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Isomatte Test 2021 • Die 7 besten Isomatten im Vergleich

Isomatten sind Betten für unterwegs und bei sämtlichen Outdoor-Aktivitäten. Sie sorgen beim Zelten für einen bequemen Schlaf und schützen vor Bodenkälte und Feuchtigkeit. Zudem sind sie leicht und kompakt und lassen sich problemlos im Rucksack verstauen. Isomatten sind daher die optimalen Begleiter für lange Bergtouren oder Campingausflüge. In unserem Isomattentest 2021 stellen wir Ihnen die verschiedenen Isomatten vor und zeigen ihre Benefits und spezifischen Merkmale auf. Wir haben uns Test und Vergleich näher angesehen und geben Ihnen hilfreiche Tipps sowie wichtige Informationen, damit Sie die perfekte Isomatte finden können. Erfahren Sie mehr zu den Ergebnissen unserer Recherchen.

Isomatte Bestenliste 2021

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Was ist eine Isomatte und wie funktioniert sie?

Einige Isomatten lassen sich einfach zusammenfalten und in einem Tragpack verstauen oder können zusammengerollt werden.Isomatten stellen durch ihre Leichtigkeit und ihre kompakte Größe eine platzsparende und leicht zu verstauende Schlafunterlage für unterwegs dar. Sie schützen nicht nur vor Unebenheiten am Boden, sondern bieten auch einen ausreichenden Kälteschutz beim Schlafen im Freien oder im Zelt.

Die meisten Isomatten haben eine spezielle Beschichtung, die vor Kälte und Feuchtigkeit schützt oder sind aus einem wasserabweisenden Material gefertigt. Anhand bestimmter Strukturen und Materialien isoliert die Isomatte den Körper beim Schlaf vom Boden und erreicht dadurch eine wärmedämmende Funktion.

Eine Isomatte gehört neben dem Schlafsack zum festen Bestandteil eines idealen Schlafsystems für unterwegs. Da der Erdboden die Wärme 60-mal schneller leitet als die Luft, ist eine ausreichend isolierte Isomatte beim Zelten dringend notwendig. Die Isomatte entscheidet, wie warm und wie bequem Sie schlafen.

Diagramm zum Preis-Leistungs-Verhältnis der Isomatten

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Welche Arten von Isomatten gibt es?

Isomatten unterscheiden sich vor allem durch ihre Form und Funktion. Es gibt drei verschiedene Arten von Isomatten, wobei zwei davon nur in einem Aspekt unterscheiden.

Dabei ist vor allem die Verwendung der Isomatte wichtig. Je nach Jahreszeit, Art der Aktivität und gewünschtem Komfort lassen sich spezifische Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Isomattenarten herausstellen.

Schaumstoff Isomatte

Die Schaumstoffmatte ist der Klassiker unter den Isomatten. Das dämpfende Material aus Polyethylen (PE) oder Ethylenvinylacetat (EVA) Schaumstoff schützt vor spitzen Steinen und Ästen auf dem Boden und hält den Körper von Feuchtigkeit und Nässe fern. Je nach gewünschtem Komfort gibt es Isomatten aus Schaumstoff in verschiedenen Materialstärken zwischen 5 bis 20 Millimeter.

Die Isomatten können aus einem offenporigen oder geschlossenporigen Schaumstoff gefertigt sein, wobei sich diese in ihrer Dämpfung und Beständigkeit vor Feuchtigkeit unterscheiden. Geschlossenporiger Schaumstoff schließt die Luft in den Zellen ein, wodurch das Material druckbeständiger ist und kein Wasser aufnimmt.

Schaumstoffmatten sind aufgrund ihres Materials und ihrer Beschaffenheit äußerst robust und halten so gut wie jedem Untergrund stand. Sie müssen sich keine Sorgen machen, wo Sie die Isomatte platzieren und verwenden. Selbst mit einem kleinen Loch funktioniert die Isomatte noch genauso wie zuvor.

Wer auf der Suche nach einer besonders leichten Isomatte ist, sollte sich für diese Variante entscheiden. Das leichte Material lässt sich einfach zusammenrollen und bürgt Ihnen nicht viel zusätzliches Gewicht auf. Da diese Isomatte sehr robust ist, können Sie sie einfach an den Rucksack schnallen und müssen nicht zusätzlich achtgeben.

Zudem eignen sich Schaumstoff Isomatten besonders gut für den Sommer. Bei warmen Temperaturen müssen Sie wenig Acht auf die passende Isolierung geben und der Schaumstoff reicht allemal aus, um Sie vor leichter Kälte vom Boden zu schützen.

Aufblasbare Isomatte

Für einen besonderen Komfort sorgen aufblasbare Isomatten, die sich zum Schlafen mit Luft befüllen und anschließend genauso einfach wieder entleeren lassen. Hier gilt es, zwischen zwei Kategorien zu unterscheiden.

  • Aufblasbare Isomatte: Aufblasbare Isomatten müssen genau wie Luftmatratzen vor dem Gebrauch aufgepumpt werden. Dabei unterscheiden sich die Isomatten in ihrer Art und Weise, wie sie aufgepumpt werden können. Der einfachste und klassische Weg ist das Aufblasen mit dem Mund. Als Alternative können Sie auch Hilfsmittel wie einen Pumpsack oder eine handbetriebene sowie elektrische Luftpumpe verwenden. Manche Isomatten sind bereits mit speziellen Pumphilfen ausgestattet und wurden mit einer integrierten Druckpumpe gefertigt, die mit der Hand oder dem Fuß zu bedienen ist.
  • Selbstaufblasbare Isomatte: Die selbstaufblasende Isomatte ist mit einem Ventil versehen, bei dessen Öffnung die Luft von selbst in das Innere der Isomatte strömt. Das mit Schaumstoff versehene Innere der Isomatte wirkt selbstaufblasend und ein luftdichter Außenbezug um das Polyethylen hält die Luft. Die Kombination aus Schaum und Luft erhöht die Stabilität und den Liegekomfort. Diese Variante bildet den wohl besten Kompromiss aus Packmaß, Komfort und Gewicht.

Eine reine Luftmatratze ist generell nicht für die Isolation gegen die Bodenkälte geeignet, da die Kälte ohne Hindernis durch die Luft im Inneren an die Matratzenoberfläche gelangen kann. Luftbefüllte Isomatten hingegen werden ebenfalls primär aus einer Schaumstoffbasis aus Polyethylen gefertigt und kombinieren diese mit einer Isolation durch Luft.

Die Luft in der Isomatte bringt also nicht nur eine angenehme Polsterung und einen erhöhten Liegekomfort, sondern sorgt auch für die notwendige Isolation. Der Luftraum im Inneren der Isomatte schirmt den Körper von der Kälte des Bodens ab, indem die eingeschlossene Luft zusammen mit dem wärmedämmenden Schaumstoff als Isolator wirkt. Eine Kombination aus unterschiedlichen Materialien sorgt dafür, dass die Luft in der Isomatte geschützt bleibt und kein Austausch stattfindet.

Als echter Allrounder punkten aufblasbare und selbstaufblasende Isomatten auch in ihrer Verpackung. Die luftleere Füllung und das dünne Obermaterial lassen sich zusammengerollt oder gefaltet sehr gut komprimieren, wodurch die Isomatte sich als besonders handliches Päckchen verstauen lässt.

Diese luftgefüllten Isomatten sind jedoch wesentlich empfindlicher gegenüber scharfen Gegenständen wie spitzen Steinen auf dem Untergrund. Der Wärmeschutz geht bei Luftverlust zwar nicht vollends verloren und kleine Löcher lassen sich flicken, Sie sollten jedoch immer darauf achten, wo Sie diese Isomatte verwenden.

Thermomatte

Einige Modelle der Schaumstoff Isomatten haben eine Aluminiumbeschichtung, die für eine bessere Wärmeisolation sorgt. Andere Schaumstoffmatten sind wiederum mit einer besonderen Oberflächenstruktur versehen, wodurch Hohlräume zwischen der Matte und dem Körper entstehen, die die Wärmeleistung erhöhen. Solche Hohlräume werden in Form einer Noppen- oder Waffelstruktur auf der Oberfläche der Isomatte geschaffen.

Die Beschichtung einer Isomatte durch eine Alufolie reflektiert die eigene Körperwärme und schützt so vor Kälte. Außerdem ist das Obermaterial solcher Alu Isomatten extrem wasserabweisend und lässt keine Nässe und Feuchtigkeit an den Körper hervordringen.

Bei einigen aufblasbaren Isomatten sind die Luftkammern zum Teil mit Daunen oder Mikrofasern gefüllt. Das zusätzliche Material steigert neben der Isolationsfähigkeit durch die Luft auch die Wärmeleistung der Isomatte.

Je nach gewünschter Wärmeleistung kann auch hier anhand einer Oberflächenstruktur durch Rillen oder Wellen im Material ein zusätzliches Wärmepolster geschaffen werden.

Aufblasbare Isomatten mit zusätzlicher Daunenfüllung sind wesentlich wärmer als die Schaumstoffalternative oder selbstaufblasbare Isomatten. Zudem sind sie im Vergleich zur Schaumstoffmatte auch wesentlich kleiner und komprimierbarer.

Die Daunenmatten weisen einen besonders hohen R-Wert auf und können auch bei Minusgraden im zweistelligen Bereich verwendet werden. Doch müssen Sie dabei beachten, dass bei einer aufblasbaren Isomatte die Gefahr besteht, dass ein Loch im Material entsteht und so die Isolationswirkung erheblich minimiert wird.

Kaufkriterien im Isomatte Test 2021

Im Folgenden zeigen wir Ihnen die wichtigsten Kaufkriterien für unseren Isomatten Test. Anhand dieser Kriterien können Sie einzelne Modelle besser miteinander vergleichen und somit die beste Isomatte für Ihren Outdoor-Ausflug finden.

Art und Komfort

Der Komfort einer Isomatte hängt eng mit der Art der Matte zusammen. Aufblasbare Isomatten, die mit viel Luft gefüllt sind, sind wesentlich bequemer als die dünne Variante aus Schaumstoff. Zudem können besondere Oberflächentexturen zusätzlich für eine bessere Anpassung an den Körper und Rutschfestigkeit sorgen. Je nachdem, welche Kriterien bei der Nutzung der Isomatte im Fokus liegen, entscheidet sich auch der Komfort der Schlafunterlage.

So müssen Sie sich bewusst darüber sein, dass eine Isomatte zwar komfortabler wird, umso dicker und größer diese ist aber auch, dass diese Komponenten sich auf das Gewicht der Isomatte auswirken. Andererseits hängt die Beschaffenheit und Art der Isomatte auch mit dem R-Wert zusammen. Die Dicke einer Isomatte ist hier also nicht nur dem gewünschten Komfort zuzuordnen, sondern spielt auch bei Gewicht und Packmaß sowie der Isolationsfähigkeit eine erhebliche Rolle.

Haben Sie vor, sich sehr niedrigen Temperaturen auszusetzen, aber einen langen und anstrengenden Weg zu beschreiten und nur wenig Platz im Gepäck, können Sie nicht immer zur bequemen und gepolsterten Variante der aufblasbaren Isomatte greifen.

Größe und Maße

Die richtige Isomatte sorgt beim Zelten nicht nur für einen angenehmen und erholsamen Schlaf, sondern schützt den Körper auch in kalten Nächten vor dem Auskühlen.Ein weiteres relevantes Kriterium stellt die Größe der Isomatte dar. Grundlegend gilt, dass die Isomatte Ihrem gesamten Körper genug Platz bieten sollte. Die Matte sollte mindestens genauso lang sein wie Ihre eigene Körpergröße. Bei der Breite kommt es dann auf die persönlichen Präferenzen an.

Die Breite einer Isomatte ist abhängig vom gewünschten Komfort, aber auch vom Nutzen und verfügbaren Platz. Wer nachts gerne mal hin und her rollt, sollte sich überlegen, eine etwas breitere Isomatte zu wählen, um nicht so schnell von dieser herunterzufallen.

Bei der Entscheidung, welche Maße Ihre Isomatte haben soll, sollten Sie ebenfalls die Größe Ihres Zeltes berücksichtigen.

Wer als Paar unterwegs ist, kann sich auch eine Isomatte teilen. Einige Isomatten sind speziell für zwei Personen konzipiert und dementsprechend breiter als andere. Solche Modelle für zwei Personen sind überwiegend als aufblasbare Isomatten erhältlich.

Gewicht und Packmaß

Das Gewicht und Packmaß einer Isomatte sind besonders dann zu berücksichtigen, wenn die Matte bei einer Wanderung oder Trekkingtour auf dem Rücken transportiert werden muss. Um zusätzliches Gewicht zu vermeiden und die Rucksackreise möglichst angenehm zu gestalten, sollte das Gewicht der Isomatte möglichst gering ausfallen.

Hierbei gibt es drei generelle Kennwerte, anhand derer sich das Gewicht und Packmaß einer Isomatte kategorisieren lässt.

  • Ultraleicht: Unter 500 Gramm
  • Normal: 500 bis 1.000 Gramm
  • Komfort: Über 1.000 Gramm

Dabei ist oftmals ein Kompromiss zwischen Komfort und Transporttauglichkeit zu treffen. Besonders leichte Isomatten aus Schaumstoff oder sehr dünne selbstaufblasbare Isomatten bieten meistens recht wenig Komfort, stellen aber keine zusätzliche Belastung dar und passen gut ins Gepäck.

Sollten Sie mit dem Auto unterwegs sein und müssen nicht so stark auf eine minimale Größe und ein geringes Gewicht achten, können Sie sich für eine größere und komfortablere Variante einer Isomatte entscheiden, die Ihnen einen ausreichend bequemen Schlaf bietet.

R Wert

Der R-Wert einer Isomatte spielt besonders beim saisonalen Gebrauch eine wichtige Rolle. Abhängig von den Wünschen verschiedener Verbraucher tritt der R-Wert dann als wichtiges Kriterium in den Vordergrund, wenn die Isomatte bei besonders kalten Temperaturen eine gute Isolation und Wärmedämmung bieten soll.

Reine Luftmatratzen weisen einen eher niedrigen R-Wert und eine schlechte bis gar keine Wärmeisolation auf. Auch wenn dieses Modell deutlich mehr Komfort und Bequemlichkeit bietet, sollten Sie entweder auf eine robuste Schaumstoff Isomatte oder eine aufblasbare Thermomatte zurückgreifen, wenn Sie auf eine thermische Isolation angewiesen sind.

Alternativen zur Isomatte

Alternativ zur Isomatte können Sie bei hohen Temperaturen und wenn Ihr Gepäck und Transportmittel ausreichend Kapazität bieten, auch eine bequeme Luftmatratze oder ein Luftbett verwenden. Luftmatratzen und Luftbetten sind aufblasbare Matratzen, die aus einem elastischen und luftdichten Stoff gefertigt sind und daher auch empfindlicher sind. Die Luftmatratze bildet einen oder mehrere voneinander getrennte Hohlräume, die üblicherweise  mit einer Luftpumpe aufgeblasen werden müssen und der Luftmatratze eine recht sperrige, aber komfortable Größe verleihen.

Eine zweite alternative Schlafunterlage für draußen ist das Feldbett. Hierbei handelt es sich um eine ausklappbare Campingliege, bei der der Bodenkontakt vollständig vermieden wird und die Ihren Körper ebenso vor Feuchtigkeit und Kälte fernhält. Feldbetten sind flexibel und schnell einsatzbereit, jedoch sollten Sie den notwendigen Platz und das Gewicht beim Transport berücksichtigen.

Wer auf der Suche nach einer Schaumstoffmatte ist, um Yoga oder andere Gymnastikübungen zu praktizieren, kann hier auch zu einer spezifischen Yoga- oder Gymnastikmatte greifen. Yogamatten verrutschen nicht so schnell und bieten durch eine aufgeraute oder profilierte Oberfläche optimalen Halt. Das Material aus PVC, Naturkautschuk, TPE oder Kork bietet ebenfalls ausreichend Schutz vor Nässe und Schmutz bei der Yogapraxis im Park, es gibt aber auch einige Yogamatten, die aus Baumwolle, Schurwolle oder Jute gefertigt sind.

Weiterführende Links und Quellen

FAQ

Wer braucht eine Isomatte?

Gerade bei langen Bergtouren, aber auch im Campingurlaub ist es wichtig, dass der Körper sich durch ausreichend Schlaf erholt. Die Isomatte sorgt dafür, dass Sie bequem und geschützt schlafen können und schirmt Ihren Körper von der Kälte des Bodens ab. Neben ihrer Funktion als Schlafunterlage können besonders robuste Isomatten auch als Sitzmöglichkeit und einfacher Schutz vor Nässe und Schmutz im Freien dienen. Durch die vielfältige Auswahl eignen sich Isomatten für jede Outdoor-Aktivität und gehören als fester Bestandteil zur Wandertour und zum Campingausflug, können in der Not aber auch mal zu Hause als Gästebett verwendet werden.

Welche ist die beste Isomatte?

Bei der richtigen Isomatte kommt es auf die Kriterien für Test und Vergleich an, aber auch individuelle Ansprüche und Verwendung sind ausschlaggebend. Wer sich auf lange Campingausflüge und Wanderungen begibt, legt hohen wert auf Komfort und einen bequemen Schlaf. Aber auch das Gewicht und der Tragekomfort einer Isomatte stellt bei fortlaufender Wanderung einen wichtigen Aspekt dar. Eine Isomatte sollte möglichst wenig zusätzliche Belastung des Gepäcks verursachen. Verbraucher, die sich bei ihren Outdoor-Aktivitäten beispielsweise durch große Bergsteigertouren oder Jahreszeiten niedrigen Temperaturen aussetzen, achten besonders auf die Wärmeisolierung einer Isomatte. Sie haben hier die Wahl zwischen verschiedenen Formen der Isolierung und können bei identischer Grundfunktion zusätzlich zwischen Größe und Art der Isomatte entscheiden.

Welche ist die leichteste Isomatte?

Aufblasbare und selbstaufblasende Isomatten weisen ein sehr geringes Gewicht auf, da sich das Material gut komprimieren lässt und sich erst durch das Befüllen mit Luft ausweitet. Aber auch sehr dünne Schaumstoffmatten mit einer Dicke von 5 Millimetern haben nur wenig Gewicht, sind dafür aber auch weniger bequem.

Was ist der R-Wert einer Isomatte?

Der R-Wert einer Isomatte bezeichnet den Isolationsgrad oder auch die Isolationsfähigkeit einer Isomatte. Grundlegend gilt dabei: Je höher der R-Wert, desto besser ist die Isolation und Wärmedämmung der Matte. Der R-Wert einer Isomatte zeigt an, bei welcher Außentemperatur die Verwendung der Isomatte sinnvoll ist. Hier ein Tipp: Wenn Sie zwei Isomatten mit niedrigerem R-Wert einfach aufeinanderlegen, können Sie die beiden jeweiligen R-Werte ganz einfach zusammenzählen und sehen, bis zu welcher Temperatur die Kombination der beiden Isomatten ausreichend isoliert. So ist es nicht immer dringend notwendig, für jede Temperatur eine neue Isomatte mit höherem R-Wert zu kaufen.

Welcher R Wert einer Isomatte eignet sich für welche Temperatur?

Die Wärmeleistung einer Isoliermatte hängt nicht unbedingt nur von ihrer Dicke ab, sondern von einer Kombination aus Dicke und Art der Isolation. Eine Matte mit dickerer Schaumstoffschicht und mehr Füllung ist wärmer als eine dicke luftgefüllte Isomatte. Der R-Wert einer Isomatte gibt Information über die spezifische Wärmeleistung einer Isomatte. Die Skala des R-Wertes bewegt sich zwischen einem Wert von 1 bis 6 und verläuft linear. Eine Isomatte mit dem R-Wert 2 ist dementsprechend doppelt so warm wie eine Isomatte, die den R-Wert 1 hat. Wintertauglich ist eine Isomatten ab einem R-Wert von mindestens 5. Isomatten mit dem Wert 3 bis 4 lassen sich generell als drei Jahreszeiten Isomatten kategorisieren, wohingegen Isomatten mit den Werten 1 und 2 reine Hochsommer und sommertaugliche Isomatten darstellen. Sie sollten demnach immer überlegen, für welche Jahreszeit und für welchen Temperaturbereich Sie eine Isomatte benötigen.

Worauf wird bei Test und Vergleich besonderer Wert gelegt?

Wichtig im Test und Vergleich einer Isomatte ist die Isolationsfähigkeit. Daher sind Wärmedämmung und Isolation und der entsprechende R-Wert in so gut wie jedem Test als Hauptkriterium vorzufinden. Besondere Ansprüche wie die Größe und Bequemlichkeit einer Isomatte stellen weitere Faktoren dar, die für einzelne Verbraucher eine Rolle spielen, aber nicht der eigentlichen Funktion einer Isomatte zuzuschreiben sind.

Wie funktioniert eine selbstaufblasende Isomatte?

Selbstaufblasbare Isomatten bestehen nicht nur aus einer luftdichten Außenschicht, sondern sind im Inneren zusätzlich mit einem sehr weichen und leichten Schaumstoff gefüllt. Beim Öffnen des Ventils entsteht ein Unterdruck in der komprimierten Isomatte, wodurch sich der Schaumstoff im Inneren ausdehnt und die eindringende Luft in seine Poren einsaugt. Dadurch bläst sich die Isomatte so lange von selbst auf, bis sie ihre ursprüngliche Größe erreicht hat. Hat sich die Isomatte vollständig ausgedehnt, wird das Ventil wieder verschlossen, damit die Luft durch den Druck Ihres Körpergewichts nicht wieder entweicht. Da die Isomatte so konzipiert ist, sich immer wieder selbst mit Luft zu befüllen, müssen Sie die Isomatte beim erneuten Zusammenpacken zuerst entleeren. Hierbei kann die Luft bei geöffnetem Ventil durch Zusammenrollen oder Zusammenfalten der Matte herausgepresst werden, bis sich die Matte wieder möglichst klein verstauen lässt. Eine selbstaufblasende Isomatte wird nie vollständig mit Luft befüllt sein, da sie sich nur soweit entfaltet, bis der innen liegende Schaumstoff seine ursprüngliche Größe erreicht hat. Eine selbstaufblasende Isomatte erreicht daher nicht den gleichen Härtegrad wie die aufblasbare Variante.

Welche Isomatte bei Rückenproblemen?

Bei Rückenschmerzen oder Rückenproblemen sollten Sie Wert auf einen hohen Schlafkomfort legen. Dafür eignen sich besonders aufblasbare Isomatten, bei denen Sie die Härte der Schlafunterlage individuell anpassen können. Klassische Schaumstoffmatten mit einer Dicke von 5 bis 20 Millimeter zählen dabei nicht zu den gemütlichsten Modellen der Isomatten. Das Material aus Schaumstoff ist meistens sehr dünn und eher hart, wodurch es sich nicht anpassen kann.

Welche Isomatte als Seitenschläfer?

Als Seitenschläfer empfehlen wir Ihnen ebenfalls auf eine aufblasbare Variante der Isomatte zurückzugreifen. Je nach Material und Art geben Isomatten unterschiedlich stark nach und passen sich der Körperform an. Für Personen, die in Seitenlage schlafen, erhöhen dickere Isomatten mit einer Luftfüllung den Schlafkomfort enorm.

Welche Isomatte eignet sich für eine Hängematte?

Wer die Hängematte der Übernachtung im Zelt vorzieht, sollte auch hier acht auf zusätzliche Isolation geben. Je nach Größe der Hängematte eignen sich hier schmale und dünne Schaumstoffmatten, aber auch sehr leichte aufblasbare Isomatten passen sich optimal der Körperform und der Form der Hängematte an. Manche Hersteller bieten zudem Isomatten an, die perfekt auf die Verwendung in der Hängematte zugeschnitten sind.

Welches Gewicht halten aufblasbare Isomatten?

Die luftgefüllten Isomatten machen auf den ersten Blick einen instabilen Eindruck, sie haben jedoch nichts gemeinsam mit den Luftmatratzen, die wir vom Ausflug an den Badesee kennen. Das robuste und reißfeste Material einer aufblasbaren Isomatte ist darauf ausgelegt, das Körpergewicht beim Schlafen zu halten, wobei einige Modelle sogar bis zu 300 kg Belastungsgewicht halten. Sie brauchen sich also keine Sorgen machen, dass Ihre Isomatte schnell platzen kann, sollten sich aber dennoch die genaue Produktbeschreibung vor der Verwendung anschauen.

Wie rum werden Isomatten benutzt?

Durch unterschiedliche Materialien und Texturen an der Oberfläche stellt sich oft die Frage, wie rum die Isomatte richtig verwendet wird. Hier gilt die Regel: Isomatten, die auf nur einer Seite mit einer Aluminiumbeschichtung versehen sind, werden mit dieser Beschichtung nach unten gerichtet verwendet, da diese vor Bodenkälte und Feuchtigkeit schützen soll. Ansonsten sollten Sie sich immer auf die weichere und bequemere Seite der Isomatte legen. Gerade bei Schaumstoffmatten, die mit einer Waffel- oder Noppenstruktur versehen sind, dient diese dazu, den Körper durch Lufträume vom Untergrund zu isolieren, weswegen Sie diese Zwischenräume dringen, direkt unter dem Körper platzieren sollten.

Wie werden Isomatten gelagert?

Um mögliche Schimmelbildung zu vermeiden, sollten Isomatten trotz ihrer wasserabweisenden Oberfläche trocken und geschützt gelagert werden. Lagern Sie selbstaufblasende Isomatten ausgebreitet, um so die Quellfähigkeit des Schaumstoffs zu erhalten.

Können Isomatten gewaschen werden?

Je nach Art und Material der Isomatte unterscheiden sich auch Pflege und Reinigung. Beim Gebrauch der Isomatte bei Outdoor-Aktivitäten findet sich schnell Schmutz an der Oberfläche. Isomatten aus Schaumstoff lassen sich meistens bereits durch Abklopfen reinigen, können bei starker Verschmutzung aber auch mit Wasser und etwas Spülmittel abgewaschen werden. Die der Oberfläche einer aufblasbaren Isomatte reicht es oftmals, das Material abzubürsten oder abzusaugen, aber auch hier können hartnäckige Flecken mit einem nassen Tuch einfach entfernt werden. Achten Sie bei selbstaufblasenden Isomatten unbedingt darauf, dass das Ventil beim Abwaschen stets verschlossen bleibt, damit keine Feuchtigkeit im Inneren der Isomatte entsteht, da diese zu Schimmel führen kann.

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