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Prozessor Test 2026 • Die 9 besten Prozessoren im Vergleich

Die Wahl des richtigen Prozessors ist entscheidend für ein nahtloses digitales Erlebnis, und unser Experte Damian nutzt seine umfassende Erfahrung, um Dir die leistungsstärksten und effizientesten Prozessoren vorzustellen. In Zusammenarbeit mit dem Redaktionsteam von ExpertenTesten haben wir Prozessoren auf Herz und Nieren geprüft, wobei Kriterien wie Prozessorgeschwindigkeit, Prozessorsockel und Kerne im Fokus standen, um sicherzustellen, dass unsere TÜV-zertifizierten Testverfahren unabhängig und objektiv sind. Tauche ein in unsere fundierten Vergleiche und finde mit unserer Hilfe den Prozessor, der Deine digitale Welt zum Fliegen bringt!

Prozessor  Bestenliste  2026

Super, wir wählen gerade das beste Produkt für dich aus...
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Detaillierter Produktvergleich – 9 Produkte

  1. Intel i9-10850K

    Marke
    Intel
    Bewertung
    1,04sehr gut 10/2026
    Geeignet für
    Leistungsstarker Gamer-Kern
    Leistung und Geschwindigkeit
    100 %
    Energieeffizienz
    100 %
    Kompatibilität mit Hardware
    100 %
    Besonderheiten
    Bis zu 5,2 GHz Turbo-Frequenz; 10 Kerne / 20 Threads; Intel Turbo Boost Max 3.0; Kompatibel mit Intel 400 Series; TDP: 95W konfigurierbar;
    Anwendungsbereich
    Für anspruchsvolles Gaming und Streaming optimiert
    Vorteile
    10 Kerne für Multitasking-Leistung; Bis zu 5,2 GHz für schnelle Reaktionszeiten; Unterstützt Intel 400 Series-Chipsatz; Entsperrt für einfaches Overclocking; Geeignet für moderne Gaming-PCs;
    Nachteile
    Potenziell unvollständige Lieferung, nur Chip ohne Box; Könnte als Gebrauchtware statt Neuware ankommen;
  2. Intel i7-13700K

    Marke
    Intel
    Bewertung
    1,20sehr gut 10/2026
    Geeignet für
    Enthusiastischer Power-Nutzer
    Leistung und Geschwindigkeit
    100 %
    Energieeffizienz
    100 %
    Kompatibilität mit Hardware
    100 %
    Besonderheiten
    16 Kerne (8 P-Kerne, 8 E-Kerne); Bis zu 5,4 GHz, entsperrt; Intel UHD Grafik 770 integriert; Turbo Boost Max Technologie 3.0; Unterstützt PCIe 5.0 und 4.0;
    Anwendungsbereich
    Für anspruchsvolle Gamer und Content-Ersteller
    Vorteile
    Erhebliche Leistungssteigerung gegenüber 10850k; Unterstützt DDR4-RAM, spart Aufrüstkosten; Stabile Performance mit ASRock BIOS Update; Hohe Cinebench R23 Scores (30500 durchschnittlich); Übertaktbar bis zu 57 GHz;
    Nachteile
    Intel Core i7-13700K könnte zu Überhitzungsproblemen neigen; Leistung unter hohen Temperaturen möglicherweise eingeschränkt;
  3. Intel i5-11600K

    Marke
    Intel
    Bewertung
    1,54gut 10/2026
    Geeignet für
    Enthusiastischer Gamer-Profi
    Leistung und Geschwindigkeit
    100 %
    Energieeffizienz
    100 %
    Kompatibilität mit Hardware
    100 %
    Besonderheiten
    6 Kerne, bis zu 4,9 GHz; Entsperrter Multiplikator; LGA1200 Sockelkompatibilität; Unterstützt Intel 500 Serie; Energiebedarf: 125W;
    Anwendungsbereich
    Für anspruchsvolles Gaming optimiert
    Vorteile
    Hohe Geschwindigkeit für Praxisverwaltung; Ideal für anspruchsvolles Gaming; Unterstützt mehrere Grafikkarten; Effiziente Wärmeableitung mit 125W TDP; Kompatibel mit Intel® 500 & ausgewählten 400er Chipsätzen;
    Nachteile
    Kann bei hoher Belastung zu Bluescreens führen; Unterstützt möglicherweise nicht ältere Grafikkarten stabil;
  4. AMD Ryzen 7800X3D

    Marke
    AMD
    Bewertung
    1,71gut 10/2026
    Geeignet für
    Gaming-Leistungsspitze
    Leistung und Geschwindigkeit
    95 %
    Energieeffizienz
    97 %
    Kompatibilität mit Hardware
    100 %
    Besonderheiten
    8 Kerne, 16 Threads; Bis zu 5.0 GHz Boost-Takt; 96 MB L3-Cache; DDR5 Systemspeichertyp; Sockel AM5 Kompatibilität; Maximale Temperatur: 89°C;
    Anwendungsbereich
    Für erstklassige Gaming-Leistung optimiert
    Vorteile
    Höhere PCIe-Lanes mit X670E-Motherboard; Optimal für Gaming durch hohe FPS; Geringer Energieverbrauch, maximal 85W; Effiziente Kühlung auch unter Last; Unterstützt DDR5 & PCIe 50;
    Nachteile
    Könnte inkompatibel mit älteren Mainboards sein; Unterstützt möglicherweise nur DDR5, Einschränkung bei der Speicherwahl;
  5. Intel i5-13600K

    Marke
    Intel
    Bewertung
    1,98gut 10/2026
    Geeignet für
    Leistungsstarker Hybridprozessor
    Leistung und Geschwindigkeit
    95 %
    Energieeffizienz
    98 %
    Kompatibilität mit Hardware
    100 %
    Besonderheiten
    14 Kerne (6 P-Kerne, 8 E-Kerne); Bis zu 5,1 GHz, entsperrt; Intel UHD Grafik 770 integriert; Turbo Boost Max Technologie 3.0; Unterstützt PCIe 5.0 und 4.0;
    Anwendungsbereich
    Für anspruchsvolles Multitasking und schnelle Reaktionsfähigkeit
    Vorteile
    14 Kerne für maximale Leistung; Bis zu 5,1 GHz Turbo-Geschwindigkeit; 6 P-Kerne optimieren Single-Threading; 8 E-Kerne verbessern Multitasking; Effiziente Wärmeabfuhr;
    Nachteile
    Potenziell instabile Leistung, führt zu Systemabstürzen; Könnte bei Nichtübertaktung vorzeitig ausfallen;
  6. Intel i5-13600K

    Marke
    Intel
    Bewertung
    2,17gut 10/2026
    Geeignet für
    Multimedia-Enthusiasten-Profil
    Leistung und Geschwindigkeit
    72 %
    Energieeffizienz
    69 %
    Kompatibilität mit Hardware
    69 %
    Besonderheiten
    Max. Turbo-Taktfrequenz 5,1 GHz; 14 Kerne (6 P-Kerne, 8 E-Kerne); 24 MB Intel Smart Cache; Einsatzbereich: PC/Client/Tablet;
    Anwendungsbereich
    Für anspruchsvolle Multimedia-Bearbeitung optimiert
    Vorteile
    Bis zu 5,1 GHz Taktfrequenz: Hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit; 14 Kerne (6 P-Cores, 8 E-Cores): Effiziente Multitasking-Leistung; Integrierte Grafikfunktionen: Einsparung bei separater Grafikkarte; 24 MB Cache: Schneller Zugriff auf häufig genutzte Daten; Kompatibel mit Z790 Mainboards: Zukunftsorientierte Plattform;
    Nachteile
    Hohe Temperaturen unter Last, beeinträchtigt Stabilität; Einige Kerne könnten defekt sein, führt zu Systemabstürzen;
  7. Intel i5-13600KF

    Marke
    Intel
    Bewertung
    2,82befriedigend 10/2026
    Geeignet für
    Leistungsstarker Multitasker-Prozessor
    Leistung und Geschwindigkeit
    63 %
    Energieeffizienz
    67 %
    Kompatibilität mit Hardware
    80 %
    Besonderheiten
    14 Kerne, Basisfrequenz: 3,5 GHz; Sockeltyp: Intel® 1700; Max. Turbo-Taktfrequenz: 5,1 GHz; Unterstützt PCIe 5.0 Technologie; Ohne integrierte Grafik;
    Anwendungsbereich
    Für anspruchsvolles Gaming und CAD-Optimierung
    Vorteile
    14 Kerne für Multitasking-Leistung; Turbo bis zu 5,1 GHz für schnelle Reaktionen; 24M Cache verbessert Verarbeitungsgeschwindigkeit; Effizient bei anspruchsvollen Anwendungen; Unterstützt anspruchsvolles Gaming;
    Nachteile
    Könnte bei Standardgeschwindigkeit instabil sein; Kann unter Last thermisch drosseln;
  8. Intel i5-12600K

    Marke
    Intel
    Bewertung
    2,86befriedigend 10/2026
    Geeignet für
    Enthusiastischer Gamer-Entwickler
    Leistung und Geschwindigkeit
    64 %
    Energieeffizienz
    66 %
    Kompatibilität mit Hardware
    80 %
    Besonderheiten
    Sockel 1700, Intel Core i5-12600K; 3.7 GHz Basis, Boost bis 4.9 GHz; 10 Kerne, 16 Threads; Unterstützt DDR5 und PCIe 5.0; Intel UHD Graphics 770 integriert; Maximaler Verbrauch: 125 Watt;
    Anwendungsbereich
    Für anspruchsvolles Multitasking und Gaming
    Vorteile
    Turboboost bis zu 49GHz, erhöhte Leistung; Unterstützt DDR4 und DDR5, flexible Speicheroptionen; 6 Kerne für effizientes Multitasking; Basistakt von 37GHz, solide Grundgeschwindigkeit; Kompatibel mit LGA1700-Mainboards, zukunftssicher;
    Nachteile
    DDR5-Latenz ist potenziell langsamer (CL40 etc); Weniger Kerne im Vergleich zu AMD-Angeboten;
  9. AMD Ryzen 3700X

    Marke
    AMD
    Bewertung
    2,90befriedigend 10/2026
    Geeignet für
    Leistungsstarker Gaming-Profi
    Leistung und Geschwindigkeit
    70 %
    Energieeffizienz
    70 %
    Kompatibilität mit Hardware
    70 %
    Besonderheiten
    8 CPU-Kerne, 16 Threads; Basistaktrate: 3.6GHz; Max. Speichertaktfrequenz: 3200MHz; Höchsttemperatur: 95 °C; Unterstützt DDR4-Speicher;
    Anwendungsbereich
    Für anspruchsvolles Multitasking optimiert
    Vorteile
    Hohe Leistung für anspruchsvolle Aufgaben; 8 Kerne und 16 Threads verbessern Multitasking; Bis zu 4,4 GHz Taktfrequenz für schnelle Verarbeitung; Effiziente Wärmeleistung mit nur 65 Watt TDP; Unterstützt fortschrittliche Zen-2-Architektur;
    Nachteile
    Hohe Lautstärke im Idlemodus, selbst mit Wraith Prism Kühler; Hohe Temperaturen von 50-60 °C im Leerlauf gemeldet;

Lektor

Bernard Miletic

Was ist ein Prozessor und wie funktioniert er?

Der Nachfolger der FX-Serie läuft unter dem Namen Ryzen und zählt unter den Prozessoren von AMD zu den schnellsten und effizientesten.Prozessoren sind die zentralen Verarbeitungseinheiten eines Computers und werden häufig als CPU (Central Processing Unit) bezeichnet. Rechenprozesse sowie die Verteilung und Weiterleitung verschiedener Informationen innerhalb des Computers erfolgen demnach durch den Prozessor.

So erhält beispielsweise die Grafikkarte bestimmte Aufgaben, der Zwischenspeicher (RAM) wird aufgestockt und diverse Dateien werden durch den Prozessor auf die Festplatte übertragen. All diese Prozesse laufen systematisch und effizient ab.

Zur Vereinfachung können Sie sich einen Prozessor wie das Gehirn Ihres Computers vorstellen. Ebenso wie das menschliche Gehirn jegliche Prozesse innerhalb unseres Körpers steuert, reguliert ein Prozessor alle möglichen Abläufe eines technischen Gerätes – sei es Ihr Computer, Smartphone, Fernseher oder Ihre Spielkonsole.

Welche Arten von Prozessoren gibt es?

Prozessoren für Laptops und Computer werden hauptsächlich von zwei unterschiedlichen Herstellern angeboten: Intel oder AMD. Was genau hinter den beiden Herstellern steckt und welche Prozessoren sie herstellen, erklären wir Ihnen nachfolgend genauer.

Intel-Prozessor

Prozessoren von Intel (Integrated electronics) werden üblicherweise mit der Zusatzbezeichnung Core angeboten. Von günstigen Modellen (Core i3) über mittelklassige Ausführungen (Core i5) bis hin zu besonders schnellen Prozessoren (Core i7) bietet Intel ein breites Angebot. Die unterschiedlichen Bezeichnungen geben allerdings keinen Aufschluss über die Anzahl der Kerne oder die Aktualität der Ausführung.

Demnach können sowohl Core i3 als auch bei Core i7 Prozessoren mit unterschiedlich vielen Kernen ausgestattet sein. Weiterhin kann ein aktueller Core i3 Prozessor effizienter sein als ein älteres Modell der Core i7 Reihe. Informieren Sie sich also immer über die aktuellsten Ausführungen des Herstellers, um die Ausführung mit der besten Leistung zu wählen.

Die zusätzliche Nummerierung gibt aufgrund der Ziffer an der Tausenderstelle indirekt Auskunft über den Jahrgang des Prozessors. Bei einem Core i7 920 steht im Prinzip eine „0“ an der Tausenderstelle. Dies bedeutet der Prozessor ist aus dem Jahr 2009 und damit der älteste i7. Bei einem Core i7 4790K hingegen, können Sie aufgrund der „4“ von einem neueren Modell ausgehen. Das „K“ gibt den Hinweis darauf, dass Sie den Prozessor Übertakten können.

AMD-Prozessor

Die direkten Konkurrenten und ehemals als Underdog betitelten Prozessoren sind von AMD (Advance Micro Devices). Diese weisen ebenfalls unterschiedliche Ausführungen auf: so eignen sich Prozessoren aus der Athlon-Reihe eher für Einsteiger, während die Phenom-Ausführung auf die Mittelklasse ausgerichtet ist. Schnellere Prozessoren laufen unter dem Namen Ryzen (ehemals FX).

Zusätzlich trumpft AMD durch ständige Innovationen im Bereich der Prozessoren. Ihnen ist beispielsweise die 64-Bit-Architektur ebenso zuzuschreiben wie der erste Dual-Core Prozessor. Dennoch hat sich AMD bis heute noch nicht vollständig gegen Intel durchsetzen können.

Kaufkriterien im Prozessor Test 2021

Nachfolgend führen wir Ihnen die wichtigsten Kaufkriterien für unseren Prozessor Test auf. Mithilfe dieser Aspekte können Sie die verschiedenen Modelle besser miteinander vergleichen und folglich den besten Prozessor für sich finden.

Leistung

Für Gaming und Streaming eignen sich Prozessoren mit mindestens vier Kernen. Die Vielzahl der Kerne können die Anforderungen komplexer Programme sehr gut verarbeiten.Um die Leistung eines Prozessors einzustufen, wird in der Regel die Anzahl an Gigahertz (GHz) berücksichtigt. Diese gibt an, wie viele Recheneinheiten pro Sekunde getaktet werden. Ein Prozessor mit beispielsweise 3,8 GHz führt 3,8 Milliarden Berechnungen in der Sekunde aus.

Je größer die GHz-Angabe, desto leistungsfähiger ist der Prozessor. Üblicherweise sind Prozessoren immer mit zwei unterschiedlichen GHz-Angaben ausgestattet. Dabei handelt es sich einerseits um den Basistakt und andererseits um den Turbotakt.

  • Basistakt: Der geringere GHz-Wert gibt den Basistakt an. Dieser stellt die maximale Taktung im gewöhnlichen Betrieb dar. Je nach Systemauslastung kann die Basistaktrate variieren, sodass bei der Ausführung mehrerer Programme auch eine höhere Taktrate bereitgestellt wird. So wird bei geringerer Auslastung Strom gespart und weniger Hitze vom Prozessor produziert.
  • Turbotakt: Der Turbotakt wird durch den höheren GHz-Wert definiert und ist durch eine spezielle Boost-Technik für Single-Core Anwendungen gedacht. Dies bedeutet, dass ein Kern alleine hoch getaktet wird, während die übrigen gedrosselt werden. So kann ein einzelner Kern eine besonders hohe Taktrate erreichen, welche allerdings durch die aufkommende Hitzeentwicklung und den Stromverbrauch limitiert wird.

Anzahl der Kerne

Prozessoren können sich außerdem durch die Anzahl der eingesetzten Rechenkerne voneinander unterscheiden. Am häufigsten werden Zwei- bis Achtkern-Prozessoren angeboten. Die verschiedenen Ausführungen wollen wir Ihnen nachfolgend genauer erklären:

  • Dual-Core: Zweikern-Prozessoren arbeiten besonders energieeffizient. Sie finden diese häufig bei Laptops, die für den gewöhnlichen Gebrauch oder die Arbeit genutzt werden. Dual-Core Prozessoren werden nicht so schnell heiß und sparen damit Strom und Akku.
  • Quad-Core: Ein Quad-Core Prozessor kommt überwiegend in Gaming Computern vor. Durch die Aufteilung der Datenverarbeitung auf vier Kerne können hochkomplexe Programme problemlos abgespielt werden. Allerdings benötigen vier Kerne bei hoher Auslastung auch entsprechend Energie und erhitzen schneller.
  • Hexa- und Octa-Core: Sechs- und Achtkern-Prozessoren eignen sich nur, wenn Sie besonders viel streamen möchten und beispielsweise Ihr Gaming live auf YouTube zeigen wollen. Die vielen Prozesse, die beim Streaming parallel ablaufen, können mit sechs bis acht Kernen problemlos verarbeitet werden.

Die Anzahl der Kerne beeinflusst somit die Eigenschaften und Leistungen eines elektronischen Gerätes. Neben den oben erwähnten Prozessoren gibt es auch CPUs mit 9, 12, 14 oder sogar 18 Kernen auf dem Markt. Diese befinden sich in einer weitaus höheren Preisklasse und machen nur dann Sinn, wenn Sie sich mit aufwendiger Videobearbeitung, komplexen Rechenprogrammen, IT-Programmierungen oder anderweitig hohen Datenauslastungen beschäftigen.

Kühlung

Die hohen Leistungen, die ein Prozessor erbringt, erfordern Energie. Diese macht sich in Form von Wärmeverlusten bemerkbar, sodass Ihr elektronisches Gerät warm bzw. heiß werden kann. Da die Elektronik im Prozessor durch zu hohe Temperaturen beschädigt werden kann, sind viele CPUs mittlerweile mit Lüftern oder Wasserkühlungen ausgestattet.

Beim Kauf eines Prozessors empfehlen wir Ihnen auf ein integriertes Kühlsystem zu achten und ein solches zu bevorzugen. Dieses vermeidet eine frühzeitige Überhitzung und einen damit einhergehenden Leistungsverlust. In den meisten Fällen wird ein solches Kühlsystem explizit in der Produktbeschreibung erwähnt.

Weiterführende Links und Quellen

FAQ

Welchen Prozessor habe ich?

Um herauszufinden, welcher Prozessor in Ihrem aktuellen Laptop eingebaut ist, können Sie verschiedene Vorgehensweisen wählen. Die wohl einfachste Möglichkeit ist die Tastenkombination aus Windows und Pause. Dadurch öffnet sich ein Unterpunkt Ihrer Systemsteuerung. Unter System können Sie dann den Prozessor ablesen. Eine weitere Option besteht darin, mit der rechten Maustaste das Start- / Windows-Symbol anzuklicken und in der aufgeführten Auswahlliste den Punkt System zu wählen. Im geöffneten Fenster finden Sie unter der Gerätespezifikation den Prozessor Ihres Laptops.

Welchen Prozessor brauche ich?

Je nachdem für welchen Zweck Sie Ihren Computer nutzen wollen, werden unterschiedliche Leistungen und demnach auch entsprechende Prozessoren benötigt. Wenn Sie reguläre Tätigkeiten an Ihrem Laptop ausführen, welche Internetrecherchen, Mailprogramme, Meetings und Arbeiten an Text- oder Tabellenprogrammen umfassen, reicht ein Dual-Core Prozessor völlig aus. Für Gaming und Videobearbeitung sollten Sie eher zu Quad-Core Prozessoren greifen. Diese können die parallel ablaufenden Systeme und Daten gut verarbeiten und lassen Ihre Programme rund laufen. Bei noch komplexeren Anforderungen, wie beispielsweise beim Streaming, benötigen Sie Sechs- oder Achtkern-Prozessoren. Diese können auch die Vielzahl aufkommender Daten strukturiert und effizient verarbeiten.

Wie viele Kerne braucht ein Prozessor?

Ein Prozessor benötigt nur so viele Kerne, wie es vom jeweiligen Einsatzgebiet gefordert und vorgesehen wird. Es gilt nicht das Prinzip, je mehr Prozessoren, desto besser die Leistung. Vielmehr sind die CPUs auf gewisse Gebiete angepasst und spezialisiert. Demnach erhalten Sie die beste Leistung bei Dual-Core Prozessoren für reguläre PC-Arbeiten, bei Quad-Core Prozessoren für Gaming und bei Octa-Core Prozessoren für Streaming. Wer lediglich reguläre Arbeiten ausübt und sich einen Achtkern-Prozessor zulegt, verschwendet unnötig Strom und hat demnach eine schwächere Akkuleistung als mit einem Zweikern-Prozessor.

Warum wird ein Prozessor heiß?

Ein Prozessor benötigt für die Datenverarbeitung und -verteilung Strom. Und wo Strom fließt, entsteht Wärme. Wie heiß der Prozessor letztendlich wird, hängt allerdings nicht nur von der Auslastung des Prozessors selber ab. Weiterhin nimmt auch das Kühlsystem und die Gehäuselüftung einen Einfluss auf die Wärmeentwicklung. Zusätzlich spielen auch leistungsfähige Grafikkarten sowie die Umgebungstemperatur eine wichtige Rolle. Berücksichtigen Sie, dass Ihr Prozessor bei zu hoher Wärmeentwicklung beschädigt werden kann. Die maximale Temperatur, die ein Prozessor noch verträgt, liegt meist um die 100 Grad rum. Informieren Sie sich diesbezüglich direkt beim Hersteller Ihres Prozessors, um sicher zu sein.

Wie optimiere ich einen Prozessor?

Die Leistung Ihres Prozessors können Sie ganz einfach anpassen. Nutzen Sie hierfür die Tastenkombination aus der "Windows-Taste" und "R". In dem geöffneten Dialog-Fenster geben Sie dann "sysdm.cpl" ein. Das anschließende Programm zeigt Ihnen die Windows Systemeigenschaften an. Unter dem Reiter "Erweitert" können Sie unter "Leistung" die Einstellungen anpassen und zwischen der optimalen Leistung für "Programme" oder "Hintergrunddienste" wählen. Üblicherweise sind die Systeme auf eine optimale Leistung für die "Programme" eingestellt. Wenn Sie allerdings bestimmte Programme auf dem Windows System laufen lassen, deren Leistung durch installierte Dienste durchgeführt wird, ergibt es durchaus Sinn die Prozessorleistung auf die "Hintergrunddienste" zu optimieren.

Wie tausche ich einen Prozessor aus?

Der Prozessor befindet sich im Gehäuse des Laptops relativ zentral auf dem Mainboard. Wer den Prozessor selber tauschen möchte, sollte den gesamten PC vom Strom trennen und sich selbst erden. Anschließend wird das Gehäuse geöffnet und der CPU-Kühler deinstalliert. Seien Sie hierbei mit den Lamellen oder ggf. Schläuchen vorsichtig. Der Prozessor selbst wird durch einen Mechanismus auf dem Mainboard gehalten. Um diesen zu lösen, öffnen Sie den Hebel neben dem Prozessor und öffnen Sie die Klappe, um den CPU herausnehmen zu können. Berücksichtigen Sie, ob sich die Stehkontakte auf dem CPU oder dem Mainboard befinden und vermeiden Sie, dass diese geknickt werden. Den neuen Prozessor legen Sie zunächst in der richtigen Ausrichtung auf den Sockel. Dann schließen Sie die Halterung, um den CPU zu befestigen. Tragen Sie nun eine dünne und gleichmäßige Schicht einer Wärmeleitpaste auf Ihren Prozessor auf und lassen Sie diese trocknen. Im Anschluss installieren Sie den Kühler wieder und schließen das Gehäuse. Ihr PC ist wieder einsatzbereit. Der eigenständige Tausch eines Prozessors ist zwar möglich, birgt aber viele Fehlerquellen und Risiken. So können beispielsweise Kleinteile beschädigt werden. Informieren Sie sich vorab ausgiebig über den Tausch des CPUs und holen Sie sich im besten Fall fachspezifische Hilfe aus dem Umfeld oder in einem Hardware-Shop.

Wie reinige ich einen Prozessor?

Einen Prozessor alleine zu reinigen, macht wenig Sinn. Wenn Sie sich also einmal an die Arbeit machen, dann sollten Sie gleich Ihren gesamten Rechner säubern. Hierzu trennen Sie zunächst Ihren Rechner vom Strom. Den Innenraum und den Lüfter können Sie grob mit einem Staubsauger auf niedriger Stufe reinigen. Für die Kleinteile nehmen Sie sich Staubtücher und Wattestäbchen zur Hand. Wischen Sie die Innenteile wie Filter, Festplatten und CPU mit einem trockenen Tuch ab. Bei vermehrter Staub- und Dreckansammlung können Sie auch ein angefeuchtetes Tuch verwenden - lassen Sie im Anschluss alles durchtrocknen, bevor es wieder an den Strom geschlossen wird. Von einer intensiven Reinigung, die den Ausbau des CPUS und anderer Kleinteile einschließt, wird abgeraten. Der Aufwand des Auseinanderbauens und der anschließenden fehlerfreien Zusammensetzung ist sehr groß und birgt viele Fehlerquellen, die Ihrem Rechner schaden könnten. Säubern Sie demnach nur die Teile, an die Sie einfach herankommen.

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