Tesla Model 3 Test 2026 • Die besten Tesla Model 3 Modellvarianten im Vergleich
Die Faszination für innovative Elektromobilität verkörpert der Tesla Model 3 wie kaum ein anderes Fahrzeug. In Zusammenarbeit mit dem erfahrenen Redaktionsteam von ExpertenTesten haben wir die verschiedenen Modellvarianten dieses zukunftsweisenden Autos unter die Lupe genommen, wobei wir uns auf transparente Bewertungen, aktuellste Produktdaten und unseren TÜV-zertifizierten Testprozess verlassen. Tauche ein in die Welt des Tesla Model 3 und finde mit unserer Expertise das Modell, das dein Fahrerlebnis revolutionieren wird.
Technische Daten zum Tesla Model 3
Antriebsart

Generationen
Neu ausgelieferte Model 3 Fahrzeuge profitieren von einem Art Facelift. Chromleisten wurden entfernt und Felgen verändert, auch einige Änderungen im Innenraum wurden vorgenommen. Zudem wurde eine Wärmepumpe verbaut, die zu einem niedrigeren Verbrauch in Wintermonaten führen soll.
Design
Das Tesla Model 3 besitzt eine Fließheck-Silhouette und wirkt im Gegensatz zu anderen Elektroautos durch die abgeflachten Kanten sehr sportlich.
Karosserie & Crashtest
Bedarf
Das Tesla Model 3 ist durch die sportliche, aber dennoch praktische Ausführung für unterschiedlichste Alltagssituationen geeignet. Es eignet sich für Beruf und Familie gleichermaßen.
Komfort
In Sachen Komfort müssen beim Model 3 keine Kompromisse eingegangen werden. Das Fahrwerk ist sportlich und komfortabel zugleich und die Assistenzsysteme erhöhen der Wohlfühlfaktor noch zusätzlich.
Verbrauch
Das Tesla Model 3 fährt vollelektrisch und verbraucht dabei rund 15 kWh pro 100 Kilometer.
Platzangebot
Im Tesla Model 3 finden bis zu fünf Personen gleichzeitig Platz. Der Kofferraum überzeugt mit einem Ladevolumen von 649 Litern.
Ausstattungen und Merkmale von Model 3 Standard Plus, Model 3 Long Range & Model 3 Performance
Model 3 Standard Plus

Model 3 Long Range
Die größte Reichweite genießen Kunden mit dem Tesla Model 3 Long Range. Dieses besitzt 498PS, einen Akku mit einer Kapazität von 75 kWh und einer Reichweite von bis zu 602 Kilometern (laut WLTP). Auch dieses Fahrzeug kann mit Sport-Felgen und einer weißen Innenausstattung bestellt werden.
Model 3 Performance
Sicherheit im Tesla Model 3

Assistenzsysteme im Tesla Model 3
Zu den sicherheitsrelevanten Assistenzsystemen zählen unter anderem das Spurhaltesystem, der systemintegrierte Speedlimiter und der Notbremsassistent, die serienmäßig in allen Varianten des Tesla Model 3 verbaut sind. Für die Mitnahme eines Kindersitzes kann der Frontairbag auf der Beifahrerseite deaktiviert werden. Der Notbremsassistent ist in jeder Variante des Model 3 serienmäßig verbaut und soll eingreifen, wenn Hindernisse auf der Fahrbahn auftauchen.
Diverse Tests und Vergleiche haben ergeben, dass dieses Assistenzsystem zuverlässig funktioniert. Erkennt das System einen Fußgänger, löst der Tesla eine Funktion aus, die das Fahrzeug zum Stehen bringt. Auch Tiere werden vom Model 3 erkannt, werden dann aber als Personen im Warnsystem angezeigt.
So schneidet das Tesla Model 3 im Test ab
In unabhängigen Tests wurde das Model 3 in der Vergangenheit anhand unterschiedlicher Werte und Anhaltspunkte bewertet und es wurde mit anderen Modellen ein Vergleich gezogen.
CO₂ Ausstoß

Verbrauch
Der Verbrauch vom Tesla Model 3 ist abhängig von der Fahrweise und der gewählten Motorisierung bzw. Batterie. Beim Model 3 Standard Plus liegt der kombinierte Verbrauch laut Test bei 14 kWh/100 km. Damit soll mit dieser Variante eine Reichweite von bis zu 491 km erzielt werden. Das Long Range Modell verbraucht mit einem Verbrauch von 14,8 kWh/100 km zwar mehr Strom, verfügt aber auch über eine größere Batterie (75 kWh) und soll somit 602 km weit kommen, bevor der Akku aufgeladen werden muss. Das Model 3 Performance verbraucht kombiniert 16,5 kWh/100 km und kommt mit dem 75 kWh Akku rund 547 km weit.
Sicherheit
Das Model 3 von Tesla ist dank verschiedenster Assistenzsysteme ausreichend für den Straßenverkehr gesichert.
Konnektivität
Alle Tesla Fahrzeuge verfügen über eine Standard-Konnektivität, die es erlaubt, Navigationsfunktionen und andere Mediensysteme über eine WLAN Verbindung zu nutzen. Zudem ist das Musik-Streaming über Bluetooth® möglich. Kunden können ebenfalls die Premium-Konnektivität nutzen, die es erlaubt, Verbindungen auch über das Mobilfunknetz herzustellen. Die Premium Konnektivität ist ein Dienst von Tesla, der als Abonnement mit einer monatlichen Zahlung von 9,99 € in Anspruch genommen werden kann. Auch enthalten im Premium Paket sind Leistungen wie die Satellitenbildkarten, Video-Streaming, der Wächter-Modus, Live-Verkehrsvisualisierung und ein eigener Webbrowser. Bei Model S und Model X können diese Zusatzfunktionen auch für die hinteren Sitzreihen verwendet werden, sofern Monitore angebracht sind.
Garantie

Platzangebot
Zwar handelt es sich beim Tesla Model 3 um eine sportliche Limousine, jedoch ist auch das Platzangebot nicht zu unterschätzen. Tests zeigen, dass fünf Personen problemlos in der elektrischen Limousine Platz finden. Auch Verstaumöglichkeiten sind mit dem Kofferraumvolumen mit 649 Litern nicht zu unterschätzen.
Wartung
Ein Elektromotor besteht aus sehr viel weniger Teilen als ein Verbrennungsmotor. Deshalb fällt auch die Wartung sehr viel einfacher und kostengünstiger aus. Typisch bei einem Model 3 sind Wartungen wie der Austausch des Klimaanlagen Trockenmittels, das Wechseln des Batteriekühlmittels und der Bremsflüssigkeit.
Häufige Mängel und Schwachstellen beim Tesla Model 3

Die FSD Funktion, die nur mit Modellen kompatibel ist, die mindestens mit Autopilot 2 ausgestattet sind, musste seit ihrer Einführung schon sehr viel Kritik einstecken. Bis heute ist das Full Self Driving Paket nicht in der Lage, den Wagen vollkommen selbstständig zu lenken. Auch mit dem neuesten Update nicht.
Aber nicht nur das brachte Tesla Enthusiastinnen und Enthusiasten auf die Palme. Schon seit dem Jahr 2019 bereitet das FSD Konzept Probleme. Begonnen hatte in besagtem Jahr alles mit der Aussage, dass alle Fahrzeuge zukünftig mit FSD System ausgestattet werden würden. Wie schon bei dem Versprechen, bald das erste selbstfahrende Auto auf dem Markt anbieten zu können, blieb es auch bei dieser Aussage eben nur bei einem Versprechen. In Europa verkaufte Tesla weiterhin Modelle, die lediglich eine FSD Vorinstallation besaßen. Ein Kunde aus Deutschland klagte daraufhin im Jahr 2020 den Konzern – und bekam Recht.
In den USA gibt es mit der im Jahr 2021 eingeführten FSD Beta-Version v10.2 wieder die Hoffnung darauf, dass es jetzt endlich soweit sein könnte. Die Nutzung dieses neuen Autopiloten müssen sich Käuferin und Käufer eines Tesla jedoch erst einmal “verdienen”. Mit dem Drücken eines Anfrageknopfes im Cockpit haben sie die Möglichkeit, sich für das Update zu “qualifizieren”.
Als Testfahrerin und Testfahrer müssen sie daraufhin eine Woche lang beweisen, dass ihr Fahrverhalten den Tesla-Vorgaben genügt. Zu “hartes Bremsen” oder zu “aggressives Abbiegen” etwa werden dabei negativ bewertet, was zu Punkteabzug führt. Ein Software Update kommt nur für jene Teilnehmerinnen und Teilnehmer infrage, die den “Safety-Score” 100 (von möglichen 100) erreichen.
Klingt zu sehr nach einem Game? Genau das scheint es auch zu sein. Aber wie bei jedem Spiel finden sich auch beim Tesla-Game mit seinen Versuchen, den ersten Wagen mittels FSD Hard- und Software zum ersten echten selbstfahrenden Auto der Welt zu machen, genügend Teilnehmerinnen und Teilnehmer. 100 Besitzerinnen und Besitzer sind seitdem in der glücklichen Position, die neue FSD Version – unter Aufsicht von Tesla – zu nutzen.
Ebenfalls ist im Vergleich zu anderen Automobilherstellern beim Tesla Model 3 mit Qualitätseinbußen zu rechnen. Spaltmaße fallen im Test negativ auf und auch Kantenversiegelungen sind nicht mit Liebe zum Detail verarbeitet. Hin und wieder kann es auch zu Problemen mit dem Kamerasystem kommen. Wenn eine einzelne Kamera nicht richtig funktioniert, kann das gesamte System, das für die unterschiedlichen Assistenzsysteme gebraucht wird, aus dem Konzept kommen. Dann laufen Tesla Fahrzeuge Gefahr, Straßen oder den Verkehr nicht mehr richtig zu erkennen.
Auch der Wendekreis der Tesla Model 3 Varianten wurde des Öfteren bemängelt. Laut ADAC beträgt dieser 12,1 m.
Tesla Model 3 Tests und Fahrberichte

Diese Fähigkeit macht sich im Alltag mehr bemerkbar, als zunächst vielleicht gedacht. Auch die Bremsen sind in Anbetracht der hohen Leistung keinesfalls zu schwach geraten. In nur 34,4 Meter schafft es das Model 3, von 100 km/h zum Stehen zu kommen. Zudem wird die Lenkung in Vergleichen und Tests als sehr präzise beschrieben. Das Fahrwerk fällt im Test sehr komfortabel aus, ohne dabei Sportlichkeit zu verlieren.
Das Entertainment System des Tesla Model 3 wirkt sich bei der Fahrt nicht störend aus und bietet neben Komfort auch noch eine intuitive Bedienung. Durch die unterschiedlichsten Assistenzsysteme kann dem Fahrer unter die Arme gegriffen werden. Doch der Autopilot ist auch heute noch fehleranfällig und Nutzer laufen Gefahr, sich in falscher Sicherheit zu wiegen. Deshalb müssen Tesla Fahrer noch immer ein Auge auf die Fahrbahn werfen und sollten dem Auto noch nicht zu viele Aufgaben übergeben.

Die minimalen Innengeräusche ließen den ADAC jedoch kalt: Die Bewertung des Innenraums fiel mit 2,3 bis 2,5 nicht ganz so gut aus, wie sich das viele erwartet hätten. Hier werden etwa BMW Modelle seit Jahren weitaus besser bewertet als unser Tesla Modell. Dafür sind seine “Antrieb/Umwelt” Noten hervorragend – lediglich der Volvo XC4 wurden vom ADAC im Jahr 2021 ebenso positiv bewertet. Der Audi e-tron GT kann da ebenfalls mithalten, muss sich in Sachen Antrieb jedoch mit Platz 2 zufrieden geben.
Alternativen zum Tesla Model 3
Auch, wenn ein Tesla in seiner Art sehr individuell und für Fans unersetzbar scheint, gibt es durchaus Alternativen zum Model 3. Neben dem Model 3 SR, LR oder Performance sind auch die Polestar Modelle sehr beliebt und bringen zusätzlich einen sportlichen Flair mit. Auch aus Deutschland gibt es mit dem ID3 eine familientaugliche Alternative, die sich sehen lassen kann. Zwar kommt der Wolfsburger mit einem kleineren Motor daher, jedoch punktet er in Sachen Preis.
Die circa 36.000 € wirken schon deutlich attraktiver, vor allem nach der jüngsten Preissteigerung vom Tesla Model 3. Weitere namhaften Alternativen sind der Hyundai Ioniq 5, der Audi A1, der Toyota Yaris, der Renault Mégane E-Tech und der Kia EV6. Wenn es etwas kleiner geht, kann auch ein Renault Zoe ausreichen. Laut Tests ist ein Zoe aber nur für die Stadt zu gebrauchen. Bei Alternativen muss immer individuell betrachtet werden, welche Ansprüche man an ein Elektroauto hat und welches Fahrzeug auf die individuellen Bedürfnisse am besten zugeschnitten ist.
Häufig gestellte Fragen
Wie hoch ist die Kfz-Steuer für ein Tesla Model 3?

Wie lange dauert das Laden?
Am schnellsten laden Elektroautos der Marke Tesla an den eigens dafür aufgestellten Superchargern. Alternativ können aber auch andere Elektroladesäulen oder die herkömmliche Steckdose verwendet werden. Dort geht das Laden dann aber deutlich langsamer. An einem Supercharger zieht das Model 3 in 5 Minuten genügend Strom für 120 km.
Bei welchem Akkustand sollte ich den Tesla aufladen?
Dem Fahrer ist es immer selbst überlassen, ab welchem Akkustand der Tesla wieder aufgeladen wird. Zu beachten ist jedoch, dass nur in Ausnahmefällen auf die vollen 100 Prozent geladen wird. Das kann sonst Auswirkungen auf die Lebensdauer der Batterie haben.
Weiterführende Links und Quellen
- https://www.adac.de/_ext/itr/tests/Autotest/AT5933_Tesla_Model_3_Standard_Range_Plus/Tesla_Model_3_Standard_Range_Plus.pdf
- https://de.wikipedia.org/wiki/Tesla_Model_3
- https://www.tesla.com/de_DE/model3/design?redirect=no#overview
- https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/autokatalog/marken-modelle/tesla/tesla-model-3/
- https://shellrecharge.com/de-de/solutions/kundendienst/elektroauto-laden-tipps/aufladung-eines-tesla-model-3
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