Schnee, Sturm, Glätte: Wintertief Elli ist angekommen!
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Sturmtief Elli zieht übers Land: Mit allen Zutaten für ein Winter-Wetterchaos, das es so seit Jahren nicht mehr gegeben hat: Schnee, Sturm, Blitzeis und klirrender Frost.
Schon in der Nacht gab es zahlreiche Glätte-Unfälle. Zum Beispiel auf der A2 bei Ziesar in Brandenburg. Ein Auto prallte gegen die Leitplanke und dann mit einem Lastwagen zusammen. Drei Menschen wurden schwer verletzt.
„Es ist glatt wie Sau, das muss man wirklich mal so sagen. Man kann wirklich nur zur Vorsicht aufrufen, fahr langsam, fahrt bedacht.“
Die Räumdienste geben alles – kommen aber oft nicht hinterher. Auf den Straßen nicht – und an den Flughäfen auch nicht.
In Hamburg zum Beispiel wurden bereits dutzende Flüge gestrichen. Und auch die Bahn rechnet mit Zugausfällen, besonders im Norden.
Viele Reisende, wie hier in Hannover, haben sich auf das „Schietwetter“ aber vorbereitet:
„Wir sind eher zu Hause losgefahren. Wir müssen jetzt irgendwie durchzukommen. Wir müssen in den bayrischen Wald.“
„Da für heute eine starke Sturmwarnung angegeben ist, bleibt man am besten zu Hause.“
Das gilt auch für viele Schüler: In Niedersachsen, Hamburg und Bremen bleiben heute alle Schulen geschlossen. Ebenso in Teilen Bayerns. In Berlin und Brandenburg und Teilen Sachsen-Anhalts können die Eltern entscheiden, ob sie ihre Kinder zur Schule schicken. In den anderen Bundesländern ist es Sache der Schulen, ob der Unterricht stattfindet.
„Ich wünsche mir, dass die Schule aus ist, dann kann man Schlitten sausen.“
Wenn man noch einen bekommt: Die Nachfrage nach Schlitten hat sich verzwanzigfacht, sagt der Versandhändler Otto. Und einige Supermärkte melden bereits Hamsterkäufe. Vor allem Obst, Brot und haltbare Produkte sind stark gefragt.

