Der Konflikt schwelt seit Jahrzehnten. Wir blicken zurück. Eigentlich war alles mal ganz anders. Während der Herrschaft des Schahs Mohammad Reza Pahlavi im Iran ab den 50er Jahren war Israel anerkannt. Beide Länder arbeiteten sogar zusammen.
Die Wende kommt im Jahr 1979. Die iranische Monarchie stürzt, Revolutionsführer Khomeini übernimmt die Macht und ruft Israel und die USA als Feinde der muslimischen Welt aus. Quasi über Nacht. Israels Existenz im Nahen Osten hätte keine Berechtigung.
1989 übernimmt Ali Khamenei die Führung im Iran, treibt den Hass in der Autokratie gegen Israel voran. Es ist eine Spirale der Gewalt. Israel sieht sich bedroht vom iranischen Gottesstaat, attackiert immer wieder iranische Gruppen, etwa im Libanon. Der Iran stattet verschiedene Gruppierungen in der Region mit Waffen aus, etwa die Hisbollah oder die Hamas in Gaza rüstet mit einem Atomprogramm auf. Beide Länder werden unterstützt von den jeweiligen Verbündeten, die sich jahrelang in etwa so gegenüberstehen.
Doch Irans Bündnisse bröckeln. Die Hamas etwa ist geschwächt durch Israels Kriegsantwort nach dem Überfall der Terrororganisation auf Israel vom 7. Oktober 23. In Syrien ist Machthaber Assad gestürzt und viele Israelis hoffen nun, dass mit den Angriffen nun endlich auch das Regime in Teheran fällt.