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Ford Puma Test 2022 • Die besten Ford Puma Modellvarianten im Vergleich

Im Vergleich – der Ford Puma besticht durch sein handliches Format und faire Preise. SUVs im Kleinwagenformat liegen voll im Trend. Doch wie schneidet der Puma mit dem coolen Design im Test und in Fahrberichten ab? Wie hoch ist der Kraftstoffverbrauch? Wie groß der Kofferraum? Und welche Ausstattungsvarianten gibt es?

Bernd Vogelsammer
Bernd Vogelsammer

Den größten Teil meines Lebens habe ich mit der Bearbeitung von Holz und Holzwerkstoffen verbracht. Über die Jahre habe ich mich als begeisterter
Bastler und TĂĽftler in weitere Bereiche vorgetastet und verfĂĽge, auch dank der zahlreichen Produkttests fĂĽr expertentesten.de, ĂĽber ein erwiesene handwerliches Allgemeinwissen.
Meine groĂźe Leidenschaft ist das Schrauben an und Fahren von Oldtimern.

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Grundlegende Informationen zum Ford Puma

Alles wissenswerte aus einem Ford Puma TestDer Ford Puma ist derzeit in drei Ottomotor-Varianten erhältlich – alle Varianten mit Turboaufladung. Ein guter Einstiegsmotor ist der Dreizylinder mit 1 Liter Hubraum. Bereits 1997 brachte Ford den ersten Puma auf den Markt – es handelte sich um ein leichtes Coupé mit kompakten Formen. Bei den Käufern kam der Puma zunächst nicht so gut an wie erwartet. Das änderte sich erst mit der zweiten Generation: einem kompakten SUV, vergleichbar mit dem VW T-Cross und dem Kia Stonic.

Genau wie der Ford Fiesta Active und der Ford Ecosport, besitzt auch der Ford Puma ein erhöhtes Dach. Der Ford Puma soll die Vorteile eines Geländewagens mit denen eines Stadtautos vereinen, dachte sich der Kölner Autohersteller. Sehen wir uns die Tests und Vergleiche an und prüfen wir, ob der Ford Puma hält, was er verspricht!

Platz bietet der Ford Puma für 5 Fahrgäste ab für einen Preis ab 24.000 Euro laut Liste. Es gibt ihn mit 7-Gang Automatik- und 6-Gang Schaltgetriebe.

Fahrt ins Büro, Shopping in der Stadt oder ein Wochenendausflug mit Freunden – der Ford Puma soll in allen Lagen gute Alltagstauglichkeit beweisen.

Serienausstattung: Diese Ausstattung ist im Grundpreis enthalten

Diese Modelle gibt es vom Ford Puma. Dazu lassen sich per Konfigurator weitere Ă„nderungen vornehmen.

Alle Ford Puma Modellvarianten:

  • Puma Titanium
  • Puma Titanium X
  • Puma ST-Line
  • Puma ST-Line X
  • Puma ST-Line Vignale
  • Puma ST
  • Puma ST X

Die Außenlackierung der Gold Edition ist in Schwarz gehalten, mit Dekorelementen in silberner und goldener Farbe. Das Basis-Modell Ford Puma Titanium kommt serienmäßig mit 4 Designrädern in Schwarz-Silber im Speichen-Design. Der Fahrersitz mit Lendenwirbelstütze ist manuell höhenverstellbar. An Assistenten hat der Ford Puma einen Fahrspur-Assistenten mit Fahrspurhaltefunktion standardmäßig an Bord. Das Ford Navigationssystem beinhaltet Ford Sync mit App Link und einen 8-Zoll großen Touchscreen sowie digitales Radio und Broadcasting. Dazu kommen LED-Nebelscheinwerfer, die ein statisches Abbiegelicht inkludieren. Hinten verfügt der Ford Puma über ein Park-Pilot-System.

Der Ford Puma im Test verspricht hohen Komfort und eine umfassende Sicherheit. Zu den Highlights im Vergleich zählte die intelligente Geschwindigkeitsregelung und die Verkehrsschildererkennung. Der erste Ford Puma war ein kleines Sportcoupé – es wurde in den Jahren 1997 bis 2001 hergestellt. Die Plattform leitete Ford vom parallel gefertigten Ford Fiesta ab. Dem folgte der Ford Puma 2020. Anders als der Vorgänger handelte es sich um einen SUV.

Ford Puma Sicherheit

Sicherheit des Ford Puma im Test und VergleichDer neue Ford Puma erhielt von der Euro NCAP, einer unabhängigen Crashtest Organisation, fünf Sterne für die Sicherheit. Das ist die bestmögliche Bewertung. Wofür genau bekam der Kölner SUV seine Punkte? Und was fanden andere Testorganisationen und Automobilclubs heraus? Ist der Ford Puma wirklich ein sicheres Auto im Vergleich zu Konkurrenten?

Das fanden die Experten vom ADAC heraus: Selbst mit der serienmäßigen Sicherheitsausstattung erzielt der Puma fünf von fünf Punkten. Positiv bewertet wurden Fußgängerschutz, Assistenzsysteme und Insassensicherheit. Rund 95 Prozent der erreichbaren Punkte erzielte der Puma bei der Fahrgastsicherheit. Beim Crashtest blieb die Fahrgastzelle nahezu unversehrt – Knie und Oberschenkel von Fahrer und Beifahrer sind sicher. Die Kopfstützen garantieren einen guten Schutz vor einem Schleudertrauma bei einem Heckaufprall und auch die Insassen auf der Rückbank sitzen sicher. Besonders positiv wurde das serienmäßig verbaute autonome Notbremssystem (AEB) im Test bewertet.

Auch den Schutz für Kinder und anderer Verkehrsteilnehmer gewährleistet das KFZ im Vergleich (85 % / 70 %). Dabei fielen vor allem die Assistenzsysteme des Puma Testfahrzeugs positiv auf: der Pre-Collision-Assistent, die adaptive Geschwindigkeitsregelung und der Fahrspurpilot.

Egal, ob es um die eigene Sicherheit, die der Familie oder von anderen geht: Sicherheit ist beim Fahrzeugkauf stets ein wichtiger Punkt für Privat- und Geschäftskunden.

So wird der Ford Puma getestet

Nach diesen Testkriterien wird Ford Puma bei ExpertenTesten verglichenDer Ford Puma basiert auf dem Fiesta, sieht aber ganz anders auch. Was unterscheidet die Modelle sonst noch? Und welche Vorteile oder Nachteile bietet der Puma? Zahlreiche Automobilorganisationen, Clubs und Autozeitschriften unterzogen den Puma einem Test. Wir haben uns die Tests und Fahrberichte durchgelesen und machten den Vergleich.

CO2 AusstoĂź

Nach der Höhe des CO2 Ausstoß ist der Puma in der Effizienzklasse A. Käufer können sich zwischen zwei Mild-Hybrid Varianten entscheiden, das wirkt sich auf Emissionen aus und den Verbrauch. Bei einem Mild Hybrid unterstützt ein Elektromotor den Benzinmotor bei Bedarf. Der Hersteller gibt die CO2-Emissionen beim Puma mit 135 bis 143 Gramm pro Kilometer an nach WLTP Messung. (NEFZ Werte nicht vorhanden)

Verbrauch

Laut Hersteller senkt der Mild-Hybrid den Kraftstoffverbrauch. Dies konnten die Experten im Test nicht bestätigen. Während die Kölner Autobauer einen WLTP-Verbrauch von 5,5 Litern auf 100 Kilometern versprechen, verbrauchte das Fahrzeug im Test 6,9 Liter im Schnitt. Damit muss man mit Kosten von rund 11,60 Euro für 100 Kilometer rechnen.

Sicherheit

Was die Sicherheit betrifft, lässt der Puma keine Wünsche offen. Am besten bewerteten die Tester die Fahrersicherheit. Aber auch andere Insassen und Verkehrsteilnehmer sind überdurchschnittlich sicher im Vergleich zu anderen Fahrzeugen im Test. Es befand sich ein Wagen mit Serienausstattung im Vergleich. Hier haben die Kölner alles richtig gemacht!

Konnektivität

Der Puma kommt mit neuen Konnektivitäts Features und ist damit auf der Höhe der Zeit. Hierzu gehört FordPass Connect – es verknüpft das Fahrzeug mit dem Smartphone. FordSync dagegen bietet ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm im Wagen: Per Sprachbefehl oder Touchscreen steuert und navigiert man das Fahrzeug, führt Telefonate oder verschickt SMS.

Garantie

Zwei Jahre Garantie bei unbegrenzten Kilometern bietet der Hersteller auf den Puma. Hier gilt das Datum der Erstzulassung oder der Auslieferung. Dazu können Käufer die 2 Jahre mit der Ford Protect Garantie auf 5 Jahre verlängern. Diese enthält in Verbindung mit der Ford Flatrate erste Inspektionen und Wartungsarbeiten.

Platzangebot

Da man in seinem Auto nicht nur allein zur Arbeit fährt, sondern auch mal Einkäufe erledigt oder eine Reise unternimmt, spielt das Gepäckraumvolumen eine nicht zu vernachlässigende Rolle beim Kauf. Auch Sportgeräte und Spielzeug der Kinder wollen untergebracht und transportiert werden. Hier bietet der 5-Sitzer von Ford ganze 455 Liter – alle Hohlräume eingerechnet, davon 280 Liter im Kofferraum.

Servicekosten

Die Experten der verschiedenen Test-Redaktionen haben auch die Kosten für die Inspektionen berechnet und in den Vergleich mit einbezogen. Beim Puma können hier zwischen 190 und 310 Euro zusammenkommen. Da ist allerdings auch ein Motorölwechsel mit drin. Noch teurer wird es, wenn außerplanmäßige Wartungsarbeiten anfallen oder sogar Einzelteile ausgetauscht müssen.

Vorgegebene Intervalle des Herstellers: alle 30.000 Kilometer oder 24 Monate.

Häufige Mängel und Schwachstellen – darauf muss ich beim Kauf eines Ford Puma achten

Worauf muss ich beim Kauf eines Ford Puma Testsiegers achten?Autos kosten – in der Anschaffung und im Unterhalt. Umso mehr schmerzt es, wenn sich die Anschaffung als Fehlkauf erweist. Dieses Risiko kann man minimieren, indem man die Tests, Fahrberichte und Vergleiche liest. Auch die Erfahrungen von Käufern sind eine wichtige Informationsquelle.

Obwohl der neue Ford Puma auf dem Sportcoupé fußt und der technischen Basis des Fiesta, besitzt er Schwachstellen und Mängel. Tester haben daher die Daten von Pannendiensten und Prüforganisationen ausgewertet – beim neuen Puma haben die Prüfer wenig zu melden. Einige Fahrer stört allerdings die scharfkantige Innenraumverkleidung, Probleme mit der Elektrik kommen ebenfalls hin und wieder vor. In einigen Fällen versagten gar die Heizung oder die Klimaanlage. Nicht so ganz zufrieden waren etliche Kunden und Tester mit der Verarbeitung des Innenraums: mangelhafte Verarbeitung, minderwertige Materialien, liest man in den Bewertungen. Für einen SUV bietet der Puma dazu wenig Platz für Mitfahrer auf der Rückbank.

Wie bei vielen anderen Modellen im Test gibt es immer wieder Schwachstellen in der Elektronik. Hier kam es in der Vergangenheit schon zu einer RĂĽckrufaktion von Ford.

Damals war bei einigen Modellen der Masseanschluss einer Batterie locker und erhöhte die Brandgefahr.

Ford Puma Tests und Fahrberichte – die Ergebnisse

Alle Ford Puma Tests und Fahrberichte – die ErgebnisseDer Ford Puma ist ein SUV der Kleinwagen Klasse und rangiert mit seiner Länge zwischen Focus und Fiesta. Erwähnenswert erschienen den Tester Details wie abnehmbare Sitzbezüge und ein variabler Kofferraum. Der Wagen verfügt über eine 48 Volt Hybridtechnik in Kombination mit einem Dreizylinder Benzinmotor.

ADAC

Beim großen ADAC Test konnten die Tester kaum glauben, dass hinter dem geräumigen und soliden Test-Fahrzeug die Technik eines kleinen Fiesta steckt. Diese findet sich dann aber doch allenthalben wieder: So wurde das Armaturenbrett 1:1 vom Fiesta übernommen. Dazu kommen beim Puma allerdings besondere Details, wie etwa eine induktive Ladestation für Smartphones. Für Behaglichkeit sorgen einige softe Oberfläche am Armaturenbrett und bei den Armauflagen. Im großen ADAC Test erzielte der kleine Puma eine Gesamtnote von 2,4 Punkten. Die meisten Pluspunkte heimste das Auto für den Komfort sowie Karosserie und Kofferraum ein.

Weniger gut wurde von den ADAC Experten die Sicherheit beurteilt.

ACE – Auto Club Europa

Was halten die ACE-Testkollegen vom Puma? Im Test befanden sich ein Desert Island Blue mit 125 PS und ein Lucid Red mit 155 PS. Nach den Testern bietet der Puma eine Menge Vorteile gegenüber dem Fiesta. Die Optik gefiel den Testern jedoch nicht so gut. Mittlerweile bewegen sich im gleichen Segment rund 30 Modelle. Zu den Plus-Punkten zählte für die Tester ganz klar die Megabox im Kofferraum und die mit einem Reißverschluss abnehmbaren und waschbaren Sitzbezüge. Auch die Auswahl an elektronischen Features brachte die Augen der Tester zum leuchten. Und nicht zuletzt ist das Mild-Hybrid System gut gelungen. Hier empfiehlt man daher den Puma in der Titanium Version mit 155 PS.

Auch andere Auto-Magazine und Autobmobil-Organisationen hatten den Puma im Test. Positiv kamen das Platzangebot und die Sicherheitssysteme bei den Testern an. Die Sicherheitsassistenten wurden von den Testern dabei besonders gut bewertet. Vieles ist in der Serienausstattung mit drin – wer mehr möchte, wählt den Ford Co-Pilot360 dazu, mit adaptiver Geschwindigkeitsregelung, Stau-Assistenten, Ausweich-Asisstenten und vielen anderen Extras.

Der Kofferraum ist groß, liest man in den Testberichten, die Heckklappe lässt sich mit Sensoren clever steuern und bedienen. Praktisch, so liest man auch hier, ist die 80 Liter umfassende Megabox – sie lässt sich besonders leicht auswaschen.

Was das Fahrverhalten betrifft, fährt sich der Puma leichtgängig und präzise, melden die Tester. Er wankt kaum in Kurven und ist dank verschiedener Fahrmodi an verschiedene Fahrsituationen anpassbar.

Alternativen zum Ford Puma

Der Ford Puma ist ein Neuwagen im handlichen Format mit viel Funktionalität und zu fairen Preisen. Was unterscheidet ihn von anderen Fahrzeugen in seiner Klasse, wie dem Hyundai Bayon oder VW T-Cross?

Am meisten Punkte im Vergleich erzielten der Hyundai und der VW T-Cross. Die Modelle erzielten besonders viele Punkte für ihre gute Raumausnutzung und das ausgewogene Fahrwerk. Der Ford Puma besitzt zwar einen agileren Motor, kann die Schwächen beim Komfort und Platzangebot aber damit nicht ausgleichen und muss sich hier mit dem 3 Platz im Vergleich zufriedengeben. Der sportliche Charakter der Katze geht zulasten des Komforts. Auch hier wird das Platzangebot auf der Rückbank moniert.

Bei der Beschleunigung liegt der leistungsstarke Ford mit 125 PS ganz klar vorne. Dafür müssen die Fahrer ein etwas hoppeliges Fahrwerk und knarziges Schaltwerk in Kauf nehmen. Der T-Cross bringt im Test die schwächste Leistung auf die Straße.

Fazit im Test: Alle drei Modelle finden sicher ihre Käufer und es ist für jeden Fahrgeschmack etwas dabei. Wer es gerne sportlich mag, trifft mit dem Ford die beste Wahl. Der günstigste Wagen von allen drei Modellen ist der Bayon, im Mittelfeld bewegt sich der Ford und am teuersten in der Anschaffung ist der VW.

FAQ zum Ford Puma

Ist der Ford Puma ein SUV?

Der Puma ist ein SUV der Mini-Klasse mit Coupé-Heck.

Wie öffne ich den Kofferraum meines Ford Puma manuell?

Am einfachsten: Den Kofferraum des Puma fest drücken und gleichzeitig den Öffnungsknopf betätigen.

Gibt es den Ford Puma auch mit Allradantrieb?

Einen Allradantrieb bietet der Puma nicht, ihm liegt jedoch flottes Kurvenzirkeln.

Wann sollte der Ford Puma zum ersten Mal gewartet werden?

Ford unterbreitet unterschiedliche Wartungsintervalle, abhängig vom Modell. Beim Ford Puma 2020 1.5L EcoBlue ist die Inspektion nach 30.000 Kilometern oder nach 2 Jahren fällig. Je nachdem, welcher Umstand zuerst eintritt.

WeiterfĂĽhrende Links und Quellen

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