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Prozessor Test 2021 • Die 7 besten Prozessoren im Vergleich

Ein Prozessor ist das Herzstück eines Laptops. Dieser sorgt auch bei komplexen und parallel ablaufenden Aufgaben für eine reibungslose Leistungsfähigkeit des Computers. Der Markt bietet viele Prozessoren mit diversen Zusätzen und unterschiedlichen Komponenten. Worum es sich genau bei Prozessoren handelt und was Sie beim Kauf berücksichtigen sollten, wollen wir Ihnen nachfolgend näher bringen.

Stefan Albrecht
Stefan Albrecht

Mein Name ist Stefan Albrecht, ich bin 23 Jahre alt und komme aus Dortmund.
Als Informatik Student und Gamer bin ich wohl so etwas wie der typische Nerd.
Meine technische Expertise aus 200+ Produkttests teile ich hier auf ExpertenTesten.de.

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Was ist ein Prozessor und wie funktioniert er?

Der Nachfolger der FX-Serie läuft unter dem Namen Ryzen und zählt unter den Prozessoren von AMD zu den schnellsten und effizientesten.Prozessoren sind die zentralen Verarbeitungseinheiten eines Computers und werden häufig als CPU (Central Processing Unit) bezeichnet. Rechenprozesse sowie die Verteilung und Weiterleitung verschiedener Informationen innerhalb des Computers erfolgen demnach durch den Prozessor.

So erhält beispielsweise die Grafikkarte bestimmte Aufgaben, der Zwischenspeicher (RAM) wird aufgestockt und diverse Dateien werden durch den Prozessor auf die Festplatte übertragen. All diese Prozesse laufen systematisch und effizient ab.

Zur Vereinfachung können Sie sich einen Prozessor wie das Gehirn Ihres Computers vorstellen. Ebenso wie das menschliche Gehirn jegliche Prozesse innerhalb unseres Körpers steuert, reguliert ein Prozessor alle möglichen Abläufe eines technischen Gerätes – sei es Ihr Computer, Smartphone, Fernseher oder Ihre Spielkonsole.

Diagramm zum Preis-Leistungs-Verhältnis der Prozessoren

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Welche Arten von Prozessoren gibt es?

Prozessoren für Laptops und Computer werden hauptsächlich von zwei unterschiedlichen Herstellern angeboten: Intel oder AMD. Was genau hinter den beiden Herstellern steckt und welche Prozessoren sie herstellen, erklären wir Ihnen nachfolgend genauer.

Intel-Prozessor

Prozessoren von Intel (Integrated electronics) werden üblicherweise mit der Zusatzbezeichnung Core angeboten. Von günstigen Modellen (Core i3) über mittelklassige Ausführungen (Core i5) bis hin zu besonders schnellen Prozessoren (Core i7) bietet Intel ein breites Angebot. Die unterschiedlichen Bezeichnungen geben allerdings keinen Aufschluss über die Anzahl der Kerne oder die Aktualität der Ausführung.

Demnach können sowohl Core i3 als auch bei Core i7 Prozessoren mit unterschiedlich vielen Kernen ausgestattet sein. Weiterhin kann ein aktueller Core i3 Prozessor effizienter sein als ein älteres Modell der Core i7 Reihe. Informieren Sie sich also immer über die aktuellsten Ausführungen des Herstellers, um die Ausführung mit der besten Leistung zu wählen.

Die zusätzliche Nummerierung gibt aufgrund der Ziffer an der Tausenderstelle indirekt Auskunft über den Jahrgang des Prozessors. Bei einem Core i7 920 steht im Prinzip eine „0“ an der Tausenderstelle. Dies bedeutet der Prozessor ist aus dem Jahr 2009 und damit der älteste i7. Bei einem Core i7 4790K hingegen, können Sie aufgrund der „4“ von einem neueren Modell ausgehen. Das „K“ gibt den Hinweis darauf, dass Sie den Prozessor Übertakten können.

AMD-Prozessor

Die direkten Konkurrenten und ehemals als Underdog betitelten Prozessoren sind von AMD (Advance Micro Devices). Diese weisen ebenfalls unterschiedliche Ausführungen auf: so eignen sich Prozessoren aus der Athlon-Reihe eher für Einsteiger, während die Phenom-Ausführung auf die Mittelklasse ausgerichtet ist. Schnellere Prozessoren laufen unter dem Namen Ryzen (ehemals FX).

Zusätzlich trumpft AMD durch ständige Innovationen im Bereich der Prozessoren. Ihnen ist beispielsweise die 64-Bit-Architektur ebenso zuzuschreiben wie der erste Dual-Core Prozessor. Dennoch hat sich AMD bis heute noch nicht vollständig gegen Intel durchsetzen können.

Kaufkriterien im Prozessor Test 2021

Nachfolgend führen wir Ihnen die wichtigsten Kaufkriterien für unseren Prozessor Test auf. Mithilfe dieser Aspekte können Sie die verschiedenen Modelle besser miteinander vergleichen und folglich den besten Prozessor für sich finden.

Leistung

Für Gaming und Streaming eignen sich Prozessoren mit mindestens vier Kernen. Die Vielzahl der Kerne können die Anforderungen komplexer Programme sehr gut verarbeiten.Um die Leistung eines Prozessors einzustufen, wird in der Regel die Anzahl an Gigahertz (GHz) berücksichtigt. Diese gibt an, wie viele Recheneinheiten pro Sekunde getaktet werden. Ein Prozessor mit beispielsweise 3,8 GHz führt 3,8 Milliarden Berechnungen in der Sekunde aus.

Je größer die GHz-Angabe, desto leistungsfähiger ist der Prozessor. Üblicherweise sind Prozessoren immer mit zwei unterschiedlichen GHz-Angaben ausgestattet. Dabei handelt es sich einerseits um den Basistakt und andererseits um den Turbotakt.

  • Basistakt: Der geringere GHz-Wert gibt den Basistakt an. Dieser stellt die maximale Taktung im gewöhnlichen Betrieb dar. Je nach Systemauslastung kann die Basistaktrate variieren, sodass bei der Ausführung mehrerer Programme auch eine höhere Taktrate bereitgestellt wird. So wird bei geringerer Auslastung Strom gespart und weniger Hitze vom Prozessor produziert.
  • Turbotakt: Der Turbotakt wird durch den höheren GHz-Wert definiert und ist durch eine spezielle Boost-Technik für Single-Core Anwendungen gedacht. Dies bedeutet, dass ein Kern alleine hoch getaktet wird, während die übrigen gedrosselt werden. So kann ein einzelner Kern eine besonders hohe Taktrate erreichen, welche allerdings durch die aufkommende Hitzeentwicklung und den Stromverbrauch limitiert wird.

Anzahl der Kerne

Prozessoren können sich außerdem durch die Anzahl der eingesetzten Rechenkerne voneinander unterscheiden. Am häufigsten werden Zwei- bis Achtkern-Prozessoren angeboten. Die verschiedenen Ausführungen wollen wir Ihnen nachfolgend genauer erklären:

  • Dual-Core: Zweikern-Prozessoren arbeiten besonders energieeffizient. Sie finden diese häufig bei Laptops, die für den gewöhnlichen Gebrauch oder die Arbeit genutzt werden. Dual-Core Prozessoren werden nicht so schnell heiß und sparen damit Strom und Akku.
  • Quad-Core: Ein Quad-Core Prozessor kommt überwiegend in Gaming Computern vor. Durch die Aufteilung der Datenverarbeitung auf vier Kerne können hochkomplexe Programme problemlos abgespielt werden. Allerdings benötigen vier Kerne bei hoher Auslastung auch entsprechend Energie und erhitzen schneller.
  • Hexa- und Octa-Core: Sechs- und Achtkern-Prozessoren eignen sich nur, wenn Sie besonders viel streamen möchten und beispielsweise Ihr Gaming live auf YouTube zeigen wollen. Die vielen Prozesse, die beim Streaming parallel ablaufen, können mit sechs bis acht Kernen problemlos verarbeitet werden.

Die Anzahl der Kerne beeinflusst somit die Eigenschaften und Leistungen eines elektronischen Gerätes. Neben den oben erwähnten Prozessoren gibt es auch CPUs mit 9, 12, 14 oder sogar 18 Kernen auf dem Markt. Diese befinden sich in einer weitaus höheren Preisklasse und machen nur dann Sinn, wenn Sie sich mit aufwendiger Videobearbeitung, komplexen Rechenprogrammen, IT-Programmierungen oder anderweitig hohen Datenauslastungen beschäftigen.

Kühlung

Die hohen Leistungen, die ein Prozessor erbringt, erfordern Energie. Diese macht sich in Form von Wärmeverlusten bemerkbar, sodass Ihr elektronisches Gerät warm bzw. heiß werden kann. Da die Elektronik im Prozessor durch zu hohe Temperaturen beschädigt werden kann, sind viele CPUs mittlerweile mit Lüftern oder Wasserkühlungen ausgestattet.

Beim Kauf eines Prozessors empfehlen wir Ihnen auf ein integriertes Kühlsystem zu achten und ein solches zu bevorzugen. Dieses vermeidet eine frühzeitige Überhitzung und einen damit einhergehenden Leistungsverlust. In den meisten Fällen wird ein solches Kühlsystem explizit in der Produktbeschreibung erwähnt.

Weiterführende Links und Quellen

FAQ

Welchen Prozessor habe ich?

Um herauszufinden, welcher Prozessor in Ihrem aktuellen Laptop eingebaut ist, können Sie verschiedene Vorgehensweisen wählen. Die wohl einfachste Möglichkeit ist die Tastenkombination aus Windows und Pause. Dadurch öffnet sich ein Unterpunkt Ihrer Systemsteuerung. Unter System können Sie dann den Prozessor ablesen. Eine weitere Option besteht darin, mit der rechten Maustaste das Start- / Windows-Symbol anzuklicken und in der aufgeführten Auswahlliste den Punkt System zu wählen. Im geöffneten Fenster finden Sie unter der Gerätespezifikation den Prozessor Ihres Laptops.

Welchen Prozessor brauche ich?

Je nachdem für welchen Zweck Sie Ihren Computer nutzen wollen, werden unterschiedliche Leistungen und demnach auch entsprechende Prozessoren benötigt. Wenn Sie reguläre Tätigkeiten an Ihrem Laptop ausführen, welche Internetrecherchen, Mailprogramme, Meetings und Arbeiten an Text- oder Tabellenprogrammen umfassen, reicht ein Dual-Core Prozessor völlig aus. Für Gaming und Videobearbeitung sollten Sie eher zu Quad-Core Prozessoren greifen. Diese können die parallel ablaufenden Systeme und Daten gut verarbeiten und lassen Ihre Programme rund laufen. Bei noch komplexeren Anforderungen, wie beispielsweise beim Streaming, benötigen Sie Sechs- oder Achtkern-Prozessoren. Diese können auch die Vielzahl aufkommender Daten strukturiert und effizient verarbeiten.

Wie viele Kerne braucht ein Prozessor?

Ein Prozessor benötigt nur so viele Kerne, wie es vom jeweiligen Einsatzgebiet gefordert und vorgesehen wird. Es gilt nicht das Prinzip, je mehr Prozessoren, desto besser die Leistung. Vielmehr sind die CPUs auf gewisse Gebiete angepasst und spezialisiert. Demnach erhalten Sie die beste Leistung bei Dual-Core Prozessoren für reguläre PC-Arbeiten, bei Quad-Core Prozessoren für Gaming und bei Octa-Core Prozessoren für Streaming. Wer lediglich reguläre Arbeiten ausübt und sich einen Achtkern-Prozessor zulegt, verschwendet unnötig Strom und hat demnach eine schwächere Akkuleistung als mit einem Zweikern-Prozessor.

Warum wird ein Prozessor heiß?

Ein Prozessor benötigt für die Datenverarbeitung und -verteilung Strom. Und wo Strom fließt, entsteht Wärme. Wie heiß der Prozessor letztendlich wird, hängt allerdings nicht nur von der Auslastung des Prozessors selber ab. Weiterhin nimmt auch das Kühlsystem und die Gehäuselüftung einen Einfluss auf die Wärmeentwicklung. Zusätzlich spielen auch leistungsfähige Grafikkarten sowie die Umgebungstemperatur eine wichtige Rolle. Berücksichtigen Sie, dass Ihr Prozessor bei zu hoher Wärmeentwicklung beschädigt werden kann. Die maximale Temperatur, die ein Prozessor noch verträgt, liegt meist um die 100 Grad rum. Informieren Sie sich diesbezüglich direkt beim Hersteller Ihres Prozessors, um sicher zu sein.

Wie optimiere ich einen Prozessor?

Die Leistung Ihres Prozessors können Sie ganz einfach anpassen. Nutzen Sie hierfür die Tastenkombination aus der "Windows-Taste" und "R". In dem geöffneten Dialog-Fenster geben Sie dann "sysdm.cpl" ein. Das anschließende Programm zeigt Ihnen die Windows Systemeigenschaften an. Unter dem Reiter "Erweitert" können Sie unter "Leistung" die Einstellungen anpassen und zwischen der optimalen Leistung für "Programme" oder "Hintergrunddienste" wählen. Üblicherweise sind die Systeme auf eine optimale Leistung für die "Programme" eingestellt. Wenn Sie allerdings bestimmte Programme auf dem Windows System laufen lassen, deren Leistung durch installierte Dienste durchgeführt wird, ergibt es durchaus Sinn die Prozessorleistung auf die "Hintergrunddienste" zu optimieren.

Wie tausche ich einen Prozessor aus?

Der Prozessor befindet sich im Gehäuse des Laptops relativ zentral auf dem Mainboard. Wer den Prozessor selber tauschen möchte, sollte den gesamten PC vom Strom trennen und sich selbst erden. Anschließend wird das Gehäuse geöffnet und der CPU-Kühler deinstalliert. Seien Sie hierbei mit den Lamellen oder ggf. Schläuchen vorsichtig. Der Prozessor selbst wird durch einen Mechanismus auf dem Mainboard gehalten. Um diesen zu lösen, öffnen Sie den Hebel neben dem Prozessor und öffnen Sie die Klappe, um den CPU herausnehmen zu können. Berücksichtigen Sie, ob sich die Stehkontakte auf dem CPU oder dem Mainboard befinden und vermeiden Sie, dass diese geknickt werden. Den neuen Prozessor legen Sie zunächst in der richtigen Ausrichtung auf den Sockel. Dann schließen Sie die Halterung, um den CPU zu befestigen. Tragen Sie nun eine dünne und gleichmäßige Schicht einer Wärmeleitpaste auf Ihren Prozessor auf und lassen Sie diese trocknen. Im Anschluss installieren Sie den Kühler wieder und schließen das Gehäuse. Ihr PC ist wieder einsatzbereit. Der eigenständige Tausch eines Prozessors ist zwar möglich, birgt aber viele Fehlerquellen und Risiken. So können beispielsweise Kleinteile beschädigt werden. Informieren Sie sich vorab ausgiebig über den Tausch des CPUs und holen Sie sich im besten Fall fachspezifische Hilfe aus dem Umfeld oder in einem Hardware-Shop.

Wie reinige ich einen Prozessor?

Einen Prozessor alleine zu reinigen, macht wenig Sinn. Wenn Sie sich also einmal an die Arbeit machen, dann sollten Sie gleich Ihren gesamten Rechner säubern. Hierzu trennen Sie zunächst Ihren Rechner vom Strom. Den Innenraum und den Lüfter können Sie grob mit einem Staubsauger auf niedriger Stufe reinigen. Für die Kleinteile nehmen Sie sich Staubtücher und Wattestäbchen zur Hand. Wischen Sie die Innenteile wie Filter, Festplatten und CPU mit einem trockenen Tuch ab. Bei vermehrter Staub- und Dreckansammlung können Sie auch ein angefeuchtetes Tuch verwenden - lassen Sie im Anschluss alles durchtrocknen, bevor es wieder an den Strom geschlossen wird. Von einer intensiven Reinigung, die den Ausbau des CPUS und anderer Kleinteile einschließt, wird abgeraten. Der Aufwand des Auseinanderbauens und der anschließenden fehlerfreien Zusammensetzung ist sehr groß und birgt viele Fehlerquellen, die Ihrem Rechner schaden könnten. Säubern Sie demnach nur die Teile, an die Sie einfach herankommen.

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