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Walking Stock Test 2021 • Die 7 besten Walking Stöcke im Vergleich

Walking Stöcke sind der beste und gesündeste Begleiter für jeden Spazier- und Wanderfan. Neben effektivem Training bieten Walking Stöcke ebenso guten Halt auf Straße, Wald und Wiese. Lernen Sie die Produktwelt der multifunktionalen Begleiter kennen. Im Folgenden haben wir einige Vergleiche für Sie analysiert und recherchiert, um den Kauf für Sie einfacher gestalten zu können.

Emilia Schneider
Emilia Schneider

Ich komme aus dem Voralpenland und verbringe am liebsten jede freie Sekunde gemeinsam mit meinen beiden Hunden an der frischen Luft. Zu meinem privaten 'Tierpark' zu Hause gehören auch Hasen, mehrere Aquarien, 4 Wellensittiche und eine Katze. Als testende Redakteurin fokussiere ich mich auf Outdoor- und Haustierprodukte.

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Walking Stock Bestenliste 2021

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Was sind Walking Stöcke und was bewirken sie?

Walking Stöcke bieten Sicherheit und Unterstützung beim Wandern oder auch beim einfachen Spazieren. Sie unterstützen den Menschen aber nicht nur beim Gehen, sondern helfen auch sich wohl im eigenen Körper zu fühlen.

Teleskopstöcke mit ausziehbarer Stockverlängerung sind besonders beliebt.

Dies erreichen sie durch den Trainingseffekt des Oberkörpers, im Speziellen der Arm,- Schulter,- und Rückenmuskulatur. Neben dem muskulären Aufbau steigert die Bewegung der Arme ebenso die Aktivität des Herz-Kreislaufsystems.

Ein weiterer Vorteil der Walking Stöcke ist, dass sowohl die ältere Generation, als auch korpulente Person und Sporteinsteiger*innen ohne Hindernisse einen positiven Effekt beim Training erreichen können, sei es Gewichtsabnahme, Muskelaufbau oder einfach nur das Fithalten des Körpers. Um aber Gelenkschäden durch Fehlbelastung zu vermeiden ist es besonders wichtig, dass Sie vor der Verwendung der Walking Stöcke die richtige Technik und Haltung erlernen, auf welche wir in unserem FAQ-Teil des Artikels genauer eingehen werden.

Diagramm zum Preis-Leistungs-Verhältnis der Walking Stöcke

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Welche Arten von Walking Stöcken gibt es?

Man kann zwischen folgenden drei Arten von Walking Stöcken unterscheiden.

Walking Stöcke mit Teleskopfunktion

Die Teleskopfunktion ist sehr beliebt bei Wanderern und Spaziergehern, da sich die dreiteiligen Stöcke ziemlich einfach ausziehen (teleskopieren) lassen, um so die für Sie passende Länge zu fixieren.

 

Bei dieser Funktion gibt es zwei Arten der Teleskopierung: Zum einen die Innenliegende Klemmung und zum anderen die Außenklemmung, welche im Weiteren kurz und bündig für Sie erklärt werden.

Bei der Innenliegende Klemmung wird ein Spreizkonus verwendet, um die einzelnen Stockteile miteinander zu verschrauben, was zwar ein händisches Geschick voraussetzt, aber auch Vorteile mit sich bringt. Sie bleiben weniger oft hängen und auch die Form der Stöcke wird abgerundet.

Bei der Funktion Außenklemmung dient ein Hebel zum schnellen Ausklappen der Stockteile, wobei die Teile befestigt werden und ein Ineinanderrutschen verhindert wird. Die Außenklemme führt zwar zu vermehrten Hängebleiben, jedoch ist die Handhabung um einiges leichter.

Walking Stöcke mit Faltfunktion

Bei dieser Funktion wird das Prinzip der Lawinensonde eingesetzt, wobei die Stockteile mit einer innenliegenden Schnur verbunden sind und nach Zusammenstecken festgezogen werden. Um die Schnur aber auch befestigen zu können, ist ein Schnappmechanismus angebracht, wobei durch die Exzenterklemmung am Griff eine nur begrenzte Längenanpassung (+/- 10 Zentimeter) durchgeführt werden kann. Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie die Faltstöcke auf bis zu 40 Zentimetern zusammenfalten können und so auch die Stöcke bequem im Rucksack verstauen können.

Walking Stöcke mit Fixlänge

Die Walking Stöcke mit Fixlänge sind in der unteren Preiskategorie angesiedelt und weit verbreitete Wanderbegleiter in Deutschland. Sie sind zwar nicht verstellbar oder an verschiedene Standortbedingungen anpassbar, sind dafür aber leichter und meist vibrationsresistent bei harten Untergründen. Neben dem Vorteil, dass kein unabsichtliches Zusammenschieben der Teile stattfinden kann, ist auch die Kraftübertragung beim Wandern oder Spazieren besser und effektiver.

Kaufkriterien von Walking Stöcken im Test 2021

Um die angebotenen Walking Stöcke miteinander vergleichen zu können und auch die richtige Wahl treffen zu können, haben wir für Sie im folgenden Abschnitt die wichtigsten Kaufkriterien hervorgehoben und kurz erklärt.

Länge

Die richtige Länge der Walking Stöcke ist besonders zu berücksichtigen, da eine falsche Abmessung auch zu falschen Walkingtechniken und Körperhaltungen führen kann und so auch das Risiko für körperliche Beschwerden erhöhen kann. Bei zu langen Walking Stöcken kann es passieren, dass die technisch richtige Umsetzung nur schwer möglich ist und bei zu kurzen kann die Druckphase verkürzt werden. Um für Sie die richtige Länge ausfindig zu machen, finden Sie im FAQ-Teil des Artikels eine kurze Anleitung zur Berechnung der passenden Länge der Walking Stöcke für Ihre individuelle Körpergröße.

Stockmaterial

Das Material der Walking Stöcke ist auch sehr entscheidend beim Kauf, da die unterschiedlichen Materialien einen Einfluss auf die Dämpfung, Festigkeit, Belastbarkeit und auch auf die Haltbarkeit im Allgemeinen haben.

Hierbei kann man differenzieren zwischen Walking Stöcke aus Aluminium, Carbon und ein Mischverhältnis aus Carbon und Glasfaser. Die Unterschiede wollen wir Ihnen hier kurz und knapp erläutern.

  • Aluminium: Aluminium wird vermehrt bei verstellbaren Walking Stöcken verwendet und überträgt Schwingungen und Vibrationen durch den Aufprall der Spitze stark auf die Gelenke der Arme. Auch vom Gewicht her sind die Aluminiumstöcke etwas schwerer als Carbonstöcke. Andererseits sind sie resistenter gegen Brüchigkeit, wobei sie sich zuerst verformen und dann erst brechen. Auch die Energieübertragung geht beim Material Aluminium etwas verloren, was bedeutet, dass die Kraftübertragung weniger effizient stattfinden kann.
  • Carbon: Das Material Carbon ist sehr stabil und hält auch hohe Belastungen gut stand. Auch Vibrationen werden vermindert, sodass die Armgelenke weniger stark beansprucht werden und so eine Abnutzung oder Fehlstellung verhindern werden kann.
  • Glasfaser/Carbon: Auch die Materialmischung Glasfaser und Carbon ist besonders beliebt bei der Herstellung von Wanderstöcken, da das Material eine einwandfreie Kraftübertragung möglich macht und Vibrationen sehr gut standhält, wobei die Walking Stöcke aus diesem Materialmix sich im oberen Preissegment positionieren.

Gewicht

Abhängig von ihrem Material haben Walking Stöcke unterschiedlich viel wiegen - dies sollte beim Kauf unbedingt berücksichtigt werden.

Auch auf das Gewicht sollte beim Kauf acht gegeben werden, da dieses in direkter Relation zum Tragekomfort steht. Hierbei ist wichtig zu wissen, dass sich die Angaben immer auf die Walking Stöcke selbst beziehen und Gummipuffer und Zubehör nicht in die Berechnung mit einfließen. Ein Walking Stock sollte demnach nicht schwerer als 250 Gramm sein, wobei ein Walking Stock unter 200 Gramm ideal wäre. Es ist weiters zu beachten, dass Aluminiumstöcke meist schwerer sind als Carbon beziehungsweise Mischmaterialien und so auch das Schwungverhalten mehr beeinflussen.

Gummipuffer

Die Gummipuffer werden im alltäglichen Gebrauch dazu verwendet um auf unterschiedlichen Untergründen eine bestimmte Festigkeit erlangen zu können und auch um die Stahlspitzen vor einer übermäßigen Abnutzung zu schützen. Außerdem sollen vor allem am Asphalt die Geräusche wie auch der Aufprall abgedämpft werden, wobei für verschiedene Untergründe auch verschiedene Gummipads verwendet werden.

  • Gummipad-Schuhe: Dies ist die größte Form der Puffer und geeignet für steinige Wege, wie auch für den Asphalt. Sie geben einen guten Halt, wobei ihr Profil gröberen Geländearten oder auch Regen und Matsch standhalten.
  • Asphalt-Schuhe: Diese sind ähnlich zu den Gummipad-Schuhen, sind aber deutlich kleiner und haben ein weniger ausgeprägtes Profil, wodurch sie bei schwierigen Gelände weniger Standfestigkeit bieten. Die Asphaltpads sind dafür besonders für Kieseluntergrund und Asphalt geeignet, da sie hier besonders guten Halt bieten.
  • Runde-Pads: Diese sind besonders geeignet für lange und intensive Wander- und Trekkingtouren, da die Schuhe besonders auf das Abstoßen bei felsigen Untergründen ausgelegt sind und perfekten Halt im Gebirge bieten.

Alternativen zu Walking Stöcken

Als eine Alternative zu Walking Stöcken sind die Trekkingstöcke zu nennen, welche sich im Hinblick auf den Stocktyp als solchen abgrenzen und vor allem bei intensiven Wanderungen und Trekkingtouren verwendet werden. Bei dieser Stockart ist eine Teleskopfunktion integriert und auch die Spitze besteht aus einer abgeschlossenen Metallspitze, welche bei unbeständigen Untergründen für besonders guten Halt sorgt und ein leichtes Abstoßen ermöglicht.

Auch die Handschlaufe unterscheidet sich leicht. Bei Trekkingstöcke dient die Handschlaufe als Sicherheitsmerkmal, da der Griff beim Trekken nicht losgelassen wird und die Handschlaufe somit einen sicherer Halt gegeben muss.

Weiterführende Links und Quellen

FAQ

Wie berechnen Sie die richtige Länge der Walking Stöcke für Ihre Körpergröße?

Die Länge der Walking Stöcke sollte sowohl an die Körpergröße wie auch an die individuelle Schrittlänge angepasst sein. Ermittelt wird die Länge, indem Sie Ihre Körpergröße in Zentimetern abmessen und das Ergebnis mit dem Faktor 0,66 multiplizieren. Die Berechnung achtet jedoch nicht auf den individuellen Körperbau. Wollen Sie also sowohl Körpergröße als auch Körperbau beim Kauf von Walking Stöcken berücksichtigen, würde sich eine fachmännische Beratung anbieten.

Wie benutzt man Walking Stöcke richtig?

Beim Walken ist es besonders wichtig, die Stöcke nicht zu weit vor den Körper zu platzieren, damit man das Vorwärtskommen nicht bremst. Am besten ist es dort mit der Spitze der Walking Stöcke einzustechen, wo die Ferse des Fußes der anderen Seite aufsetzt. Beim Einstechen selbst ist es effizienter die Walking Stöcke mit festem Griff zu umschließen und danach die Hand zu öffnen im Moment des Zurückschwingen des Armes. Bewegt sich der Arm dann wieder leicht nach vorne, schwingt der Walking Stock mittels der Schlaufe automatisch mit und kann im Anschluss wieder fest umschlossen werden.

Welche Spitzen verwendet man bei Walking Stöcken?

Bei Spitzen kann man sowohl das Material wie auch die Bauform unterscheiden. So gibt es zum einen Aluminiumspitzen, welche preiswerter, dafür auch nicht so langlebig sind und zum anderen Hartmetallspitzen, welche in der Anschaffung etwas teurer, dafür auch bruchrestistenter sind. In der Bauform hingegen kann man zwischen Dreiecksspitzen und Rundspitzen unterscheiden, wobei Rundspitzen mit gehärteten Innenkern bei falschem Einstechen leicht zu einem Abrutschen führen können. Die Dreiecksspitzen aus Hartmetall hingegen bieten einen rundum guten Halt und ermöglichen ein einwandfreies Abdrücken.

Wozu dient die Anti-Schock Federung?

Die Anti-Schock Federung der Walking Stöcke dient zur Belastungsminimierung der Hand- und Armgelenke, wobei diese ebenso durch die gedämpfte Kraftübertragung zu einem Geschwindigkeitsverlust führen kann.

Welche Griffmaterialien gibt es bei Walking Stöcken?

Die Griffe der Walking Stöcke bestehen meist aus Kunststoff, Kautschuk oder Kork, wobei auch häufig ein 2-Komponentengriff angeboten wird, welcher meist für lange Haltbarkeit und komfortables Walken steht. Wichtig für Sie ist darauf zu achten, dass die Materialien schweißhemmende und griffig in der Anwendung sind, wobei bei diesen Kriterien vor allem der Kork-Griff in Betracht gezogen werden sollte. Dieser bietet einen sehr guten Halt, wie auch eine schweißaufsaugende Wirkung und einem komfortablen Handling. Der Kork befindet sich jedoch im höheren Preissegment, wobei Sie sich durch korkimitierende Materialien Abhilfe schaffen können.

Was muss man bei Handschlaufen beachten?

Wichtig ist, dass Handschlaufen von Walking Stöcken mit einem Klettverschluss verstellbar sind, um die richtige Größe einstellen zu können. Die Schlaufen müssen in einem angenehmen Abstand zum Griff liegen und sollten nicht zu fest am Handgelenk festgemacht werden, damit Abschürfungen der Haut und Durchblutungsstörungen vermieden werden können. Auch der Schweiß sollte gut abtransportiert werden können, was wiederum ein atmungsaktives Material voraussetzt. Es gibt weiters ein Schnellverschlusssystem bei ausgewählten Handschlaufen, durch welches Sie ganz bequem die Handschlaufe mittels Knopfdruck vom Griff lösen können.

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