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Streuwagen Test 2021 • Die 7 besten Streuwagen im Vergleich

Streuwagen sind ein ideales Produkt, wenn Sie verschiedenes Streugut wie Samen oder Salz gleichmäßig ausbringen wollen. Sei es für einen gepflegten Rasen oder eine eisfreie Zufahrt. In unserem Test und Vergleich zeigen wir Ihnen verschiedene Streuwagen. Dazu haben wir uns bestimmte Kaufkriterien genauer angeschaut. Die Ergebnisse unserer Recherche erfahren Sie in diesem Artikel.

Streuwagen Bestenliste 2021

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Was ist ein Streuagen und wie funktioniert er?

Ein Streuwagen besteht aus einem Gestänge, in dem sich ein Streugutbehälter befindet. Dieser ist das Kernstück, denn dort füllen Sie das Streugut ein. Eine Streuwalze und Schiebeplatten sorgen dann für ein gleichmäßiges Verteilen des Streuguts. Unten am Wagen befinden sich zwei Räder, mit denen Sie den Streuwagen schieben.

Ein Streuwagen ist für verschiedenes Streugut geeignet. Sie können damit diverse körnige Materialien gleichmäßig verteilen. So können Sie beispielsweise Überdüngung und Pilzbefall vermeiden. Zum Streugut für Streuwagen zählen unter anderem:

  • Rasensaat und anderes Saatgut
  • Dünger
  • Kalk
  • Streusalz (nicht überall erlaubt, örtliche Vorschriften beachten)
  • Splitt (Alternative zu Streusalz)
  • Sand

Allerdings ist nicht jeder Streuwagen für jedes Streugut geeignet. Darauf sollten Sie beim Kauf unbedingt achten. Sonst haben Sie am Ende einen Streuwagen, der Ihr Streugut nicht ausbringen kann.

Ein guter Streuwagen ist universell, das heißt für viele verschiedene Streugüter geeignet. Sie können ihn zu jeder Jahreszeit verwenden. Im Winter zum Streuen von Salz und im Frühjahr bzw. Sommer zur Aussaat und zum Düngen.

Welche Arten von Streuwagen gibt es?

Streuwagen unterteilen sich in drei Kategorien. Den klassischen Streuwagen, auch Handstreuwagen genannt. Den Schleuderstreuwagen, der auch unter dem Begriff Zentrifugalstreuwagen zu finden ist. Und den Streuwagen zum Anhängen. Im Folgenden stellen wir Ihnen die drei Varianten kurz vor.

Ein Streuwagen zum Anhängen eignet sich besonders, wenn Sie eine große Fläche bearbeiten möchten. Damit ist die Arbeit weniger anstrengend.

Handstreuwagen bzw. klassischer Streuwagen

Dieser Streuwagen eignet sich gut für den Privatgebrauch (Flächen bis 500 qm). Er ist nicht so teuer und unkompliziert zu handhaben. Einfach das Streugut in den eckigen Streugutbehälter einfüllen und loslegen. Meist können Sie damit Streugut aller Art ausbringen, wie Samen, Dünger oder Streusalz. Bei den meisten Modellen sind die Griffe höhenverstellbar, sodass Sie sie optimal auf Ihre Körpergröße einstellen können.

Den Streugutbehälter bekommen Sie in verschiedenen Formen und Größen. Für den privaten Gebrauch reichen 10 bis 12 l Fassungsvolumen. Meist ist der Behälter aus Kunststoff, da dieser sich mit den meisten Streugütern gut verträgt. Metall könnte bei Salz zum Beispiel rosten.

Der Nachteil eines klassischen Streuwagens ist die meist geringe Streubreite. Daher ist er eher für kleine Flächen geeignet. Auch hat ein klassischer Streuwagen oftmals weniger Zusatzfunktionen, die den Komfort erhöhen könnten.

Schleuder- bzw. Zentrifugalstreuwagen

Der Schleuderstreuer, auch Zentrifugalstreuer genannt, hat meist einen zylinderförmigen Streugutbehälter. Ein bis zwei Scheiben im Inneren schleudern mittels Rotationstechnik das Streugut mit hoher Geschwindigkeit aus dem Streuwagen heraus. So kann es bis zu 2 m in alle Richtungen gelangen. Damit sparen Sie Zeit, wenn Sie eine große Fläche zu bearbeiten haben (ab 500 qm).

Beim Schleuderstreuer haben Sie eine große Auswahl verschiedener Behältergrößen. Die Technik im Inneren mag zwar komplex sein, die Bedienung an sich ist aber recht einfach. Außerdem sorgt die Technik für eine exakte Verteilung des Streuguts.

Im Gegensatz zum klassischen Streuwagen ist ein Schleuderstreuer teurer. Die Anschaffung macht nur Sinn, wenn er regelmäßig zum Einsatz kommt. Da er das Material sehr weit auswirft, ist er zudem für kleine Flächen ungeeignet. Daher kommt er hauptsächlich in der Landwirtschaft, im Winterdienst oder Gartenbau zum Einsatz (ab 800 qm Fläche).

Streuwagen zum Anhängen

Ein Streuwagen zum Anhängen hat eine Vorrichtung, mit der er sich hinten an einen Rasentraktor koppeln lässt. Meist handelt es sich dabei um einen Schleuderstreuer. Aus diesem Grund ist er gut für das Ausbringen von Streusalz geeignet. Er ist einfach zu bedienen und kann das Streugut in kurzer Zeit auf einer großen Fläche verteilen. Mit einer Schneeschaufel vorne am Rasentraktor ist so zum Beispiel gleichzeitiges Schneeschieben und Salzstreuen möglich.

Viele Modelle können Sie auch auf die Streugutbreite einstellen. Dies sorgt für eine noch genauere Verteilung. Außerdem können Sie die Streubreite an verschiedene Flächengegebenheiten anpassen.

Der Nachteil dieses Streuwagens ist, dass für die Nutzung ein Rasentraktor vorhanden sein muss. Einige Modelle können Sie aber auch an ein Auto oder Quad koppeln. Damit können Sie allerdings keine Rasenflächen bearbeiten, da die Fahrzeuge den Boden zu sehr verdichten würden. In dieser Kombination eignet sich der Streuwagen nur für den Winterdienst. Daneben ist diese Art von Streuwagen recht teuer in der Anschaffung und aufwendiger zu reinigen.

Diagramm zum Preis-Leistungs-Verhältnis der Streuwagen

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Kaufkriterien im Streuwagen Test 2021

Generell gilt, dass Sie einen guten Streuwagen einfach an Ihre Bedürfnisse anpassen können. Dazu müssen Sie beim Kauf aber einige Dinge beachten. Auf diese gehen wir im Folgenden kurz ein. All diese Kriterien haben wir auch für unseren Vergleich zurate gezogen. Grundsätzlich sollten Sie vor dem Kauf überlegen, wie groß Ihre Fläche ist. Davon hängt ab, welche Art von Streuwagen Sie in Betracht ziehen sollten.

Verwendungszweck

Beim Verwendungszweck sollten Sie darauf achten, dass der Streuwagen auch für das entsprechende Streugut geeignet ist. Es gibt Universal-Streuwagen, die Sie für (fast) alle Streugüter verwenden können. Andere Modelle wiederum eignen sich nicht für Streusalz. Meist finden Sie auf der Verpackung einen Hinweis, was in den Streuwagen darf und was nicht.

Daneben sollten Sie sich überlegen, für welche Fläche Sie den Streuwagen benötigen. Hier eine grobe Übersicht, welcher Streuwagen für welche Fläche geeignet ist:

  • Kleine Fläche bis 500 qm: Hier ist der klassische Streuwagen zu empfehlen. Dies gilt auch für verwinkelte Flächen, da ein Zentrifugalstreuer das Streugut zu weit verteilen würde. So gelangt es auch an Stellen, an denen Sie es gar nicht haben wollen.
  • Mittlere bis große Fläche ab 500 qm: Hier können Sie einen Schleuder- bzw. Zentrifugalstreuwagen verwenden. Dieser verteilt das Streugut weiter als der klassische Streuwagen. Damit sparen Sie Zeit und Kraft.
  • Große Fläche über 1000 qm: Hier ist der Streuwagen zum Anhängen ideal, da sie ihn nicht schieben müssen. Der Rasentraktor übernimmt diese Arbeit für Sie. Allerdings benötigen Sie hierfür einen Rasentraktor oder ein anderes Gefährt, an den Sie den Streuwagen koppeln können.

Wenn Sie den Streuwagen nur gelegentlich verwenden wollen, ist der klassische Streuwagen besser, da er günstiger ist. Bei häufiger Nutzung können Sie auch einen Zentrifugalstreuer anschaffen, wenn die Fläche entsprechend groß ist. Gut zu wissen ist noch, dass Sie sich einen Streuwagen auch leihen bzw. mieten können. Diesen Service bieten inzwischen einige Baumärkte und andere Anbieter an.

Fassungsvolumen

Das Fassungsvolumen gibt an, welche Menge an Streugut in den Behälter passt. Meist ist es in Litern angegeben, da verschiedenes Streugut ein unterschiedliches Volumen je Kilogramm hat. Wie groß das Fassungsvolumen sein sollte, ist abhängig von der Fläche, die Sie bearbeiten möchten. Je größer diese ist, desto mehr Streugut brauchen Sie und desto größer sollte auch das Fassungsvolumen sein.

Ein klassischer Streuwagen hat meist ein Fassungsvolumen zwischen 10 und 12 l und eignet sich für kleine bis mittlere Flächen (z. B. Garten). Für größere Flächen wie einen Sportplatz brauchen Sie mindestens 20 l Fassungsvolumen. Hier ist außerdem der Zentrifugalstreuer zu empfehlen, da die Arbeit damit schneller erledigt ist. Am meisten Fassungsvolumen haben Streuwagen für Rasentraktoren. Sie eignen sich besonders gut für die Landwirtschaft, da hier ein Fassungsvolumen ab 50 l empfohlen wird.

Streubreite bzw. Streuweite

Die Streubreite gibt an, wie breit die Fläche ist, auf der das Gerät das Streugut verteilt. Sie entspricht beim klassischen Streuwagen meist der Breite des Wagens. Bei der Streuweite verhält es sich anders. Diese besagt, wie weit das Streugut aus dem Wagen geschleudert wird. Dieser Begriff findet sich daher oft bei Schleuder- bzw. Zentrifugalstreuwagen.

Die Streubreite bzw. Streuweite ist abhängig von der Fläche. Bei kleinen und verwinkelten Flächen sollte sie eher gering sein (30 bis 50 cm). Dies verhindert, dass zu viel Streugut daneben geht. Je größer die Fläche ist, desto breiter sollte auch die Streubreite sein. Bei einigen Modellen lässt sie sich in einem bestimmten Bereich individuell einstellen.

Material

Der Streugutbehälter ist meist aus Kunststoff, da dieses Material besonders unempfindlich und leicht ist. Metall kann durch den Kontakt mit Streusalz rosten, da das Salz Wasser aus der Umgebung anzieht. Das Gestänge des Streuwagens ist allerdings oft aus Metall, da dies für Stabilität sorgt. Teilweise ist es aber mit anderen Materialien ummantelt.

Kunststoff kann schnell brüchig werden, wenn er zu lange Sonne oder niedrigen Temperaturen ausgesetzt ist. Daher gibt es inzwischen spezielle Kunststoffe, die mit diesen Bedingungen klarkommen. Sie können aber auch Behälter aus Leichtmetall wie Aluminium wählen. Dieses ist ebenfalls leicht, aber stabiler und langlebiger als Kunststoff.

Kurz zusammengefasst sollte der Streugutbehälter stabil, hitze- und UV-beständig, frostbeständig und bruchfest sein. Dies sorgt dafür, dass er lange hält und nicht zu schnell Schäden entstehen.

Maße und Gewicht

Bei den Maßen sollten Sie darauf achten, dass Sie den Streuwagen gut verstauen können. Einige Modelle verfügen über eine Aufhänge-Vorrichtung oder lassen sich unkompliziert auseinanderbauen. Auch faltbare Streubehälter gibt es inzwischen. Messen Sie vor dem Kauf am besten aus, ob der Platz für den Streuwagen reicht.

Das Gewicht des Streuwagens sollte so gering wie möglich sein. Der Grund dafür ist das zum Teil hohe Gewicht des Streuguts. Ein niedriges Gewicht garantiert einen sicheren Transport. Allerdings sollte das Gewicht auch nicht auf Kosten der Stabilität gehen. Je nach Material wiegen Streuwagen im Schnitt zwischen 1 und 10 kg.

Zusatzfunktionen

Ein Streuwagen kann verschiedene Zusatzfunktionen haben. Eine ist die Dosierungsvorrichtung, auch Streumengenregler genannt. Dies ist ein Hebel oder Schalter, mit dem Sie die Menge des Streuguts regulieren können. So können Sie mehr oder weniger davon ausbringen. Die Freilauffunktion, auch Stoppfunktion genannt, sorgt dafür, dass das Streugut nur beim Schieben ausgegeben wird.

Auf der Verpackung vom Saatgut befindet sich meist eine Angabe zur richtigen Dosierung. Hier erfahren Sie auch, welche Menge Sie für welche Fläche benötigen und ob das Fassungsvolumen Ihres Streuwagens dafür ausreicht.

Mit einem höhenverstellbaren Griff können Sie den Streuwagen optimal auf Ihre Körpergröße einstellen. Bei einigen Modellen können Sie auch verschiedene Streubreiten einstellen. Dies ist besonders praktisch, wenn Sie mehrere verschieden große Flächen bearbeiten wollen.

Bei einer Mischvorrichtung ist der Streugutbehälter zweigeteilt und ein Mechanismus mischt die beiden Komponenten im richtigen Verhältnis. Dies ermöglicht Ihnen beispielsweise gleichzeitiges Säen und Düngen. Mit einer Randbegrenzung verhindern Sie, dass das Streugut auf unerwünschte Flächen gelangt. Damit verhindern Sie zum Beispiel, dass Streusalz in Ihre Blumenbeete kommt.

Alternativen zu Streuwagen

Zu einem Streuwagen gibt es zwei Alternativen: von Hand streuen oder einen Handstreuer. Das Streuen von Hand ist dabei die ungünstigste Variante, da das Streugut hier schwer dosierbar ist und daher ungleichmäßig verteilt wird. Dies kann dazu führen, dass an einer Stelle zu viel und an einer anderen Stelle zu wenig liegt. Bei Dünger kann es so zu Überdüngung kommen, bei Pflanzensamen zu geringerem Wachstum oder Unkrautbildung.

Besser ist ein Handstreuer. Dieser ist eine Art Streuwagen ohne Räder. Statt ihn zu schieben, haben Sie ihn in der Hand und betätigen einen Auswurfmechanismus. Dieser sorgt wie ein Streuwagen für das gleichmäßige Verteilen des Streuguts. Allerdings fasst er weniger Streugut als ein Streuwagen und ist daher eher für sehr kleine Flächen geeignet. Auch, wer nicht allzu oft einen Streuwagen benötigt, ist mit einem Handstreuer besser beraten, da er günstiger ist.

Weiterführende Links und Quellen

FAQ

Wer braucht einen Streuwagen?

Ein Streuwagen ist die richtige Wahl, wenn Sie einen größeren Garten haben, den Sie pflegen und instand halten müssen. Sie können damit einfach Rasen und andere Pflanzensamen säen und düngen. Auch für landwirtschaftliche Flächen kleiner Größe ist ein Streuwagen zum Anhängen ideal. So sparen Sie sich teures landwirtschaftliches Gerät. Im Winter ist ein Streuwagen ebenfalls hilfreich. Wenn Sie eine größere Fläche, wie Hof oder Zufahrt, mit Splitt oder Streusalz bearbeiten müssen, spart Ihnen ein Streuwagen Zeit und Kraft. Als Platzwart können Sie einen Streuwagen nutzen, um den Rasen regelmäßig zu warten. Mit einem Streuwagen ist die Arbeit leichter und schneller zu bewerkstelligen. Außerdem zehrt es nicht so sehr an den Kräften. Und Sie können die Arbeit im aufrechten Gang erledigen, was den Rücken schont.

Welche Streuwagen Marken gibt es?

Bei Streuwagen finden Sie viele verschiedene Marken. Bekannt sind zum Beispiel Gardena, Wolf, Einhell und Substral. In unserem Test und Vergleich haben wir aber auch die Marken Scotts, Gardebruk und Agri-Fab genauer angeschaut. Allerdings sollten Sie beim Kauf nicht nur nach Marke gehen, sondern nach Ihren Bedürfnissen.

Welcher ist der beste Streuwagen?

Das kommt immer darauf an, wofür Sie den Streuwagen benötigen. Für den Winterdienst muss ein Streuwagen zum Beispiel aus Materialien bestehen, die das Streusalz nicht angreifen kann. Zudem muss das Material kältebeständig sein. Für das Säen und Düngen im Sommer wiederum muss das Material UV-beständig sein. Zudem sollte die Größe zur zu bearbeitenden Fläche passen. Ein Zentrifugalstreuer ist zum Beispiel für kleine, verwinkelte Gärten eher ungeeignet, da dieser das Streugut zu weit verteilt. So gelangt es an Stellen, an denen Sie es gar nicht haben wollen. Hier ist der klassische Streuwagen besser. Bei Tests anderer Plattformen ergaben sich verschiedene Testsieger. Es gibt nicht den einen besten Streuwagen. Wenn Sie beim Kauf auf die in unserem Test genannten Kriterien achten, können Sie den für Ihre Bedürfnisse am besten geeigneten Streuwagen finden.

Worauf wird bei Test und Vergleich besonderer Wert gelegt?

Die meisten Tests unterscheiden zwischen den Arten von Streuwagen, da diese sich für unterschiedliche Zwecke eignen. Auch die Streubreite und das Fassungsvolumen sind wichtig. Diese sollten zur jeweiligen Größe der zu bearbeitenden Fläche passen. Zusatzfunktionen spielen ebenfalls eine Rolle, da sie das Streuen erleichtern können.

Welche Anwendungsbereiche hat ein Streuwagen?

Bei den Anwendungsbereichen unterscheiden wir den Verwendungszweck und die Materialien, die Sie mit dem Streuwagen ausbringen können. Verwendungszwecke sind vor allem die Gartenpflege, der Winterdienst und die Landwirtschaft. Welches Streugut Sie verwenden können, hängt vom Streuwagen ab. Generell gibt es Streuwagen für Samen, Dünger, Streusalz, Splitt, Sand, Kalk, Kies und weitere körnige Materialien.

Wie stelle ich meinen Streuwagen richtig ein?

Der Streuwagen sollte die für Ihre Fläche und Bedürfnisse optimale Menge an Streugut ausbringen. Wie viel das ist, können Sie der Verpackung des Streuguts entnehmen. Dort befindet sich häufig eine Angabe wie dieses optimal zu verteilen ist. Viele Hersteller von Streuwagen legen dem Produkt eine sogenannte Streutabelle bei. Diese zeigt Ihnen an, welche Einstellungen Sie für welches Streugut vornehmen müssen. Manche Hersteller bieten die Tabelle auch als Download auf ihrer Website an. Die meisten Streuwagen sind schon so eingestellt, dass der Streuverlust möglichst gering ist.

Was muss ich bei den Reifen beachten?

Nicht alle Flächen, auf denen Sie arbeiten, sind eben. Unebenheiten und Löcher kommen häufig vor. Daher sollten Sie auf stabile Reifen achten, die auf dem Untergrund sicheren Halt finden, aber dennoch ein schnelles Arbeiten ermöglichen. Ein Streuwagen kann Luftreifen aus Gummi oder Kunststoffreifen haben. Mit Luftreifen ist er meist etwas teurer, dafür hat er aber auf unebenem Gelände einen besseren Halt. Hier sollten Sie darauf achten, dass die Reifen möglichst breit sind und ein grobes Profil haben. Allerdings müssen Sie die Luftreifen regelmäßig auf Löcher überprüfen und gegebenenfalls reparieren oder austauschen. Dies ist bei den günstigeren Kunststoffreifen nicht nötig.

Wie reinige ich einen Streuwagen?

Gerade Streusalz kann dem Material zusetzen. Daher ist nach jeder Nutzung damit eine Reinigung sinnvoll. Aber auch bei starker Verschmutzung durch matschigen Boden oder Streugut sollten Sie den Streuwagen reinigen. Dazu öffnen Sie einfach die Streuöffnung und lassen warmes Wasser durch Behälter und Öffnung fließen. Hartnäckigen Schmutz entfernen Sie vorsichtig mit einer Bürste, damit das Material nicht beschädigt wird. Hier können Sie auch ein mildes Spülmittel verwenden. Danach den Streuwagen gut trocknen. Dazu mit einem Tuch abwischen und den Rest an der Luft trocknen lassen. Das Abwasser sollten Sie auf keinen Fall in Blumenbeete oder den Rasen abfließen lassen. Vor allem Streusalz ist schädlich für den Wasserhaushalt der Pflanzen. Auch bei Dünger kann es dadurch zur Überdüngung der Stelle kommen, an der das Wasser versickert.

Was tun, wenn der Streuwagen verstopft ist?

Nicht jeder Streuwagen ist für jedes Streugut geeignet. Damit es gar nicht erst zur Verstopfung kommt, sollten Sie vorher überprüfen, ob das Streugut zum Wagen passt. So dürfen zum Beispiel Streusalz und Kies nicht in jeden Streuwagen, weil die Öffnung für die groben Körner zu klein ist. Sollte es dennoch zur Verstopfung kommen, können Sie den Streuwagen zunächst mit Wasser reinigen, um die Verstopfung zu lösen. Es kann auch helfen, den Wagen auf den Kopf zu stellen und leicht dagegen zu klopfen. Einige empfehlen, den Streuwagen vorbeugend mit Silikonspray zu behandeln, damit das Streugut besser durch die Öffnung gelangt. Im Zweifelsfall sollten Sie sich aber professionelle Hilfe suchen, da der Streuwagen sonst kaputtgehen kann.

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