Möbelhaus macht dicht wegen Krieg in der Ukraine

Bevor Ikea schließt: Russen stürmen die Läden, endlos lange Schlange an den Kassen

Panik-Käufe bei Ikea in Moskau Möbelhaus macht Läden in Russland dicht
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Möbelhaus macht Läden in Russland dicht
Panik-Käufe bei Ikea in Moskau

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"Unendliches Leid" – mit diesen Worten beschreibt Außenministerin Annalena Baerbock die aktuelle Situation in der Ukraine im Interview mit RTL. Wie viele andere große Unternehmen hat auch das schwedische Möbelhaus Ikea auf die Grauen des russischen Angriffskriegs reagiert und schließt aus Protest gegen Putins Krieg Filialen in Russland – und das offenbar schon ab Freitag (4. März). Am Tag vor der Ikea-Schließung spielten sich in einigen Filialen unfassbare Szenen ab. Was die kaufwütigen Russen zu den Schließungen sagen – sogar mit einem obskuren Vergleich, sehen Sie im Video.

Lese-Tipp: Alle aktuellen Informationen rund um den Angriff auf die Ukraine finden Sie jederzeit im Liveticker.

Hunderte Russen wollen sich noch schnell Ikea-Möbel sichern

Dichtes Gedränge, volle Kassen, Schlangen am Eingang. Als die Russen erfuhren, dass Ikea-Filialen in ihrem Land schließen, scheint bei vielen der Kauf-Alarm angesprungen zu sein.

Aufnahmen aus St. Petersburg zeigen Hunderte Menschen, die ein dort ansässiges schwedisches Möbelhaus stürmen. Sie alle wollen offenbar noch etwas kaufen, bevor der Laden dicht macht.

IKEA gibt Erklärung zu den Schließungen ab - 15.000 Angestellte betroffen

Ikea erklärt seinen drastischen Schritt mit Lieferengpässen und erschwerten Bedingungen. Der Ukraine-Krieg habe bereits enorme menschliche Auswirkungen gehabt, zugleich führe er zu ernsthaften Störungen der Lieferketten und Handelsbedingungen, erklärte Ikea. Aus all diesen Gründen hätten die Unternehmensgruppen beschlossen, den Betrieb in Russland vorübergehend einzustellen.

Der Schritt bedeutet, dass alle Ex- und Importe in und nach Russland und Belarus vorübergehend gestoppt werden. Dasselbe gilt für die Produktion in Russland. Er beinhaltet auch, dass der gesamte Verkauf in IKEA-Möbelhäusern und -Geschäften in Russland und Belarus gestoppt wird, so die Erklärung. Betroffen von dem Entschluss sind demnach 15.000 Ikea-Angestellte. (dky/ dpa)

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