabung für Erdarbeiten mit dem Bagger für deren Erledigung wohl immer und überall deutlich mehr Zeit benötigen wird als professionell ausgebildete und langjährig mit der Materie erfahrene Anbieter.

Auch beim scheinbar nur „winzigen“ Bagger ist gut durchdachte Planung wichtig

Guter Preis für BaggerarbeitenInsbesondere die von privaten Eigenheim- sowie Gartenbesitzern wegen günstiger Preise für Ausleihe und Miete oft favorisierten Kleinbagger mit bis zu 3,5 Tonnen Gewicht bergen bei unaufmerksamer oder unsachgemäßer Handhabung einige Risiken. So schätzen etwa viele „frischgebackene“ Baggerfahrer den für das Rangieren der Bagger stets notwendigen Radius wie auch die immense Bedeutung eines sicheren und stabilen Stands für das gute Gelingen von Erdarbeiten samt Aushub auf ihren Grundstücken grundlegend falsch ein. Ist der Bagger dann erst einmal in einer unwegsamen Ecke festgefahren, kann es schwierig bis fast unmöglich werden, diesen wieder in eine bessere Position zu manövrieren. Zwar sind derartige Klein- bzw. Minibagger mit etwa 0,75 bis 6 Tonnen Einsatzgewicht für den Einsatz auf eher kleinen Flächen sowie in engen Räumen konzipiert und werden auch alljährlich nach den Richtlinien der betreffenden Berufsgenossenschaften einer sog. U-VV-Überprüfung (Unfallverhütungsvorschriften) unterzogen. Nichtsdestotrotz können sie aber im ungünstigsten Fall umkippen und schwere Unfälle mit womöglich ernsten Verletzungen verursachen.

Günstige Bagger bekommt man fast überall, aber Entsorgung von Aushub ist teuer

Dies betrifft speziell diejenigen Baugruben mit ausgesprochen feinkörnigem Bodenmaterial und losem Erdreich, die schnell zum Abrutschen neigen, wenn sie nicht ausreichend sowie fachgerecht abgeböscht und somit gesichert werden.

Übernimmt man also die Erdarbeiten beim privaten Hausbau in Eigenregie mit einem gemieteten Bagger, können solche Unfälle die vermeintlich eingesparten Kosten in Windeseile in ungeahnte Höhe treiben, besonders auch dann, wenn hierbei Menschen zu Schaden kommen.
Entsprechende Versicherungen übernehmen nämlich häufig keine Haftung, wenn minutiöse Überprüfungen ergeben, dass die Ausführung der Erdarbeiten nicht vollständig fachgerecht erfolgt ist.

Deshalb sollte sich private Bauherren stets gut überlegen, ob die Beauftragung spezialisierter Anbieter auch bei zunächst teurer erscheinenden Preisen nicht doch sinnvoller und in Hinsicht auf ein voll und ganz gelungenes Bauprojekt bei Haus und Garten vor allem auch sicherer ist. Darüber hinaus gilt letztlich trotz gradueller Preisunterschiede im gesamten Bundesgebiet, dass es weniger die Mietkosten für Bagger sind, welche den Großteil des Budgets bei Erdarbeiten ausmachen, als vielmehr die Entsorgungskosten für Erdreich auf den hierfür berechtigten Deponien.

Amateure erhalten für Aushub bei Deponien fast nie die gleichen Preise wie Profis

Gutes Angebot für BaggerarbeitenWähren Annahmestellen und Deponien regional ansässigen Unternehmen für Aushub und Tiefbau aufgrund kontinuierlicher Kooperation oft und vielfach gewisse Sonderkonditionen sowie günstige Preise gewähren, müssen Selbstentsorger hingegen mit deutlich höheren Kosten rechnen, wenn sie als Privatleute mit vergleichbaren Mengen vorstellig werden. In Anbetracht der recht geringen Differenz bei den Kosten für die Entsorgung von Erdaushub ist es meist ratsamer, diese Arbeiten professionellen Anbietern zu überlassen.

So werden etwa für eine Kleinmenge von 10 m³ für die Miete des Containers und dessen Transport zur Deponie bei Selbstbefüllung und einer Woche Mietzeit 180 bis 250 Euro fällig. Mit ca. 120 bis 150 Euro ist dieser Posten bei einem Unternehmen schon deutlich günstiger. Zwar schlägt die Befüllung durch Anbieter mit 200 bis 250 Euro teurer zu Buche und auch die Entsorgungskosten auf der Deponie liegen mit 30 bis 50 Euro über denjenigen einer selbst durchgeführten Entsorgung. Da diese Preisspanne für Privatpersonen mit 20 bis 50 Euro aber weiter gefasst und deshalb schwerer zu kalkulieren ist, kostet es in der Summe meist nur wenig mehr, wenn ein Unternehmen für 350 bis 450 Euro engagiert wird, anstatt dass man bei Eigenleistung von 200 bis 300 Euro Kosten ausgehen muss.

Beim Aushub mit falschen Angaben Kosten zu sparen kann leicht sehr teuer werden

Die oben genannten Kosten und Preise für die Entsorgung von Erdaushub richten sich auch nach dessen möglichst exakt erfasster Beschaffenheit bzw. genauer Sortierung: Im rechtlichen Sinne gehören zu Erdaushub Lehm und Sand sowie von Grasnarbe befreiter Gras-, Ton- und Mutterboden, nicht jedoch Pflanzenreste und Wurzelwerk sowie zu große Mengen Fels oder Steine. Gleiches gilt für Bauabfälle wie Asphalt, Bruchsteine, Putz und Schotter, die nicht als Erdaushub bei der Entsorgung deklariert werden dürfen.

Macht der Bauherr hier falsche Angaben und die Ladung wird kontrolliert, fallen für den Aushub nicht nur auf der Deponie deutlich höhere Preise für die nachträglich notwendige Selektion an.
Es können auch empfindlich teure Strafen im drei- bis vierstelligen Bereich drohen, wenn der abgelieferte Erdaushub mit Chemikalien belastet ist und dies trotz besseren Wissens nicht wahrheitsgemäß angegeben wird. Gerade Grünschnitt und Pflanzenreste kosten in der Entsorgung mit Preisen zwischen ca. 80 und 90 Euro pro Tonne recht viel. Werden diese in Mengen dieser Größenordnung illegal auf wilden Müllkippen entsorgt, sehen die Bußgeldkataloge der einzelnen Bundesländer Strafzahlungen zwischen ca. 200 bis 2.000 Euro vor.

Jeglichen Erdaushub am besten so lange wie möglich auf dem Grundstück lassen

Vergleich: Baggerarbeiten KostenStatt also bei der Entsorgung von Aushub falsche Angaben zu machen, um an Kosten zu sparen, sollte man bei eigenständigen Erdarbeiten das Erdreich erst ab rund ein Meter Tiefe im Container lagern, da in den oberen Schichten oftmals das genannte und nur teuer zu entsorgende Fremdmaterial lauert. Häufig wird beim Aushub auch theoretisch dazu geraten, den wertvollen Mutterboden privat zu verkaufen bzw. zu verschenken oder später im eigenen Garten rund ums Haus zu nutzen. In der Praxis verfügen aber speziell in Neubaugebieten alle Nachbarn schon über große Mengen Aushub und brauchen sicher nicht noch mehr davon.

Als Ackerland ist Aushub weder geeignet noch bei Bauern allzu beliebt, in manchen Bundesländern ist es gesetzlich von vorne herein verboten, Ackerland mit Erdaushub zu vermischen. Baut man ein neues Haus auf einem größeren Grundstück, sollten Aushub, Erdaushub und Mutterboden nach Möglichkeit immer gut getrennt gelagert werden. Häufig kann Aushub aus der obersten Schicht für die Gestaltung von Garten und Gelände sowie Auffüllung von Gruben genutzt werden, was wiederum hilft, Kosten für die Entsorgung einzusparen.

Günstige Preise für Bagger- und Erdarbeiten gibt es mitunter etwas weiter entfernt

Günstiger Handwerker für BaggerarbeitenAufgrund der relativ hohen Anzahl an Anbietern und Unternehmen für Erdarbeiten aller Art in sämtlichen deutschen Bundesländern sowie deren Regionen, Städten und Gemeinden lohnen sich gründliche vorherige Planung und ein detaillierter Preisvergleich mitunter sehr. Häufig bieten Firmen gleich um die Ecke und ganz in der Nähe trotz kurzer Anfahrtswege wegen geringer Betriebsgröße und nur kleinem Fuhrpark an Baggern nicht die günstigsten Preise, die vielleicht ein größeres Unternehmen im Nachbarort anzubieten in der Lage ist.

Die Kosten für Baggerarbeiten sind jedoch überall generell von der jeweiligen Grabtiefe sowie Leistung und Reichweite des Baggers, der beabsichtigten Mietdauer sowie den von Anbietern jeweils oftmals stark unterschiedlich kalkulierten Zusatzkosten für Bereitstellung, Reinigung sowie Treibstoff und Verschleiß abhängig. Mit der Einschränkung lokaler und regionaler Besonderheiten und Gepflogenheiten werden für Minibagger zwischen 1,1 und 3,65 Tonnen Gewicht sowie Grabtiefen zwischen ca. 1,78 und 3,45 Meter Preise zwischen ca. 100 und 175 Euro pro Tag verlangt. Größere Kettenbagger mit ca. gut 4 bis 5 Tonnen Gewicht, 55 bis 70 kW Leistung und Auslegerlängen zwischen 4.300 und 4.650 mm sind mit ca. 330 bis 420 Euro pro Tag schon deutlich teurer.

Damit der Bagger nicht das Budget sprengt, sollte die Planung rechtzeitig erfolgen

Über alle aktuell gängigen und üblichen Kosten und Preise für Baggerarbeiten im ganzen Bundesgebiet sowie die von manchen weniger seriösen Anbietern gerne genutzten Tricks bei teuer berechnetem nach zu füllendem Treibstoff oder den sog.
„Mehrstunden“ können sich Kunden und Verbraucher mit dem bewährten Vergleich auf dem TÜV-zertifizierten Vergleichsportal ExpertenTesten.de ausführlich und umfassend informieren.

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