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Feuchtigkeitscreme Test 2021 • Die 6 besten Feuchtigkeitscremes im Vergleich

Die Feuchtigkeitscreme ist meist wesentlicher Bestandteil vieler Beauty-, Morgen- und Abendroutinen. Sie macht die Haut samtig weich und versorgt sie mit Feuchtigkeit und wichtigen Nährstoffen. Sich für eine passende Feuchtigkeitscreme zu entscheiden ist jedoch gar nicht so einfach. Ein riesiges Sortiment mit allerlei Spezialisierungen und Besonderheiten erleichtern die Auswahl nicht immer. Lernen sie ihre Haut und Feuchtigkeitscreme besser kennen. Wir haben uns Test und Vergleich näher angesehen. Im Folgenden können Sie mehr zu den Ergebnissen unserer Recherche erfahren.

Julia Hofermayer
Julia Hofermayer

Ich bin Medizinstudentin, 28 Jahre jung.
Um mir mein Studium zu finanzieren teste ich Produkte im Gesundheitsbereich ich und arbeite nebenberuflich als Friseuse.
Da ich mich oft mit Pflegeprodukten für Haut und Haar auseinandersetze, sehe ich mich in den Bereichen Drogerie & Gesundheit gut aufgehoben.

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Feuchtigkeitscreme Bestenliste 2021

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Was ist eine Feuchtigkeitscreme und wie funktioniert sie?

Unsere Haut übernimmt vielerlei wichtige Funktionen. Sie ist die körpereigene, oberste Schutzschicht, Sinnesorgan sowie Temperatur- und Feuchtigkeitsregler. Durch das ständige ausgesetzt sein zur Umwelt, wird unsere Haut sehr strapaziert. Vor allem die Oberhaut, unsere erste Schutzschicht, ringt mit Krankheitserregern, UV-Strahlen, Austrocknen, Hitze und Kälte.

Feuchtigkeitscreme ist nicht gleich Feuchtigkeitscreme. Verschiedene Dinge sollten sie bei ihrer Wahl beachten.

Der Begriff Feuchtigkeitscreme ist nicht wirklich pharmazeutisch definiert, sondern eher ein kosmetischer Term. Feuchtigkeitscreme soll dabei helfen, die natürliche Schutzfunktion der Haut zu unterstützen, ihre Feuchtigkeit zu regulieren bzw. optimieren und mit Nährstoffen zu versorgen. Cremes sind Emulsionen. Das bedeutet, ihre Basis besteht aus einer wässrigen und einer öligen bzw. fettigen Komponente. Unterschieden werden kann zwischen lipophilen und hydrophilen Cremes.

Lipophile, Wasser abstoßende Cremes sind Wasser-in-Öl Mischungen. Diese Emulsionen enthalten einen hohen Öl-Anteil. Bei diesen Cremes legt sich eine äußere Öl- bzw. Fettschicht auf die Haut, welche das Verdunsten von Wasser verhindert und die innere Feuchtigkeit der Haut erhalten soll.

Hydrophile, Wasser anziehende Cremes sind Öl-in-Wasser Mischungen. Diese Emulsionen enthalten einen hohen Wasseranteil und sind auf der Haut weniger fettend. Diese Feuchtigkeitscreme unterstützt dabei Feuchtigkeit zu binden.

Diagramm zum Preis-Leistungs-Verhältnis der Feuchtigkeitscremes

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Welche Arten von Feuchtigkeitscremes gibt es?

Feuchtigkeitscreme für den ganzen Körper

Diese Art der Feuchtigkeitscreme ist auf der Haut des gesamten Körpers anwendbar. Sie sind nicht für den Intimbereich geeignet. Diese Feuchtigkeitscreme zeichnet sich meist durch eine große Inhaltsmenge aus. Diese Feuchtigkeitscremes können aufgrund ihrer „universalen“ Zusammensetzung nicht jede Besonderheit der verschiedenen Hautpartien unterschiedlicher Körperregionen beachten. Einige der Feuchtigkeitscremes sind sogar als Conditioner für die Haare verwendbar. Achten Sie auf entsprechende Auszeichnungen auf der Packung oder Packungsbeilage.

Feuchtigkeitscreme für bestimmte Körperteile

Im Gegensatz zu den Feuchtigkeitscremes für den ganzen Körper, sind andere Feuchtigkeitscremes für bestimmte Körperregionen wie beispielsweise Gesicht, Hände oder Füße geeignet. Unsere verschiedenen Hautpartien des Körpers sind nicht alle gleich. Spezialisierte Formeln erlauben es, individuelle Besonderheiten der Hautpartien zu beachten und präzise Wirkungen zu erzielen.

Kaufkriterien im Feuchtigkeitscremes Test 2021

Im Folgenden zeigen wir Ihnen die wichtigsten Kaufkriterien für unseren Feuchtigkeitscreme Test. Die von der Redaktion ausgewählten Kaufkriterien beinhalten das Folgende:

  • Hauttyp
  • Inhaltsstoffe
  • Zielgruppe (m/w/d)
  • Inhaltsmenge

Anhand dieser Kriterien können Sie einzelne Feuchtigkeitscremes besser miteinander vergleichen und die für Sie passende Feuchtigkeitscreme finden. Darüber hinaus können Sie sich natürlich weiter Informieren.

Hauttyp

Generell kann gesunde Haut in vier Typen eingeteilt werden. Normale Haut, trockene Haut, fettige Haut und Mischhaut. Der Hauttyp ist von genetischen Faktoren bestimmt. Durch unterschiedliche innere und äußere Faktoren kann der Zustand der Haut variieren. Um die für Sie passende Feuchtigkeitscreme auszuwählen, sollten sie ihren Hauttyp analysieren und entsprechende Cremes in ihre Wahl einbeziehen.

Inhaltsstoffe

Die Inhaltsstoffe sind von ganz besonderer Bedeutung. Diese variieren von Feuchtigkeitscreme zu Feuchtigkeitscreme. Nachdem Sie ihren Hauttyp festgestellt haben, sollten Sie darauf achten die für ihre Haut entsprechend passende Feuchtigkeitscreme bzw. Formel ausfindig zu machen. Nicht immer ist die teuerste Feuchtigkeitscreme auch die beste.

Zielgruppe (m / w / d)

Die Feuchtigkeitscreme sollte immer nach ausgiebiger Reinigung der Haut aufgetragen werden.

Die Zielgruppe definiert, ob das Produkt eher für Männer, Frauen oder sowohl Männer als auch Frauen geeignet ist. Die Haut wird unter anderem von inneren Faktoren bestimmt. Hierzu gehören neben vielfältigen genetischen Faktoren beispielsweise Hormone und somit auch das Geschlecht. Außerdem kann der pH-Wert der Haut je nach Geschlecht variieren. Unterschiedliche Haut benötigt unterschiedliche Pflege. Bestimmte Feuchtigkeitscremes sind auf diese feinen Unterschiede spezialisiert, um den besten Mehrwert zu bieten. Die Zielgruppe weist sie auf diese Spezialisierungen hin. Es gibt jedoch auch Allrounder, die prinzipiell für jeden geeignet sind.

Inhaltsmenge

Die Inhaltsmenge kann je nach Anwendungszweck und individuellen Bedürfnissen von Bedeutung sein. Wer Beispielweise eine Ganzkörperfeuchtigkeitscreme nutzt, wird aufgrund der großen Anwendungsfläche langfristig größere Mengen benötigen. Meist haben spezielle Feuchtigkeitscremes für bestimmte Hautpartien eine geringere Inhaltsmenge.

Alternative zur industriell hergestellten Feuchtigkeitscreme

Wer auf konventionelle Feuchtigkeitscreme aus der Tube verzichten will, kann selbst zur Tat schreiten und seine eigene Creme herstellen. Das bietet Ihnen viele Vorteile. Wer seine Pflegeprodukte selber herstellt, hat nicht nur Spaß, sondern behält auch den Überblick über die ausgewählten Inhaltsstoffe. Sie können nicht nur die Vielfalt der Inhaltsstoffe ausschöpfen, sondern auch die pflegenden Konzentrationen der Nährstoffe bestimmen. Sie sollten darauf achten frische und hochwertige Produkte zu verwenden.

Ein weiterer Vorteil besteht darin, sich auf Hautveränderungen oder verschiedene Hautpartien flexibel und schnell anpassen zu können. Die Herstellung von eigenen Pflegeprodukten muss dabei nicht unbedingt kostspieliger sein als die industriell hergestellte Variante aus dem Supermarkt.

Weiterführende Links und Quellen

  • Stüttgen, G., Schaefer, H. (1974): Funktionelle Dermatologie. Grundlagen der Morphokinetik Pathophysiologie, Pharmakoanalyse und Therapie von Dermatosen. Springer-Verlag Berlin Heidelberg. 978-3-642-93019-5
  • Duménil, S. (2020): Natur pur – Kosmetik selber machen. 20 Naturkosmetik-Rezepte für Hautcreme, Bodylotion, Shampoo, Duschgel, Haarseife, Deodorant, Abschminkgel, Badebomben, Zahnpasta u.v.m. Bassermann Verlag.
  • Nolan K, Marmur E. (2012): Moisturizers: reality and the skin benefits. Dermatol Ther. 2012 May-Jun;25(3):229-33. doi: 10.1111/j.1529-8019.2012.01504.x. PMID: 22913439.

FAQ

Wer kann Feuchtigkeitscremes nutzen?

Da die Haut im Kontakt mit der Umwelt zunehmend strapaziert wird, kann es Grundsätzlich für jeden profitabel sein, eine Feuchtigkeitscreme zu verwenden. Natürlich ist die Nutzung jedoch kein muss. Wenn Sie sich dazu entscheiden, Feuchtigkeitscreme zu verwenden, sollten Sie grundsätzlich darauf achten, dass die Creme zu ihrem Hauttyp passt. Wenn Sie bekannte Allergien haben oder andere Hautkrankheiten ist es in jedem Fall ratsam einen Arzt hinzuzuziehen. Dieser kann Sie umfangreich beraten. Die Feuchtigkeitscremes sollten in diesen Fällen immer mit Vorsicht auf Verträglichkeit getestet werden.

Welche Hauttypen gibt es?

Generell wird zwischen den Hauttypen normale Haut, trockene Haut, fettige Haut und Mischhaut unterschieden. Die verschiedenen Hauttypen benötigen unterschiedliche Pflege. Normale Haut beschreibt ein ausgeglichenes Hautbild. Die Haut ist hier weder zu trocken, noch ist sie zu fettig. Eine ausgewogene Feuchtigkeitsregulierung ist vorhanden. Meist ist dieser Hauttyp eher feinporig und weniger anfällig für Irritationen oder Unreinheiten. Trockene Haut äußert sich meist in Form von Schuppungen, Rötungen, Spannungsgefühl und Faltenbildung. Grund dafür ist eine unausgewogene Feuchtigkeitsregulierung. Diese kann sowohl genetisch bedingt sein, als auch durch äußere Einflüsse wie kaltes Klima, starke Sonnenbestrahlung, wenig Flüssigkeitszufuhr oder falsche Pflege hervorgerufen werden. Die Haut produziert zu wenig Talg bzw. Lipide. Diese liegen auf der oberen Hautschicht, schützen die Haut  und verhindern Feuchtigkeitsverluste. Produziert die Haut nicht genügend Talg bzw. Lipide, ist die selbst Regulierung der Haut nicht mehr im Gleichgewicht und erscheint trocken. Fettige Haut ist auf eine erhöhte Aktivität der Talgdrüsen zurückzuführen. Diese Überproduktion an Talg wird Seborrhö genannt. Es werden zu viele Lipide bzw. Fette von der Haut produziert. Das Hautbild erscheint oft glänzend oder ölig und grobporig. Dieser Hauttyp ist anfälliger für Mitesser und Pickel. Mischhaut beschreibt einen Hauttyp, welcher gemischte Merkmale aufweist. So ist die Haut an einigen Stellen eher fettig und ölig, während sie an anderen Stellen trocken ist. Je nach Hautpartie stellt sich das Hautbild unterschiedlich dar.

Welche ist die beste Feuchtigkeitscreme für mich?

Feuchtigkeitscremes gibt es viele. Welche die beste Feuchtigkeitscreme für Sie ist, hängt von Ihrem individuellen Hauttyp und Ihren Bedürfnissen ab. Bei einem normalen Hauttyp ist es weniger relevant, auf Spezifikationen der Feuchtigkeitscreme zu achten. Die Haut reguliert sich bereits gut von selbst und muss, wenn überhaupt, nur minimal unterstützt werden. Bei trockener Haut empfiehlt es sich, die ungenügende Talgproduktion der haut zu unterstützen. Dies soll der Haut helfen, Wasser besser binden zu können und Feuchtigkeitsverluste zu reduzieren. Eine Feuchtigkeitscreme mit starker Rückfettung, also eine Wasser-in-Öl Creme mit überwiegender Öl-Komponente, unterstützt trockene Haut am besten. Bei fettiger Haut sollten Sie auf rückfettende Cremes verzichten. Die Haut produziert sowieso schon genug Talg. Für diesen Hauttyp eignen sich leichtere, Öl-in-Wasser Emulsionen. Bei Mischhaut sollte die Pflege die natürliche Hautbalance wieder herstellen. Da die Haut hier zum Teil trocken und zum Teil fettig ist, sollte auf reichhaltige, stark rückfettende Cremes verzichtet werden. Naturkosmetik mit guten Inhaltsstoffen kann hier eine gute, ausgeglichene Wahl sein.

Welche Inhaltsstoffe sind besonders gut?

Bei der Auswahl einer Feuchtigkeitscreme sollten Sie ganz besonders auf die jeweiligen Inhaltsstoffe achten. Als besonders wertvolle Inhaltsstoffe gelten Hyaluronsäure, Urea, natürliche Öle und Aminosäuren. Hyaluronsäure ist ein natürlicher körpereigener Stoff, der sich durch seine Fähigkeit große Mengen Wasser zu binden auszeichnet. Hyaluronsäure speichert Feuchtigkeit im Gewebe und ist für den Körper unerlässlich.  In Feuchtigkeitscreme hilft Hyaluron dabei, die Haut aktiv vor dem Austrocknet zu schützen. Der Harnstoff Urea ist ebenso ein körpereigener Stoff. Der Körper scheidet Urea über verschiedene Wege wie zum Beispiel das Urin oder Schweiß aus. Auf der Haut fungiert der Stoff ebenso als ein feuchtigkeits- bzw. wasserbindender Stoff, der dabei hilft Austrocknung zu vermeiden. Natürliche Öle sind super vielseitig und dienen der Haut als Vitaminspender. Ob Jojoba-Öl, Argan-Öl oder Mandel-Öl, diese Inhaltsstoffe ziehen schnell ein, kurbeln Zellerneuerung an oder versorgen die Haut mit wertvollen Vitaminen. Vor allem naturkosmetische Feuchtigkeitscremes auf pflanzlicher Basis beinhalten meist gute Inhaltsstoffe. Die Wahrscheinlichkeit, dass diesen Produkten problematische Inhaltsstoffe beigesetzt sind, ist sehr gering.

Welche Inhaltsstoffe sollten in Feuchtigkeitscreme nicht enthalten sein?

Beim Kauf einer Feuchtigkeitscreme sollten Sie vor allem darauf achten, dass keine Silikone, Parabene oder billigen Bindemittel enthalten sind. Silikone bilden eine wasserabweisende Schicht auf der Haut, welche verhindern soll, dass die Haut austrocknet. Sie legen sich in Falten und suggerieren so ein besonders samtiges Hautgefühl. Da sie sich die Silikone auf der Haut ablagern, verhindern sie jedoch auch das Durchdringen andere wichtiger und wertvoller Inhaltsstoffe. Beim Waschen gelangen Silikone in unsere Umwelt. Silikone sind nur schwer abbaubar und lassen sich nicht immer vollständig aus dem Wasser filtern. Außerdem wird die Langzeitwirkung auf die Haut und den Körper bisher kritisch betrachtet. Silikone erkennt man beispielsweise an den Bezeichnungen Polysiloxane, Dimethicone oder Cylomethicone. Parabene sind eine Art von chemisch hergestellten Konservierungsstoffen, die in vielen Cremes enthalten sind. Kritisch betrachtet werden diese, da sie unter dem Verdacht stehen, hormonell zu wirken. Außerdem können allergische Reaktionen auftreten. Billige Emulgatoren, also Bindemittel, verleihen den Feuchtigkeitscremes ihre Konsistenz. Diese machen die Haut jedoch nicht nur anfälliger für Schadstoffe, sondern können auch allergische Reaktionen auslösen. Auch diese Bindemittel, meist bezeichnet als PEG, PPG oder Polyglycol, sind noch dazu schlecht für die Umwelt. Wer generell auch den Umweltschutz unterstützen möchte, sollte Bio-zertifizierte oder Fair-Trade Produkte wählen. Diesen Produkten bieten im Weiteren ein weitaus geringeres Risiko für das enthalten sein von Mikroplastik.

Welche Vor- und Nachteile können Feuchtigkeitscremes haben?

Feuchtigkeitscremes sollen dabei Helfen die Haut zu pflegen und ihre natürliche Schutzschicht zu unterstützen. Vor allem die richtigen Inhaltsstoffe sind hierfür maßgeblich. Mit Feuchtigkeitscremes soll die natürliche Feuchtigkeitsregulierung unterstützt werden. Erst durch die synthetische Herstellbarkeit von Emulgatoren wurden Feuchtigkeitscremes mit hohem Wasseranteil, also Öl-in -Wasser Feuchtigkeitscremes möglich. Zuvor wurde die Wirkung von pflegenden Wasser-in-Öl Cremes erbracht, welche einen höheren Lipidanteil besitzen. Pflege und Unterstützung in der Hautregenerierung kann so durchaus positive Effekte haben. Zu Beachten ist jedoch, dass auch die Haut nur einen bestimmten Feuchtigkeitsbedarf hat. Wer seiner Haut konstant zu viel Feuchtigkeit zur Verfügung stellt, kann in eine unerwünschte Abhängigkeit der Haut zu Feuchtigkeitscremes geraten. Die Haut verliert bei zu intensiver Versorgung ihre eigene Fähigkeit sich zu regenerieren und regulieren. Die Haut kann überempfindlich und trocken werden. Die Nutzung von, oder der Verzicht auf Feuchtigkeitscreme kann ebenso zur Kopfsache des Verbrauchers werden. Feuchtigkeitscremes versprechen ein samtig weiches Hautgefühl. Ist die Haut in Abhängigkeit geraten und bekommt nicht ausreichend künstliche Feuchtigkeitszufuhr, so kann der Verbraucher empfindliche oder trockene Haut als sehr unangenehm empfinden. Dies kann einen kontraproduktiven Teufelskreis hervorrufen.

Wie sollte ich Feuchtigkeitscreme anwenden?

Generell gehören die Kosmetika der Kategorie Feuchtigkeitscreme zu den Produkttypen, die nach der Anwendung nicht abgewaschen werden, sondern in die Haut einziehen. Im Normalfall ist der Anwendungsbereich auf der Packung oder in der Packungsbeilage ausgewiesen. Sie kann für den gesamten Körper oder nur für einzelne Körperpartien konzipiert sein. Die Feuchtigkeitscreme sollte immer nach ausgiebiger Reinigung der Haut aufgetragen werden. So ermöglichen Sie optimales, barrierefreies einziehen der Inhalts- und Nährstoffe in die Haut. Die Feuchtigkeitscreme wird in der Regel mit der Hand aufgetragen und einmassiert. Je flüssiger die Feuchtigkeitscreme ist, umso weniger werden Sie einmassieren müssen. Flüssigere, weniger fettige Feuchtigkeitscremes ziehen meist schnell ein. Bei fettigeren Cremes kann dies etwas länger dauern. Nehmen Sie daher nicht zu viel Feuchtigkeitscreme auf einmal, sondern nehmen Sie bei Bedarf lieber noch etwas nach. Nutzen Sie Feuchtigkeitscreme nicht zu häufig. So ermöglichen Sie der Haut ihre eigene Regenerationsfähigkeit beizubehalten.

Wie kann ich die Wirkung von Feuchtigkeitscreme unterstützen?

Feuchtigkeitscreme können Sie meist unbedenklich in Kombination mit anderen Produkten verwenden. Von Vorteil ist immer eine gründliche Reinigung der Haut vor der Anwendung von Feuchtigkeitscreme. Auf ihren Hauttyp abgestimmte Hautreinigungsprodukte können also sehr hilfreich sein. Außerdem spielt natürliche die individuelle Lebensweise ein große Rolle. Sport, Ernährung, exzessive Make-Up Verwendung, Rauchen oder auch Alkohol kann erheblichen Einfluss auf das Hautbild haben. Wer langfristige Erfolge erzielen will, sollte ganzheitlich ansetzen, denn nicht immer ist Feuchtigkeitscreme alleine der Erfolgsfaktor.

Welche Unterschiede gibt es bei Feuchtigkeitscreme zwischen Tages- und Nachtcremes?

Wesentlicher Unterschied liegt darin, dass Tagescreme die Haut vor allem schützen soll, während Nachtcreme die Regeneration der Haut unterstützen soll. Je nach Auszeichnung der Creme kann die Rezeptur entsprechend angepasst worden sein. Auch hier ist es ratsam die Pflege ihrem eigenen Hauttyp anzupassen. Grundsätzlich sollten Sie ihrer Haut jedoch auch ermöglichen, die körpereigene Regenerationskraft auszuschöpfen. Zu viel oder zu intensive Pflege kann zu Problemen oder unerwünschten Nebenwirkungen führen.

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