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Ford Fiesta Test 2023 • Die besten Ford Fiesta Modellvarianten im Vergleich

Der große Vergleich: Im Test befindet sich der Ford Fiesta. Er begeistert mit frischem Design, viel Fahrspaß und innovativen Technologien. Hält der Fiesta, was Ford verspricht? Das sagen die Experten und Fahrberichte der renommierten Automobil Organisationen!

Bernd Vogelsammer
Bernd Vogelsammer

Den größten Teil meines Lebens habe ich mit der Bearbeitung von Holz und Holzwerkstoffen verbracht. Über die Jahre habe ich mich als begeisterter
Bastler und TĂĽftler in weitere Bereiche vorgetastet und verfĂĽge, auch dank der zahlreichen Produkttests fĂĽr expertentesten.de, ĂĽber ein erwiesene handwerliches Allgemeinwissen.
Meine groĂźe Leidenschaft ist das Schrauben an und Fahren von Oldtimern.

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Grundlegende Informationen zum Ford Fiesta

Informationen zum Ford Fiesta im Test und VergleichDer Ford Fiesta ist ein PKW-Modell des Automobil-Herstellers Ford. Es wird weltweit vertrieben. Seit der Fiesta im Mai 1976 das erste Mal gebaut wurde, verkaufte Ford den Wagen mehr als 15 Millionen Mal. Der größte Teil des Fahrzeugs wird am Standort Köln gefertigt. Der Fiesta ist seit 2017 in der achten Generation erhältlich.

Die achte Generation läuft seit November 2016 vom Band. Am Design wurde gegenĂĽber dem Vormodell nur wenig geändert – neu sind dagegen die Assistenzsysteme. Der neue Fiesta ’18 ist dazu 7 Zentimeter länger als das Vormodell. Die neueste Baureihe steht ausschlieĂźlich mit einem Dreizylinder Ottomotor zur Wahl, die Dieselmotoren besitzen weiterhin vier Zylinder. Das Sportmodell Fiesta ST ist mit einem 1,5 Liter Dreizylinder EcoBoostmotor ausgestattet.

Ford bietet den Dreizylinder mit 70 PS oder 85 PS an, den Diesel mit 85 PS der 120 PS. Den preisgekrönten Ecoboost gibt es wahlweise mit 100 PS, 125 PS oder 140 PS – mit 6 oder 7 Gängen oder Automatikgetriebe und als Mild-Hybrid.

Beliebte Ford Fiesta Modelle:

  • Fiesta MK4 – Baujahr 1997 bis 1999
  • Fiesta 2.0 – Baujahr 2001 bis 2008
  • Fiesta MK5 – Baujahr 2002 bis 2008
  • Fiesta 1.4 TDCi – Baujahr 2002 bis 2005

Serienausstattung: Diese Ausstattung ist im Grundpreis des Fiesta enthalten

Ausstattung in dem Ford Fiesta Test und VergleichDer neue Fiesta kommt mit einem frischen Design und innovativem Mild-Hybrid Antrieb. Ganz nach Wunsch wählen Käufer die Ausstattungsvariante, die am besten zu ihnen passen. Zur Wahl stehen neben dem Basis-Modell die sportliche ST-Linie, der umfangreich ausgestattete Fiesta Titanium und die robuste Active-Version.

Serienmäßig kommt unser Fahrzeug im Test Vergleich in 6 verschiedenen Farben. Bei Kunden besonders beliebt: Race Red.

Beim Antrieb stehen der EcoBoost Benziner und 2 Mild-Hybrid Antriebe zur Wahl – mit 6 oder 7 Gängen oder Automatikgetriebe.

Diese Ausstattungsvarianten gibt es fĂĽr den Ford Fiesta:

  • Cool & Connect
  • Titanium
  • Titanium X
  • Active
  • Active X
  • ST-Line
  • ST-Line X
  • ST X

Der Cool & Connect gibt es ab 18.000 Euro laut Liste des Herstellers. Angeblich kommt das Fahrzeug mit 5 Sitzen mit über 1000 Liter Gepäckvolumen.

In der Basisversion bekommen Kunden 4 Stahlräder mit Radzierblenden und eine Stoffpolsterung in Anthrazit. Zur Ausstattung gehört dazu Ford Sync mit App-Link, Touchscreen und DAB/DAB+. Außerdem ist bereits eine Geschwindigkeitsregelanlage mit an Bord, weitere Assistenzsysteme müssen dazu gebucht werden.
Der Cool & Collect besitzt zudem LED-Scheinwerfer mit Fern- und Abblendlicht, LED-Tagfahrlicht mit integrierten LED-Blinkleuchten. Im Konfigurator wählt man seine Motorvariante: 5-Gang Schaltgetriebe, ein EcoBoost oder Ecoboost Hybrid Getriebe mit 6 oder 7 Gängen.

Ford Fiesta Sicherheit

Sicherheit aus dem Ford Fiesta Test und VergleichBeim Crashtest des Euro NCAP war der Fiesta bei der MarkteinfĂĽhrung eins der sichersten Fahrzeuge im Vergleich zu anderen Wagen seiner Klasse.

Für das KFZ im Test sind eine Menge Assistenzsystem erhältlich – aber leider nur gegen einen Aufpreis. Zur Serienausstattung gehören eine Speedlimiter, ein Spurverlassenswarner und ein direktes Reifendruckkontrollsystem. Dazu kommen bei einer Notbremsung blinkende Bremslichter.

Im Punkt Sicherheit der Insassen erzielte der Fiesta im Crashtest 84 Prozent (2017). Positiv bewerteten die Tester die Gurtanlegewarnung vorne und ein Warnsignal beim Abschnallen während der Fahrt. Negativ fiel auf: Es fehlen Halter für Verbandskasten und Warndreieck.

Beim Punkt Kindersicherheit erzielte das Testfahrzeug ebenfalls 84 Prozent im Test. Am besten geeignet für die Befestigung von Kindersitzen ist der Beifahrersitz. Auf dem Beifahrersitz klappt die Befestigung von Kindersitzen gut – die Airbags lassen sich de-aktivieren. Ebenfalls infrage kommen die hinteren, äußeren Sitze. Die hinteren Seitensitze verfügen zudem als einzige Sitze über ein Isofix Befestigungssystem.

Nur 64 Prozent erzielte unser Fahrzeug im Test Vergleich beim Fußgängerschutz. Front und mittlerer Bereich der Motorhaube zeigten sich zwar nachgiebig.
Aber die Randbereiche bis zu den A-Säulen sind sehr hart und bergen daher ein erhöhtes Verletzungsrisiko für Menschen auf der Straße bei einer Kollision.

So wird der Ford Fiesta getestet

Der große Vergleichstest: Der Ford Fiesta im Check und im Vergleich mit dem VW Polo, dem Seat Ibiza und anderen KFZ. Damit der Vergleich zwischen den verschiedenen Fahrzeugen möglich ist, einigen sich die Tester auf die wichtigsten Vergleichskriterien wie Hubraum, Kraftstoffverbrauch und Emissionen.

CO2 AusstoĂź

Den Ford Fiesta testen und vergleichenMit dem EcoBoost bringt Ford ein Fahrzeug auf den Markt, mit 100 PS Leistung bei nur 1 Liter Hubraum. Der Verbrauch des EcoBoost im Vergleich betrug lediglich 5,4 Liter. Das bedeutet auch eine geringe CO2 Bilanz – 147 Gramm pro Kilometer. Bitte beachten: Bei einigen Test liegen NEFZ Werte, bei anderen WLTP Angaben zugrunde zur besseren Vergleichbarkeit.

Verbrauch

Der Verbrauch des Fiesta ist abhängig vom Modell und dessen Leistung. Ein Fiesta mit 125 PS verbraucht 7,2 l/100 km im Stadtverkehr. Bei Fahrten auf der Autobahn und der Landstraße sinkt der Verbrauch auf 5,4 Liter. Kombiniert man diese Werte, kommt man auf einen Durchschnittsverbrauch von 5,7 Liter.

Sicherheit

Der Ford Fiesta gilt als eins der sichersten Autos seiner Klasse. Im Crashtest erzielte das Fahrzeug 5 Sterne. Besonders hoch ist die Sicherheit der Insassen und von Kindern auf dem Beifahrersitz. Weniger gut schnitt das Fahrzeug im Test bei der Fußgängersicherheit ab. Viele Assistenzsysteme müssen extra bezahlt werden.

Konnektivität

Will sich ein Fahrzeug heute auf dem Markt gegenüber seinen Konkurrenten behaupten, gehört eine gute Konnektivität einfach dazu. Bereits das Basis-Modell von Ford kommt mit einer Ford Sync 3 Light Version für Android Auto oder Apple CarPlay.
 Damit können Nutzer per Handy, Touchscreen oder Sprachbefehl navigieren und telefonieren.

Garantie

Der Autohersteller Ford bietet 2 Jahre Neuwagengarantie bei unbegrenzten Kilometern. Dabei gilt das Datum der Neuzulassung oder Auslieferung als ausschlaggebend. FĂĽr eine 5 Jahre Ford Garantie bietet der Hersteller den 5 Jahre Ford Protect Garantie Schutzbrief an. Hier gilt eine Kilometer-Begrenzung fĂĽr 50.000 km, 75.000 km oder 100.000 km.

Platzangebot

Der Ford Fiesta wächst zwar von Generation zu Generation, stellten die Experten im Test fest. Der Testwagen zählt aber auch in der letzten Generation nicht zu den größten seiner Klasse. Standardmäßig passen 270 Liter in den Kofferraum. Klappt man die geteilte Rückbank um, kommt man auf über 1.000 Liter zum Stauen.

Servicekosten

Beim Testwagen, einem Fiesta 18, hält sich der finanzielle Aufwand in Grenzen. Eine normale Inspektion inklusive Ölwechsel kostet zwischen 180 und 300 Euro. Fallen außerordentliche Zusatzarbeiten an, wie etwa Bremsen überholen, können die Servicekosten deutlich höher liegen. Die erste Inspektion ist nach 12 Monaten fällig oder 15.000 Kilometern.

Häufige Mängel und Schwachstellen – darauf muss ich beim Kauf eines Ford Fiesta achten

Mängel und Schwachstellen im Ford Fiesta Test und VergleichDer Fiesta schneidet beim TÜV Report durchschnittlich ab. Häufiger traten Probleme mit brechenden Federn, Spurstangen-Köpfen und gerissenen Abgaskrümmern auf. Bei der ADAC Pannenstatistik schneidet der PKW im Test überdurchschnittlich gut ab.

Dennoch kam es auch beim Testfahrzeug zu Mängeln und sogar Rückrufaktionen. Besonders im Dauertest traten verschiedene Kinderkrankheiten auf: So löste sich die Befestigung vom Fahrersitz und bei der Lenkung traten Knackgeräusche auf. Dazu verlor das Thermostat-Gehäuse Kühlwasser: Dieser Mangel im Test ließ sich durch den Austausch der Zylinderkopfdichtung leicht beseitigen.

Auch Fiesta-Fahrer hatten den einen und anderen Kritikpunkt am Fiesta ’18. So verminderten Vibrationen im Innenraum die Fahrfreude und bei einigen KFZ löste sich die Innenraumverkleidung, die Abdeckung am Kofferraum oder die Panoramadach-Dichtung.

Beim Gebrauchtwagenkauf sollten Käufer darauf achten, dass sie kein Fahrzeug erwischen, dass zwischen dem 5. und dem 20. Dezember 2017 gebaut wurde. Bei diesen KFZ liegt ein Problem mit dem Bremskraftverstärker vor.

KFZ aus der Herstellung im FrĂĽhjahr ’21 dagegen, weisen einen fehlerhaften Gurt Aufrollmechanismus auf: Dieser funktioniert dann bei einer starken Bremsungen nicht mehr richtig. Hier hilft nur die Fahrt in die Werkstatt – dort wird dann ein neuer Aufrollmechanismus eingebaut.

Ford Fiesta Tests und Fahrberichte – die Ergebnisse

Ă–AMTC

Ergebnisse aus dem Ford Fiesta Test und VergleichDen Test Experten aus Österreich gefielen zunächst die neuen serienmäßig verbauten LED Scheinwerfer mit Fernlicht-Assistent, der automatisch auf- und abblendet. Im Innenraum kamen die Materialien sowie deren Verarbeitung im Test gut an. Besonders das gepolsterte Lenkrad rief Wohlwollen hervor. Bei der Handbremse setzt Ford nach wie vor auf das klassische Handmodell, während die Konkurrenz vielfach schon eine automatische Feststellbremse im Einsatz hat. Positiv kam bei den Testern das – gegen Aufpreis – erhältliche Soundsystem von Bang und Olufsen an. Allerdings gibt es den Sound nicht in der Basisversion. In allen Modellen im Test begeisterte die gute Straßenlage.

ADAC

Klein aber oho, fanden die Tester des ADAC den Fiesta 1.0 Titanium und ST 1.5 EcoBoost im Test. Viele Stärken und nur wenige Schwächen, war das Fazit der Testexperten. Das Testfahrzeug überzeugte mit einem agilen und sicheren Fahrwerk und ungewöhnlich vielen Assistenten für einen Kleinwagen. Im Punkt Sicherheit bekam der Fiesta beim ADAC ein „Gut“ im Test. Der 1.0 EcoBoost Titanium mit 5 Türen schnitt am besten bei den Punkten Fahreigenschaften, Sicherheit und Umwelt ab. Der ST 1.5 3-Türer bekam im Test für Motor / Antrieb ein „Sehr gut“ und bei den Punkten Sicherheit und Fahreigenschaften ebenfalls gute Noten.

ACE

Die Stärken des handlichen Kleinwagens aus Köln liegen nicht in seinem Platzangebot im Kofferraum, befanden die Tester des ACE. Dafür macht es Spaß, mit der dynamischen Rennsemmel zu fahren.

Der Fiesta ist in der neuen Generation um einiges gewachsen und seine stattliche Karosserie begegnet einem häufig im Stadtverkehr. Auf den Vordersitzen bietet der Fiesta zwar reichlich Platz, im Fond des 3- und 5-Türers geht es ziemlich eng zu.
Bereits in der Basisversion lassen sich Smartphones einbinden und zum Navigieren nutzen. Hier gefielen ebenfalls die 15 Assistenzsysteme – von der Einparkautomatik bis zum Notbremsassistenten. Besonders sparsam im Verbrauch war der im Test gefahrene EcoBoost (125 PS) allerdings mit 6,3 Litern Benzin nicht.

Auch andere Testredaktionen äußerten sich positiv über den flinken Kleinwagen aus der Domstadt. Am besten schnitt dabei das Fahrwerk ab, welches dem eines Corsa oder Polo weit überlegen sei. Dazu sei der Fiesta unkompliziert in der Bedienung und genügsam im Gebrauch, fanden einige Tester. Mit dem Fiesta fahren macht einfach Spaß, liest man in den Fahrberichten. Das gilt im Alltag in der Stadt, aber auch auf langen Strecken und auf der Autobahn hat der neue Fiesta gegenüber den vorherigen Modellen stark gewonnen.

Alternativen zum Ford Fiesta

Alternativen zum Ford Fiesta Test und Alternativen zum Ford Fiesta Test und VergleichGute Alternativen zum Fiesta sind der Peugeot 208, der Opel Corsa, der Opel Astra, der Polestar 2, der Renault Clio, der Ford Focus und der Kia Rio.

Der Ford Fiesta zählt zusammen mit dem Kia zu den günstigeren Modellen im Test. So ist der 1.0 Ecoboost in der Titanium Ausstattung bereits für rund 21.000 Euro zu haben. Leider gilt der Ford nicht als Sieger im Test. Dies liegt an dem geringen Platz im Innenraum besonders auf den hinteren Sitzen und dem kleinen Ladevolumen. Dazu fehlt es an serienmäßig enthaltenen Fahrassistenten. Da bietet der Kia mit 325 Liter Kofferraumvolumen mehr Platz und mehr Assistenten in der Grundversion: aktiver Spurhalter, Notbrems-Asisstent und Totwinkelwarner. Allerdings hält der Kia beim Fahrverhalten nicht mit.

Der teuersten Kandidaten aus der Liste sind der Peugeot 208, der Polestar 2 und der Opel Astra. Diese sind gut motorisiert und bringen eine hochwertige Ausstattung mit. Leider muss er sich wegen des hohen Preises mit dem vorletzten Platz begnĂĽgen.

Der Renault Clio schafft es in vielen Tests bis an die Spitze. Er ist ein schicker Kleinwagen mit viel technischer Raffinesse. In der Version TCe 130 ist er leise, komfortabel und schnell – und nicht allzu teuer.

Der Ford Fiesta schafft es mit Fahrkomfort und sparsamen Verbrauch in Kombination mit einem gĂĽnstigen Preis auf Platz 2 im Test Vergleich.

FAQ zum Ford Fiesta

Was ist der Durchschnittspreis fĂĽr eine Inspektion am Ford Fiesta?

Fragen ĂĽber den Ford Fiesta im Test und VergleichEine Inspektion kostet beim Fiesta zwischen 180 und 300 Euro.

In welchen Intervallen gehört der Ford Fiesta zur Inspektion?

Beim Ford Fiesta betragen die Intervalle laut Inspektionsplan 20.000 Kilometer oder alle 12 Monate.

Wie oft soll man einen Ă–lwechsel beim Ford Fiesta durchfĂĽhren?

Je nach Motor ist beim Fiesta nach 15.000 oder 20.000 Kilometern ein Ölwechsel fällig oder nach 12 Monaten. Die Informationen finden sich in der Betriebsanleitung. Dort steht auch, welches Öl mit welchen Spezifikationen man verwenden muss.

Wie viel kostet der Motor des Ford Fiesta 1.4 TDCi?

Einen gebrauchten Motor für den Fiesta 1.4 TDCi kann man ab 200 Euro gebraucht kaufen – ohne Turbolader, Einspritzanlage und Lichtmaschine.

WeiterfĂĽhrende Links und Quellen:

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