Allwetterreifen Test 2026 • Die 9 besten Allwetterreifen im Vergleich
Sicherheit und Komfort bei jeder Wetterlage – das versprechen Allwetterreifen, ein unverzichtbarer Begleiter für Autofahrer, die Wert auf optimale Fahreigenschaften legen. Unsere Tests berücksichtigen entscheidende Faktoren wie Reifenbreite, Querschnitt und Felgendurchmesser, um dir die beste Auswahl zu garantieren. In Kooperation mit dem erfahrenen Redaktionsteam von ExpertenTesten bieten wir dir TÜV-zertifizierte, unabhängige Bewertungen, die dich direkt zu den Top-Modellen auf dem Markt führen.
Allwetterreifen Bestenliste 2026
Allwetterreifen Bestenliste 2026
Letzte Aktualisierung am:
Das Produkt "Pirelli Cinturato All Season+" wurde auf Position 5 mit der Bewertung 2.3 neu aufgenommen in die Tabelle.
Zuverlässiger Grip auf Schnee; Optimale Bremsleistung bei Nässe; Effizienter Kraftstoffverbrauch; Hohe Laufleistung; Performance auch bei Abnutzung;
Anwendungsbereich
Für optimale Performance bei allen Wetterlagen
Vorteile
Hervorragende Traktion bei Nässe; Gute Performance auf trockenen Straßen; Effiziente Kraftstoffnutzung durch Michelin Technologie; Langlebigkeit und hohe Laufleistung; Komfortables Fahrverhalten, auch leise;
Nachteile
Risse in der Lauffläche nach ca 30000 km könnten auftreten; Profilabnutzung bis auf 3mm Restprofil innerhalb von drei Jahren möglich;
Verbesserte Geräuschreduktion, leiser Lauf; Erhöhter Fahrkomfort auf Ford Transit; Wenig Abrollgeräusche, vergleichbar mit Michelin; Geeignet für unbefestigte Feldwege; Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis;
Nachteile
Erhaltene Reifen könnten saisonal abweichen; bestellt waren Allwetterreifen, erhalten wurden Winterreifen; Unterschiedliche Produktionsdaten der Reifen könnten die Einheitlichkeit beeinträchtigen;
Michelin CROSSCLIMATE 2
Marke
Michelin
Bewertung
1,78gut 10/2026
Geeignet für
Sicherheitsbewusster Vielfahrer
Fahrsicherheit bei Nässe
98 %
Verschleißfestigkeit
100 %
Kraftstoffeffizienz
100 %
Besonderheiten
Ganzjahrestauglichkeit bei jedem Wetter; Zuverlässiger Grip auf Schnee; Optimale Bremsleistung, trocken und nass; Lange Laufleistung; Kraftstoffeffizienz optimiert;
Anwendungsbereich
Für ganzjährige Zuverlässigkeit bei jedem Wetter
Vorteile
Spezifisch für Panda 4X4 entwickelt; Hohe Kundenzufriedenheit auf Amazon; Produziert im Jahr 2022; Michelin Crossclimate2 Qualität; XL M+S Kennzeichnung;
Optimiert für Schnee und Regen; Hohe Aquaplaning-Sicherheit; Geringer Rollwiderstand; Lange Kilometerlaufleistung; Geeignet für Elektroautos;
Anwendungsbereich
Für ganzjährige Premium-Sicherheit bei Nässe
Vorteile
Sehr gute Fahreigenschaften und Haftung; Pünktliche Lieferung in Top Zustand; Reifenproduktion vor 5 Monaten, sehr neu; Hohe Ruhe beim Fahren, komfortabel; Empfehlenswert wegen überzeugender Qualität;
Nachteile
Bei Nässe könnte die Haftung reduziert sein; Potenziell weniger Grip auf nassen Straßen;
Verbessertes Fahrgefühl durch Rennsporttechnologie; Erhöhte Laufruhe, auch bei Regen; Längere Lebensdauer: 100000 km Leistung; Reduzierte Lautstärke verbessert Fahrkomfort; Schneller Versand des Produkts;
Nachteile
Kann bei extremem Wetter an Grenzen stoßen; Durchschnittliche Leistung im Vergleich zu spezialisierten Reifen;
Ruhiger Lauf, erhöhter Fahrkomfort; Optimale Haftung bei Nässe; Schnelle Lieferung, zuverlässiger Service; Gute Qualität im Mittelklassesegment; Effektiv für alle Jahreszeiten;
Nachteile
Lauffläche könnte nach 18 Monaten Risse entwickeln; Reifen könnten bei unter 15000 km Nutzung porös werden; Geräuschentwicklung beim Fahren möglicherweise erhöht;
Verbessertes Fahrgefühl gegenüber Altmodellen; Erhöhter Grip bei Nässe; Reduzierte Lautstärke beim Fahren; Produktion in Polen, Mai '23; Gute Performance im Schnee; Hervorragender Fahrkomfort und Bodenhaftung;
Nachteile
Könnte als laut empfunden werden – subjektive Wahrnehmung der Geräuschentwicklung; Laufleistung noch nicht abschätzbar – Langzeiterfahrungen fehlen;
Ganzjahrestauglichkeit: Flexibilität bei jedem Wetter; Hohe Produktqualität: Langlebige Reifenleistung; 225/40R18 92Y Dimensionen: Passgenau für spezifische Fahrzeuge; M+S Kennzeichnung: Sicherheit bei Matsch und Schnee; XL (Extra Load): Geeignet für höhere Belastungen;
Nachteile
Langzeitperformance der Imperial All Season Driver XL M+S - 225/40R18 92Y Ganzjahresreifen noch ungewiss; Effektivität bei Montage und Nutzung könnte variieren;
Bernd Vogelsammer
Den größten Teil meines Lebens habe ich mit der Bearbeitung von Holz und Holzwerkstoffen verbracht. Über die Jahre habe ich mich als begeisterter
Bastler und Tüftler in weitere Bereiche vorgetastet und verfüge, auch dank der zahlreichen Produkttests für expertentesten.de, über ein erwiesene handwerliches Allgemeinwissen.
Meine große Leidenschaft ist das Schrauben an und Fahren von Oldtimern.
Was sind Allwetterreifen und wie funktionieren sie?
Allwetterreifen, auch Ganzjahresreifen genannt, sind ein Kompromiss zwischen Sommer- und Winterreifen. Sie können das ganze Jahr über eingesetzt werden. Sie besitzen sowohl die Längsrillen von Sommerreifen, die bei hohen Temperaturen und bei Nässe wichtig sind, als auch die Profilblock-Verzahnungen, die bei Winterreifen für eine sichere Fahrt bei Schnee und Eis sorgen.
Wenn Sie den Test mit Ganzjahresreifen wagen, werden Sie feststellen, dass Sie nicht nur Geld für den Reifenwechsel sparen, sondern auch keinen Lagerplatz für das nicht benötigte Reifenset benötigen und die Anschaffungskosten geringer ausfallen, da sie nur einen Satz Reifen benötigen.
Ein Starthilfegerät ist eine praktische und unverzichtbare Ausrüstung für Autofahrer, um bei entladener Autobatterie schnell und eigenständig Starthilfe leisten zu können. Mit einem kompakten Starthilfegerät im Fahrzeug sind Fahrer in der Lage, ihre Batterie wiederzubeleben, ohne auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein, und können somit unnötige Verzögerungen vermeiden.
Anwendungsbereiche – Allwetterreifen im Einsatz
Im Praxistest haben sich Allwetterreifen vor allem dort bewährt, wo die Temperaturunterschiede zwischen den Jahreszeiten nicht so stark ausfallen. Auch für Kurzstrecken- oder Gelegenheitsfahrer lohnt sich der persönliche Test.
Wer in der Stadt lebt und im Winter das Auto ohnehin meistens stehen lässt, muss nicht in zwei Reifensätze investieren und kann sich so den regelmäßigen Wechsel zwischen Sommer- und Winterreifen sparen. Ganzjahresreifen zeigen sich im Vergleich mit Saisonreifen als echte Alternative und werden daher bei Autofahrern immer beliebter.
Ein Benzin Additiv kann eine sinnvolle Ergänzung für Autofahrer sein, die die Leistung ihres Motors optimieren und gleichzeitig die Lebensdauer des Kraftstoffsystems verlängern möchten, insbesondere wenn sie häufig Kurzstrecken fahren oder das Auto über längere Zeiträume stehen lassen.
Welche Arten von Allwetterreifen gibt es?
Ganzjahresreifen unterscheiden sich vor allem im Hinblick auf ihre Wintertauglichkeit.
Seit 2018 sind in Deutschland bei winterlichen Straßenverhältnissen ausschließlich Reifen zugelassen, die das sogenannte Alpine-Symbol tragen.
Dieses bescheinigt den Reifen eine gute Traktion auf Schnee und Eis. Bevor ein Reifen dieses Symbol tragen darf, muss er einen Testbeim Fahren im Schnee bestehen.
Im Vergleich von ExpertenTesten hat sich gezeigt, dass nicht alle Allwetterreifen dieses Symbol tragen. Sie sollten daher bei der Wahl Ihrer Reifen darauf achten, dass das Alpine Symbol vorhanden ist, wenn sie auch im Winter nicht gänzlich auf Ihr Auto verzichten wollen.
Bei Schnee und Eis bietet ein Reifen ohne Alpine-Symbol nicht genügend Sicherheit.
Ein weiteres wichtiges Element für die Sicherheit beim Autofahren, insbesondere unter winterlichen Bedingungen, ist ein effektiver Scheibenreiniger. Eine klare Sicht durch die Windschutzscheibe ist entscheidend, um potenzielle Gefahren rechtzeitig zu erkennen und Unfälle zu vermeiden. Daher ist es ratsam, einen Scheibenreiniger zu wählen, der auch bei niedrigen Temperaturen nicht einfriert und eine gründliche Reinigungswirkung bietet.
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Kurzinformation zu führenden 7 Herstellern/Marken
Vredestein
Michelin
Continental
Goodyear
Nokian
Falken
Dunlop
Der Reifenhersteller Vredestein hat seinen Sitz im niederländischen Enschede. Das Unternehmen wurde im Jahr 1909 gegründet, zunächst mit Schwerpunkt auf der Produktion von Fahrradreifen. Später kamen Auto-, Landwirtschafts- und Industriereifen sowie Reifen für Motorroller hinzu.
Der französische Reifenhersteller Michelin wurde 1889 in Clermont-Ferrand gegründet. Hinsichtlich des Umsatzes ist Michelin der zweitgrößte Reifenhersteller der Welt. Neben Reifen vertreibt das Unternehmen außerdem Straßenkarten und Navigationsgeräte sowie Hotel- und Reiseführer.
1871 wurde Continental als reiner Reifenhersteller gegründet. Mittlerweile hat sich das Unternehmen zu einem der größten Automobilzulieferer der Welt entwickelt. Continental hat seinen Hauptsitz in Hannover und beschäftigt weltweit fast 250.000 Mitarbeiter.
Seit 1898 werden bei dem US-amerikanischen Reifenhersteller Goodyear Gummierzeugnisse hergestellt. Zunächst waren es Löschschläuche und Hufeisenunterlagen sowie Reifen für Fahrräder, 1901 kamen die ersten Autoreifen hinzu. Henry Ford gehörte mit seinen Rennwagen zu den ersten Kunden des Unternehmens.
Nokian ist ein finnisches Unternehmen, das im Jahr 1898 in der Kleinstadt Nokia gegründet wurde. In Skandinavien ist der Hersteller führend in der Produktion von Auto-, Fahrrad- und Nutzfahrzeugreifen. Auch europaweit gehört das Unternehmen zu den umsatzstärksten Reifenherstellern.
Die Marke Falken gehört zur japanischen Unternehmensgruppe Sumitomo Rubber Industries mit Hauptsitz in Kobe. Sumitomo Rubber Industries wurde 1909 gegründet und vertreibt neben Autoreifen zahlreiche weitere Gummiprodukte, wie Golfbälle und Tennisschläger.
Der Reifenhersteller Dunlop hat seinen Sitz im hessischen Hanau und wurde 1893 gegründet. Das Unternehmen geht zurück auf John Boyd Dunlop, der im Jahr 1888 das erste Patent für einen Fahrradluftreifen anmeldete.
So werden Allwetterreifen getestet
Damit der beste Allwetterreifen ermittelt werden kann, müssen sich die untersuchten Reifen in jedem Test verschiedenen Kriterien stellen. Untersucht wurden die Eigenschaften der Reifen bei unterschiedlichen Bodenverhältnissen.
Die Allwetterreifen mussten sich im Test bei Regen, Schnee, Eis sowie auf trockener Fahrbahn bewähren.
Auf die folgenden Kriterien ist das Team von ExpertenTesten in seinem Vergleich unabhängiger Tests besonders häufig gestoßen:
Bremseigenschaften
Der beste Ganzjahresreifen muss bei allen Straßenverhältnissen zuverlässig bremsen, damit das Fahrzeug in einer Gefahrensituation möglichst schnell zum stehen kommen. Daher spielt der Bremsweg in jedem Test eine große Rolle.
Zusätzlich zu den Bremsleistungen ist es wichtig, dass der beste Ganzjahresreifen auch eine hohe Beständigkeit gegenüber UV-Strahlen aufweist, um eine längere Lebensdauer und eine bessere Performance zu gewährleisten. Daher wird auch die Effektivität des Sonnenschutzes für das Auto bei der Bewertung berücksichtigt.
Fahrverhalten bei Aquaplaning
Auch wenn Wasser auf der Fahrbahn ist, muss der beste Reifen aus einem Test mit guten Noten hervorgehen.
Verhalten beim Anfahren
Im Vergleich wurde auch das Verhalten beim Anfahren untersucht. Wichtig war die Zugkraft bzw. die Traktion, die ein Reifen entwickelt.
VerschleißfestigÂkeit
Wie lange hält ein Allwetterreifen durch, war ein wichtiges Kriterium, das in jedem unabhängigen Produkttest eine Rolle spielte. Die Reifen mussten auf dem Prüfstand eine bestimmte Anzahl von Kilometern leisten, bevor ihre Profiltiefe gemessen wurde.
KraftÂstoffÂverbrauch
Das Kriterium des KraftÂstoffÂverbrauchs bezieht sich auf den Verbrauch während Messfahrten in einer bestimmten Geschwindigkeit.
Geräuschentwicklung
Auch für die Geräuschentwicklung erhielten die Allwetterreifen bei ihrer Gegenüberstellung Testnoten.
Sowohl der Geräuschpegel im Inneren, als auch außen wurde untersucht.
Kriterien
Käufer von Allwetterreifen legen oft ganz andere Kriterien zugrunde, als Experten in einem Test abfragen. Natürlich spielt stets die Sicherheit eine große Rolle. Doch wenn Sie einen persönlichen Vergleich anstellen, der Ihnen den für Sie besten Reifen liefern soll, haben Sie wahrscheinlich Ihre eigenen Kriterien im Hinterkopf. Die ExpertenTesten-Crew hat Ihnen im Folgenden die wichtigsten Kriterien zusammengestellt, die Sie bei der Auswahl Ihres neuen Allwetterreifens berücksichtigen sollten:
Kraftstoffeffizienzklasse
Die Kraftstoffeffizienzklasse sagt aus, wie hoch der Kraftstoffverbrauch eines Reifens ist. Je höher der Rollwiderstand, desto höher auch der Kraftstoffverbrauch. Allwetterreifen mit der Kraftstoffeffizienzklasse A verbrauchen weniger Treibstoff, als solche mit der Kraftstoffeffizienzklasse C.
Nasshaftung
Wie sicher die Straßenhaftung eines Reifens bei nasser Fahrbahn ist, können Sie der Nasshaftungsklasse entnehmen. Ein Allwetterreifen mit der Nasshaftungsklasse B hat einen kürzeren Bremsweg als einer mit der Nasshaftungsklasse D.
Externes Rollgeräusch
Das externe Rollgeräusch gibt an, wie hoch der im Test von einem Allwetterreifen auf der Fahrbahn verursachte Geräuschpegel ist. Je geringer die Klasse des externen Rollgeräuschs ist, desto leiser ist der Reifen während der Fahrt.
Alpines Symbol
Wenn Sie mit Ihrem Allwetterreifen auch im Winter unterwegs sind, sollten Sie bei Ihrem Vergleich unbedingt darauf achten, dass das Alpine Symbol bei dem Reifen Ihrer Wahl vorhanden ist.
Laufleistung
Je länger die Laufleistung eines Allwetterreifens ist, desto länger können Sie ihn fahren. Manche Reifen verlieren ihre Profiltiefe schneller als andere und müssen daher öfter ersetzt werden. Mit einem Reifen, der im Test mit seiner Laufleistung überzeugt, sparen Sie also bares Geld.
Reifengröße
Der beste Allwetterreifen kann Ihnen keine guten Dienste leisten, wenn er von der Größe her nicht zu Ihrem Auto passt. Achten Sie bei Ihrem Vergleich daher auch auf die korrekte Reifengröße.
Preis-Leistungs-Verhältnis
Natürlich spielt auch der Preis für die meisten Käufer bei ihrer Abwägung eine bedeutende Rolle. Ein Allwetterreifen mit einer guten Leistung darf ruhig mehr kosten, als ein Reifen mit einer geringen Laufleistung.
Vergleichen Sie daher nicht nur den absoluten Preis, sondern beziehen Sie auch die jeweilige Leistung in Ihre Überlegung mit ein.
So urteilt der ADAC über Allwetterreifen
Bei Allwetterreifen Tests vom ADAC zeigt sich immer wieder: bei extremen Wetterbedingungen sind Sommer- und Winterreifen als Spezialisten einfach überlegen. Da das Wetter jedoch recht selten „extrem“ ist, können Allwetterreifen durchaus eine Überlegung sein. Der ADAC empfiehlt sie für Menschen, die einer gemäßigten Klimaregion leben und das Auto weder für den Winter-Ski-Urlaub noch für den Sommer-Urlaub im Süden verwenden. Laut dem ADAC kommen Allwetterreifen besonders für Stadt-Fahrer infrage, die „vor allem innenstädtisch unterwegs“ sind. Ebenfalls werden Besitzer von Zweitwagen als Zielgruppe genannt. Im ADAC Allwetterreifen Test schnitten die besten Ganzjahressreifen „befriedigend“ ab.
Häufige Mängel und Schwachstellen – darauf muss ich beim Kauf von Allwetterreifen achten!
Das Team von ExpertenTesten hat einen Blick in die Kundenrezensionen von Allwetterreifen auf amazon.de geworfen und dabei einige Mängel erkannt, die diese Reifen mit sich bringen können. Um solche Schwachstellen vor dem Kauf ausschließen zu können, sollten Sie daher stets selbst einen Blick in die unabhängigen Bewertungen der Käufer werden. Auch die Studie eines unabhängigen Tests schützt Sie vor Fehlkäufen. Nachfolgend die häufigsten Mängel, die der ExpertenTesten-Crew bei ihrem Vergleich aufgefallen sind.
Geringe Laufleistung: Allwetterreifen, die schnell an Profil verlieren, bieten keine ausreichende Sicherheit. Sie müssen daher häufig ausgetauscht werden. Aufgrund der geringen Laufleistung verursachen solche Reifen hohe Kosten.
Produktionsjahr: Bis zu einem Alter von 36 Monaten gelten Autoreifen als fabrikneu. Sollten Sie nach einem Kauf Allwetterreifen erhalten, die älter als drei Jahre sind, sollten Sie das unbedingt reklamieren. Wann der Reifen produziert wurde, erkennen Sie an einer vierstelligen Zahlenkombination auf seiner Außenseite. Diese gibt die Kalenderwoche sowie das Jahr der Herstellung an.
Hoher Kraftstoffverbrauch: Einige Reifen fallen im täglichen Test der Nutzer durch einen hohen Kraftstoffverbrauch auf. Auch wenn der Verkäufer eine gute Kraftstoffeffizienzklasse bescheinigt, sollten Sie dennoch ein Auge auf den tatsächlichen Verbrauch haben.
Schlechte Fahreigenschaften: Ein Auto, das wegen minderwertiger Allwetterreifen schlecht auf der Straße liegt, ist eine Gefahr für Sie und andere Straßenverkehrsteilnehmer. Nützlich sind daher Hinweise von Käufern, die die Fahreigenschaften bei Regen und Schnee beschreiben.
Hoher Geräuschpegel: Im täglichen Test fällt zahlreichen Autofahrern auf, dass vor allem bei höheren Geschwindigkeiten auf der Autobahn der Geräuschpegel von Allwetterreifen sehr hoch ausfallen kann. Berücksichtigen Sie auch dieses Kriterium bei Ihrem persönlichen Vergleich.
Rissbildung: Bilden sich im Reifen unverhältnismäßig schnell Risse, kann das nur von minderwertiger Qualität zeugen. Treffen Sie bei den Bewertungen auf einen solchen Hinweis, sollten Sie auf den Kauf dieses Allwetterreifens verzichten.
Unrunder Lauf: Manche Käufer berichten von einem unrunden Lauf ihres Reifens. Ein solches Modell kann im Test nur verlieren. Sehen Sie von dem Kauf daher am besten ab.
Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich meine Allwetterreifen am besten?
Allwetterreifen können Sie im Fachhandel, also beim Reifenhändler vor Ort, sowie im Internet kaufen. Entscheiden Sie sich für den Kauf beim Fachhandel, dann haben Sie den Vorteil, dass Sie sich das Produkt anschauen und es sogar anfassen können. Zusätzlich kann der Fachhändler Ihnen eine umfassende Beratung geben. Die Objektivität der Beratung lässt sich allerdings meist schwer beurteilen.
Viele Händler sehen in dem Verkauf ihrer Reifen die höchste Priorität und wollen diese häufig um jeden Preis verkaufen. Unabhängiger sind Sie also bei einem Kauf im Internet. Sie können sich einen sehr guten Überblick über alle angebotenen Produkte verschaffen und den ein oder anderen Test oder Vergleich bei Ihrer Überlegung mit einbeziehen.
Zudem sind Allwetterreifen im Internet oft günstiger als im Fachhandel, da sowohl Personalkosten als auch Lagerkosten online geringer ausfallen.
Das sind die aktuellen Allwetterreifen Bestseller bei Amazon
Goodyear Vector 4 Seasons G2 – 195/65/R15 91H
Bei Amazon steht der Goodyear Vector 4 Seasons G2 – 195/65/R15 91H aktuell auf Platz 1 der Allwetterreifen-Bestsellerliste. Der Reifen punktet mit einer Kraftstoffeffizienzklasse C, einer Nasshaftungsklasse B sowie einem externen Rollgeräusch von 68 dB. Mit 4,9 von 5 Sternen geben fast alle Käufer dem Reifen eine sehr gute Bewertung.
Goodyear Vector 4 Seasons G2 – 205/55/R16 94V
Auf Platz 2 landet ebenfalls ein Vector 4 Seasons G2 von Goodyear mit der Spezifikation 205/55/R16 94V. Er gleicht in Kraftstoffeffizienz- und Nasshaftungsklasse sowie beim externen Rollgeräusch dem führenden Allwetterreifen der Bestsellerliste. Mit 5 von 5 Sternen schneidet er bei den Kundenbewertungen sogar noch besser ab.
Goodyear Vector 4 Seasons G2 – 185/70/R14 88T
Der Hersteller scheint die Kunden zu überzeugen. Nicht verwunderlich also, dass sich auf Platz 3 ebenfalls ein Reifen von Goodyear befindet. Der Goodyear Vector 4 Seasons G2 – 185/70/R14 88T mit identischen Produkteigenschaften überzeugt die Käufer auch mit seinem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.
Firestone Multiseason – 165/70/R14 81T
Platz 4 nimmt der Firestone Multiseason – 165/70/R14 81T ein. Er liegt zwar mit Kraftstoffeffizienzklasse E, Nasshaftungsklasse C sowie einem externen Rollgeräusch von 71 dB deutlich hinter den ersten drei Plätzen, überzeugt Käufer aber dennoch mit seiner Qualität und dem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit 4,9 von 5 Sternen begeistert er den Großteil seiner Nutzer.
Runderneuert 185/65 R14 86T RE AS
Platz 5 der Allwetterreifen-Bestsellerliste auf amazon.de wird von dem runderneuerten 185/65 R14 86T RE AS belegt. Im Gegensatz zu den anderen Allwetterreifen der Bestsellerliste handelt es sich hierbei nicht um fabrikneue Reifen, sondern um runderneuerte Reifen, die so mit einem umweltschonenden Aspekt und einem günstigen Preis punkten können. Verkauf und Versand erfolgt über den Reifenhändler reifencom mit Sitz in Hannover.
Stiftung Warentest Allwetterreifen Test – die Ergebnisse
Ein Test der Stiftung Warentest ist für viele Verbraucher ein wichtiges Kriterium bei ihrem persönlichen Vergleich. Die Verbraucherorganisation prüft Produkte auf Herz und Nieren, um anschließend das beste Modell präsentieren zu können. Auch Reifen wurden von Stiftung Warentest bereits mehrfach einem eingehenden Test unterzogen.
Allerdings handelte es sich dabei fast ausschließlich um reine Winter- bzw. Sommerreifen. Ein umfassender Test von Allwetterreifen hat die deutsche Verbraucherorganisation bisher noch nicht durchgeführt.
Da Stiftung Warentest den Test von Autoreifen im Jahr 2016 eingestellt hat, ist auch mit keinem umfangreichen Vergleich mehr zu rechnen.
Winterreifen und GanzÂjahresÂreifen im ADAC Wintertest 2016
Zwar hat die Stiftung Warentest keinen eigenen Test von Allwetterreifen durchgeführt, sie verweist aber in einer Meldung auf einen Test des ADAC aus dem Jahr 2016. Eine Handvoll Allwetterreifen musste sich damals einem Test des deutschen Automobilclubs stellen. Untersucht wurden Ganzjahresreifen der Mittelklasse (205/55 R16 V). Der Michelin CrossÂClimate sowie der VredeÂstein Quadrac 5 schnitten dabei am besten ab.
Jedoch konnten sie mit den ebenfalls getesteten Winterreifen nicht mithalten. Ihre Fahreigenschaften waren bei winterlichen Verhältnissen deutlich schlechter. Ebenfalls auf dem Prüfstand kamen der Nokian Weatherproof, der Goodyear Vector 4 Season Gen 2, der Pirelli Cinturato All Season, der Bridgestone A001 sowie der Hankook Kinergy 4S H740.
So hat der ADAC getestet
Die im Test des ADAC untersuchten Allwetterreifen mussten sich auf unterschiedlichen Straßenverhältnissen bewähren. Der Test auf nasser Fahrbahn floss zu 30 Prozent in die Bewertung ein, der auf schneebedeckter Fahrbahn zu 20 Prozent. Weitere 15 Prozent des Testergebnisses wurden durch die Fahrt auf trockener Fahrbahn und zehn Prozent durch die Fahrt über Eis beeinflusst. Kraftstoffverbrauch und Verschleiß flossen zu je zehn Prozent in den Test ein, der Geräuschpegel zu fünf Prozent.
Die Testergebnisse
Insgesamt fiel der Test des ADAC für die untersuchten Allwetterreifen eher schlecht aus. Der Michelin CrossClimate sowie der Vredestein Quadrac 5 konnten mit einer befriedigenden Gesamtnote abschließen. Der Rest bekam ein noch schlechteres Urteil. Während Verschleiß und Kraftstoffverbrauch fast durchgehend positiv bewertet wurden, konnten die Allwetterreifenmit ihrem Fahrverhalten nicht überzeugen.
Einzig der Michelin CrossClimate bekam hier gute Noten. Nur auf schneebedeckter Fahrbahn waren seine Fahreigenschaften lediglich durchschnittlich.
Der Goodyear Vector 4 Season Gen 2 bekam zwar gute Noten für sein Fahrverhalten auf nasser und schneebedeckter Fahrbahn sowie auf Eis, schnitt aber bei trockenen Verhältnissen nur mit „ausreichend“ ab. ADAC empfiehlt klar bei winterlichen Straßenverhältnissen statt eines Allwetterreifens besser einen Winterreifen zu verwenden.
Der Allwetterreifen Nexen N Blue 4Season 155/65 R14 75T konnte im Reifen Test vom ADAC (2018) mit „gut“ auf Nässe abschneiden. Der Nexen N Blue gehört zu den populärsten Ganzjahresreifen auf Amazon, da er sehr günstig ist.
Zahlen, Daten, Fakten rund um Allwetterreifen
Der erste Allwetterreifen kam aus Amerika
1977 kam der erste Ganzjahresreifen in Amerika auf den Markt. Der erste in Deutschland verkaufte Allwetterreifen war der Goodyear All Weather aus dem Jahr 1980.
Ganzjahresreifen werden immer beliebter
Etwa jedes fünfte Auto ist mittlerweile mit Allwetterreifen ausgestattet. Die Reifen haben sich im täglichen Test so bewährt, dass sie vor allem Sommerreifen immer mehr Marktanteile abnehmen.
Fahren mit Allwetterreifen ohne Alpines Symbol bei winterlichen Verhältnissen
Liegen Schnee und Eis auf der Straße, muss Ihr Reifen ein Alpines Symbol tragen. Ansonsten riskieren Sie ein Bußgeld von 60 EUR sowie einen Punkt in Flensburg. Auch der Versicherungsschutz kann eingeschränkt sein.
7 Tipps zur Pflege und Wartung
Kontrolle der Profiltiefe
Kontrolle der Profiltiefe
Kontrollieren Sie regelmäßig, wie weit das Profil Ihrer Ganzjahresreifen abgefahren ist. Nur so ist ein sicheres Fahrverhalten gewährleistet. Die gesetzliche Mindestprofiltiefe beträgt 1,6 mm.
Reifendruck prüfen
Reifendruck prüfen
Mit dem optimalen Reifendruck sparen Sie Kraftstoff und sorgen für langlebige Reifen. Kontrollieren Sie daher etwa alle drei Wochen den Luftdruck Ihrer Allwetterreifen.
Sichtkontrolle
Sichtkontrolle
Nehmen Sie Ihre Reifen regelmäßig in Augenschein, um sie auf Risse und Beschädigungen zu prüfen. Sollten Sie Auffälligkeiten feststellen, fahren Sie mit Ihrem Auto schnellstmöglich in die Werkstatt, um diese beseitigen zu lassen.
Reifen waschen
Reifen waschen
Entfernen Sie regelmäßig Schmutz und Verkrustungen von den Reifen, damit dieser ihnen nicht schaden kann.
Glanzgel verwenden
Glanzgel verwenden
Durch das Auftragen von Glanzgel nach dem Waschen bleiben die Ganzjahresreifen geschmeidig und sind weniger anfällig für Risse.
Reifenrotation
Reifenrotation
Für ein regelmäßiges Abfahren sorgt die Reifenrotation. Setzen Sie am besten alle 10.000 Kilometer ihre Reifen um.
Spur einstellen lassen
Spur einstellen lassen
Lassen Sie in regelmäßigen Abständen Ihre Spur einstellen. Das führt zu einem gleichmäßigeren Abrieb der Reifen.
Häufig gestellte Fragen zu Allwetterreifen
Darf man auch im Winter mit Allwetterreifen fahren?
In Deutschland gilt die sogenannte situative Winterreifenpflicht, d. h. bei Schnee und Eis darf nur mit Reifen gefahren werden, die das Alpine Symbol tragen. Dies gilt auch für Allwetterreifen.
Wie lange gelten Allwetterreifen als „neu“?
Laut dem BRV Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V. gelten Reifen bei einer „sach- und fachgerechten Lagerung“ drei Jahre lang als „fabrikneu“. Reifen, die maximal 5 Jahre lang gelagert wurden, können immer noch als „neu“ verkauft werden. Dies liegt daran, dass laut dem BRV ungebrauchte Reifen auch nach 5 Jahren „technisch unbedenklich“ sind.
Wie schnell darf man mit einem Allwetterreifen fahren?
Eine gesetzlich vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit für Ganzjahresreifen gibt es nicht. Empfohlen wird meist eine maximale Geschwindigkeit von 240 km/h.
Welche Profiltiefe muss ein Allwetterreifen mindestens haben?
Die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe für alle Arten von Autoreifen liegt bei 1,6 mm.
Wie lange halten Allwetterreifen?
Wie hoch die Fahrleistung von Ganzjahresreifen ist, hängt von ihrer Qualität sowie der Fahrweise ab. Durchschnittlich kann man mit ihnen rund 50.000 Kilometer fahren.
Wie werden Allwetterreifen entsorgt?
Ausgediente Ganzjahresreifen können auf dem Recyclinghof oder bei einem Reifenhändler entsorgt werden. Auch Autowerkstätten nehmen alte Reifen entgegen.
Was kostet ein Allwetterreifen?
Je nach Hersteller liegen die Kosten für einen Allwetterreifen zwischen 40 und 300 EUR.
Welches ist der beste Allwetterreifen?
Den besten Allwetterreifen aus dem Vergleich von ExpertenTesten können Sie unserer Vergleichstabelle entnehmen.
Alternativen zu Allwetterreifen
Statt Ganzjahresreifen zu verwenden, können Sie auch mit Sommerreifen in der warmen Jahreszeit bzw. mit Winterreifen in der kalten Jahreszeit fahren. In diesem Fall müssen sie jedes Jahr im Frühjahr bzw. im Herbst ihre Reifen wechseln.
Das nicht genutzte Reifenset wird solange eingelagert, bis Sie es wieder benötigen. Als Faustregel für das Fahren mit Winterreifen gilt „O bis O“ – Oktober bis Ostern.
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