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Autopolitur Test 2021 • Die 7 besten Autopolituren im Vergleich

Autopolituren finden nicht nur in Autowerkstätten Anwendung. Auch Zuhause pflegen Autoliebhaber ihre Autos liebend gerne. Eine Autopolitur darf da nicht fehlen. Lernen Sie verschiedene Varianten aus diesem Segment kennen. Wir haben uns Test und Vergleich hier näher angesehen. Erfahren Sie mehr zu den Ergebnissen unserer Recherchen.

Bernd Vogelsammer
Bernd Vogelsammer

Den größten Teil meines Lebens habe ich mit der Bearbeitung von Holz und Holzwerkstoffen verbracht. Über die Jahre habe ich mich als begeisterter
Bastler und Tüftler in weitere Bereiche vorgetastet und verfüge, auch dank der zahlreichen Produkttests für expertentesten.de, über ein erwiesene handwerliches Allgemeinwissen.
Meine große Leidenschaft ist das Schrauben an und Fahren von Oldtimern.

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Autopolitur Bestenliste 2021

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Was ist eine Autopolitur und wie funktioniert sie?

Eine Autopolitur wird zu Aufbereitung des Autolackes verwendet. Der Lack eines Autos wird ständig durch Umwelteinflüsse „beschädigt“. Durch eine Autopolitur wird die oberste Lackschicht abgetragen, sodass wieder eine unversehrte Sicht an die Oberfläche kommt.

Um alle Missverständnisse aus dem Weg zu räumen sollten wir vielleicht erwähnen, dass nur eine sehr minimale Menge des Autolackes abgetragen wird. Grundsätzlich kann man sagen, dass ein handelsübliches Auto eine 100 – 140 Mikrometer dicke Lackschicht besitzt. Mit jeder Politur werden lediglich so um die 0,1 bis 0,5 Mikrometer abgetragen.

Zudem kann man durch eine Autopolitur leichte Kratzer entfernen. Dem Lack wird wieder mehr Glanz verliehen und intensiviert die Farbe, damit Ihr Auto wieder wie neu aussieht.

Eine Autopolitur kann entweder mit der Hand durchgeführt werden oder aber auch mit einer Poliermaschine.

Welche Arten von Autopolituren gibt es?

Ja, es gibt verschiedene Arten, auch abgesehen von der Farbe und die Lackart. Autopolituren unterscheidet man grundsätzlich in drei Gruppen. Wir haben für Sie hier alle verschiedenen Varianten von Autopolituren aufgelistet. So können Sie die Richtige für Sie herausfinden.

Lackkonservierung

Bei der Lackkonservierung wird nicht nur der Lack abgetragen, sondern auch versiegelt. So können Sie die neue Lackschicht vor Umwelteinflüssen schützen und zusätzlichen Glanz verleihen. Hersteller greifen dabei zu unterschiedliche Wachssorten. Welche genau es gibt, haben wir für Sie aufgelistet:

  • Rohmontanwachs: Dieses Wachs wird aus Braunkohle hergestellt. Neben Autopolituren kann man dieses Wachs auch in Schuhcremes und bei Schmierstoffe finden.
  • Carnaubawachs: Dieses natürliche Wachs wird aus der brasilianischen Carnaubapalme gewonnen. Es findet nicht nur bei der Autopolitur Anwendung, sondern auch in den verschiedensten Kosmetikprodukten und auch in Lebensmittel. Carnaubawachs wird so gerne verwendet, weil es sehr langlebig und hart ist.
  • Fischer-Tropsch-Wachse: Den Namen verdankt dieses Wachs seinem Herstellungsverfahren. Das Fischer-Tropsch-Verfahren. Die synthetischen Wachse sind hitzebeständig und ebenfalls sehr hart.

Das sind alle Wachse, die bei Lackkonservierungen verwendet werden. Weiters kommen auch Nano-Versiegelungen zum Einsatz. Bei diesen sind mikroskopisch kleine Partikel enthalten, welche sämtliche auch noch so kleine Kratzer versiegeln.

Klassisches Poliermittel

Für eine Autopolitur mit der Hand sollten Sie sich unbedingt einen Schwamm, Polierwolle, einen Schaumstoffpad und ein Poliertuch zulegen.

Das klassische Poliermittel ist nichts anderes als Wasser oder Silikonöl mit Schleifpartikel versetzt. Diese Schleifpartikel können entweder natürliche oder synthetische Mikropartikel sein. Bei den natürlichen handelt es sich meist um Kiesel- oder auch um Tonerde. Bei synthetischen Schleifpartikel verwenden die meisten Hersteller chemische Zusammensetzungen.

Wie viele Mikropartikel in der Autopolitur enthalten sind, kann von Produkt zu Produkt unterschiedlich sein. Auch die Größe der Partikel können variieren. Wenn Sie eine Schleifpolitur besitzen, so sagt das aus, dass viele und große Mikropartikel in der Politur enthalten sind. Je nach Menge und Größe wird unterschiedlich viel Lack abgetragen.

Weiters sind in den meisten klassischen Autopolituren Lösungs-, Reinigungs- und auch Verdickungsmittel enthalten. Letzteres wird dazu verwendet, um die Politur besser auftragen zu können.

Kombinationen

Wie Sie sich sicher vorstellen können, sind Kombiprodukte Kombinationen der oben angeführten Varianten. Besonders bei den Eigenpolituren sind diese Kombinationen äußerst beliebt.

Diagramm zum Preis-Leistungs-Verhältnis der Autopolituren

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Kaufkriterien im Autopolituren Test 2021

Wir wollen uns in diesem Artikel aber nicht nur mit dem Test und dem Vergleich, sondern wollen Ihnen auch wichtige Kaufkriterien bei den Autopolituren vorstellen. Wenn Sie sich mit diesen näher beschäftigen, finden Sie sicher die richtige Politur für Ihr Auto.

Hand- / Maschinenpolitur

Bei den Autopolituren gibt es zwei verschiedenen Auftragarten. Entweder man trägt sie mit der Hand auf oder aber mit einer Politurmaschine. Wir zeigen Ihnen sämtliche Vor- und Nachteile der beiden Arten.

  • Handpolitur: Hier tragen Sie die Politur mit der Hand auf, beziehungsweise wird diese mit einem Schwamm auf dem Auto verteilt. Auch hier gilt der Grundsatz, dass Menschen meist langsamer sind als Maschinen. Sie brauchen daher länger und auch körperlich wird Ihnen einiges abverlangt. Jedoch können Sie mit der Hand präziser Arbeiten. Schwierige Stellen am Auto können problemlos poliert werden.
  • Maschinenpolitur: Wie schon gesagt, braucht eine Maschinenpolitur weit nicht so lange wie eine Handpolitur und ist auch körperlich nicht so anspruchsvoll. Aber die Maschinenpolitur will gelernt sein, denn nur dann erzielen Sie bessere Ergebnisse wie mit der Hand. Unter Umständen können Ungeübte sogar dauerhafte Lackschäden verursachen. Außerdem kostet eine solche Maschine auch nicht wenig.

Soviel zu den Unterschieden zwischen Hand- und Maschinenpolitur. Wie Sie sehen bringt eine Handpolitur durchaus auch Vorteile. Wer es aber leichter haben möchte und der Preis keine Rolle spielt, kann sich entweder selber eine Poliermaschine zulegen oder aber sein Auto in eine Werkstatt bringen.

Autolack

Es ist sehr wichtig darauf zu achten, dass Sie die richtige Autopolitur kaufen. Denn nicht alle Polituren können für alle Lacke verwendet werden. Es sollte aber auf jeder Verpackung klar ersichtlich sein für welchen Lack die Autopolitur geeignet ist. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen: Buntlacken, Metalliclacken und Glanzlacken.

Sehr viele Hersteller bieten Autopolituren an, die für alle Lackarten verwendet werden können. Aber versichern Sie sich vor dem Auftragen, ob die Politur für Ihr Auto geeignet ist oder nicht.

Farbe

Bei den Farbpolituren scheiden sich die Geister wie sinnvoll diese sind oder eben auch nicht. Doch Experten sind sich einig, dass dunkelblaue und schwarze Autos mit einer Farbpolitur poliert werden sollten.

Hier scheiden sich leider die Geister. Einige sagen, dass man nur Polituren verwenden soll, welche auf die Farbe abgestimmt sind. Andere behaupten das Gegenteil. Wir haben beide Seiten gegenübergestellt, damit Sie sich ein eigenes Bild machen können.

Autopolituren mit Farbzusatz versprechen, dass die Farbe des Lackes wieder intensiviert wird. Bei Schwarz, Rot, Weiß oder Blau soll dies der Fall sein. Diese Farbpolituren enthalten spezielle Inhaltsstoffe, welche die Farbe des Autolackes an sich nicht angegriffen werden soll.

Andererseits wird bei einer Autopolitur ja nur die oberste Schicht an Lack abgetragen, welche eine Klarlackschicht ist. Also wird der Farblack nicht angegriffen und muss somit auch nicht besonders geschützt werden. Beide Seiten sind sich aber einig, dass es bei Schwarz und Dunkelblau doch ganz sinnvoll sein kann einen speziellen Farblack zu verwenden. Hier kann die Farbe intensiviert werden.

Weiterführende Links und Quellen

https://www.autobild.de/artikel/auto-polieren-966967.html

https://www.autobild.de/artikel/fehler-beim-polieren-16607563.html

https://autorevue.at/ratgeber/autopolitur

https://www.lupus-autopflege.de/Autopolitur-Handpolitur-Maschinenpolitur

FAQ

Wer braucht eine Autopolitur?

Eigentlich jeder, der sein Auto wieder einmal aufhübschen möchte. Mit einer Autopolitur kann man jedem Autolack wieder Glanz verleihen. Aber nicht nur das, denn auch kleine Kratzer sowie Rost kann dadurch entfernt werden.

Welche ist die beste Autopolitur?

So einfach kann man das nicht sagen, da es ja unterschiedliche Arten von Autopolituren gibt. Es kommt auf die eigenen Wünsche an, welche Politur für einen selbst die beste ist.

Worauf wird beim Test und Vergleich besonderen Wert gelegt?

Beim Test und Vergleich wird hauptsächlich auf die Anwendungsgebiete geachtet, ob das Produkt für eine Hand- und oder für eine Maschinenpolitur geeignet ist. Auch für welche Lackarten die Politur verwendet werden kann wird untersucht. Ebenfalls wird auch die Inhaltsmenge geachtet.

Wie verwende ich eine Autopolitur richtig?

Eine Autopolitur kann man grundsätzlich auf zwei verschiedene Weisen durchführen, entweder eine Hand- oder eine Maschinenpolitur. Wir erklären Ihnen nun Schritt für Schritt beide Arten. Handpolitur: 1. Autopolitur mit einem Schwamm, einer Polierwatte oder mit einem Pad gleichmäßig auf die zu polierende Oberfläche auftragen. 2. Mit dem Schwamm oder was Sie auch verwendet haben kreisende Bewegungen und mit ein bisschen Druck den Lack bearbeiten. 3. Sie sollen so lange die kreisenden Bewegungen durchführen, bis die Autopolitur durchsichtig wird. 4. Danach die restliche Autopolitur abwischen. Dafür verwenden Sie am besten ein Poliertuch. 5. Zum Schluss noch die Oberfläche entfetten. Maschinenpolitur: 1. Auf das Pad der Poliermaschine etwas Wasser geben. 2. Danach die Autopolitur auf den Rotationsteller auftragen. Etwa drei kleine Punkte. 3. Die Poliermaschine zuerst in vertikalen und dann in horizontalen Linien über das Auto bewegen. Üben Sie nur wenig, aber einen gleichmäßigen Druck mit der Poliermaschine aus. Sie sollten die Poliermaschine ständig in Bewegung halten. 4. Alle Bereich, an die die Poliermaschine nicht hinkommt, später mit der Hand polieren. Nun wissen Sie, wie Sie Ihr Auto richtig polieren. Bitte beachten Sie aber, dass eine Maschinenpolitur Erfahrung benötigen, um sie richtig und effizient durchführen zu können.

Worauf ist bei der Autopolitur zu achten?

Bei der Autopolitur sollte man durchaus darauf achten, dass man keine Ringe oder Schmuck an den Händen trägt. Dieser sollte vor der Politur entfernt werden, um zusätzliche Kratzer zu vermeiden. Außerdem sollten Sie Ihr Auto unbedingt vor der Politur reinigen. Es darf sich kein Dreck oder Schmutz auf dem Lack befinden, so kann man weitere Kratzer vorbeugen.

Welches Zubehör sollte ich für meine Autopolitur verwenden?

Zum Auftragen von einer Autopolitur benötigen sie wie oben schon einmal genannt einen Schwamm, Polierwatte, ein Schaumstoffpad oder ein Mikrofasertuch. Das richtige Zubehör kann auch schon mit der Politur mitgeliefert werden, wenn dies nicht so ist, sollten Sie es rechtzeitig besorgen. Wenn Sie sich für eine Poliermaschine entscheiden, müssen Sie auch die notwendigen Utensilien dafür besorgen.

Wie oft sollte man eine Autopolitur anwenden?

Wie bereits bei der Funktionsweise beschrieben, wird pro Politur eine dünne Lackschicht abgetragen. Sie sollten daher Ihr Auto nicht zu oft polieren, da Sie dadurch viel zu viel Lack abtragen würden. In der Regel empfehlen Experten, dass man maximal zwei Autopolituren im Jahr durchführen soll. Nicht mehr. Am besten eignen sich der Frühling und der Herbst. So schützen Sie Ihr Auto im Herbst vor den Umwelteinflüssen des Winters und im Frühling entfernen Sie die entstandenen Schäden vom Winter.

Bei welcher Temperatur sollte man das Auto polieren?

Das einzige, was Sie beachten sollten ist, dass Sie Ihr Auto nicht in der prallen Hitze polieren. Denn dann würde die Autopolitur zu schnell trocknen. Wie vorhin schon erwähnt eignen sich die Bedingungen im Frühling und im Herbst.

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