Wärmeleitpaste Test 2026 • Die 12 besten Wärmeleitpasten im Vergleich
Die Suche nach der optimalen Wärmeleitpaste kann entscheidend sein, wenn es darum geht, Deine Elektronik vor Überhitzung zu schützen und die Leistungsfähigkeit zu maximieren. Auf Basis unseres TÜV-geprüften redaktionellen Qualitätsmanagements haben wir Wärmeleitpasten in einem strukturierten Test- und Vergleichsverfahren bewertet und dabei Kriterien wie Menge, Handhabung, Herstellerangaben zur Wärmeleitfähigkeit sowie praktische Nutzererfahrungen berücksichtigt. Entdecke jetzt unsere transparenten und nachvollziehbaren Bewertungen, um die beste Wärmeleitpaste für Deine Anforderungen zu finden.
Wärmeleitpaste Bestenliste 2026
Letzte Aktualisierung am: Das Produkt "Corsair XTM60 Leistung" wurde auf Position 4 mit der Bewertung 2.17 neu aufgenommen in die Tabelle.
Was ist eine Wärmeleitpaste und wie funktioniert sie?

Ein PC arbeitet mit Prozessoren und einer Grafikkarte, die etwa eine Temperatur von 50 Grad Celsius entwickeln sollten. Viele Anwendungen fordern jedoch eine höhere Leistung, wodurch auch die Temperatur steigt. Sobald diese bestimmte Grenzen überschreitet, können Bauteile beschädigt werden. Ein erstes Anzeichen für eine Überbelastung ist ein lauter werdendes Lüftungssystem. Mit einer Wärmeleitpaste kann die Kühlung wieder optimiert und die Chipsätze vor einer Überhitzung geschützt werden.

Anwendungsbereiche – die Wärmeleitpaste im Einsatz

Die Wärmeleitpaste kann kleinere Unebenheiten zwischen Kühler und Die bzw. Heatspreader im Prozessor ausgleichen und dient entsprechend im Test dazu, die Hitzequelle mit dem Kühler besser zu verbinden, besonders bei Bauteilen, die eine größere thermische Hitzeverlustleistung und Wärmeabgabe pro Fläche aufweisen. Die Wärmeleitpaste wird im Test dort verwendet, wo ein Kühler montiert ist. Meistens ist das direkt am Prozessor oder an der Grafikkarte der Fall. Wird letztere z. B. mit einem neuen Kühler kombiniert oder durch eine Wasserkühlung nachgeröstet, ist es im Vergleich wichtig, die Grafikchipsätze mit Wärmeleitpaste zu versehen, bevor der Kühler zum Einsatz kommt. Auch für Speicherblöcke oder Mainboard kann eine Wärmeleitpaste sinnvoll sein.

Die Wärmeleitpaste gibt es als Spritze, Tube oder als Paste, die im Test und Vergleich mit einem Spatel aufgetragen wird.
Welche Arten von Wärmeleitpasten gibt es im Handel?

Unterschieden wird in zwei Wärmeleittypen, wobei die Zusammensetzung im Test variiert. Gängig und günstig sind Wärmeleitpasten im Vergleich, die aus mit Graphit versetztem Silikon oder aus einer Mischung von Metalloxiden bestehen. Diese sind etwas dickflüssiger und werden aus der Tube gepresst, wodurch das Auftragen erheblich erleichtert wird und sich die Paste allgemein im Test gut verteilt und auch einfach entfernen lässt. Metalloxide können dabei Zink enthalten, aber auch in etwas teureren Varianten Silber oder Aluminium. Die Wärmeleitfähigkeit ist dabei für gängige Prozesse ausreichend und liegt laut Herstellerangaben im einstelligen bis niedrigen zweistelligen W/(mK)-Bereich. In der Praxis kann dies – abhängig vom gesamten Kühlsystem – zu einer spürbaren Temperaturreduzierung führen.
Neben Pasten gibt es auch Wärmeleitkleber, Wärmeleitfolien und Wärmeleitpads, die einen etwas größeren Abstand zwischen Kühlkörper und Wärmequelle überbrücken können und eine isolierende Funktion erfüllen. Auch diese werden zwischen CPU und Kühler platziert und können relativ leicht wieder entfernt werden. Die Wärmeleitfähigkeit ist im Test jedoch eher mäßig. Für alle Formen der Wärmeleitpaste gilt, dass sie nicht giftig sind, jedoch biologisch schlecht abbaubare Inhalte wie z. B. Silikon enthalten. Daher werden die Tuben dann im Restmüll entsorgt.
Kurzinformationen zu den führenden Herstellern und Marken
Für Einzelanwendungen sind Wärmeleitpasten in Tuben oder als Spritzabfüllung sinnvoller. Daneben gibt es auch Kühlpasten in Beuteln oder Tiegeln, die für eine größere Anwendung gedacht sind. Bekannte Marken bieten die gewünschte Qualität und Zuverlässigkeit. Die Wärmeleitpasten können entsprechend bedenkenlos verwendet werden und zeigen auch eine lange Haltbarkeit. Hersteller geben für viele Tuben-Wärmeleitpasten typische Wärmeleitfähigkeiten im einstelligen bis niedrigen zweistelligen W/(mK)-Bereich an.
- Akasa
- Arctic
- Gelid Extreme
- Cooler Master
- Thermal Grizzly
So werden Wärmeleitpasten in einem Vergleich getestet

Deutlich zeigt sich in einem Test, dass die Unterschiede häufig von der Zusammensetzung abhängen, wobei viele Wärmeleitpasten für relativ hohe Temperaturbereiche ausgelegt sind. Die konkreten Grenzwerte für den Dauerbetrieb ergeben sich jedoch immer aus den Herstellerangaben und können je nach Produkt deutlich variieren. Der Inhalt entscheidet über die Wärmeleitfähigkeit, die elektrische Leitfähigkeit, die Langzeithaltbarkeit und Viskosität der Wärmeleitpaste. Auch die verwendeten Bindemittel spielen eine Rolle, wie gut sich die Paste auftragen lässt und wie schnell oder langsam sie austrocknet.
Thermische Leitfähigkeit
Bei einer Auswahl mehrerer Wärmeleitpasten ist der Wärmeleitbereich im Test relativ überschaubar und liegt bei silikonhaltigen Pasten laut Herstellerangaben typischerweise im einstelligen bis niedrigen zweistelligen W/(mK)-Bereich. Flüssigmetallische Wärmeleitpasten werden mit deutlich höheren Werten beworben.
Tubenform oder Paste mit Spatel
Die Zusammensetzung und die Wärmeleitfähigkeit bestimmen den Preis, die Tubengröße bestimmt die Anwendungsdauer. Diese variiert im Test zwischen 3 bis 9 Gramm im gängigen Spritzenbereich für mehrere Anwendungen, wobei selbst aufgebrochene Tuben relativ lange halten und nur luftdicht verschlossen und kühl und trocken gelagert werden müssen.
So lange sich die Paste noch im Test verstreichen lässt, kann sie verwendet werden. Das ist als Spritzenaufsatz oder mit Spatel möglich, wobei im Test und Vergleich die bessere Verteilung mit Spatel gewährleistet ist, jedoch auch etwas Fingerspitzengefühl erfordert.
Materialzusammensetzung

Handhabung und Austrittsmenge
Die Austrittsmenge ist bei vielen Wärmeleitpasten überschaubar und hängt gleichzeitig im Test auch von der Konsistenz der Paste ab. Dickflüssige Produkte mit einer guten Viskosität lassen sich leicht auftragen, metallflüssige Varianten sind schwieriger zu verteilen und benötigen mehr Sorgfalt.
Die Wärmeleitpaste sollte im Test jedoch leicht zu handhaben sein, gut verschlossen werden können und eine gute Tubengröße mitbringen. Genauso sollte ein einfaches Entfernen der Paste als Rückbestand auf der CPU möglich sein. Das hat im Test und Vergleich auch Einfluss auf die Garantieleistungen bei Hardware-Defekten.
Ergebnis, Temperatur und Wärmeweiterleitung
Häufige Mängel und Schwachstellen – darauf muss ich beim Kauf einer Wärmeleitpaste achten!

Für normale Anwendungen und einen leistungsstarken PC und Prozessor genügen gängige Wärmeleitpasten mit Graphit und Metalloxiden. Die Wahl kann auch nach der Verträglichkeit der Materialien und in Hinblick auf die Haltbarkeit und Nutzungsdauer getroffen werden. Weniger sagt beim Kauf der Preis der Paste etwas über die Qualität aus als dass die Zusammensetzung der Materialien die Wärmeleitfähigkeit bestimmt.
Wärmeleitfähigkeit und Zusammensetzung
In der Regel genügen für Normalanwender und Computernutzer einfache und günstige Wärmeleitpasten aus Zinkoxid, Graphit und anderen Metalloxiden. Geachtet werden kann beim Kauf entsprechend auf die mit der Paste im eigenen System erzielte Temperatursenkung, wobei Flüssigmetallpasten in der Regel mit höheren vom Hersteller angegebenen Wärmeleitfähigkeiten beworben werden als viele klassische silikonhaltige Varianten.
Temperaturbereich und Anwendung

Bei klassischen Wärmeleitpasten können hohe Dauertemperaturen auf lange Sicht zum Austrocknen beitragen; genaue Angaben zur Temperaturbeständigkeit finden sich im jeweiligen Datenblatt des Herstellers. Flüssigmetallpasten sind in der Regel für hohe Betriebstemperaturen spezifiziert, eignen sich aber nicht für jedes Kühler-Material.
Verteilung und Handhabung
Eine Wärmeleitpaste sollte von Laien einfach verwendet werden können und günstigenfalls nicht allzu flüssig sein. Besonders Pasten, die als Trägersubstanz Silikonöl aufweisen, lassen sich gut verstreichen.
Da nur eine geringe, etwa linsengroße Menge benötigt wird, die entweder mit einem Spatel oder durch die Wärme des Prozessors verteilt wird, spielen für den Kauf die Verpackungsart und die eigentliche Verteilung eine entscheidende Rolle. Als Tube oder Spritze ist die Wärmeleitpaste sinnvoll zu verwenden und erlaubt auch eine einfache Handhabung. Die Verteilmenge kann so gut überblickt werden. Bei Flüssigmetallpasten wird meistens im Test ein Spatel oder Pinsel für das Auftragen verwendet.
Haltbarkeit der Kühlpaste
Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich meine Wärmeleitpaste am besten?
Eine Wärmeleitpaste kann in einem Fach- und Computergeschäft oder direkt im Internet bestellt werden. Im Handel ist eine persönliche Kundenberatung möglich, die Auswahl ist aber meistens auf bestimmte Exemplare und Marken beschränkt. Das Internet bietet eine breitere Auswahl an Herstellerprodukten, die dann auch gegenüber dem Handel meistens etwas günstiger zu haben sind.
Hier fehlt zwar die direkte Kaufberatung, Informationen kann sich der Verbraucher aber leicht aus dem Netz holen, z. B. beim Aufruf verschiedener Test- und Vergleichsseiten. Die Lieferung bei einer Onlinebestellung ist schnell, unkompliziert und zuverlässig. Wie effizient die Wärmeleitpaste am Ende ist, zeigt sich dann erst bei der Anwendung.
Wissenswertes & Ratgeber
Die Entwicklung der Computertechnik im Laufe der Zeit

Gerade im Bereich der Grafiken und Spiele leistet ein PC enorm viel, damit der Eindruck der Bilder und Abläufe natürlich, fließend und störungsfrei möglich ist. Ausgeklügelte Kühl- und Lüftungssysteme entlasten dabei die wärmeabgebenden und hitzelastigen Prozesse. Das Ganze findet dabei auf kleinstem Raum und in einem sehr kleinen Gehäuse statt.
Ganz anders waren Computer in den 40er und 50er Jahren, die damals für einfachere Prozesse noch in ihren Ausmaßen einen ganzen Raum füllen konnten. Die zu dieser Zeit berühmteste Fehleinschätzung besagte, dass weltweit ein Bedarf von etwa 5 Computern notwendig werden müsse. Das lag auch daran, dass einer dieser großen Ungetüme von mehreren Personen bedient werden musste. Das erste frei programmierbare und vollautomatische Gerät stammt aus dem Jahr 1941 und war in der Lage, Berechnungen anzustellen. Durch den Krieg wurde der „Z3“, so die Bezeichnung, leider zerstört und erst in den 60er Jahren rekonstruiert.
In dieser Zeit wurden dann auch transistorisierte Rechner gebaut, die über ein Magnetbandsystem verfügten und als erste Minicomputer galten.

Doch die Entwicklungsgeschichte bewies schnell etwas anders. Die grafische Benutzeroberfläche veränderte sich, ein Computer konnte mit einer Maus bedient werden, die Prozessoren wurden besser und die Speicherung von Daten vielseitiger. Schon in den 80er Jahren waren Heimcomputer keine Ausnahme, die einen 8-Bit-Mikroprozessor und 64-KiB-Arbeitsspeicher besaßen. Sie arbeiteten sehr langsam, konnten aber die Datenverarbeitung bewältigen. Mit der Einführung des Windows-Betriebssystems steigerte sich die Weiterentwicklung.
In den 90er Jahren kam dann das Internet dazu, wobei die Leistung der Computer erneut verbessert werden musste. Bald wurden Computer nicht mehr nur beruflich, sondern vermehrt im privaten Bereich genutzt und erleichterten viele Arbeitsvorgänge. Integriert wurden weitere Anwendungsbereiche, darunter das Gaming, die Bildbearbeitung und die Telekommunikation. Heutige Modelle arbeiten mit Mehrkern- und leistungsstarken Grafikprozessoren.
Nützliche Tipps und Sicherheitshinweise

Dafür besitzt der PC zwar ein aufwendiges Lüftungs- und Kühlsystem, jedoch können bestimmte Prozesse eine höhere Rechenleistung erfordern, die dann auch eine stärkere Hitzeentwicklung bewirken. Der Prozessor arbeitet mit Transistoren, die wiederum elektrische Impulse an die Steuerzentrale leiten. Die CPU wird bei vielen Anwendungen, besonders bei Grafikbearbeitungen oder Spielen stark beansprucht und muss dann zahlreiche Schaltvorgänge umsetzen.
Die Weiterleitung des Stroms steht im Test in Verbindung mit einer Verlustleistung, die als Wärme abgegeben wird. Steigt diese stark an und wird nicht ausreichend weitergeleitet, können Bauteile überhitzen und beschädigt werden. Das kann durch eine hohe Taktung, durch Leerlauf oder Leckströme an den Transistoren erfolgen. Mit einer Wärmeleitpaste kann auf die überhitzten Bauteile direkt eingewirkt werden.
Für das Auftragen ist nur eine sehr geringe Menge an Wärmeleitpaste notwendig. Diese wird auf der Oberfläche des Bauteils verteilt. Viele Hersteller liefern zur Paste einen kleinen Spatel dazu, der das Auftragen erleichtert. Eine andere Variante im Test und Vergleich sind Pasten, die in Form einer Spritze den Pastenaustritt vereinfachen. Es reicht dabei, die Wärmeleitpaste im Test als dünne Schicht direkt auf den Kühlkörper oder das Bauteil aufzutragen. Sie dient im Vergleich dazu, Lücken zu schließen und die Wärmeweiterleitung erneut zu gewährleisten. Ist die Schicht zu dick, wird die Weiterleitung ungünstig im Test unterbrochen.
Wärmeleitpaste richtig auftragen – darauf sollte geachtet werden

Normalerweise wird diese immer flächig oder punktuell in einer kleinen Menge aufgetragen, wobei der Kühler dann im Test direkt auf den Klecks der Wärmeleitpaste aufgesetzt wird, um die Paste zu verteilen. Sinnvoll ist ein mittiges Auftragen, z. B. auf dem Prozessorkern oder auf dem Heatspreader. Der Kühlkörper wird angepresst und verteilt dann die Wärmeleitpaste über die gesamte Fläche, die so einen kreisförmigen und dünnen Kreis bildet.
Eine Wärmeleitpaste, die thermoplastischen Kunststoff enthält, wird auch auf Empfehlung der Hersteller immer in dieser Form aufgetragen, da so eine optimale Verteilung der Wärmeleitpaste im Test und Vergleich gegeben ist. Diese erfolgt dann erst, wenn der PC wieder eingeschaltet wird. Die Paste verteilt sich durch die Erwärmung.
Ebenso kann die Wärmepaste mit einem Spatel verteilt und eigenständig verstrichen werden, bevor der Kühler wieder aufgesetzt wird. Auch hier ist nur eine sehr geringe Menge notwendig, die so verstrichen wird, dass sie den gesamten Prozessorkern abdeckt. Bei größeren Gehäusen und einem Prozessor mit Halbleitern ist die Verteilung dann auch im Test sehr gleichmäßig möglich. Allerdings kann das Verstreichen dazu führen, dass kleinere Luftblasen gebildet werden, die wiederum die Wärmeleitfähigkeit der Paste geringfügig einschränken.
Temperatur am PC – das sind normale Werte
Eine gängig gleiche Temperatur an allen PCs gibt es im Vergleich natürlich nicht. Diese hängt von den Anwendungen und den eingebauten Komponenten ab. Einige Bauteile vertragen dabei im Test mehr Hitze, andere weniger.
Die 10 wichtigsten Fragen zum Thema „Wärmeleitpaste“
Wie kann die Temperatur am Computer ermittelt werden?

Wie lässt sich die PC-Kühlung verbessern?
Jeder PC besitzt ein Lüftungssystem zur Kühlung, das im Test und Vergleich einen Luftstrom erzeugt, der permanent über die integrierten Bauteile fließt und die Wärme von der Grafikarte, der CPU und von der Hauptplatine aus dem PC-Gehäuse hinausbefördert. Je besser der Lüfter ist, desto mehr Luft kann bewegt und transportiert werden. Die gute Leistung hängt dabei von der Größe des Lüfters ab und dessen Umdrehungszahl.
Wann ist das Senken der Temperatur am PC sinnvoll?
Erste Anzeichen, dass die Temperatur am Computer zu hoch ist und ein Überhitzen der Bauteile droht, sind laute Lüftungsgeräusche. Der PC dreht entsprechend auf, damit die Bauteile nicht überhitzen. Das wiederum kann zu einem Aussetzen oder sogar Abstürzen des PCs führen, wenn die Kühlung extrem hoch erfolgen muss. Die stärkere Hitzeentwicklung am PC und am CPU-Kühler kann mehrere Ursachen haben.
Schon warme Außentemperaturen im Sommer haben Einfluss auf den Rechner und können ein Nachkühlen notwendig machen. Besonders leistungsstarke Hardware verursacht eine sehr hohe Hitze, die dann auch eine aktive Kühlung benötigt. Durch eingebaute Transistoren, die das Tempo der Grafikkarte und der Prozessoren steigern, wird weitere Wärme erzeugt. Dadurch können sich im Test auch die Chip-Oberflächen erhitzen. Gleiches gilt für aufwendige Anwendungen im Grafik-, Office- und Gamingbereich.
Darf die Wärmeleitpaste beim Auftragen berührt werden?

Das ist auch wichtig, da die Paste ihre Effizienz in der Wärmeleitfähigkeit einbüßt, sobald eventuelle Fremdkörper eindringen, was durch Fingerberührung im Test und Vergleich der Fall sein kann. Die Paste sollte entsprechend sorgfältig und ohne Berührung in kleiner Menge verteilt werden.
Welche Wärmeleitpasten sind die günstigsten im Handel?
Der Preis der Wärmeleitpaste hängt von den Inhaltsstoffen und der Materialbasis ab. Günstig sind einfache Leitpasten mit Silikon oder Kunststoff, die auch eine einfache Anwendung gestatten. Um jedoch die höchste Effizienz aus wasser- und luftgekühlten Computern herauszuholen, sind teurere Wärmeleitpasten mit Flüssigmetall sinnvoller. Diese werden mit sehr hohen vom Hersteller angegebenen Wärmeleitfähigkeiten beworben.
Günstige Wärmleitpasten lassen sich dagegen im Test etwas einfacher auftragen, da sie nicht ganz so dünnflüssig sind.
Was sollte bei Wärmeleitpasten mit Flüssigmetallbasis beachtet werden?
Das Auftragen von Pasten mit Liquid-Metal-Basis ist durch die Konsistenz schwieriger, da diese sehr dünnflüssig sind und daher auch schwieriger auf der CPU haften bleiben.
Wie entferne ich bereits verwendete Wärmeleitpaste?

Um diese zu beseitigen, genügt meistens ein Wattepad, ein weiches Tuch oder ein Stück Küchenrolle. Sehr gut wirkt immer Isopropanol, das schnell verdampft und die Bauteile nicht beschädigt. Das Tuch oder Pad wird damit benetzt, die CPU gereinigt. Reste können im Test dann sehr einfach entfernt werden.
Welche Menge an Wärmeleitpaste ist notwendig?
Bei allen Wärmeleitpasten genügt in der Regel eine sehr dünne Schicht, die dann in erbsengroßer Menge direkt aufgetragen wird. Sinnvoll ist im Vergleich das mittige Setzen der Wärmeleitpaste im Test, auf die dann der CPU-Kühler aufgesetzt und montiert wird, wobei sich die Paste durch den Anpressdruck verteilt und so Unebenheiten und Luftlöcher umgangen werden. Die Dosierung ist dabei nicht immer einfach und erfordert etwas Geschick und Übung.
Wie häufig sollte eine Wärmeleitpaste erneuert werden?
Das Auftragen verbessert im Vergleich die Wärmeweiterleitung am PC und kann damit die Leistung steigern.
Wie sehe ich, wann Wärmeleitpaste notwendig ist?
Dafür genügt ein Blick auf die Temperaturen, die der PC bei verschiedenen Anwendungen entwickelt und die über ein Menü mit Analyse-Tools und dem Open-Hardware-Monitor eingesehen werden kann. Sind die Temperatur und Hitzeentwicklung im Vergleich am Prozessor zu hoch, kann das Auftragen einer Wärmeleitpaste Wunder wirken und vorbeugend Schäden verhindern.
Alternativen zu einer Wärmeleitpaste

Der Wärmeleitkleber wird wie die Paste im Test aufgetragen und verteilt, enthält meistens einen Anteil an Füllstoffen oder klebenden Partikeln, die die Wärmeleitfähigkeit maximieren. Sinnvoll ist der Einsatz von Wärmeleitklebern, um die Speicherblöcke von ungekühlten Chipsätzen oder an der Grafikkarte zu kleben.
Etwas einfacher sind im Test und Vergleich Wärmeleit- oder Thermalpads, die es als feste Streifen gibt und dann einfach aufgelegt oder festgedrückt werden. Diese erzielen vor allen Dingen eine isolierende Wirkung zwischen dem Kühlkörper und Bauteil. Wärmeleitpads können auch zusammen mit einer Wärmeleitpaste verwendet werden.
Sie bieten im Vergleich den Vorteil einer sehr einfachen Handhabung, während ein Wärmeklebstoff eine sehr feste Verbindung der Bauteile erzielt und nur schwierig wieder von der Oberfläche entfernt werden kann.
Dagegen ist das Material etwas dicker, so dass das Aufsetzen die Hitzeweiterleitung nicht immer begünstigt. Etwas dünner sind moderne Liquid-Metall-Wärmeleitpads, die hauchdünn mit einer Schere in die gewünschte Form zurechtgeschnitten werden und dann bei der Verwendung im Test durch die Hitze schmelzen und sich so verflüssigen. Diese bieten eine sehr hohe Wärmeleitfähigkeit und wirken ähnlich gut wie die Wärmeleitpasten im Test. Der Preis ist jedoch etwas teurer.
Weiterführende Links und Quellen
- https://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4rmeleitpaste
- https://www.altium.com/blog/de/die-verwendung-von-w%C3%A4rmeleitpads-oder-w%C3%A4rmeleitpaste-f%C3%BCr-das-w%C3%A4rmemanagement-von-pcbs
- https://technology-blog.net/alten-pc-reparieren-waermeleitpaste/
- https://blog.arctic.ac/de/2015/07/23/warmeleitpads-oder-warmeleitpaste-unterschiede-und-vorteile/
- http://moosbande.de/2017/08/27/waermeleitpaste-richtig-auftragen-was-ist-die-beste-methode/
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