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Bissanzeiger Test 2021 • Die 7 besten Bissanzeiger im Vergleich

Bissanzeiger sind eine interessante und hochfunktionale Lösung, das Angelwochenende unter weniger Stress zu stehen. Der Alarm zeigt an, wann das Warten ein Ende hat und Aktion gefordert ist. Lernen Sie verschiedene Bissanzeiger aus diesem Segment kennen. Wir haben uns Test und Vergleich hier näher angesehen. Erfahren Sie mehr zu den Ergebnissen unserer Recherchen.

Emilia Schneider
Emilia Schneider

Ich komme aus dem Voralpenland und verbringe am liebsten jede freie Sekunde gemeinsam mit meinen beiden Hunden an der frischen Luft. Zu meinem privaten 'Tierpark' zu Hause gehören auch Hasen, mehrere Aquarien, 4 Wellensittiche und eine Katze. Als testende Redakteurin fokussiere ich mich auf Outdoor- und Haustierprodukte.

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Bissanzeiger Bestenliste 2021

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Was ist ein Bissanzeiger und wie funktioniert er?

Im Grunde genommen tut ein Bissanzeiger genau das, was der Name vermuten lässt. Er signalisiert während des Angelns, dass ein Fisch angebissen hat.

Elektronische Bissanzeiger werden an der Angelrute befestigt und die Schnur in einen Schlitz geführt. Dort sitzt ein Sensor, der die Bewegung der Schnur überwacht. Hat ein Fisch angebissen, wird durch einen lauten Ton oder/und blinkendes Licht angezeigt, ob das Objekt der Begierde am Haken hängt.

Es gibt aber noch weitere Formen von Bissanzeigern, die Beispielsweise komplett auf Elektrizität verzichten. Im Folgenden haben wir Arten von Bissanzeigern und ihre Vor- und Nachteile Aufgelistet.

Diagramm zum Preis-Leistungs-Verhältnis der Bissanzeiger

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Welche Arten von Bissanzeigern gibt es?

Bissanzeiger folgen meist demselben Prinzip und variieren darin in ihrer Leistung. Allerdings gibt es ein paar Unterschiede zwischen den Arten von Bissanzeigern. Gerade die altbekannten Praktiken von der Zeit vor dem Einzug der Elektrizität in das Thema Bissanzeiger stechen hier heraus.

Auditive Bissanzeiger ohne Funk

Der „normale“ und am meisten verbreitete Bissanzeiger, ist der Elektronische Bissanzeiger. Dieser wird an einen Rutenhalter montiert und die Angel wird darauf abgelegt.

Ein Knicklicht kann als einfacher Bissanzeiger dienen. Einfach an die Schnur gehängt, zeigt es durch Bewegung an, wenn diese abgerollt wird.

Die Schnur wird in den Bissanzeiger eingelegt und sobald ein Fisch beißt und sich die Schnur abrollt, registriert der Sensor die Bewegung und sendet ein lautes Signal aus. Diese Bissanzeiger sind meistens aus Kunststoff und Metall und lassen ihr Signal auf Lautstärke anpassen.

Funk-Bissanzeiger

Funk-Bissanzeiger funktionieren nach dem gleich Prinzip wie die ohne Funk. Der einzige Unterschied liegt darin, dass nicht der Bissanzeiger selbst den Signalton aussendet, sondern der Empfänger, der das Signal vom Bissanzeiger erhält. Damit ist egal, wie weit man sich vom Bissanzeiger entfernt aufhält. Das Signal hört man auf alle Fälle.

Mechanische Bissanzeiger

Mechanische Bissanzeiger sind die ursprüngliche Variante einen Biss anzuzeigen, ohne der Angel maximale Aufmerksamkeit zu schenken. Mechanische Bissanzeiger gibt es in vielen Ausführungen.

  • Beispielsweise ist eine Glocke eine Möglichkeit einen Biss per Signalton anzuzeigen. Die Glocke wird an der Rute befestigt und ertönt, sobald sich diese durch das Ziehen des Fisches nach unten neigt. Allerdings können auch Windböen für einen Fehlalarm sorgen.
  • Eine weitere Art eines Bissanzeiger ist das Knicklicht. Das wird genauso wie die anderen Arten Bissanzeiger an der Rute befestigt und zeigt in diesem Fall visuell an, ob ein Biss stattgefunden hat. Diese Variante hat das Problem mit dem Wind nicht, ist aber lediglich zum Nachtangeln nützlich und erfordert ständigen Blickkontakt.

Im Grunde genommen, kann aber alles als mechanischer Bissanzeiger dienen. Alles was durch die Bewegung der Schnur ein visuelles oder auditives Signal sendet, kann den Job übernehmen.

Kaufkriterien im Bissanzeiger-Test 2021

Im Folgenden zeigen wir, worauf es beim Kauf eines Bissanzeigers ankommt. Anhand dieser Kriterien können Sie die Modelle einfach miteinander vergleichen und den für Sie passenden Bissanzeiger finden.

Nachtlicht

Bissanzeiger sind gerade beim Nachtangeln interessant. Ein Nachtlicht leuchtet dauerhaft und zeigt damit an wo genau sich die Angelruten befinden. Das ist nicht nur von Vorteil, wenn ein Fisch beißt und Sie die Rute schnell in die Hand bekommen möchten, sondern schützt auch davor darüber zu stolpern.

Reichweite

Die Reichweite ist besonders in Bezug auf den Bissanzeiger mit Funk wichtig. Unterschiedliche Bissanzeiger haben nämlich unterschiedliche Reichweiten von Anzeiger zu Empfänger. Ist die Angelstelle an einer Stelle die schwer zugänglich und nicht zum Aufschlagen eines Lagers geeignet, muss das an einer anderen Stelle geschehen.

Mit einem Funk-Bissanzeiger ist das kein Problem. Wichtig ist hier nur auf die Reichweite zu achten. Während Standardausführungen eine Reichweite bis zu 100m besitzen, besitzen die High-End-Produkte sogar bis zu über 200m. Gesagt sei nur: Reichweite lieber etwas zu großzügig wählen als zu kurz.

Lautstärke

Ist die Entfernung zur Rute aber nicht allzu groß, ist es dennoch wichtig, dass der Signalton des Bissanzeigers eine ausreichende Lautstärke besitzt. Genauso sollte der Ton auch nicht viel zu Laut sein um Tiere und Menschen in der Umgebung nicht unnötig zu stören. Dementsprechend empfiehlt sich in jedem Fall ein Bissanzeiger mit Lautstärke- und Ton-Regler, mit vielen Einstellungsmöglichkeiten zu empfehlen.

Lieferumfang

Gerade im Bereich Lieferumfang variieren die Bissanzeiger-Angebote sehr stark und es gibt keine „selbstverständlichen“ Inhalte die bei jedem Anzeiger dabei sind. Dementsprechend sollten Sie nach Bedarf auf die Inhalte jedes Sets achten und sich für das entscheiden, das die Ausrüstung komplementiert.

Gerade für Anfänger sind Gesamt-Sets interessant. Die enthalten z.B. eine Tasche, Swinger, die ein ungewolltes Ablaufen der Schnur verhindern, einen Erdspeer, etc.. Möchten Sie sich nicht mit jedem einzelnen Produkt zum Kauf auseinandersetzen, ist das der richtige Weg. Ein fortgeschrittener Angler, der bereits eine Grundausrüstung besitzt, kann hier alleine auf die Anzeiger und vielleicht eine Tasche setzen.

Ein Knicklicht kann als einfacher Bissanzeiger dienen. Einfach an die Schnur gehängt, zeigt es durch Bewegung an, wenn diese abgerollt wird.

Außerdem kommt es immer darauf an, wie viele Angelruten ausgestattet werden müssen. Die Paketgröße variiert ungefähr zwischen zwei und vier Anzeigern + (bei Funk-Geräten) einen Empfänger. Gesagt sei allerdings, dass in den meisten Fällen keine Batterien enthalten sind.

Diebstahlschutz

Gerade wer viel Geld in seine Ausrüstung gesteckt hat, ist natürlich darauf bedacht, dass dieser nichts geschieht. Eine Rute mit Beiwerk kostet gut und gerne mal mehrere hundert Euro. Wenn man also Nachts seine Ruten beim Grundangeln weit weg von seinem Lager am Wasser liegen lässt, besteht die Gefahr, dass diese geklaut werden.

Angeln Sie also nicht an einem privaten Gewässer und es sind viele Menschen unterwegs, lohnt sich ein Bissanzeiger mit Diebstahlschutz. Wird die Rute aus der Halterung genommen, ertönt ein lauter Ton und man kann eingreifen.

Alternativen zu Bissanzeigern

Im Grunde genommen, tut ein Bissanzeiger nichts anderes als eine Bewegung zu registrieren und ein Signal auszusenden. Wie bereits beschrieben können hier auch eine Glocke oder ein Knicklicht dienen.

Aber nicht nur diese beiden Varianten eines Bissanzeigers sind möglich. Eine weitere „oldschool-Methode“ ist der Kletteraffe. Ein Plastikröhrchen, das mit Zug der Schnur an der Angel nach oben klettert. Ist es oben angekommen, hat ein Fisch gebissen. Im Grunde ist alles Auffällige, was sich an einer Schnur befestigen lässt und relativ leicht ist ein potenzieller Bissanzeiger.

Wer handwerklich begabt ist, kann sich aber auch leicht etwas bauen, was beim Ablaufen der Schnur ein Signal ausgeben kann. Denn mehr als das tut ein Bissanzeiger nicht. Ob visuell wie der Kletteraffe oder einfacher und vor allem verlässlicher wie der elektronische Bissanzeiger

Weiterführende Links und Quellen

FAQ

Wer braucht einen Bissanzeiger?

Ein Bissanzeiger ist vor allem für das Nachtangeln oder allgemein Grundangeln geeignet. Hier kommt es zu langen Wartezeiten und die Geduld wird auf die Probe gestellt. Wer seine Aufmerksamkeit während des Angelns also auch anderen Tätigkeiten widmen möchte, sollte zum Bissanzeiger greifen. Zusätzlich ist der Bissanzeiger auch absolut in der Lage als Wecker zu fungieren, wenn Sie sich es einmal etwas zu gemütlich gemacht haben.

Welchen Bissanzeiger brauche ich?

Bei der Frage, welche Ausführung eines Bissanzeigers Sie benötigen, ist die Frage zentral was Sie vorhaben und welche Gegebenheiten an der Angelstelle vorliegen.

Welche Stromversorgung benötigen elektronische Bissanzeiger?

Die meisten Bissanzeiger sind Batteriebetrieben und benötigen eine 9v-Blockbatterie. Das Gleiche gilt für den Empfänger bei den Funk-Versionen. Da bei dauerhafter Beleuchtung durch das Nachtlicht oder weitere Signalleuchten, etc. viel Strom verbrauchen, sollte immer genug Batterieersatz mitgenommen werden. Am besten eignen sich wieder aufladbare Akkus in dieser Größenordnung, damit Sie nicht ständig neue Batterien kaufen müssen.

Ab welcher Entfernung sollte ich auf einen Funk-Anzeiger setzen?

Ab wann sich ein Funkempfänger lohnt, hängt nicht nur von der Entfernung an sich, sondern auch von Höhenunterschieden und Objekten im Weg ab. Wie bspw. Bäume. Grundsätzlich kann ein Bissanzeiger mit Empfänger aber schon ab einer Entfernung von 50m einen absoluten Mehrwert liefern.

Welches Gewinde haben Bissanzeiger?

Da der Bissanzeiger in einen Rutenhalter geschraubt werden müssen, ist es wichtig, dass das passende Gewinde vorhanden ist. Die meisten Bissanzeiger arbeiten mit einem 3/8"x20 Gewinde, was aber bei den meisten Rutenhaltern Standard sein sollte. Vergewissern Sie sich vor dem Kauf aber sicherheitshalber nach den Gewindegrößen in der Produktbeschreibung.

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