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IranIran, früher als Persien bezeichnet, ist ein Staat in Vorderasien. Rund 90 Millionen Menschen leben im Land. Die Hauptstadt ist Teheran.

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Der Azadi-Turm (Freiheitsturm) in Teheran, Iran.
Istockphoto

Iran ist ein Staat in Vorderasien, der nach der „Islamischen Revolution” 1979 offiziell den Namen Islamische Republik Iran trägt. Rund 90 Millionen Einwohner (Stand 2024) leben in dem 1,6 Millionen km² Fläche messenden Staat. Die Amtssprache ist Persisch.

Aufgrund eines umstrittenen Atomprogramms stand die Wirtschaft des Iran lange Zeit unter Sanktionen der westlichen Staaten und war vom weltweiten Finanzsystem abgekoppelt. Die Hauptstadt heißt Teheran und ist in 22 Bezirke gegliedert: Hier befinden sich moderne Hochhäuser, prachtvolle Paläste und Museen. Vom Norden der Stadt kann man das mit Schnee bedeckte Elburs-Gebirge erkennen.

Die Gesetzgebung des Iran verbindet kodifiziertes staatliches Recht mit dem islamischen Recht der Scharia und sieht für bestimmte Delikte weiterhin harte Strafen bis hin zur Todesstrafe vor. Frauen unterliegen einer gesetzlichen Verschleierungs- und Kleiderpflicht. Verstöße werden durch Polizei und Sicherheitsbehörden verfolgt und können zu Geld- oder Haftstrafen sowie weiteren Repressionen führen. Trotz tiefgreifender Wirtschaftskrise, internationaler Sanktionen und des Kriegs mit Israel und den USA gilt Iran nach wie vor als zentrale politische und militärische Regionalmacht und übt über verbündete Regierungen, Milizen und Organisationen Einfluss auf Staaten wie Irak, Syrien und den Libanon aus.

Ende Februar 2026 begannen die USA und Israel massive Luft- und Raketenangriffe auf Ziele im Iran, bei denen auch das Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei getötet wurde. Iran reagierte mit Raketenangriffen auf Israel und mehrere andere Golfstaaten mit US-Stützpunkten. Der sogenannte Expertenrat wählte Anfang März Modschtaba Chamenei, den Sohn von Ajatollah Ali Chamenei, zum neuen Obersten Führer Irans.

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