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QR Code Generator mit Logo

QR Code Generator Logo im Test und VergleichQR Codes nehmen sich erst einmal recht anonym aus. Da ist dieses kleine Feld mit schwarzen und weißen Quadraten (meistens, manchmal hat der Generator auch ein wenig Farbe ins Spiel gebracht), mehr ist das nicht.

Dabei lautet das Credo im Marketing doch: Sei einzigartig, sei Dir Deiner Uniqueness bewusst, achte auf Deine Corporate ID, bringe Dein Logo und Deine Farben immer ein! Wie geht das nun mit einem mehr oder weniger anonym daherkommenden QR Code zusammen? Tatsächlich eist, dass fast jeder QR Code Generator heutzutage in der Lage ist, erstens die Utnernehmensfarben und zweitens das Logo in den QR Code einzubeziehen.

Das kann sogar der durchschnittliche kostenlose, webbasierte Generator, den auch Privatleute im Netz so einfach mal nutzen. Alles keine Zauberei. Aber wie genau funktioniert das nun?

Geschickte Planung von Anfang an

Es ist empfehlenswert, sich erst einmal Gedanken über die künftige Verwendung des QR Codes zu machen. Welche Inhalte soll der Code weitergeben? Wo soll er sich befinden? Auf welchen Medien wird er präsentiert, und zu welchem Zweck? Wie genau sieht die Zielgruppe aus? Ist sie sehr technikaffin, legt sie Wert auf Design, oder ist sie eher praktisch veranlagt? Erst wenn der QR Code gut durchdacht ist, wird der Generator bemüht. denn die Entwicklung mit dem Generator wird erst dann sinnvoll, wenn klar ist, welchen Mehrwert der QR Code wem zu welchem Zweck bietet.

Der QR Code bildet die Brücke zwischen der analogen und der digitalen Welt.

Dementsprechend sollte er gestaltet sein. Der QR Code kann einen ergänzenden Text enthalten, kann ein Bild oder ein Video begleiten. Oder er führt zu diesen Inhalten. Abhängig davon, wie und wo der Code platziert ist und wohin er führt, muss die Gestaltung anders ausfallen.

Ein QR Code macht grundsätzlich neugierig. Menschen tendieren dazu, den Code zu scannen und sich die Informationen “dahinter” anzusehen. Diese positive Grundhaltung kann durch die Gestaltung des Codes verstärkt werden.

Wer hat’s erfunden?

Fakten QR Code Generator im Test und VergleichIm Falle des QR Codes sind ausnahmsweise mal nicht die Schweizer dran Schuld. Der Code wurde schon 1994 von dem japanischen Autozulieferer Denso entwickelt. Er ist auch als Quick-Response-Code bekannt. Jedes Smartphone mit eingebauter Kamera und dem entsprechenden Scanner kann den Code lesen. 21 mal 21 Module bis hin zu 177 mal 177 Module können verwendet werden, um den Code zu bilden. Dazu kommen die umrandeten Quadrate in drei der Ecken des Codes, die die “Richtung” angeben.

Sie stellen sicher, dass der Code nicht auf dem Kopf steht oder auf der Seite liegt, denn diese umrandeten Quadrate befinden sich immer und ohne Ausnahme in den oberen beiden und der unteren linken Ecke. Außerdem enthält der Code eine Fehlerkorrektur. die wird in vier Stufen definiert. Unterschieden wird nach dem Ausmaß der Beschädigungen: Bei Beschädigungen von bis zu 30 Prozent ist der QR Code der Stufe H noch lesbar. Beschädigungen bis zu 7 Prozent gleicht die Stufe L aus. Dazwischen gibt es zwei weitere Graduierungen.

Die individuelle Gestaltung mit dem Generator betrifft also einerseits die farbige Gestaltung: Der QR Code muss nicht zwangsläufig schwarz ausfallen. Alles, was einen ausreichenden Kontrast bietet, kommt in Frage. Dunkle und gedeckte Töne wie beispielsweise ein Preußischblau oder ein Olivgrün sind perfekt geeignet, aber der Generator lässt natürlich auch knallige Farben wie Lippenstiftrot zu. Unternehmen wählen gerne die Corporate Colours aus, wenn sie ihren QR Code gestalten. Der Generator erlaubt außerdem Einstellungen bezüglich der Größe des Codes.

Je mehr Informationen in den quadratischen Punkten untergebracht werden sollen, desto mehr Module werden logischerweise verwendet. Die Fehlerkorrektur-Stufe kann ebenfalls eingestellt werden.

Individuellen QR Code mit dem Generator erstellen

Alle Zahlen und Daten aus einem QR Code Generator Test und VergleichNicht jeder Generator erlaubt das: Die Redakteure von expertentesten.de haben versucht, ein Logo in den QR Codeeinzubinden. Das ist durchaus möglich, wenn man erst einmal einen Generator gefunden hat, der das kostenlos erlaubt. Die Redaktion hat also ganz gezielt Design-QR-Codes und Custom-QR-Codes getestet. Zur Bearbeitung wurde Photoshop gewählt, aber auch im Adobe Illustrator ist das möglich. Warum so eine aufwändige Software? Weil der QR-Code im frei skalierbaren Vektor-Format vorliegen soll und bei Bedarf auf das gewünschte Format skaliert werden kann. Es folgt nun eine schrittweise Anleitung, wie das Logo in den vom Generator erstellten QR Code eingefügt wird. Die Redaktion hat mit einem kostenlosen Generator gearbeitet, der das Logo nicht selbst einfügt.

Im ersten Schritt sollte ein kostenloser, webbasierter Generator für den QR Code ausgewählt werden. Der individuelle Code basiert auf einem ganz normalen QR Code, der mit dem QR Manager, dem QRCode-Monkey, qr1(dot)at, Delivr oder einem anderen Generator erstellt wird. Die Redaktion hat sich hier an den Generator von qr1 entschieden. Und zwar soll es um einen QR Code gehen, der zur Webseite von expertentesten.de führt.

Auf der Webseite mit dem Generator wird als die URL eingetragen. Anschließend wird die Qualität des Codes eingestellt. Level L bietet eine Fehlerkorrektur bei bis zu 7 Prozent Beschädigung, Level M eine Korrektur bei bis zu 15 Prozent, bei Level Q können bis zu 25 Prozent Beschädigungen ausgeglichen werden, und Level H schafft sogar 30 Prozent. Je höher der gewählte Wert ist, desto komplexer wird der QR Code, den der Generator aufbaut. Um die Komplexität des QR Codes doch noch einzuschränken, kann die URL gekürzt werden. Das geht aber nicht direkt im Generator, sondern dafür muss ein anderer Dienst gewählt werden. Zur Verfügung stehen beispielsweise bit(dot)ly und goo(dot)gl.

Wichtig: Der QR Code wird nicht im Generator mit dem Logo verbunden, sondern später. Das Logo wird in den Code eingefügt, der dadurch beschädigt wird.
Bei der Erstellung des Codes muss im Generator daher eine hohe Fehlertoleranz ausgewählt werden. Level Q und Level H kommen in Frage, mit Level H ist man auf der sicheren Seite. Anschließend muss im Generator nur noch “Download QR Code” geklickt werden. Damit wird der Code vom Generator auf die Festplatte geladen.

Ab jetzt spielt der Generator keine Rolle mehr, die Webseite mit dem Generator kann geschlossen werden. Die EPS-Datei wird in Photoshop geöffnet. Der Code liegt als Vektordatei vor. Das bedeutet: Die Größe kann frei gewählt werden. QR Codes ohne Logo sollten jedoch wenigstens 2 cm mal 2 cm groß sein, wenn sie auf ein Produkt gedruckt werden. In diesem Fall soll der QR Code außerdem noch ein Logo enthalten und trotzdem für Scanner und Smartphone-Kameras erkennbar bleiben. Daher ist eine Größe von 5 cm mal 5 cm und eine Auflösung von 300 dpi im Modus CMYK sinnvoll. Größer geht natürlich immer, kleiner sollte es in diesem Fall nicht werden.

QR Code mit Generator erstellen im Test und VergleichIm dritten Schritt wird der Code als Ebene 1 ohne Hintergrund in einem neuen Photoshop-Dokument angelegt. Der Einfachheit halber wird das Dokument sofort in “QR Code” umbenannt. Unter dem QR Code wird jetzt eine neue weiße Ebene mit dem Namen “Hintergrund” angelegt. Außerdem soll um den QR Code ein Rand in der Hintergrundfarbe gezogen werden. Der Rand muss eine Breite von 4 Modulen oder mehr haben und soll erfolgreiches Scannen ermöglichen. Im nächsten Schritt sollte das Logo im Vektor-Format eingefügt werden. Das funktioniert über Datei -> Platzieren.

In den Optionen wird “Beschneiden auf: Objektrahmen” Ausgewählt, so dass eine neue Smart-Objekt-Ebene erstellt wird. Über die Enter-Taste ist die Platzierung dann abgeschlossen. Das Logo kann nun auf die passende Breite skaliert werden, in diesem Fall hat die Redaktion 3 cm ausgewählt. Normalerweise wird das Logo nach der vertikalen und horizontalen Mittelachse ausgerichtet, es gibt aber auch andere Möglichkeiten. Aus dem Design kennt man Gestaltungsgrundlagen wie den Goldenen Schnitt, der die Achsen auf jeweils 2/5 der Vertikalen und Horizonten anlegt, und in der asiatischen Ästhetik sind ähnliche Gestaltungsgrundsätze bekannt.

QR Code mit dem Generator erstellen im Test und VergleichUm das Logo in den ganzen schwarzen Punkten, die der Generator erzeugt hat, erkennbar zu machen, wird über die Ebenen-Stile eine Kontur in der Hintergrundfarbe angelegt. Wie breit die Kontur ausfällt, ist Geschmacksache. 20px sollten ausreichen. Um zu testen, ob der QR Code auch immer noch funktioniert, kann er zwischendurch immer wieder mit verschiedenen Apps zum Test gescannt werden. Die Funktionstüchtigkeit des Codes überprüfen auch Webdienste wie QR4 oder ZXing. Der Onlinebarcodereader bietet sich ebenfalls an. Für den Test muss der Code über einen Bildupload hochgeladen werden.

Im letzten Schritt kann der QR Code farblich angepasst werden. Möglichkeiten sind hier Schlagschatten, eine andere Gestaltung als Schwarz oder ein Verlauf. Wichtig: Der Kontrast zum Hintergrund muss groß genug sein. Aus diesem Grund wählt der Generator bei der Erstellung des Codes in der Regel erst einmal Schwarz aus und verzichtet auf derartige Extras. Übrigens können auch einfach nur die drei Quadrate, die der Generator in den oberen Ecken und der unteren linken Ecke angelegt hat, in den Corporate Colours gestaltet werden.

Bleibt der übrige QR Code schwarz, ist er kontrastreich. Die Einfärbung der drei umrandeten Quadrate geht mit ein bisschen Fummelei einher:

Sie müssen ausgeschnitten und in eine eigene Ebene gebracht werden, anschließend wird über Positionsmarkierungen und Ebenenstile eine Farbüberlagerung angelegt. Ein zusätzlicher Schatten nach innen kann die Kontraste wieder erhöhen.

Im letzten Schritt wird der QR Code aus verschiedenen Zoomstufe direkt vom Bildschirm gescannt. Ist das erfolgreich, kann das Dokument im Format .tif oder .pdf gespeichert werden. Fertig!

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