Keine ZukunftIkea verlässt Russland und Belarus
![DIESES FOTO WIRD VON DER RUSSISCHEN STAATSAGENTUR TASS ZUR VERFÜGUNG GESTELLT. [MOSCOW REGION, RUSSIA - JUNE 15, 2022: A view of an Ikea store in Khimki. On June 15, the Ikea furniture retail company said that it would scale down operations in Russia, sell four Russian factories and cut down staff. Ikea paused its retail business in Russia on March 4. Valery Stepchenkov/TASS]](https://www.rtl.de/img/140208/1655366370/c16_9/1200/dieses-foto-wird-von-der-russischen-staatsagentur-tass-zur-verfuegung-gestellt-moscow-region-russia-june-15-2022-a-view-of-an-ikea-store-in-khimki-on-june-15-the-ikea-furniture-retail-company-said-that-it-would-scale-down-operations-in-russia-sell-four-russian-factories-and-cut-down-staff-ikea-paused-its-retail-business-in-russia-on-march-4-valery-stepchenkovtass.webp)
Als Reaktion auf Russlands Krieg gegen die Ukraine wandern westliche Unternehmen massenhaft aus Russland ab. Der schwedische Möbelriese Ikea zieht jetzt ebenfalls einen Schlussstrich und verlässt Russland und Belarus.
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„Leider haben sich die Umstände nicht verbessert, und der zerstörerische Krieg dauert an"
Wie das schwedische Möbelhaus mitteilte, sollen die vier Fabriken in Russland sowie Bestände verkauft, Mitarbeiter in den Filialen reduziert und die für den Import und Export zuständigen Logistikbüros geschlossen werden.
Bereits im März hatte Ikea seine Tätigkeiten in Russland wegen des Kriegs in der Ukraine vorübergehend eingestellt. „Leider haben sich die Umstände nicht verbessert, und der zerstörerische Krieg dauert an", hieß es in der Mitteilung. Das Geschäft und Zuliefererketten seien auf der ganzen Welt schwer beeinträchtigt worden.
Vor Beginn des internationalen Wirtschaftsforums in St. Petersburg gab sich der Kreml trotzdem zuversichtlich, dass viele Unternehmen zurückkehren wollen. „Viele Unternehmen aus westlichen Ländern - darunter aus den EU-Staaten, aus den USA und aus Kanada - behalten ihr Interesse am russischen Markt“, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow.
Ikea scheint das allerdings anders zu sehen. „Wir sehen keine Möglichkeit, unsere Tätigkeiten in naher Zukunft wieder aufzunehmen", erklärte das Unternehmen weiter. Auch McDonald's hat die Arbeit in Russland endgültig eingestellt. McDonald's verkaufte alle 850 Filialen an einen russischen Investor. Die ersten Filialen wurden unter dem neuen Namen „Wkusno i totschka“ („Lecker und Punkt“) wiedereröffnet. (dpa/aze)
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