Der Roomba Saugroboter 960 ist ein Teil der Roomba® 900-Serie und durchaus ein nützlicher Alltagshelfer, auch für Haushalte mit Tieren. Hier unsere Zusammenfassung.
Der Roomba Saugroboter 960 und seine Funktionen

Anfangs wird der kleine Helfer sich das Haus erkunden und einen Raum nach dem anderen entdecken. Die beiden Gummibürsten befördern große und kleine Verunreinigungen in den Sauger, das ist Ideal zum Beispiel für Tierhaare. Damit es keine Ansammlungen in den Ecken gibt, ist der Roomba Saugroboter 960 zusätzlich dazu mit einer Ecken- und Kantenreinigungsbürste ausgestattet, die den Dreck aus jeder Ecke in den Dunstkreis des Saugers befördert.
Über eine automatische Entleerung, wie einige seiner Nachfolger, verfügt der Saugroboter noch nicht. Wie alle neueren Modelle des Unternehmens orientiert sich der Roboter mit Hilfe einer Kamera an der Decke. Das macht ihn sehr smart und er fährt mit System, hat aber auch seine Nachteile, gerade wenn er bei Dämmerlicht fahren soll.
Das Volumen des Staubbehälters beträgt einen halben Liter und ist damit ausreichend für die Reinigung einer Fläche von 80 Quadratmetern bei durchschnittlicher Verschmutzung. Nach 60 Minuten muss der Staubsauger auf seine Ladestation zurück. Diese Fahrt trott er allerdings selbstständig an und fährt nach dem Laden auch wieder an die Stelle zurück, an der er aufgehört hat zu saugen.
roomba – Roomba Saugroboter 960 ERFAHRUNGEN

Der Roomba Saugroboter 960 besticht vorallem durch ein tolles Design und eine hervorragende Verarbeitung. Die Gummibürsten halten leider nicht, was sie versprechen. Sie sind zwar durchaus, wie von iRobot angekündigt leichter zu reinigen und das ist auch nicht ganz so oft notwendig, wie die üblichen Bürsten, allerdings scheinen diese Bürsten im Test auch nicht ganz so effizient und bringen beim Reinigungsergebnis trotz augenscheinlich höherer Saugleistung als seine Vorgänger, für das Endergebnis keinen Mehrwert.
Der Saugroboter Roomba 960 ist smarter, als seine Vorgänger und kann sowohl vie App bedient werden, als auch mit Smarten Home Assistenten verbunden werden. Im Vergleichstest ist aufgefallen, dass besonders das intelligente Mapping wunderbar funktioniert und einen starken Mehrwert gegenüber anderen Geräten in seiner Preisklasse bildet. Die Hinderniserkennung versagt aber bei besonders filigranen Stuhlbeinen. Das bedeutet, es ist Vorsicht geboten bei Hockern für Pflanzen oder der Mingvase auf dem Beistelltisch, denn der Roomba 960 knallt gern mal ungebremst gegens Tischbein. Hierfür gibt es übrigens einen Bumperschutz als Zubehör. Das Problem scheint also bekannt.
Die verbaute Kamera hat ihre Tücken, denn die sorgt dafür, dass der kleine Helfer im Dunkel und Halbdunkel nicht arbeiten kann. Gerade in den Wintermonaten kann das je nach Planung der Saugzeiten zu einem Problem werden. Türschwellen schafft er dagegen wunderbar. Bei flachen Schwellen von circa einem Zentimeter Höhe, gibt es gar keine Probleme. Sollten die Schwellen tatsächlich einmal mehr als 2,5 Zentimeter haben, müsste man ihn allerdings umsetzen.

Die meisten Testberichte sind sich einig: er ist ein guter Helfer um die Grundreinheit der Wohnung zu garantieren, einen Staubsauger kann er tatsächlich nicht zu 100 % ersetzen. Denn es bleibt hier und da ein Krümelchen liegen. Die Ecken werden rund ausgesaugt und auch das typische iRobot – hin und herfahren, bei der Erkennung einer Ecke hilft nicht, dass diese komplett sauber wird.
Mit dem Geräuschpegel waren nicht alle Nutzer, die sich im Netz äußern immer zufrieden. Gerade, wenn Bürsten etwas länger genutzt werden und der Roboter schon in die Jahre gekommen ist, wird er bei Benutzung lauter. Dann hilft ggf. ein Austausch oder die Nutzung, wenn alle Familienmitglieder außer Haus sind. Trotzdem bekommt der Sauger bei den meisten Familien, die ihre Erfahrungen abgeben eine klare Kaufempfehlung.
Roomba Saugroboter 960 Vergleichsergebnisse

Lange Jahre musste sich der Roomba 960 nur der Konkurrenz aus dem eigenen Hause stellen. Mittlerweile sind auch andere Hersteller auf den Markt gekommen und es fahren durchaus auch Saugroboter der üblichen Haushaltsmarken, wie AEG, Medion oder Vorwerk durch die Wohnzimmer der Bundesrepublik. Die sind im Preis-Leistungsverhältnis durchaus unterschiedlich. Der Roomba 960 liegt im guten Mittelfeld und das zeigt sich auch im Alltagstest. Eine bekannte Verbraucherorganisation und andere Institute haben meist mehr als nur einen Saugroboter der Firma iRobot im Test, weil auch hier die einzelnen Generationen und Preiskategorien durchaus sehr unterschiedlich performen. Digital ist der Roomba 960 natürlich nicht die größte Innovation auf dem Robotermarkt. Dafür besticht er durch solide Verlässlichkeit und eine geringe Ausfallanfälligkeit.
Der Roomba 960 zeigt vor allem Schwächen in der Saugleistung und bei der Navigation im Dunkeln. Das mag in einigen Haushalten überhaupt keine Probleme machen, weil der Staubsaugerroboter tagsüber läuft, wenn alle Familienmitglieder bei der Arbeit, in der Schule oder im Kindergarten sind. In anderen Haushalten wird es schnell zum Problem, wenn der Roomba 960 vielleicht morgens, wenn die Kids zum Kindergarten oder zur Schule gebracht werden, saugen soll. Denn dann ist es im Winter noch dunkel und der Sauger verwehrt seinen Dienst.
Mit einer Akkulaufzeit von ungefähr einer Stunde und einem Auffangbehälter von 0,5 Liter Volumen ist der roomba – Roomba Saugroboter 960 auch hier im guten Mittelfeld unterwegs und durchaus alltagstauglich. Wohnungen, die größer als 80 qm sind und durch zum Beispiel Tierhaare täglich stark verschmutzt werden, sollten vielleicht lieber in zwei Bereiche geteilt werden. Das zeigt sich aber im täglichen Gebrauch. Die Werte sprechen erstmal eine gute Sprache.
Positiv auf die Testergebnisse wirken sich auch gut erhältliche und preislich nicht überteuerte Ersatzteile aus. Denn nur so ist ein nachhaltiger Betrieb der Geräte langfristig möglich. Filter, Bürsten und selbst der Auffangbehälter sind bei iRobot auch einzeln erhältlich. Das macht eine Reparatur und einen Austausch auch für technisch nicht so versierte Nutzer durchaus möglich, erschwinglich und vor allem sinnvoll. Denn die Bürsten geben nach dauerhafter Nutzung ihren Geist auf und auch die Filter lassen sich nicht ewig auswaschen.
Die Marke – roomba

Das Unternehmen wurde 1990 gegründet von Robotikingenieuren des Massachusetts Institute of Technology. Diese wollten den Alltag durch Roboter vereinfachen. Mittlerweile hat sich iRobot zu einem führenden Unternehmen im Bereich Saug- und Wischroboter entwickelt. iRobot ist im Börsenindex NASDAQ notiert. Das US-amerikanische Unternehmen ist mittlerweile zwar bekannt für Serviceroboter, wie den Staubsaugerroboter Roomba und den Bodenreinigungsroboter Scooba (aktuell Braava). Das Unternehmen stellte allerdings ursprünglich auch Roboter für militärische Eisatzwecke her.
Auch Poolreinigungsroboter stehen im Programm des Unternehmens. Die Gründer Colin Angle, Helen Greiner und Rodney Brooks nehmen mit ihrem Wissen immer wieder an verschiedenen Roboter-Projekten Teil und haben das Unternehmen mittlerweile zu einer Aktiengesellschaft wachsen lassen und einen Rasenroboter „Terra“ angekündigt. Seit Beginn der Unternehmung sind auch immer wieder allerlei nützliche Roboter aus diesem Hause entstanden. So wurde im Jahr 1996 der iRobot Ariel™ entwickelt, dieser Roboter entdeckt und beseitigt Minen in Brandungszonen. Der iRobot PackBot® durchsuchte nach den Terrorangriffen auf das World Trade Center am 11. September das dortige Areal.
iRobot selbst sagt von sich, sie seien das weltweit führende Unternehmen für Roboter für Verbraucher. Derzeit gibt es vom Unternehmen nahezu für alle bekannten Robotereinsatzzwecke eine Lösung. Begonnen beim Pool, über den Rasen, bis hin zum Boden, der gesaugt und gewischt werden kann.
Unter www.irobot.de finden sich sowohl das akuelle Sortiment des Unternehmens, die Geräte aus dem Vergleichstest, als auch Zubehör und Servicestellen. Hier lasssen sich auch die Garantiebedingungen durchlesen, die bei iRobot durchaus den gesetzlichen Rahmen überschreiten.