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Bergschuh Test 2020 ‱ Die 5 besten Bergschuhe im Vergleich

Bergschuh Bestenliste  2020

Letzte Aktualisierung am:

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Was ist ein Bergschuh?

Ein Bergschuh ist fĂŒr den Einsatz im bergigen GelĂ€nde ausgelegt. Die Tests untersuchen trittfeste und wĂ€rmende Bergschuhe mit höherem Schaft fĂŒr erfahrene Bergwanderer sowie leichtere Schuhe fĂŒr etwas einfachere Routen. Neben der stabilen Sohle sind die wetterfeste Ausstattung und die Komfort-Eigenschaften kennzeichnende Merkmale fĂŒr die besten Bergschuhe, wie im Vergleich zu sehen ist.

Wie funktionieren Bergschuhe?

Wie funktioniert ein Bergschuh im Test und Vergleich?Bergschuhe geben dem Fuß sicheren Halt, auch auf Matsch, glatten Steinen und eisigem Untergrund. FĂŒr diese Trittsicherheit ist das tiefe Sohlenprofil verantwortlich, das im Vergleich zu guten Resultaten fĂŒhrt.

HĂ€ufig verfĂŒgen die Bergschuhe ĂŒber eine klimaaktive Membran. Diese schĂŒtzt vor Feuchtigkeit und KĂ€lte, gleichzeitig bewahrt sie die FĂŒĂŸe vor Schweiß: wichtige Punkte im direkten Vergleich mit anderen Modellen.Mit einem erhöhten Schaft verhindern die Schuhe das Umknicken.

Das widerstandsfĂ€hige Außenmaterial schĂŒtzt die FĂŒĂŸe vor StĂ¶ĂŸen und ist im Test entsprechend wichtig.

Welche Arten von Bergschuhen gibt es?

Welche Arten von Bergschuhe gibt es in einem Test?Der klassische Bergschuh hat im Vergleich zum Wanderschuh einen höheren Schaft. Dadurch sitzt der Schuh besser, wie sich im Test nachvollziehen lĂ€sst. DafĂŒr haben die Bergschuhe im Vergleich zu sportlichen Outdoorschuhen meistens ein höheres Gewicht. Bergschuhe unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Beschaffenheit, was sich im Vergleich der Kategorien zeigt. Die Berg- und Outdoorschuhe der Kategorie A aus dem Test eignen sich als Wanderschuhe fĂŒr alle SpaziergĂ€nge. Wanderschuhe der Klasse A/B können bis in die Voralpen getragen werden. Trekkingstiefel der Kategorie B bieten sich auch fĂŒr schwierige Wegstrecken an. Schwere Trekkingstiefel haben die Kategorie B/C, anschließend folgen die Leichtbergstiefel.

Richtige Bergstiefel sind mit C gekennzeichnet. Sie eignen sich fĂŒr schwierige Trekkingtouren auch im Hochgebirge. Die Bergwanderer haben damit auch auf Gletschern und Geröll einen sicheren Stand. Dennoch sind die Bergstiefel der Klasse C nicht immer steigeisenfest, also nicht unbedingt fĂŒr richtige Expeditionen geeignet.

Berg- und Expeditionsschuhe der Kategorie D sind auf jeden Fall steigeisenfest und damit auch fĂŒr Extrembedingungen qualifiziert.

Eistouren, Bergsteigen, Eisklettern und Gletschertouren sind damit kein Problem. FĂŒr die Steigeisen gibt es mehrere Varianten: Entweder Ă€hneln sie Körbchen, oder sie lassen sich hinten mit einer Kippvorrichtung aufklappen.

So werden Bergschuhe getestet

Um die besten Bergschuhe zu finden, kann zunĂ€chst das oben beschriebene Meindl Kategoriesystem angewandt werden. Dies gibt Aufschluss ĂŒber die Eignung und StabilitĂ€t des Schuhwerks aus dem ausfĂŒhrlichen Vergleich.

Gewicht

Die verschiedenen Anwendungsbereiche aus einem Bergschuhe TestBeim Test spielt das Gewicht der Bergschuhe auf leichten Wegen eine wichtigere Rolle als in den Bergen. Wer schwere Touren vor sich hat, der trĂ€gt lieber schwere und dafĂŒr entsprechend zuverlĂ€ssige Bergschuhe aus dem Test.

Im besten Fall wird eine gute Balance zwischen Komfort und Gewicht erreicht. Das bedeutet, dass das Innenleben der Bergschuhe die FĂŒĂŸe vor Blasenbildung bewahrt und StĂ¶ĂŸe abfedert, aber trotzdem nicht zu viel Gewicht mit sich bringt.

KlimaausrĂŒstung

Die KlimaausrĂŒstung zeigt an, ob sich die Bergschuhe aus den Tests eher fĂŒr sommerliche Temperaturen oder fĂŒr den Einsatz im Winter eignen. WĂ€rmende Stiefel schĂŒtzen die FĂŒĂŸe vor Frost, wenn es draußen eisig ist. Ein Futter aus Daunen ist besonders warm, doch auch Kunstfaser, Wolle und Fleece isolieren sehr gut.

Außenmaterials

Die Beschaffenheit des Obergewebes sollte die Klimaeigenschaften optimal ergĂ€nzen. Beim Test des idealen Außenmaterials haben die KĂ€ufer die Wahl zwischen Synthetik und Leder.

Beides hat seine VorzĂŒge und auch seine Nachteile: Synthetik ist gut zu pflegen und leichtgewichtig, wĂ€hrend sich Leder aufgrund seines Komforts bewĂ€hrt hat.

Testkriterien

Die Kategorie fĂŒr Berg– und Outdoorschuhe zeigt an, fĂŒr welches GelĂ€nde die Bergschuhe aus dem aktuellen Test entwickelt wurden. Es ist nicht empfehlenswert, mit Schuhen der Kategorie B zu einer Gletschertour aufzubrechen: HierfĂŒr sollten die Schuhe mindestens der Kategorie C entsprechen. Darauf ist beim Vergleich der Bergschuhe unbedingt zu achten.

Tragekomfort

Nach diesen Testkriterien werden Bergschuhe verglichenDer Tragekomfort wird durch das Eigengewicht und das Abrollverhalten bestimmt, wie die Tests belegen. Nur wenn die Schuhsohle eine gewisse FlexibilitĂ€t hat, kann sie gut abrollen. Das ist bei Abstiegen besonders deutlich zu spĂŒren. Im Praxistest zeigt sich, dass auch das Innenklima eine starke Auswirkung auf den Komfort hat.

Klimaeigenschaften

Die Klimaeigenschaften werden durch Membrane und bestimmte Materialien unterstĂŒtzt. Im Test lĂ€sst sich herausfinden, welche Extras die Bergschuhe bieten, um die Feuchtigkeit abzutransportieren. So bleiben die FĂŒĂŸe stets trocken, auch bei langen MĂ€rschen oder bei heißen Temperaturen. Es lohnt sich also, einen grĂŒndlichen Vergleich zwischen den hochklassigen Bergschuhen durchzufĂŒhren.

SchaftstabilitÀt

Die SchaftstabilitĂ€t verhindert das Umknicken, sollte das Knöchelgelenk aber nicht zu sehr einengen. FĂŒr Wanderer, die zum Umknicken neigen, ist eine höhere StabilitĂ€t sinnvoll. Im Praxistest lĂ€sst sich ermitteln, welche Bergschuhe am besten zu den individuellen Anforderungen passen. Eine genaue GegenĂŒberstellung hilft beim Vergleich.

Sohlenprofil

Das Sohlenprofil ist fĂŒr die optimale Stand- und Trittfestigkeit verantwortlich. Je tiefer es ist, desto besser ist der Halt. Neben der Griffigkeit spielt auch die Festigkeit eine Rolle. Sie sorgt dafĂŒr, dass keine spitzen Steine durch die Sohle drĂŒcken. Andernfalls wĂŒrden die Stiefel im Test schlechter abschneiden.

Wetterschutz-Ausstattung

Beste Hersteller aus einem Bergschuhe TestDie Wetterschutz-Ausstattung sorgt dafĂŒr, dass weder NĂ€sse noch KĂ€lte in die Bergschuhe eindringen. In ausfĂŒhrlichen Tests werden langfristige Gehsimulationen durchgefĂŒhrt, um festzustellen, wie viele Kilometer die Schuhe durchhalten, bevor Wasser eindringt.

Einige Testsieger aus dem Vergleich halten 300.000 Schritte, umgerechnet 500 km, bei strömenden Regen.

SchnĂŒrung

Die SchnĂŒrung sagt etwas ĂŒber die praktische Benutzung aus und auch ĂŒber die Sicherheit. Die besten Bergschuhe im Test sind mit verstellbaren SchnĂŒrzonen ausgerĂŒstet, sodass eine genaue Anpassung an die Fußform möglich ist. Beim Vergleich wird deutlich, dass sich dieses Extra auch bei leichten Touren lohnt. Denn nur mit der optimalen SchnĂŒrung sitzen die Schuhe auch perfekt.

Steigeisentauglichkeit

Die Steigeisentauglichkeit zeigt im Vergleich an, um welche Kategorie es sich bei dem Bergschuh handelt. Bei einem genauen Blick auf die Eignung und die Testergebnisse wird deutlich, dass es sich hier nur um Bergschuhe der Kategorie C oder D handeln kann. Durch die erhöhte StabilitĂ€t qualifizieren sich diese Bergstiefel auch fĂŒr ExtremeinsĂ€tze.

Worauf muss ich beim Kauf von Bergschuhen sonst noch achten?

Worauf muss ich beim Kauf eines Bergschuhe Testsiegers achten?Es ist sinnvoll, eine höhere Kategorie aus dem Vergleich auszuwÀhlen, um gegebenenfalls eine Reserve zu haben.

Das Obermaterial aus Leder oder synthetischen Stoffen sollte nach Möglichkeit wasserfest sein. Dabei hilft die entsprechende Pflege von Leder, Gore-Tex und anderen Materialien.

Eine abriebfeste Sohle ist besonders strapazierfÀhig: Diese QualitÀt ist an dem Vibram Etikett und an den positiven Ergebnissen im langfristigen Test zu erkennen.

Vorstellung der fĂŒhrenden 10 Hersteller

  • Lowa
  • Mammut
  • Scarpa
  • La Sportiva
  • Dolomite
  • Meindl
  • Salomon
  • Hanwag
  • Kayland
  • Patagonia
Lowa ist eine Traditionsmarke, die in den 1920er Jahren von Lorenz Wagner gegrĂŒndet wurde. Sein kleiner Schuhmacherbetrieb entwickelte sich zu einem der wichtigsten europĂ€ischen Herstellern in Europa. Inzwischen gehört das renommierte Unternehmen zur Tecnica Group aus Italien.
Mammut ist fĂŒr hochwertige Trekking- und Bergschuhe bekannt, die in vielen Tests bei den Favoriten landen. FrĂŒher stellte das Schweizer Unternehmen Seile her, doch inzwischen hat sich das Produktsortiment um zahlreiche Outdoor-Artikel erweitert. Die solide QualitĂ€t sorgt fĂŒr gute Ergebnisse in den Vergleichen und fĂŒr einen hohen Bekanntheitsgrad.
Die italienische Firma Scarpa produziert seit den 1930er Jahren Wander- und Bergschuhe von Top-QualitÀt. Inzwischen gibt es von Scarpa auch Approachschuhe, Skischuhe und weitere Spezialschuhe, die im internationalen Vergleich sehr gut bewertet werden.
Auch das Unternehmen La Sportiva stammt aus Italien. Hier werden sowohl robuste Bergschuhe als auch Kletterschuhe produziert. Die Outdoorschuhe punkten im Test mit ihrer durchdachten Ausstattung und sind entsprechend erfolgreich. La Sportiva hat auch in Nordamerika viele Fans.
Die Marke Dolomite prĂ€sentiert Schuhe sowie Outdoor-Bekleidung fĂŒr Trekking-Freunde und Bergwanderer. Der Name weist auf die Herkunft des Unternehmens hin, das aus den Dolomiten stammt. Im Vergleich ĂŒberzeugen die Outdoor-Artikel von Dolomite durch ihre FunktionalitĂ€t und das italienische Design.
Meindl gehört mit zu den Profis fĂŒr Trekking-, Wander- und Bergschuhe. Das Sortiment reicht von leichten Wanderschuhen bis zu steigeisenfesten Modellen. Zu den Testsiegern im Vergleich zĂ€hlt der innovative Air Revolution Pro von Meindl, der ein effizientes Luftaustauschsystem bietet.
Von der Marke Salomon kommen robuste Hiking-Schuhe, die im Test sehr komfortabel sind. Allerdings handelt es sich um recht leichtes Schuhwerk, die im alpinen GelĂ€nde nicht alle AnsprĂŒche erfĂŒllen. Das bedeutet, dass sie lediglich als Zweitschuhe zu den richtigen Bergschuhen zum Einsatz kommen.
Das Traditionsunternehmen Hanwag hat seinen Firmensitz seit 1921 in Vierkirchen bei MĂŒnchen. Es stellt hochklassige Trekking- und Bergschuhe her. Die stetige Verbesserung der Schuhe sorgt fĂŒr Top-Ergebnisse in den aktuellen Tests.
Kayland ist ein italienischer Schuhhersteller, der sich auf die BedĂŒrfnisse von Bergwanderern konzentriert. Neben den klassischen Bergschuhen gibt es von Kayland auch multifunktionale Trekkingschuhe, die sich nicht nur fĂŒr die Berge eignen, sondern auch fĂŒrs Flachland.
Die Schuhe und Outdoor-Artikel von Patagonia zeichnen sich in den Tests durch eine herausragende QualitĂ€t aus. Der FirmengrĂŒnder Yvon Chouinard gehört zu den großen Legenden im Klettersport. Die Leidenschaft fĂŒr die Berge ist deutlich an der Top-Ausstattung der Schuhe, Bekleidung und Accessoires von Patagonia zu erkennen, wie der umfassende Vergleich zeigt.

Internet oder Fachhandel: Wo kauft man seine Bergschuhe?

Wo kaufe ich einen Bergschuhe Testsieger am besten?Im Fachhandel fĂŒr Outdoorbedarf erhalten die Kunden eine direkte Beratung. Doch auch die Online-Shops bieten einen kompetenten Kundenservice an.

Das Angebot im Internet ist weitaus grĂ¶ĂŸer und außerdem preiswerter im Vergleich zu den LadengeschĂ€ften.

Die Suche und der Vergleich sind online deutlich bequemer, zudem gibt es Links zu aktuellen Tests.

Bei der Online-Bestellung sind die Kunden zeitunabhÀngig.

10 hÀufige Nachteile

Auch bei den besten Bergschuhen aus dem Test kann es Probleme geben. Diese beeinflussen die Ergebnisse aus den Vergleichen und schlagen sich in den Testnoten nieder. Im Folgenden werden die Probleme und Nachteile genauer erlÀutert.

  • Bei einigen Berg- und Trekkingschuhen ist die Sohle sehr hart. Das kann sich negativ auf den Komfort auswirken. Wenn das Abrollverhalten nicht mehr optimal ist, belastet das die Muskulatur und das Gehen fĂ€llt schwerer. Beim Vergleich und beim praktischen Test sollte man also aufpassen, dass die gewĂŒnschte Biegsamkeit sichergestellt ist.
  • FĂŒr diejenigen, die zum ersten Mal Bergschuhe tragen, ist das Gewicht ein spĂŒrbarer Nachteil. Im Vergleich zu Sport- oder Wanderschuhen sind die Bergstiefel aus dem Vergleich recht schwer. Dieses Produktmerkmal ist jedoch nicht zu vermeiden, denn das Gewicht ist direkt mit der erhöhten Robustheit der Schuhe verknĂŒpft. Nur so erhĂ€lt der Fuß genĂŒgend StabilitĂ€t und Trittsicherheit. Auch die DĂ€mpfung ist gewollt. FĂŒr den bestmöglichen Komfort mĂŒssen die Benutzer im Vergleich also mehr Gewicht in Kauf nehmen.
  • Bei Schuhen mit recht niedrigem Schaft erhöht sich die Verletzungsgefahr, weil der Knöchel hier eher umknicken kann. Einerseits ist der niedrige Schaft etwas komfortabler, andererseits hat der Fuß weniger Halt im Schuh. Diese Eigenschaften sollten die KĂ€ufer bei der Suche nach dem idealen Bergschuh aus dem neuen Test unbedingt berĂŒcksichtigen.
  • Einige Verbraucher monieren den hohen Preis fĂŒr stabile Bergschuhe. Der Preis ist nicht immer ein Zeichen fĂŒr QualitĂ€t, doch hochwertige Schuhe dieser Art lassen sich kaum zum Billigpreis herstellen. Die modernen Materialien und die Verarbeitungsprozesse schlagen sich natĂŒrlich im Kaufpreis nieder. DafĂŒr kann sich gegebenenfalls eine Neubesohlung lohnen.
  • Möglicherweise kommt es beim Tragen der Bergschuhe zu Blasen oder Druckstellen. Darum ist es so wichtig, auf der Basis der Tests die optimale Passform auszuwĂ€hlen.
  • Bei gĂŒnstigen Schuhen lĂ€sst die FormstabilitĂ€t zu wĂŒnschen ĂŒbrig. Der Griff zu gezwickten Schuhen in einer besseren QualitĂ€t lohnt sich also, vor allem bei hĂ€ufigen Wanderungen, die auch zu höheren Berggipfeln fĂŒhren.
  • Nicht alle Schuhe fĂŒr Bergwanderungen sind wetterfest, darum können die FĂŒĂŸe bei Regen und Matsch feucht werden.
  • Wenn der Schaft relativ niedrig ist, gelangt die Feuchtigkeit schneller in den Schuh hinein. Dann sind auch als wetterfest gekennzeichnete Bergschuhe nicht mehr schnee- und wasserfest.
  • Schuhe mit Gore-Tex Ausstattung sind bei Bergwanderern grundsĂ€tzlich sehr beliebt. Auch wenn die Tests ĂŒberzeugen, gibt es gewisse Nachteile. Unter anderem wird es mit dem Gore-Tex Futter relativ warm. Das zusĂ€tzliche Funktionsvlies dient dem verbesserten Feuchtigkeitstransport, kann jedoch bei hohen Temperaturen etwas unbequem sein.
  • Wenn die Zunge des Bergschuhs zu groß ist und nicht richtig fixiert werden kann, rutscht sie beim Laufen. In der Folge kommt es auf dem Spann zu einer verstĂ€rkten, schmerzhaften Reibung. Damit der Fuß geschĂŒtzt ist und nicht schmerzt, sollte die Zunge biegsam und fest sein. Im Optimalfall bleibt genug Spielraum fĂŒr den Fuß, ohne dass die Zunge verrutscht.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte der Bergschuhe

Schon um 3.000 vor Christus trugen die Menschen ledernes Schuhwerk. Der „Ötzi“ ist ein guter Beweis dafĂŒr, dass man schon damals seine Lederschuhe mit Heu isolierte.

Auch im 20. Jahrhundert war Leder das bevorzugte Material fĂŒr bestĂ€ndiges Schuhwerk. Der Schaft und auch die Sohle wurden weiterhin aus Leder gefertigt. Im 20. Jahrhundert erwachte das Interesse an Bergwanderungen und die Schuhe wurden verbessert.

Mit der Zeit kamen neue Materialien zum Einsatz. Zuerst entstand die Vibram -Sohle, spÀter wurden innovative Membrane wie Gore-Tex entwickelt.

Auch die Passform verfeinerte sich, um den Komfort zu perfektionieren.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Bergschuhe

Alle Zahlen und Daten aus einem Bergschuhe TestIm Test gehören die Zwie– und TrigenĂ€hten Schuhe zu den Favoriten. Sie haben zwischen der Sohle und dem Oberleder eine doppelte oder dreifache Naht.

Diese hochwertige Premium-Variante weist auf hochklassige SchusterhandwerksqualitÀt hin. Darum bewÀhrt sich die Technik gerade bei den schweren Bergschuhen aus dem neuen Vergleich.

Synthetische Materialien kosten im Vergleich zu Leder weniger und sind außerdem leichtgewichtiger. Dennoch gibt es hier Spezialfunktionen wie eine verbesserte Abriebfestigkeit und eine hohe KnickstabilitĂ€t, die im Test Pluspunkte sammeln.

Typischerweise bestehen die Laufsohlen aus einer Kautschuk-Karbon-Mischung. Mit einem höheren Gummianteil wird die Sohle besonders griffig. Mehr Karbon bedeutet hingegen eine höhere Abriebfestigkeit, die im Vergleich positiv bewertet wird.

10 Tipps zur Pflege

Tipp 1

Tipp 1

FĂŒr die Grundreinigung nimmt man SchnĂŒrsenkel und Einlegesohle heraus. Dann wird der Schmutz von der Außenseite abgebĂŒrstet und mit lauwarmem Wasser entfernt.

Tipp 2

Tipp 2

Die Innenseite lĂ€sst sich mit Wasser und SpĂŒlmittel reinigen. Eine BĂŒrste könnte das Futter beschĂ€digen.

Tipp 3

Tipp 3

Zum Trocknen bleiben die Bergschuhe zwei oder drei Tage stehen. Sie dĂŒrfen nicht direkt vor der Heizung stehen, sonst leidet das Leder. Zeitungspapier im Schuh saugt die Feuchtigkeit schneller auf.

Tipp 4

Tipp 4

FĂŒr die Lederpflege eignen sich Spezialmittel und klassisches Schuhwachs.

Tipp 5

Tipp 5

Lederfett ist ungeeignet, da es die Poren verstopfen und festgeklebte Teile lösen könnte.

Tipp 6

Tipp 6

Das Schuhwachs darf nicht mit den Mesh-EinsÀtzen in Kontakt kommen.

Tipp 7

Tipp 7

Gegen Korrosion an Ösen und Haken hilft etwas Vaseline oder Wachs.

Tipp 8

Tipp 8

Falls das Leder durch das Einwachsen dunkler wird, lĂ€sst es sich mit einer speziellen BĂŒrste ĂŒberarbeiten.

Tipp 9

Tipp 9

Ein Schuhdeo hilft gegen schlechte GerĂŒche.

Tipp 10

Tipp 10

Ein ImprĂ€gnierspray schĂŒtzt die Synthetik-Materialien.

NĂŒtzliches Zubehör

  • Reißfeste SchnĂŒrsenkel in der richtigen LĂ€nge und StĂ€rke, die zum Schuhdesign passen,
  • AT Grip Spikes fĂŒr mehr Traktion auf steinigem oder vereistem Boden,
  • passende Ersatzfußbetten fĂŒr die Bergschuhe, die den Komfort verbessern,
  • Gamaschen fĂŒr einen optimierten Wetterschutz.

Stiftung Warentest Bergschuhe Test – die Ergebnisse

Das Testfazit zu den besten Produkten aus der Kategorie Bergschuhe Die unabhÀngigen Tests und Vergleiche der Bergschuhe sind bei der Auswahl sehr hilfreich. Unter anderem befasste sich die Stiftung Warentest mit der Haltbarkeit, der AtmungsaktivitÀt und den wasserdichten Eigenschaften.

Beim Vergleich wurden vor allem Schuhe in der mittleren Preisklasse zwischen 120 und 200 Euro untersucht.

Im Test ging es darum, fĂŒr die verschiedenen Outdoor-Bereiche die geeigneten Schuhe zu finden. Die Sohle sollte auf das Terrain abgestimmt sein. Außerdem steht der Komfort im Vordergrund.

Die Tester raten dazu, die Bergschuhe vor dem ersten Großeinsatz zu testen und einzulaufen, um Schmerzen und Blasen zu vermeiden.

Beim Abstieg erhöht sich das Risiko, dass die Zehen vorne an die Innenseite der Schuhkappe stoßen. Hier brauchen die FĂŒĂŸe genĂŒgend Platz. Darum lautet die Empfehlung der Tester, die Bergschuhe vorsichtshalber eine halbe Nummer grĂ¶ĂŸer auszuwĂ€hlen.

NatĂŒrliches Leder ist, wie der Produkttest zeigt, bei den meisten Wanderern der Favorit. Das liegt an der BestĂ€ndigkeit und dem guten Komfort. Allerdings trocknet Leder nicht so schnell wie Synthetik-Material.

Zudem sind die synthetischen Schuhe leichtgewichtiger und auch preiswerter als die Lederschuhe. Bei den zwiegenĂ€hten Bergschuhen aus Leder ist jedoch eine Neubesohlung möglich, was eindeutig fĂŒr diese klassischen Modelle spricht.

FAQ

Welche Arten von Wanderschuhen und Bergstiefeln sind erhÀltlich?

Die Bergschuhe aus dem Vergleich unterscheiden sich durch ihre Einsatzmöglichkeiten und Kategorisierung. Sie lassen sich in Wanderschuhe, Freizeitschuhe, Wanderstiefel, Trekkingschuhe und Alpinstiefel aufteilen. Bei der Auswahl sind die Meindl-Kategorien behilflich.

Was bedeuten die Meindl-Kategorien?

Die Meindl-Kategorien beziehen sich auf die Produkteigenschaften und Eignung der Schuhe. Allerdings gibt es keine einheitliche, verbindliche Klassifizierung. Das bedeutet, dass jeder Hersteller seine eigene Einteilung hat.

Was sind steigeisengeeignete Bergstiefel?

Alle Fakten aus einem Bergschuhe TestBei den steigeisengeeigneten Stiefeln ist die Sohle steif und zumeist mit Carbon verstÀrkt. Dadurch ist es möglich, Steigeisen mit einer Kipphebelbindung am Schuh anzubringen, was bei Bergwanderungen und Klettertouren ein wichtiger Vorteil ist.

Wenn es sich um bedingt steigeisengeeignete Schuhe handelt, sind lediglich Steigeisen mit Riemenbindung daran zu fixieren.

Welche GrĂ¶ĂŸe ist die richtige?

Die SchuhgrĂ¶ĂŸen der Bergstiefel sind nicht genormt, beim Vergleichen der Marken kann es also gewisse Unterschiede geben. Das fĂ€llt besonders bei auslĂ€ndischen Herstellern auf. Im Zweifelsfall raten die erfahrenen Bergwanderer dazu, eine halbe oder ganze Nummer grĂ¶ĂŸer auszuwĂ€hlen. Durch dicke Socken und andere Tricks lassen sich die Bergschuhe gegebenenfalls verkleinern.

Welche Tipps gibt es fĂŒr das Anprobieren der Schuhe?

Beim Schuhkauf ist eine abendliche Anprobe sinnvoll, da die FĂŒĂŸe im Laufe des Tages etwas anschwellen. Das lĂ€sst sich mit dem Anschwellen bei einer Bergtour vergleichen. So lĂ€sst sich im praktischen Test herausfinden, ob die Bergschuhe nicht nur beim Start passen, sondern auch noch nach einigen Stunden Fußmarsch. Außerdem sollte man beim Anprobieren die richtigen Wandersocken tragen.

Was bedeutet SPS und C4?

Diese typischen KĂŒrzel beziehen sich auf spezielle Technologien der Outdoor-Schuhe. Es geht dabei um die Passform, die StabilitĂ€t, den Laufkomfort und weitere relevante Eigenschaften.

Welche Schuhe lassen sich neu besohlen?

Bei den QualitĂ€tsmarken fĂŒr Lederschuhe ist es möglich, die Schuhe neu besohlen zu lassen. Das ist beispielsweise bei den LOWA Schuhen der Fall. Auch andere Markenschuhe mit aufgeklebten Sohlen erlauben eine solche Aufarbeitung.

Welches Obermaterial ist besser: Leder oder Synthetik?

Leder und synthetisches Material zeigen im Test beide ihre VorzĂŒge. Leder ist schwerer und hat dafĂŒr ideale Klimaeigenschaften, denn es kĂŒhlt im Sommer und wĂ€rmt im Winter. Kunstleder trocknet sehr schnell, dafĂŒr ist die KĂŒhlung im Vergleich zu Echtleder nicht so gut.

Was tun, wenn die FĂŒĂŸe trotz bequemer Schuhe Blasen bekommen?

Aufgescheuerte, rote Stellen und Blasen können sich auch bei bequemen Bergschuhen bilden. Daran sind möglicherweise die Socken schuld. Hochklassige Wandersocken, die perfekt sitzen, vermeiden solche Probleme.

Welche AusrĂŒstung braucht man fĂŒr seine Bergtour?

Die Bergschuhe sind wohl am wichtigsten, denn die FĂŒĂŸe haben bei der Bergtour am meisten zu leisten. Doch auch vernĂŒnftige Outdoor-Kleidung sollte vorhanden sein. Bei einer mehrtĂ€gigen Tour benötigen die Wanderer die entsprechende TrekkingausrĂŒstung mit Rucksack, Zelt und ausreichend Verpflegung und GetrĂ€nke. Auch fĂŒr eine Tagestour sollte man genug zu trinken mitnehmen.

WeiterfĂŒhrende Links und Quellen

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