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Espressomühle Test 2021 • Die 7 besten Espressomühlen im Vergleich

Der Kaffee ist ein Produkt, das weltweit zu einem morgendlichen Ritual, zum Genuss am Nachmittag, oder zum wach bleiben am Abend, verwendet wird. Die koffeinhaltigen Kaffeekirschen werden geerntet und anschließend sonnengetrocknet. Was nach diesem Prozess übrig bleibt, sind die klassischen Kaffeebohnen, die anschließend gemahlen und mit Wasser versetzt zu dem beliebten Getränk werden. Kaffeebohnen verlieren allerdings gemahlen innerhalb weniger Minuten wichtige Aromen und Geschmacksträger, wodurch es wichtig ist, den verarbeiteten Kaffee so schnell wie möglich zuzubereiten. Die beste Alternative, den optimalen Geschmack aus den Bohnen herauszuholen, ist daher die Espressomühle für zu Hause.

Laura Glaser
Laura Glaser

Mit meinem Mann betreibe ich einen kleinen Gasthof nahe Berlin. Als gelernte Köchin und Mutter eines Sohnes liegt mein Fokus auf dem Küchen- und Haushaltsbereich. Seitdem ich bei ExpertenTesten.de bin habe ich eine 3-stellige Anzahl an Haushaltsprodukten testen können und teile mit Ihnen gerne meine Expertise.

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Espressomühle Bestenliste 2021

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Was ist eine Espressomühle und wie funktioniert sie?

Espressomühlen sind Geräte für zu Hause, die es Ihnen ermöglichen, Kaffeebohnen direkt vor der Weiterverarbeitung zu mahlen. Dadurch bleiben die wichtigen Aromastoffe erhalten und der Kaffeegenuss ist deutlich intensiver. Kauft man bereits fertig gemahlenen Kaffee, hat dieser bereits mit Feuchtigkeit und Sauerstoff reagiert, wodurch viele Aromastoffe verloren gehen.

Espressomühlen können entweder mechanisch oder elektronisch betrieben werden. Die Kaffeebohnen werden durch ein Mahlwerk fein gemahlen und landen entweder direkt in einem Auffangbehälter für die Zubereitung in einer French-Press oder einer Filtermaschine, oder in einem Siebträger für die Zubereitung in einer Siebträgermaschine.

Die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale einer Espressomühle sind das Mahlwerk und das Material, aus welchem es besteht, sowie die Mahlstufen. Je nachdem kann eine Espressomühle für unterschiedliche Zubereitungsarten verwendet werden.

Im Folgenden möchten wir Ihnen die besten Espressomühlen für Ihren individuellen Bedarf und Zubereitungsart vorstellen. Wir haben für Sie verschiedene Geräte genauer unter die Lupe genommen und bewertet.

Diagramm zum Preis-Leistungs-Verhältnis der Espressomühlen

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Welche Arten von Espressomühlen gibt es?

Espressomühlen können sich in Ausstattung und Material erheblich unterscheiden. Qualitativ hochwertige Produkte können die Bohnen besonders fein und gleichmäßig mahlen und sind langlebig und robust. Qualitativ minderwertige Produkte bestehen oftmals aus Kunststoff, gehen daher schneller kaputt, und mahlen weder besonders fein, noch gleichmäßig. Dies spiegelt sich natürlich auch im Preis wider.

Der Zweck und das Resultat der Espressomühle sind aber immer die gleichen. Die Bohnen durch ein Mahlwerk zu zerkleinern. Daher unterscheiden sich die Mühlen prinzipiell nur in einem Punkt, ob sie mechanisch oder automatisch zu bedienen sind.

Mechanische Espressomühlen

Die mechanische Espressomühle ist ein Klassiker und erfreut sich seit Jahrhunderten großer Beliebtheit. Bereits vor 500 Jahren wurden Kaffeemühlen in Kaffeehäusern in Deutschland verwendet. Doch auch heute wird noch gerne auf den mechanischen Betrieb zurückgegriffen, da man nur damit stufenlos mahlen kann.

Mechanische Espressomühlen sind klein und kompakt, haben oftmals nur ein Fassungsvermögen von einer Tasse. Dadurch sind sie perfekt geeignet für einen kleinen Haushalt und lassen sich problemlos verstauen. Durch die mechanische Bedienung ist diese Art Espressomühle in der Regel auch langlebiger als ihr automatischen Pendant.

Automatische Espressomühlen

Auf der anderen Seite gibt es eine Vielzahl an automatischen Kaffeemühlen. Diese haben unterschiedliche Einstellungen, um den Mahlgrad zu variieren. Doch nur die besten Kaffeemühlen mit automatischem Antrieb sind in der Lage, die nötige Feinheit für die Zubereitung von Espresso zu gewährleisten.

Die richtige Körnung ist bei der Herstellung verschiedener Kaffeearten entscheidend.

Automatische Espressomühlen sind zudem oftmals mit Features wie einer digitalen Anzeige mit Touch-Funktion ausgestattet. Damit kann man den Mahlgrad einfach einstellen, es wird die Mahldauer angezeigt oder das Pulvergewicht. Bei manchen Geräten kann man sogar direkt die gewünschte Anzahl Tassen wählen.

Kaufkriterien im Espressomühlen Test 2021

In diesem Abschnitt möchten wir Ihnen, aufbauend auf dem vorherigen Abschnitt, die wichtigsten Kaufkriterien für Espressomühlen vorstellen.

Mahlstufen

Wie bereits erwähnt, haben mechanische Espressomühlen den Vorteil, stufenlos mahlen zu können. Dadurch kann man selbst den Mahlgrad manipulieren. Jedoch bedarf es dafür ein wenig Erfahrung. Hier gilt „probieren geht über studieren“.

Automatische Mühlen nehmen einem diesen Prozess ab. Hier gilt prinzipiell je mehr Stufen, desto besser. Mit der Stufung kann man den Mahlgrad relativ genau einstellen, oftmals gibt es auch in der Anleitung hinweise auf die richtigen Mahlstufen.

Bei automatischen Espressomühlen muss man jedoch auf die Qualität des Produktes vertrauen. Oftmals schaffen die Mahlwerke nicht gewünschte die Gleichmäßigkeit oder Feinheit des Pulvers. Für einen hochwertigen Espresso scheiden viele dieser Produkte daher kategorisch weg.

Folgend zeigen wir Ihnen eine grobe Einteilung des Mahlgrades und dessen Verwendungszweck:

  • Grob: Gröbere Körnung, vergleichbar mit Meersalz, braucht man für die French-Press. Diese Körnung schafft nahezu jede Kaffeemühle. Jedoch ist auch hier die Gleichmäßigkeit entscheidend.
  • Mittelfein: Mittelfein, vergleichbar mit Tafelsalz, wird für Filterkaffee oder die Chemex benötigt. Auch diese Stufe sollte für die wenigsten Mühlen problematisch sein.
  • Fein: In dieser Kategorie liegen Espresso oder Mokka. Das Pulver ist vergleichbar mit Wüstensand. Um diese Art herzustellen, bedarf es schon einer hochwertigen Mühle.
  • Sehr fein: Die feinste Körnung wird für türkischen Kaffee benötigt. Vergleichbar ist das Pulver mit Puderzucker.

Kegel- oder Scheibenmahlwerk

Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal findet sich im Mahlwerk der Kaffeemühle. Insgesamt gibt es 3 verschiedene Arten. Das Schrotwerk ist allerdings nicht zu empfehlen und kann die Kaffeebohnen weder besonders fein, noch besonders gleichmäßig mahlen.

Die beiden besseren Varianten sind das Scheiben- und das Kegelwerk. Das Kegelwerk zieht seine Kraft aus der Zentrifugal- und Schwerkraft und kann durch mehrere Einstellungen den Feinheitsgrad variieren. Je nach Qualität lassen sich auch feinste Mahlgrade einstellen. Bei dieser Art Mahlwerk gibt es oft aber Probleme mit der Gleichmäßigkeit des Pulvers.

Das Scheibenwerk zieht seine Kraft ausschließlich aus der Zentrifugalkraft. Mit diesem Mahlwerk ist ein besonders gleichmäßiger Mahlgrad möglich. Das Scheibenwerk auf der anderen Seite hat weniger Probleme mit der Gleichmäßigkeit des Pulvers. Jedoch ist dieses Mahlwerk weniger Kraftvoll, wodurch ein stärkerer Antrieb benötigt wird. Dadurch ist das Scheibenmahlwerk dementsprechend lauter.

Keramik oder Edelstahl

Das Material, aus welchem das Mahlwerk besteht, ist ebenfalls ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal. Edelstahl wird in den meisten Espressomühlen verwendet. Es ist in der Regel etwas günstiger und schafft vergleichbare Leistungen. Man sollte allerdings darauf achten, dass das Edelstahlmahlwerk sich in manchen Produkten zu stark erhitzt und der Qualität des Pulvers damit schadet.

Mit einer Siebdruckmaschine lassen sich feine Kaffeearten wie Mokka gut herstellen.

Keramik auf der anderen Seite hat dieses Problem nicht und ist deutlich leiser im Mahlprozess. Auch ist das Material beständiger und hat eine vergleichsweise längere Lebensdauer. Keramikmahlwerke sind in der Regel aber nur in hochwertigen Produkten mit entsprechendem Preis zu finden. Zum Vergleich listen wir Ihnen noch einmal die Merkmale beider Materialen auf:

  • Edelstahl: Edelstahlmahlwerke sind vergleichsweise lauter und heizen sich mehr auf. Das wirkt sich negativ auf die Qualität des Pulvers aus, ist jedoch nicht entscheidend. Preislich sind Edelstahlmahlwerke eher in der unteren Preisregion zu finden.
  • Keramik: Keramikmahlwerke hingegen mahlen leiser und heizen sich weniger auf. Dadurch haben sie in der Regel auch eine längere Haltbarkeit. Bei qualitativ minderwertigem Kaffee kann es jedoch sein, dass Fremdkörper wie Steine in der Verpackung liegen. Diese beschädigen Keramik stärker als Edelstahl.

Bedienbarkeit

Während mechanische Geräte außer einer Kurbel keine weiteren Features und Extras haben, sondern sich auf die einfache Bedienbarkeit beschränken, haben automatische Espressomühlen heutzutage allerlei nützliche Extras.

Was mechanische und automatische Geräte jedoch vereint, ist die Problematik des sogenannten „Totraums“. Dieser Raum ist ein Hohlraum zwischen Mahlwerk und Auffangbehälter, in dem sich Kaffeemehl festsetzen kann. Setzt sich Kaffeemehl erst im Totraum fest, leidet die Qualität des Mahlvorgangs darunter. Ein „Husten“ oder „Stottern“ der Maschine ist die Konsequenz.

Automatische Geräte haben zusätzlich beispielsweise Extras wie Touchdisplays, die die Bedienbarkeit vereinfachen. Außerdem können Informationen wie die Mahldauer, die Portionierung und das Gesamtgewicht geteilt werden.

Ein letztes Feature, was alle Geräte vereint ist der Auffangbehälter. Dieser ist selbstverständlich in jedem Gerät integriert, kann jedoch in der Größe variieren. Kleine mechanische Geräte haben eine Kapazität von gerade einmal 20 oder 30 Gramm. Größere automatische Espressomühlen haben stellenweise Kapazitäten von 250 Gramm aufwärts.

Größe und Gewicht

Die Größe und das Gewicht spielen prinzipiell keine übergeordnete Rolle und haben keinerlei Einfluss auf die Qualität. Jedoch ist der Vorteil eines kleinen mechanischen Produktes die Möglichkeit des einfachen Verstauens, beispielsweise in einem Regal oder Schrank. Gerade für kleine Küchen ist das ein nicht zu unterschätzendes Detail.

Automatische Espressomühlen hingegen sind oftmals zu groß, müssen deshalb auf der Arbeitsfläche oder einem Tisch positioniert werden. Wenn man bedenkt, dass man zusätzlich zur Espressomühle auch eine Maschine zur Zubereitung des Kaffees braucht, die ebenfalls Platz einnimmt, ist die Größe gerade für kleinere Küchen ein wichtiges Merkmal.

Das Gewicht spielt im Vergleich zur Größe keine besondere Rolle. Maximal, wenn man die Mühle anders positionieren möchte oder für die Statik des Gerätes.

Verwendungszweck

Wie bereits eingangs angesprochen, ist die Mahlstufe ein essenzielles Unterscheidungsmerkmal für Espressomühlen. Denn eine Filtermaschine oder French-Press braucht eine andere Körnung als eine Espresso- oder Mokkamaschine.

Für die French-Press beispielsweise reicht eine gröbere Körnung, die nahezu jedes Gerät leisten kann. Trotzdem muss man darauf achten, dass die Körnung zumindest gleichmäßig ist, damit kein Pulver in das Wasser rutscht.

Espressomaschinen hingegen brauchen eine extrem feine Körnung. Diese Leistung bringt nicht jede Maschine. Am zuverlässigsten ist dafür immer noch die mechanische Espressomühle.

Alternativen zu Espressomühlen

Espressomühlen sind etwas für echte Kaffeegourmets und Barista. Wer in den vollen Genuss der Aromen kommen möchte, der ist mit der Kaffeemühle gut beraten.

Jedoch gibt es auch günstige Alternativen, denn man kann fertig gemahlenen Kaffee verschiedener Mahlstufen bereits im Supermarkt abgepackt kaufen. Dies ist prinzipiell günstiger und weniger aufwendig. Für Filterkaffee reicht diese Option auch vollkommen aus. Einen richtigen Espresso kann man mit diesem Kaffeepulver jedoch nicht herstellen.

Eine weitere Alternative ist die Anschaffung eines Kaffeevollautomaten. Diese haben die Kaffeemühle bereits integriert. In den Kaffeevollautomaten werden die Bohnen und das Wasser separat eingegeben. Schließlich mahlt der Automat die Bohnen und bereitet den Kaffee direkt zu. Dadurch geht kaum Aroma verloren.

Aber auch hier gilt, wer einen echten Espresso genießen möchte, wird mit einem Vollautomaten nicht auf das gewünschte Ergebnis kommen.

Weiterführende Links und Quellen

FAQ

Warum sollte man auf eine Espressomühle zurückgreifen?

Kaffeebohnen verlieren beim Mahlvorgang bereits nach wenigen Minuten an der Luft wertvolle Aromen. Kauft man feingemahlenes Pulver im Supermarkt, kann die Qualität daher bereits nicht mehr so gut sein wie bei frisch gemahlenem Pulver. Daher ist für den echten Kaffeegenuss eine Espressomühle unabdingbar. Barista haben für den Mahlvorgang Geräte, die vom Wert weit im vierstelligen Bereich liegen. Für Einsteiger gibt es selbstverständlich aber auch weit günstigere Produkte.

Wie oft sollte ich meine Espressomühle reinigen?

Jede Espressomühle hat einen Totraum, auch wenn die Größe von diesem stark variieren kann. In diesem Totraum setzt sich Kaffeemehl fest, welches den Mahlvorgang beeinträchtigt. Auch im Mahlwerk selbst bleiben Kaffeemehl oder Reste hängen. Die meisten Geräte haben zur Reinigung bereits einen Pinsel im Lieferumfang. Die Espressomühle sollte regelmäßige mit dem Pinsel ausgewischt und oberflächig gereinigt werden. Um das Mahlwerk zu reinigen, muss man die Maschine auseinander nehmen, was je nach Gerät sehr aufwendig sein kann. Je nach Nutzung sollte dies alle zwei bis drei Monate gemacht werden.

Worauf wird bei Test und Vergleich besonderer Wert gelegt?

Bei unserem großen Espressomühlenvergleich legen wir vor allem auf die Funktionalität und Qualität der Mühle wert. Wir testen die Mahlstufung und Gleichmäßigkeit des Pulvers und ob die Maschine die für Espresso notwendige Feinheit mahlen kann. Daneben schauen wir vor allem auf die Mahlwerke, deren Beschaffenheit und Funktionalität, sowie deren Lebensdauer. Natürlich sind auch das Design und die Ausstattung, sowie das Zubehör, Bewertungskriterien. Displays mit integrierter Waage oder Zeitmessung, beispielsweise, gehören bei vielen automatischen Mühlen bereits zum Standard und weisen sich als sehr nützlich aus.

Wie funktioniert das Mahlwerk in einer Espressomühle?

Ein Kegelmahlwerk hat einen nach oben schmaler werdenden Innenkegel, der sich dreht und die Bohnen durch Zentrifugalkraft an die Außenwand drückt und so zermahlt. Außerdem unterstützt die Schwerkraft diesen Vorgang zusätzlich. Der Kegel ist höhenverstellbar, wodurch der Mahlgrad eingestellt werden kann. Scheibenmahlwerke dagegen sind horizontal ausgerichtet und höhenverstellbar. Die Scheiben sind gegenläufig und zermahlen die Bohnen mit der Zentrifugalkraft. Durch das Aufliegen des Pulvers auf der unteren Scheibe wird eine gleichmäßige Körnung eher garantiert als mit einem Kegelwerk.

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