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Kartoffelpresse Test 2021 • Die 7 besten Kartoffelpressen im Vergleich

Die Kartoffelpresse ermöglicht es Ihnen schnell und mit vergleichsweise geringem Kraftaufwand vielseitige Gerichte herzustellen. Doch nicht alle Modelle sind gleich. Wir stellen Ihnen verschiedene Kartoffelpressen im Test und Vergleich vor. Worin sich die einzelnen Geräte unterscheiden und worauf Sie beim Kauf achten sollten, erfahren Sie im Folgenden.

Laura Glaser
Laura Glaser

Mit meinem Mann betreibe ich einen kleinen Gasthof nahe Berlin. Als gelernte Köchin und Mutter eines Sohnes liegt mein Fokus auf dem Küchen- und Haushaltsbereich. Seitdem ich bei ExpertenTesten.de bin habe ich eine 3-stellige Anzahl an Haushaltsprodukten testen können und teile mit Ihnen gerne meine Expertise.

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Kartoffelpresse Bestenliste 2021

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Was ist eine Kartoffelpresse und wie funktioniert sie?

Die Kartoffelpresse ist ein nützliches Küchenwerkzeug und gehört zur Grundausstattung einer jeden gut sortierten Küche. Sie hilft dazu Kartoffeln und andere Speisen zu zerkleinern. Das mittels der Presse gewonnene Püree kann entweder direkt verzehrt werden oder dient als Grundlage zur Zubereitung von anderen köstlichen Mahlzeiten.

Vergleichbar ist die Kartoffelpresse mit der Knoblauchpresse. Dieses fällt zwar etwas kleiner aus, beruht aber auf auf derselben schlichten Mechanik. Die einfache Konstruktion der Kartoffelpresse besteht meist aus einem gelochten Einfüllbehälter, einer Pressscheibe und zwei Griffen oder Hebeln.

An einem dieser Griffe ist der siebartige Locheinsatz befestigt, der mit Kartoffeln gefüllt wird. Die Pressscheibe hingegen befindet sich am anderen Griff. Betätigt man diesen Griff nun hebelartig nach unten, dann drückt die Scheibe in den Behälter, wodurch die Kartoffeln durch die Bodenplatte gepresst werden. Da der Boden mit Löchern versehen ist, treten dort die zerdrückten Kartoffeln aus und der gewünschte Kartoffelbrei entsteht.

Welche Arten von Kartoffelpressen gibt es?

Kartoffelpressen lassen sich im Grunde je nach Funktionsweise in drei Arten unterteilen:

  • Kartoffelpresse mit Hebel
  • Kartoffelpresse mit Kurbel
  • elektrische Kartoffelpresse

Bei der herkömmlichen Presse handelt es sich um ein manuelles Gerät. Zwei ihrer gängigsten Versionen werden im folgenden Abschnitt näher erläutert. Mittlerweile sind aber auch elektrische Variationen erhältlich, weshalb auch einige Informationen über diese Variante folgen.

Kartoffelpresse mit Hebel

Der Klassiker unter den Kartoffelpressen ist die Kartoffelpresse mit Hebel. Sie ist zugleich auch die üblichste Version. Die Kartoffelpresse mit Hebel verfügt über einen siebartigen Korb, der unterschiedlich groß ausfallen kann. Auch die Form des Behältnisses ist variabel.

Während althergebracht ein faltiges Dreieck zum Einsatz kam, sind runde Behälter mittlerweile nicht mehr unüblich. In diesen Behälter werden die Kartoffeln gefüllt, die gepresst werden sollen.

Den oberen Hebel, an dem sich die Pressplatte befindet, drücken Sie anschließend nach unten, sodass die Platte das Pressgut weiter in den Sieb zwängt, den Sie mit ihrer anderen Hand am Griff halten. Aus den Löcher im Sieb, die meist an dessen Boden oder abweichend auch an den Seiten angebracht sein können, entweicht die zermahlene Masse.

Je weicher das Pressgut ist, umso weniger Kraftaufwand ist nötig, um daraus Brei herzustellen. Während manche Kartoffelpressen robust genug sind, rohe Kartoffeln zu Püree zu verarbeiten, ist es bei manchen von Vorteil, den Inhalt vorher weich zu kochen. Allgemein ist der Kraftaufwand jedoch gering.

Kartoffelpresse mit Kurbel

Die Kartoffelpresse mit Kurbel verfügt ähnlich wie die Kartoffelpresse über eine runde Schale mit löchrigem Boden. Dieses siebartige Behältnis ist auch in dieser Ausführung an einem Griff befestigt.

Oberhalb des Siebbodens ist mittig eine Kurbel montiert, an deren Ende Rotorblätter angebracht sind. Mittels der Drehung der Kurbel beginnen sich die Rotorblätter zu bewegen. Durch diese Rotation lässt sich der zu pressende Inhalt zunächst zerkleinern und anschließend durch den gelochten Boden nach außen drücken.

Mit einer Kartoffelpresse kann im Handumdrehen Kartoffelbrei hergestellt werden.

Die Kurbelpresse eignet sich primär für die Verarbeitung von weichen und gekochten Lebensmitteln. Die Bearbeitung von rohem Gut gestaltet sich hingegen als eher schwierig. Die Kartoffelpresse mit Kurbel erinnert darüber hinaus an eine Passiermühle, an eine Flotte Lotte oder an ein Passiergerät, da sie eine kleinere Version derer darstellt.

Elektrische Kartoffelpresse

Die elektrische Kartoffelpresse ist relativ selten. Sie kommt normalerweise nur in der Großküche zum Einsatz. Wenn Sie eine Großfamilie ernähren wollen, die regelmäßig Kartoffeln verzehrt, dann könnte eine elektrisch betriebene Kartoffelpresse aber auch für Sie in Frage kommen.

Ihr Vorteil ist, dass sie im Vergleich zu den anderen Pressen eine größere Menge an Kartoffeln auf einmal zu Mus verarbeiten kann. Zudem ist sie schnell und erfordert keine eigene Muskelkraft.

Beachten Sie jedoch, dass elektrisch betriebene Kartoffelpressen meist schwerer und teurer als mechanische Kartoffelpressen sind. Sie brauchen darüber hinaus eine Stromverbindung und stellen durch ihren Stromverbrauch einen zusätzlichen Kostenfaktor dar. Auch die Reinigung der elektrischen Kartoffelpresse fällt vergleichsweise schwerer aus.

Vom Aussehen her ähnelt die elektrische Kartoffelpresse einem Stabmixer, wobei sie im Gegensatz zum Mixer keinen Messer-Aufsatz hat. Ausgestattet ist sie mit Schiebern und einer gelochten Umrandung, durch welche die Kartoffeln gepresst werden. Teilweise ist auch nur der Pürierstab mit einem extra Aufsatz ausgerüstet, bei dem es sich dann um eine Variante der elektrischen Kartoffelpresse handelt.

Diagramm zum Preis-Leistungs-Verhältnis der Kartoffelpressen

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Kaufkriterien im Kartoffelpressen Test 2021

Im Folgenden zeigen wir Ihnen die wichtigsten Kaufkriterien für unseren Kartoffelpressen Test:

  • Material
  • Handhabung
  • Reinigung

Anhand dieser Kriterien können Sie einzelne Modelle besser miteinander vergleichen und somit die beste Kartoffelpresse für sich finden.

Material

Kartoffelpressen gibt es in verschiedenen Materialien, die unterschiedliche Vor- und Nachteile mit sich bringen. Wenn Sie mit der Kartoffelpresse vor allem Rohkost verarbeiten wollen, sollten sie eine formstabile Presse bevorzugen. Hierfür sind Kartoffelpressen aus Edelstahl oder anderen Metallen eine gute Wahl. Sie sind besonders robust, kratzfest, langlebig und lebensmittelecht. Pressen aus Gusseisen weisen ebenfalls sehr gute Stabilität auf.

Einige Kartoffelpressen sind daneben aus Kunststoff oder Aluminium gefertigt. Diese haben ein geringeres Gewicht, erfordern deshalb aber auch mehr Kraftaufwand, um die Kartoffeln zu zermahlen. Diese Produktvariante sollten Sie daher nur erwerben, wenn Sie nur weiche Lebensmittel verarbeiten möchten. Falls Sie nämlich zu viel Druck beim Zerdrücken ausüben, kann es dazu kommen, dass sie sich verbiegen oder gar abbrechen. Kartoffelpressen aus Kunststoff sind ferner zwar weniger belastbar und kurzlebig, punkten jedoch häufig durch ihren Preis.

Viele Kartoffelpressen bestehen außerdem aus einer Kombination von verschiedenen Materialien. Das Gehäuse ist bei diesen Exemplaren meist aus Metall, während die Griffe für einen besseren Halt mit Kunststoff überzogen sind. Achten Sie beim Kauf unbedingt darauf, dass die Übergänge nahtlos sind und die Verarbeitungsqualität hochwertig, da diese die Beständigkeit des Produkts mit beeinflussen.

Handhabung

Eine der wichtigsten Eigenschaften der Kartoffelpresse ist deren Handhabung. Die Kartoffelpresse muss bequem in der Hand liegen, denn nur so ist eine leichte Bedienbarkeit garantiert. Ist der Griff etwa zu kurz, kann man die Presse nicht gut genug greifen, um ausreichend Druck auszuüben. Empfehlenswert sind abgerundete Hebel und Griffe, da von scharfen Kanten eine Verletzungsgefahr ausgeht.

Ergonomisch geformte Griffe helfen des Weiteren für einen angenehmeren Halt und Rutschfestigkeit und gewähren Sicherheit im Umgang mit dem Küchenwerkzeug. Idealerweise sollte die Kartoffelpresse zudem eine gute Hebel-, bzw. Kurbelwirkung haben. Dementsprechend sollte das bloße Bewegen der Hebel oder der Kurbel nicht bereits großen Kraftaufwand erfordern.

Eine Kartoffelpresse kann zur Zubereitung von Thüringer Klößen verwendet werden.

Um eine komfortable Bedienung zu bieten, verfügen einige Kartoffelpressen obendrein über Auflagerasten. Mit Hilfe dieser Topf-Halterungen werden die Pressen rutschfest auf den Topf aufgelegt und die Kartoffeln landen problemlos am Ziel. Die Kartoffelpressen müssen dadurch nicht mehr mühevoll über den Topf gehalten werden und einige Muskelkraft bleibt eingespart.

Reinigung

Ein weiteres ausschlaggebendes Kriterium ist die Leichtigkeit der Reinigung. Wenn sich die Kartoffelpresse nur schwer säubern lässt, dann verdreckt sie mit jedem Gebrauch nur noch mehr und ist nicht lange nutzbar.

Aus diesem Grund sind Kartoffelpressen praktisch, die sich schnell und unkompliziert in ihre Bestandteile zerlegen lassen. Viele Modelle weisen zu diesem Zweck Sicherheitsstifte auf, die die einzelnen Teil der Presse zusammenklemmen. Entfernt man diese Stifte, fallen die Einzelteile auseinander.

Je nach Hersteller können diese dann in den Geschirrspüler geräumt werden oder der Abwasch erfolgt per Hand. In jedem Fall sollten alle Stellen des Produkts einfach erreichbar sein, da ansonsten Speisereste zurückbleiben könnten. Kartoffelpressen, die geeignet für die Spülmaschine sind, überzeugen durch den Aspekt, dass sie weniger Aufwand bedürfen und kostbare Zeit sparen.

Achten Sie stets darauf, Modelle, die vom Hersteller nicht als spülmaschinenfest deklariert sind, auch nicht in die Spülmaschine zu stellen, da im schlimmsten Fall Roststellen entstehen könnten. Bedeutend ist zudem, dass das Auseinander- und Zusammenbauen der Presse sich nicht komplex gestaltet, da die Kartoffelpresse nach jedem Gebrauch gereinigt werden muss.

Alternativen zu Kartoffelpressen

Auch mit anderen Geräten lassen sich Gerichte zubereiten, die herkömmlicherweise mit der Kartoffelpresse hergestellt werden. Statt der Kartoffelpresse kann man etwa auf den Kartoffelstampfer zurückgreifen. Der Kartoffelstampfer besteht aus einer löchrigen Metallplatte, die an einem senkrechten Griff befestigt ist. Durch die Ausübung von Druck zerstampft das Küchenwerkzeug die Kartoffeln von oben nach unten. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Im Unterschied zur Kartoffelpresse ist der Stampfer schneller zu reinigen. Darüber hinaus ist er dank seiner Form robuster. Die Bearbeitung von ungekochten Lebensmitteln gestaltet sich damit jedoch schwierig.

Eine weitere Alternative zur klassischen Kartoffelpresse ist die Wiegepresse oder Kartoffelwiege. Diese besteht grundsätzlich aus Metall. An der linken und rechten Seite befinden sich Griffe, die das gebogene Sieb in der Mitte miteinander verbinden. Geeignet ist die Wiege zum Durchdrücken von Kartoffeln und weiteren Nahrungsmitteln. Die Wiegepresse lässt sich besonders leicht säubern. Ihre Bedienung verlangt einen moderaten Kraftaufwand.

Je nach Gericht kann auch eine einfache Reibe, der Stabmixer oder der Pürierstab herhalten. Die Flotte Lotte oder Passiermühle können ebenfalls als Optionen dienen. Diese sind jedoch ohnehin größere Versionen der mit Kurbel versehenen Kartoffelpresse. Wenn man Kartoffeln kocht oder dämpft und sie anschließend ausreichend abkühlen lässt, kann man sie im Prinzip auch durch den Fleischwolf drehen.

Weiterführende Links und Quellen

FAQ

Wozu braucht man eine Kartoffelpresse und für wen ist sie geeignet?

Eine Kartoffelpresse ist eine erhebliche Erleichterung bei der Zubereitung von vielfältigen Gerichten. Wenn Sie Kartoffeln lieben und häufig verzehren, kann sich eine Anschaffung besonders lohnen. Familien mit kleinen Kinder oder Senioren profitieren ebenfalls von einer Kartoffelpresse, da sich Mahlzeiten, die leicht kaubar sind, einfach damit herstellen lassen.

Welche ist die beste Kartoffelpresse?

Welche die beste Kartoffelpresse für Sie ist, ist von Ihren individuellen Ansprüchen abhängig. Vor dem Kauf sollten Sie sich deshalb Gedanken darüber machen, für was Sie die Presse verwenden möchten. Während manche Varianten für verschiedene Lebensmittel geeignet sind, schaffen es andere nur weiche Konsistenzen zu verarbeiten. Wenn Sie sich unsicher sind und flexibel bleiben möchten, ist der Kauf einer Kartoffelpresse mit austauschbaren Locheinsätzen sicher nicht verkehrt. Zubereitungsmöglichkeiten bleiben ihnen somit durch die unterschiedlichen Stärken der Siebscheiben offen.

Welcher Einsatz für die Kartoffelpresse?

Der richtige Einsatz hängt davon ab, was für eine Konsistenz Sie aus dem Pressgut mit der Kartoffelpresse gewinnen wollen. Zielen Sie auf eine feine Masse ab, sollten Sie ein Modell mit möglichst kleinen Löchern erwerben. Größere Löcher hingegen unterstützen Sie bei der Herstellung einer gröberen Masse. Neben der Größe der Sieblöcher, ist auch deren Form entscheidend, denn je nach Anwendungsbereich, kann die Form variieren, die sie erzeugen möchten. Es lohnt sich daher sich vorab zu überlegen, warum Sie eine Kartoffelpresse brauchen und wofür sich das jeweilige Modell eignet.

Wofür kann man eine Kartoffelpresse verwenden?

Die Kartoffelpresse kann vielfältig eingesetzt werden. Mit einer Presse können Kartoffeln zu Kartoffelbrei verarbeitet werden, welches gut gewürzt direkt als Beilage aufgetischt werden kann. Das entstandene Püree kann aber auch zur Zubereitung von Kroketten, Kartoffelpuffern, Klößen, Gnocchi oder Aufläufen weiterverwendet werden. Den Anwendungsmöglichkeiten für Kartoffelpressen sind keine Grenzen gesetzt. Auch Gemüse und Obst kann mit Hilfe einer Kartoffelpresse zerkleinert werden. Neben Gemüse- und Obstpüree, kann auf diese Weise Babybrei entstehen. Kompott, Suppen und Soßen sind weitere Rezeptideen. Da die Kartoffelpresse auch das Entsaften ermöglicht, können auch Smoothies damit angerichtet werden. Darüber hinaus kann man mit der dafür geeigneten Presse auch aus Vanilleeis feines Spaghetti-Eis herstellen. Je nach Art der Lochscheiben lässt sie sich auch als Spätzlepresse umfunktionieren.

Was tun, wenn man keine Kartoffelpresse hat?

Auch wenn Sie gerade keine Kartoffelpresse oder ein anderes spezielles Küchenwerkzeug zur Hand haben, können Sie Kartoffeln problemlos zu Brei verarbeiten. Hierfür müssen Sie die Kartoffeln vorher lediglich weich kochen. Anschließend zerdrücken Sie die Kartoffeln mit einer Gabel oder einem Holzlöffel. Je weicher die Kartoffeln sind, desto leichter sind sie zu zerkleinern. Die Prozedur nimmt jedoch einiges mehr Zeit in Anspruch.

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