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Tesla Model S Test 2022 ‱ Die besten Tesla Model S Modellvarianten im Vergleich

Um den Vergleich der beiden Spitzenmodelle, das Model S, des Pioniers der Großserien-ElektromobilitĂ€t, nĂ€mlich des Automobilherstellers Tesla, soll es in diesem Vergleich gehen. Im Jahre 2022 feiert das Model S seinen zehnjĂ€hrigen Geburtstag. Was das Model S sowie sein stĂ€rkerer Bruder, das Model S Plaid zu bieten haben, wollen wir uns im nachfolgenden Test einmal etwas genauer anschauen.

Bernd Vogelsammer
Bernd Vogelsammer

Den grĂ¶ĂŸten Teil meines Lebens habe ich mit der Bearbeitung von Holz und Holzwerkstoffen verbracht. Über die Jahre habe ich mich als begeisterter
Bastler und TĂŒftler in weitere Bereiche vorgetastet und verfĂŒge, auch dank der zahlreichen Produkttests fĂŒr expertentesten.de, ĂŒber ein erwiesene handwerliches Allgemeinwissen.
Meine große Leidenschaft ist das Schrauben an und Fahren von Oldtimern.

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Das Tesla Model und das Model S Plaid in der Übersicht

Das Tesla Model und das Model S Plaid in der ÜbersichtAktuell wird das Model S in zwei Varianten von Tesla angeboten. Das Model S als Standardvariante sowie die „Performance-Variante“ mit der Modellbezeichnung „Plaid“.

Die Antriebsarten des Tesla Model S

Das Tesla Model S ist ein reines Elektroauto, welches man zur Zeit mit den zwei folgenden Motorvarianten bestellen kann:

  • Als Tesla Model S mit 670 PS und einem CO2 Ausstoß von rund 30 g/km (kann bei Strom aus Solar- oder Windkraft auch gegen null gehen!). Bei einem Verbrauch nach WLTP von 15,2 kWh pro 100 km. Keine Angaben zu NEFZ Werten und somit auch kein Vergleich möglich.
  • Als Tesla Model S Plaid mit 1020 PS und einem CO2 Ausstoß von rund 33 g/km (kann bei Strom aus Solar- oder Windkraft auch gegen null gehen!). Bei einem Verbrauch nach WLTP von 15,6 kWh pro 100 km. Keine Angaben zu NEFZ Werten und somit auch kein Vergleich möglich.

Die Generationen des Tesla Model S

Das Tesla Model S wird seit 2012 produziert und wird, wenn man so will, noch in der ersten Modellgeneration angeboten. Allerdings gab es 2016 sowie 2021 jeweils ein Facelift sowie zahlreiche DetailverÀnderungen. Das Ursprungsdesign hat sich allerdings nicht viel verÀndert. Eine Besonderheit der neusten Modellvariante ist aber definitiv das Steuerhorn, welches das konventionelle Lenkrad ersetzt hat.

Das Design des Tesla Model S

Bei dem Tesla Model S handelt es sich um eine sportliche und elegante Oberklasselimousine in CoupĂ©-Form mit vier bis fĂŒnf SitzplĂ€tzen.

Das Design ist angelehnt an die zweitĂŒrigen Sport-CoupĂ©s, die sich in den letzten Jahren einer immer grĂ¶ĂŸeren Beliebtheit erfreuten.

Die Karosserie des Tesla Model S und das Verhalten bei einem Crash

Karosserie des Tesla Model SDas Tesla Model S verfĂŒgt ĂŒber eine selbsttragende Space-Frame-Karosserie aus Aluminium. Die Fahrgastzelle ist zusĂ€tzlich durch einen Front-Aufprallschutz sowie einen Seitenaufprallschutz geschĂŒtzt. ZusĂ€tzlich zu der sehr sicheren Space-Frame-Karosserie verfĂŒgt das Tesla Model S noch ĂŒber zweistufige Frontairbags, Seiten- und Vorhangairbags sowie Gurtstraffer auf den Vordersitzen. Durch diese Konstruktion erhĂ€lt das Tesla Model S, 5 Sterne die im NCAP Test vergeben werden können.

Die Auslegung des Tesla Model S und die Zielkunden

Das Tesla Model S ist eine sportliche und sehr elegante Oberklasselimousine in CoupĂ©-Form mit vier bis fĂŒnf SitzplĂ€tzen. Die Zielgruppe sind meist KĂ€ufer mit einem ĂŒberdurchschnittlichen Einkommen, einer Familie, einem hohen Umweltbewusstsein, einem hohen Sicherheitsbewusstsein sowie dem Interesse an Elektroautos. Es handelt sich bei den Kunden oftmals um SelbststĂ€ndige sowie leitende Angestellte, die Fahrzeuge der Oberklasse bevorzugen.

Der Komfort

Tesla ist fĂŒr seinen hohen Komfort sowie der Vielzahl von Assistenzsystemen bekannt, die das Fahren angenehmer und sicherer machen. Das Model S verfĂŒgt serienmĂ€ĂŸig ĂŒber eine Klimaanlage, Servolenkung, ESP, ASR, Notbremsautomatik, 17 Zoll Display mit Bordcomputer, Leichtmetallfelgen, 2 Motoren sowie 3 Motoren beim Plaid, Allradantrieb, Basic Autopilot, adaptives Fahrwerk und vieles mehr.

Ein ganz besonderes Komfortmerkmal stellt das Fahrwerk dar. Es schluckt nahezu alle Bodenunebenheiten und sorgt fĂŒr ein extrem hohes Maß an Komfort sowie Fahrsicherheit. Ein weiterer wichtiger Faktor fĂŒr den Komfort ist das Schnellladen. Durch Verwendung der Tesla Supercharger sind Reichweiten von ĂŒber 2000 km am Tag realisierbar. Dadurch wird das Fahrzeug auch voll Langstreckentauglich.

Der Verbrauch

FĂŒr die beiden Elektrovarianten ergeben sich folgende VerbrĂ€uche:

  • Der Verbrauch des Tesla Model S in der 493 kW (670 PS) starken Elektro-Variante:
    Das Tesla Model S verbraucht nach Herstellerangaben etwa 15,2 kWh pro 100 km.
  • Der Verbrauch des Tesla Model S Plaid in der 750 kW (1020 PS) starken Elektro-Variante:
    Das Tesla Model S Plaid verbraucht laut Herstellerangaben etwa 15,6 kWh pro 100 km.

Die Anzahl der SitzplÀtze

Das Tesla Model S ist eine vollwertige Limousine mit 4 bis 5 vollwertigen SitzplÀtzen.
Bei frĂŒheren Modellen konnten noch zwei zusĂ€tzliche Sitze bestellt werden, welche dann entgegen der Fahrtrichtung im Kofferraum verbaut waren. Diese Sitze waren ĂŒberwiegend fĂŒr Kinder gedacht. Damit bot das Model S dann sogar bis zu 7 Personen Platz.

Im Basispreis ist die folgende Serienausstattung enthalten

Hier ein grober Überblick ĂŒber die im Grundpreis enthaltene Serienausstattung des Model S und des Model S Plaid.

Die Serienausstattung des Tesla Model S

Die Serienausstattung des Tesla Model SDas Model S verfĂŒgt serienmĂ€ĂŸig ĂŒber zwei Motoren mit zusammen 670 PS. Des Weiteren verfĂŒgt das Model S ĂŒber eine Klimaanlage, Steuerhorn, Servolenkung, ESP, ASR, Notbremsautomatik, 17 Zoll Display mit Bordcomputer, Leichtmetallfelgen, Allradantrieb, Basic Autopilot, adaptives Fahrwerk, Schnellladen und vieles mehr. Laden am Tesla Supercharger. Durch Verwendung der Tesla Supercharger sind Reichweiten von ĂŒber 2000 km am Tag realisierbar.

Die Serienausstattung des Tesla Model S Plaid

Zu der oben beschriebenen Ausstattung verfĂŒgt das Model S Plaid zusĂ€tzlich ĂŒber drei Motoren zum Antrieb sowie einem Sound-System mit 22 Boxen und einer StĂ€rke von 960 Watt. Dazu gibt es noch ein aktives System zur GerĂ€uschreduzierung, um die FahrgerĂ€usche im Innenraum so stark wie möglich zu reduzieren.

Das Tesla Model S und die Sicherheit

Sicherheit wird bei Tesla großgeschrieben. Die Sicherheitszelle des Model S bildet eine hochfeste und verwindungssteife Aluminiumkarosserie. Die Fahrgastzelle ist zusĂ€tzlich durch einen Front-Aufprallschutz sowie einen Seitenaufprallschutz geschĂŒtzt. ZusĂ€tzlich zu der sehr sicheren Space-Frame-Karosserie verfĂŒgt das Tesla Model S noch ĂŒber zweistufige Frontairbags, Seiten- und Vorhangairbags sowie Gurtstraffer auf den Vordersitzen.

Der tiefliegende Schwerpunkt (durch den Akku, welcher bodenmontiert ist) sowie eine Vielzahl von Airbags, machen das Tesla Model S zu einem der sichersten Fahrzeuge auf dem Markt.

Dokumentiert wird diese Spitzenleistung in puncto Sicherheit auch noch durch die maximal möglichen 5 Sterne im NCAP Test sowie den Fahrbericht und den Test des ADAC.

Der Vergleich und Test des Tesla Model S mit dem Tesla Model S Plaid

Das Tesla Model S und die SicherheitBei diesem Vergleich bzw. Test der beiden Modellvarianten des Tesla Model S, sind folgende Kriterien zugrunde gelegt worden:

Der CO₂ Ausstoß

Hier liegen das Model S und das Model S Plaid recht nahe beieinander. Der viel höhere Motorwirkungsgrad eines Elektromotors im Gegensatz zu einem Verbrennungsmotor sorgt generell schon einmal fĂŒr einen viel geringeren CO₂-Ausstoß. Der große Vorteil eines Elektrofahrzeuges liegt weiterhin darin, dass der benötigte Strom auch aus erneuerbaren Energien bestehen kann. In diesem Fall geht der CO₂-Ausstoß dann sogar ganz gegen null. Maßgebend fĂŒr die CO₂-Emissionen ist also die Art, wie der Strom produziert wird.

Das Tesla Model S mit 670 PS kommt auf einen mittleren CO2 Ausstoß von rund 30 g/km (kann bei Strom aus Solar- oder Windkraft auch gegen null gehen!). Dies bei einem Verbrauch nach WLTP von 15,2 kWh pro 100 km. Keine Angaben zu NEFZ Werten.

Das Tesla Model S Plaid mit 1020 PS kommt auf einen CO2 Ausstoß von rund 33 g/km (kann bei Strom aus Solar- oder Windkraft auch gegen null gehen!). Dies bei einem Verbrauch nach WLTP von 15,6 kWh pro 100 km. Keine Angaben zu NEFZ Werten.

Der Verbrauch

Das Tesla Model S mit 670 PS kommt auf einen Verbrauch nach WLTP von 15,2 kWh pro 100 km. Dies entspricht etwa 1,7 L/100 km.

Das Tesla Model S Plaid mit 1020 PS kommt auf einen Verbrauch nach WLTP von etwa 15,6 kWh pro 100 km. Dies entspricht einem Verbrauch von etwa 1,75 L/100 km.

Bei einem Strompreis von etwa 0,30 Cent pro Kilowattstunde, ergeben sich dann Kosten von rund 5 Euro pro 100 km (aufgerundet und fĂŒr beide Modelle geltend).

Sicherheit des Tesla Model S

Die Sicherheit beim Tesla Model S wird, wie bereits erwĂ€hnt, ganz großgeschrieben. Den Kern des Sicherheitskonzeptes bildet die Fahrgastzelle des Model S. Die Fahrgastzelle besteht aus einer hochfesten und verwindungssteifen Aluminiumkarosserie. Die Fahrgastzelle ist zusĂ€tzlich durch einen Front-Aufprallschutz sowie einen Seitenaufprallschutz geschĂŒtzt.

ZusĂ€tzlich zu der sehr sicheren Space-Frame-Karosserie verfĂŒgt das Tesla Model S noch ĂŒber zweistufige Frontairbags, Seiten- und Vorhangairbags sowie Gurtstraffer auf den Vordersitzen. Im Test und in den Bestenlisten bei Crashtests gehört das Model S stets zu den sichersten Fahrzeugen seiner Klasse.

Die KonnektivitÀt

Durch „Stay Connected“ mit multi-device Bluetooth lĂ€sst sich das Model S direkt mit dem Smartphone oder anderen EndgerĂ€ten verbinden. Dies geschieht mithilfe einer App. Es kann so der Standort des Fahrzeugs angezeigt werden, oder das Fahrzeug kann aufgeschlossen oder verschlossen werden, die Anzeige von Verkehrsinformationen ist ebenfalls möglich sowie viele weitere Funktionen, die ĂŒber die App gesteuert werden können.

Eine sehr wichtige Funktion ist die Möglichkeit, den Tesla ĂŒberwachen zu lassen. Im „Sentry Mode“ dienen die Kameras des Tesla Model S als Überwachungskameras.

Es ist so möglich direkt und live ĂŒber das Smartphone zu sehen, ob möglicherweise jemand das Fahrzeug stehlen möchte.

Die Garantie

Die Servicekosten des Model SDie Garantie, sie gilt fĂŒr beide Modellvarianten, beim Kauf eines neuen Tesla Model S betrĂ€gt sie 4 Jahre bzw. 80.000 km, je nachdem was zuerst erreicht wird. ZusĂ€tzlich garantiert Tesla noch eine Aufrechterhaltung der BatteriekapazitĂ€t von mindestens 70 Prozent in den ersten 4 Jahren nach Kauf. Tesla gibt zusĂ€tzlich noch eine begrenzte Garantie auf die Batterie sowie die Antriebseinheit. Diese Garantie erstreckt sich ĂŒber 8 Jahre oder eine maximale Fahrleistung von 240.000 km.

Das Platzangebot

Das Tesla Model S ist eine große, rund 5 Meter lange Limousine der Oberklasse, entsprechend groß ist auch das Platzangebot. Das Fahrzeug ist eine vollwertige Reiselimousine mit 4 bis 5 SitzplĂ€tzen.

Die Servicekosten des Model S

Die Servicekosten des Model S betragen etwa 600 Euro pro 20.000 km. Im Vergleich zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor gibt es keinen Ölwechsel, keinen ZĂŒndkerzenwechsel und keinen Luftfilterwechsel mehr. Viele andere Dinge fallen ebenfalls weg. Es sind nur wenige Teile zu kontrollieren bzw. zu ersetzen, wie beispielsweise die Luftfilter fĂŒr den Innenraum (alle 2 Jahre).

Die 7 hÀufigsten MÀngel beim Tesla Model S und was Sie beim Kauf besonders beachten sollten

Laut ADAC sowie den Besitzern eines Tesla Model S, treten die folgenden 7 MÀngel und Schwachstellen hÀufiger auf und sollten beachtet werden:

Zu große Spaltmaße sowie ÜberstĂ€nde von Teilen der Karosserie

Die 7 hĂ€ufigsten MĂ€ngel beim Tesla Model SZu großen Spaltmaße sowie nicht sauber eingepasste Teile wie Scheinwerfer, Stoßstangen und Ähnliches sind Probleme, die bei einem Tesla hĂ€ufiger auftauchen.

Bevor man sein neues Tesla Model S ĂŒbernimmt, sollte man ĂŒberprĂŒfen, ob auch alle Spaltmaße den Vorstellungen so entsprechen. Bei Problemen, sollten Sie unbedingt eine Nachbesserung verlangen. Spaltmaße lassen sich aber auch im Nachhinein noch problemlos einstellen und Tesla ist in diesem Punkt immer sehr entgegenkommend.

Die Zierleisten passen nicht genau

Ähnlich wie bei den Spaltmaßen kommt es immer wieder vor, dass die Zierleisten nicht sauber zueinander ausgerichtet sind. Dies ergibt dann optisch unschöne AbsĂ€tze.

Auch bei den Zierleisten sollte man daher genau ĂŒberprĂŒfen, ob auch alle Spaltmaße stimmen und es keinen Versatz gibt. Bei Problemen sollte nachgebessert werden.

Auch in diesem Punkt gilt Tesla als sehr hilfsbereit und kulant.

Probleme mit den TĂŒrdichtungen

Ein weiteres Problem, das hĂ€ufig auftritt, sind die TĂŒrdichtungen, die sich nach innen einrollen.
Kein besonders dramatisches Problem, aber dennoch Ă€rgerlich. Die Dichtungen sollte man sich also vor dem Kauf ebenfalls einmal genauer anschauen, ob es diesbezĂŒglich Probleme gibt. Bei Neufahrzeugen kann dieses Problem natĂŒrlich elegant durch Inanspruchnahme der Garantie gelöst werden. Innerhalb der Garantiezeit sind solche Reparaturen natĂŒrlich kostenlos.

Ein „Fiepen“ in der Drive-Unit

Erfahrungen mit dem Tesla SEin ebenfalls nicht so selten auftretender Fehler sind GerĂ€usche, die durch die Drive-Unit (Fiepen) verursacht werden. Bei der Drive Unit handelt es sich um den bzw. die Antriebsmotoren des Fahrzeugs. Dieses Fiepen beklagen einige Fahrzeugbesitzer und in Testberichten wird auch hĂ€ufiger einmal ĂŒber dieses Problem gesprochen.

Vor dem Kauf sollte man unbedingt eine Probefahrt machen und diesen Punkt ĂŒberprĂŒfen. Innerhalb der Garantiezeit werden die Reparaturkosten vom Hersteller ĂŒbernommen. Dabei wird dann der komplette Elektromotor durch einen neuen Motor bzw. einen generalĂŒberholten Motor ersetzt.

Lackprobleme an verschiedenen Stellen und besonders der Motorhaube

Bei einigen Modellen kann es zu Problemen mit der LackqualitÀt kommen. Dies kann an verschiedenen Stellen des Fahrzeuges auftreten.

Vor dem Kauf sollte dieser Punkt unbedingt beachtet werden. Durch Aufpolieren bzw. eine Teillackierung kann dieser Fehler behoben werden. Innerhalb der Garantiezeit ĂŒbernimmt der Hersteller die Kosten fĂŒr die Nachbesserung.

Defekte TĂŒrgriffe

Bei einigen Fahrzeugen können nach einiger Zeit (manchmal auch bei Neufahrzeugen), defekte TĂŒrgriffe auftreten. Dies macht sich dann dadurch bemerkbar, dass die TĂŒrgriffe nicht mehr richtig einfahren.

Vor dem Kauf sollte dieser Punkt unbedingt beachtet werden. Dieses Problem kann allerdings durch den Austausch der TĂŒrgriffe bzw. der Verkabelung relativ einfach behoben werden. Tritt dieser Fehler innerhalb der Garantiezeit auf, dann werden die Kosten fĂŒr die Reparatur vom Hersteller ĂŒbernommen.

Knarzen der Sitze

Ein hÀufig auftretendes Problem beim Tesla Model S sind knarzende Sitze.
Diese GerĂ€usche entstehen dadurch, dass die Innenseite der Sitze an die Mittelkonsole gedrĂŒckt wird. Meist reicht ein StĂŒck Stoff, um das Knarzen zu beseitigen, was allerdings nicht sonderlich schön aussieht.

Vor dem Kauf sollte dieser Punkt unbedingt beachtet werden. Dieses Problem kann aber in den meisten FĂ€llen durch den Hersteller behoben werden. Der Sitz wird in der Regel einfach ausgetauscht. Innerhalb der Garantiezeit werden die Kosten vom Hersteller ĂŒbernommen.

Das Tesla Model S im Test und Fahrberichte sowie die Ergebnisse

Tesla Model S Test und FahrberichteDas Model S, das seit nunmehr ĂŒber zehn Jahren gebaut wird, ist immer noch der Maßstab aller Dinge in Sachen ElektromobilitĂ€t. Die aktuelle Version des Model S sowie des Model S Plaid unterstreichen dies eindrucksvoll.

Schon die „kleine“ Variante mit fast 700 PS spielt in einer Leistungsklasse wo viele, auch Fahrzeuge aus dem Oberklassensegment, ĂŒberhaupt nicht hinkommen. Die Fahrleistungen des Model S sind mehr als ĂŒberzeugend. Das maximale Drehmoment liegt schon im Stand an, was natĂŒrlich einen unglaublichen Sprint auf die 100 km/h in nur 3,1 Sekunden ermöglicht.

Ist man im Plaid unterwegs, dann erreicht man diese Marke bereits in aberwitzigen 1,99 Sekunden. Diese Beschleunigung ist nur noch vergleichbar mit dem Katapultstart auf einem FlugzeugtrĂ€ger. Beendet wird der Sprint des Model S dann erst bei Erreichen der Marke von 250 km/h und beim Model S Plaid sind es ĂŒber 320 km/h ehe der Vortrieb ein Ende hat. Fahrleistungen, die selbst von vielen teureren Sportwagen nicht erreicht werden.

Die Straßenlage beider Modelle im Test ist natĂŒrlich durch den tiefen Schwerpunkt des Akkus, sehr gut. Egal ob schnell gefahrene Kurven oder schnelle Lastwechsel, das Model S liegt immer sicher und souverĂ€n auf der Straße. Die Assistenzsysteme tun ihr Übriges dazu, das Fahrerlebnis sicher und komfortabel zu gestalten. Beide Varianten sind allradangetrieben und sorgen somit in jeder Fahrsituation fĂŒr eine perfekte Traktion.

Durch den sehr großen 100 kWh Akku verfĂŒgen beide Modelle ĂŒber eine sehr große Reichweite von ĂŒber 600 km (nach WLTP). ZusĂ€tzlich verfĂŒgen beide Modelle ĂŒber die Möglichkeit der Schnellladung. Im Test lĂ€sst sich damit Energie fĂŒr 322 km in nur 15 Minuten nachladen.

Das Tesla Model S und Model S Plaid sind also nach wie vor die Platzhirsche unter den Elektroautos. Allerdings ist die Konkurrenz Tesla dicht auf den Fersen.

Alternativen zum Tesla Model S

Alternativen fĂŒr das Tesla Model S zu finden war bis vor einiger Zeit gar nicht so leicht, um nicht zu sagen, es war praktisch unmöglich.

Die enorme Entwicklung in den letzten Jahren und ganz besonders die Aufholjagd deutscher Automobilbauer hat aber dazu gefĂŒhrt, dass es immer mehr Fahrzeuge gibt, die sich mit dem Tesla Model S durchaus vergleichen lassen.

Folgende Modell sind Alternativen zum Tesla Model S:

  • Der Mercedes EQS
  • Der Porsche Taycan
  • Der Audi e-tron GT
  • Der BMW i7
  • Der Lucid Air von Lucid Motors
  • Der NIO ET5

FAQs zum Tesla Model S

Abschließend noch 7 der am hĂ€ufigsten gestellten Fragen zum Tesla Model S.

Welche Reichweite ist mit einem Tesla Model S tatsÀchlich möglich?

Die WLTP-Reichweite kommt der RealitÀt zwar schon recht nahe, aber wenn man wirklich praxisnahe Werte haben möchte, dann sollte man, das zeigt der Test, noch einmal 20 Prozent von den Herstellerangaben abziehen. Reichweitenangst braucht man im Tesla Model S aber definitiv nicht zu haben.

FĂŒr das Tesla Model S ergibt sich somit eine Reichweite von: 656 km x 0,8 = 525 km.

Und fĂŒr das Tesla Model S Plaid ergibt sich somit eine Reichweite von: 641 km x 0,8 = 513 km.

Wovon hÀngt die maximal erreichbare Reichweite ab?

1. Vom Gesamtwiderstand des Fahrzeuges 2. Einem auf 100 Prozent aufgeladenen Akku. 3. Der Außentemperatur 4. Den Reifen (möglichst schmal) 5. Dem Fahrstil (möglichst konstante Geschwindigkeit fahren) 6. Dem Stromverbrauch zusĂ€tzlicher Verbraucher (Klimaanlage, Heizung usw.)

Wie viel PS hat ein Tesla Modell S?

Das Tesla Model S hat 670 PS und das Tesla Model S Plaid hat 1020 PS.

Erfahrungen mit Autopilot beim Tesla Model 3?

Der Autopilot des Tesla Model 3 funktioniert zwar schon recht gut, aber im Test ist er von einem autonomen Fahren doch noch weit entfernt. Im Test muss doch noch zu oft an das Lenkrad gefasst werden und auch das Blinken muss man beim Spurwechsel noch hĂ€ufig manuell durchfĂŒhren. Durch das hĂ€ufige eingreifen im Test macht der Autopilot im momentanen Stadium noch nicht viel Sinn.

Was sind Tesla Model S und Model X Raven Modelle?

Die Raven-Modelle haben einen optimierten Elektromotor, einen anderen Steuerungscomputer sowie ein anderes Fahrwerk. Es handelt sich um optimierte Modelle mit einer etwas höheren Reichweite.

Welche Farben fĂŒr ein Tesla Model S sind besonders beliebt?

Am beliebtesten war bisher die Farbe Schwarz, gefolgt von Blau und Grau.

Wie schnell fÀhrt ein Tesla Model S?

Das Tesla Model S fÀhrt 250 km/h schnell und das Tesla Model S Plaid fÀhrt 324 km/h schnell.

5 WeiterfĂŒhrende Links und Quellen zum Thema „Tesla Model S“

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