Pandemie hält die Welt in Atem

Chronologie Coronavirus - Alle Meldungen vom 28. April 2020

29. April 2020 - 0:11 Uhr

Im Video: Corona-Ansteckungsrate steigt wieder

Die Ansteckungsrate mit dem neuartigen Coronavirus ist in Deutschland nach Angaben des Robert Koch-Instituts wieder gestiegen. Jeder Infizierte steckt nunmehr wieder einen weiteren Menschen an, die sogenannte Reproduktionsrate liegt bei 1,0. Wie sich die Lockerungen der Corona-Maßnahmen auswirken, ist allerdings noch unklar. In unserem täglichen Live-Ticker erhalten Sie alle wichtigen Infos und Entwicklungen.

Hier finden Sie eine Übersicht der geänderten Maßnahmen der Bundesländer und hier alles von A bis Z, was Sie über das Coronavirus wissen müssen.​

TVNOW-Doku: Was wir aus der Krise lernen

Welche Lehren können wir aus der bisher größten Krise der Nachkriegszeit ziehen? Wir haben mit Experten gesprochen. War der Staat zu inkonsequent? Wurden die Schulen zu schnell geschlossen? Was tun gegen den Hamsterchaos? Und was ist der tatsächliche Grund, dass tausende Urlauber auf der ganzen Welt gestrandet sind? Sehen Sie hierzu die TVNOW-Doku: "Was wir aus der Krise lernen".

+++ LIVE-TICKER +++

23:40 Uhr - US-Vizepräsident Pence verzichtet bei Klinikbesuch auf Maske

US-Vizepräsident Mike Pence hat ungeachtet einer entsprechenden Vorschrift bei einem Klinikbesuch in der Corona-Krise keine Atemschutzmaske getragen. Auf Videos war zu sehen, wie Pence am Dienstag am Bett eines Patienten in dem Krankenhaus in Rochester im US-Bundesstaat Minnesota stand. Alle Personen um ihn herum hatten Nase und Mund mit Masken bedeckt. Die Mayo Clinic schrieb auf Twitter, Pence sei vor seiner Ankunft über die Richtlinie zum Tragen von Masken informiert worden. Wenige Minuten nach der Veröffentlichung des Tweets wurde dieser wieder gelöscht.

Seit Mitte April verlangt die Klinik von allen Patienten und Besuchern, eine Atemschutzmaske zu tragen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.

23:00 Uhr - Aktuelle Zahlen aus Deutschland und der Welt

Land Infizierte Tote
Weltweit  3.098.391 216.160
USA 1.008.066 58.126
Spanien 232.128 23.822
Italien 201.505 27.359
Frankreich  166.036 23.694
Großbritannien  162.350 21.745
Deutschland 159.431 6.215
Türkei  114.653 2.992

Laut Johns Hopkins Universität sind in Deutschland 117.400 Menschen inzwischen wieder genesen. Demnach sind aktuell weniger als 40.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Unterdessen ruft das Robert-Koch-Institut (RKI) zu anhaltender Disziplin auf. Deutschland habe das Virus anders als andere Länder bisher sehr erfolgreich in Schach halten können. "Wir wollen diesen Erfolg verteidigen", sagte RKI-Präsident Lothar Wieler. Die als wichtig angesehene Zahl zur Ansteckungsrate ist nach Angaben des RKI wieder gesunken. Mit Datenstand vom 28. April um Mitternacht werde die Reproduktionszahl auf 0,9 geschätzt, teilt das Institut mit.

22:33 Uhr - Womöglich Durchbruch bei Rückkehr zum Profifußball

Der deutsche Profifußball hat auf dem Weg zum erhofften Liga-Restart anscheinend eine weitere Hürde genommen. Nach Informationen des "RedaktionsNetzwerk Deutschland" erteilt das Bundesarbeitsministerium in Sachen Arbeitsschutz seine Zustimmung zum entsprechenden Konzept der Deutschen Fußball Liga (DFL).

"Der Arbeitsschutz der Spieler, Trainer und Betreuer kann bei vollständiger Umsetzung des Konzepts weitgehend sichergestellt werden", heißt es im Zitat aus einer Mail des Staatssekretärs Björn Böhning (SPD) an Kanzleramtschef Helge Braun (CDU). Das DFL-Papier sei "sinnvoll, reduziert Risiken und ist daher arbeitsschutzrechtlich akzeptabel".

Seinem Ministerium obliege allerdings lediglich die Prüfung ebendieser Arbeitsschutz-Standards. "Sie sind sicher mit mir einer Meinung, dass bei der Entscheidung über eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs neben den allgemeinen Fragen der Verhältnismäßigkeit weitere, insbesondere pandemische sowie gesundheitliche und sportliche Aspekte einzubeziehen sind", schrieb Böhning.

Der Spielbetrieb ruht seit Mitte März. Die DFL hofft auf eine Genehmigung für einen Restart ohne Zuschauer Mitte Mai.

21:45 Uhr - Ex-Magier Roy Horn an Corona erkrankt

Magicians Siegfried and Roy received a Star on the Las Vegas Walk of Stars. The star is located in front of the Mirage Resort where the duo performed since 1993. Roy walked from the car to the ceremony location. Hundreds of fans gathered to watch the
Sorge um Roy Horn (links im Bild) vom deutschen Magier-Duo Siegfried und Roy
© Scott Doctor/Splash News

Schock für das ehemalige deutsche Magier-Duo Siegfried & Roy. Der 75jährige Roy Horn ist an Corona erkrankt, wie sein Pressesprecher Dave Kirvin jetzt bestätigte. "Roy Horn wurde positiv auf das Virus getestet. Aktuell spricht er gut auf die Behandlung an", sagte Kirvin. Die beiden Magier traten jahrelang sehr erfolgreich in Las Vergas auf, bis Horn 2003 von seinem Tiger "Montecore" während der Show angegriffen und lebensgefährlich verletzt wurde.

21:27 Uhr - Angst vor Corona: Neun Tote bei Gefängnis-Krawallen in Peru

Bei heftigen Krawallen in einem Gefängnis in Peru sind neun Häftlinge ums Leben gekommen. Rund 60 Justizvollzugsbeamte und fünf Polizisten sowie zwei Häftlinge seien bei den Ausschreitungen verletzt worden, teilte die Gefängnisverwaltung des südamerikanischen Landes am Dienstag mit. Die Sicherheitskräfte brachten die Haftanstalt nahe der Hauptstadt Lima nach einigen Stunden wieder unter Kontrolle. Die Proteste in dem Gefängnis richteten sich gegen die aus Sicht der Gefangenen unzureichenden Schutzmaßnahmen gegen eine Ausbreitung des neuartigen Coronavirus.

21:19 Uhr - Mehr als eine Million Corona-Infektionen in den USA

In den USA hat es der John Hopkins Universität zufolge seit Beginn der Corona-Pandemie bereits mehr als eine Million nachgewiesene Infektionen mit dem neuartigen Virus gegeben. Das ging am Dienstag aus den Daten der Universität in Baltimore hervor. Demnach starben bereits mehr als 57.000 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus.

Im besonders heftig von der Pandemie betroffenen US-Bundesstaat New York ist die Zahl der neu in Krankenhäusern aufgenommenen Patienten unterdessen um mehr als 70 Prozent gesunken. Am Montag seien erstmals seit mehr als einem Monat an einem Tag weniger als 1.000 Infizierte aufgenommen worden, sagte Gouverneur Andrew Cuomo am Dienstag. Am 7. April waren es beispielsweise mehr als 3.000 gewesen.

21:11 Uhr - Immer weniger Krankenhaus- und Intensivfälle in Frankreich

Die Zahl der Covid-19-Erkrankten in französischen Krankenhäusern und Intensivstationen sinkt weiter. Den Daten des Gesundheitsministeriums zufolge setzt sich damit eine seit zwei Wochen anhaltende Entwicklung fort. Die Zahl der neuen Todesfälle stieg um 367 auf 23.660, die der bekannten Neuinfektionen um 1520 auf 129.859.

21:01 Uhr - Richter im Saarland kippen Ausgangsbeschränkungen

Im Saarland müssen die im Zuge der Corona-Pandemie verfügten Ausgangsbeschränkungen nach einer Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs sofort gelockert werden. Es gebe «aktuell keine belastbaren Gründe für die uneingeschränkte Fortdauer der strengen saarländischen Regelung des Verbots des Verlassens der Wohnung» mehr, entschieden die Verfassungsrichter am Dienstag. Das heißt: Begegnungen in Familien sowie das Verweilen im Freien unter Wahrung der notwendigen Abstände und Kontaktbeschränkungen seien ab sofort wieder möglich.

20:29 Uhr - Ausnahmezustand in Tschechien verlängert

Entgegen früherer Ankündigungen hat Tschechien den wegen der Coronavirus-Pandemie ausgerufenen Ausnahmezustand noch einmal verlängert. Er gilt nun bis zum 17. Mai. Dafür stimmten am Dienstagabend 54 Parlamentsabgeordnete, dagegen 24. Der Notstand erlaubt es der Regierung zufolge unter anderem, das weitgehende Einreiseverbot für Ausländer vorerst aufrechtzuerhalten und medizinische Güter ohne Ausschreibung zu beschaffen.

Die Regierung in Prag hatte ihre Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie zuletzt stark gelockert. So wurden die allgemeinen Ausgangsbeschränkungen aufgehoben und die meisten Geschäfte wieder geöffnet. Weiterhin gelten eine Mundschutzpflicht in der Öffentlichkeit und ein Verbot von Versammlungen mit mehr als zehn Personen.

20:12 Uhr - Familienminister für Kita-Wiedereinstieg in vier Phasen

Die Familienminister von Bund und Ländern empfehlen in der Corona-Krise einen "behutsamen" Wiedereinstieg in die Kinder-Tagesbetreuung in vier Stufen. Das teilte das Ministerium von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) am Dienstagabend mit. Ein konkretes Datum für die mögliche Wiederaufnahme des Kita-Betriebs wird in dem gemeinsamen Beschluss nicht genannt. Die vier Phasen umfassen demnach die aktuelle Notbetreuung, eine erweitere Notbetreuung, einen eingeschränkten Regelbetrieb und die Rückkehr zum Normalbetrieb.

Der Beschluss soll in die Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten an diesem Donnerstag einfließen. Letztlich liegt die Entscheidung bei den einzelnen Bundesländern. Oberstes Ziel sei unverändert, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und Infektionsketten zu unterbrechen, hieß es in der Mitteilung.

20:05 Uhr - Zwölf neue Coronafälle in Rellinger Altenheim

In einem Altenheim in Rellingen in Schleswig-Holstein ist die Zahl der Corona-Infizierten stark angestiegen. Seit Freitag wurden zwölf weitere Bewohner positiv auf das neuartige Virus getestet, wie Kreissprecher Oliver Carstens am Mittwoch mitteilte.

Insgesamt sind laut Kreispressestelle drei Altenheime von Coronavirus-Infektionen betroffen. Seitdem Ende März die ersten Fälle in einer Tornescher Einrichtung bekannt geworden sind, seien im Kreis heute 80 Altenheimbewohner und 37 Pflegekräfte positiv getestet worden. Von den 29 Corona-Toten stammen den Angaben zufolge nur drei nicht aus einem der drei Heime.

19:55 Uhr – Italien: Zahl der Infizierten steigt auf über 200.000

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen ist in Italien auf mehr als 200.000 gestiegen. Insgesamt haben sich in dem Land bis Dienstag 201.505 Menschen mit dem Virus angesteckt, wie der Zivilschutz mitteilte. Die Zahl der Toten stieg um 382 auf insgesamt 27.359. Für die politischen Entscheidungen zu den Ausgangsbeschränkungen ist aber vor allem die Zahl der Patienten auf der Intensivstation und im Krankenhaus wichtig, die weiter sinkt. Auch die Zahl der aktuell positiven Fälle - also die Zahl, aus der Tote und Genesene herausgerechnet werden - sank weiter.

19:42 Uhr – Mehr Tests und Corona-Bonus für Pflegekräfte

Das Bundeskabinett will am morgigen Mittwoch weitere Hilfsmaßnahmen auf den Weg bringen, um Folgen der Corona-Epidemie abzumildern. Ein Gesetzentwurf von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sieht unter anderem eine erneute Ausweitung von Tests vor, um vor allem Pflegekräfte und -bedürftige besser zu schützen. Zudem soll es umfassendere Meldepflichten für Ärzte und Labore geben. Sie sollen künftig auch negative Testergebnisse und genesene Fälle angeben. Beschlossen werden soll zudem ein Finanzierungsplan für den angestrebten Corona-Bonus für Pflegekräfte von bis zu 1.500 Euro.

19:27 Uhr - Heftige Empörung nach Interview - Tübinger OB in der Kritik

ARCHIV - 20.02.2019, Berlin: Boris Palmer (Bündnis 90/Die Grünen), Oberbürgermeister von Tübingen, sitzt bei einer Berlin-Tour im Bus. (zu dpa «Palmer: «Wir retten Menschen, die in halbem Jahr sowieso tot wären»") Foto: Christoph Soeder/dpa +++ dpa-B
Oberbürgermeister Boris Palmer entschuldigt sich für seine Wortwahl
© dpa, Christoph Soeder, christoph soeder mut hak bwe

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer hat sich angesichts heftiger Empörung über Äußerungen zum Umgang mit Corona-Patienten für seine Wortwahl entschuldigt. Im Sat.1-Frühstücksfernsehen hatte Palmer zuvor eine Lockerung der Corona-Auflagen gefordert und dabei drastische Worte gewählt: "Ich sag es Ihnen mal ganz brutal: Wir retten in Deutschland möglicherweise Menschen, die in einem halben Jahr sowieso tot wären", sagte er. Es müsse unterschiedliche Sicherheitsvorkehrungen für Junge und Ältere geben. "Niemals würde ich älteren oder kranken Menschen das Recht zu leben absprechen", erklärte der Grünen-Politiker am Dienstagabend gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Falls er sich "da missverständlich oder forsch ausgedrückt" habe, tue es ihm leid.

19:18 Uhr - Putin schwört Bevölkerung "auf zermürbende Phase" ein

Russland steht vor einer "neuen und zermürbenden Phase im Kampf gegen die Corona-Pandemie", sagte Präsident Wladimir Putin heute in einer Fernsehansprache.

Der tägliche Anstieg der Fälle habe sich zwar stabilisiert, dennoch sei es für eine Entwarnung zu früh. "Die Situation ist immer noch sehr ernst", sagte Putin. "Der Höhepunkt liegt nicht hinter uns", so der Präsident weiter. Russland will die geltenden Corona-Maßnahmen bis zum 11. Mai verlängern. Danach könnte das Land allmählich die Beschränkungen lockern. In seiner Ansprache räumte Putin ein, dass es aktuell in Russland zu Engpässen bei medizinischer Ausrüstungen käme und versprach die Produktionsraten zu erhöhen.

18:58 Uhr - Polizist in NRW an Corona-Infektion verstorben

Ein 54-jähriger Polizeibeamter aus Paderborn ist mit einer Corona-Infektion gestorben. Das bestätigten die Kreispolizeibehörde und ein Sprecher des Innenministeriums am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Nach Angaben des Innenministeriums ist es der erste Todesfall bei der Polizei in NRW im Zusammenhang mit Covid-19. Die "Neue Westfälische" hatte zuvor berichtet.

Wie der Ministeriumssprecher sagte, ist der Mann vergangenen Donnerstag verstorben. Innenminister Reul habe seiner Familie kondoliert. "Die gesamte Polizeifamilie ist in tiefer Trauer", so der Sprecher. Der Beamte hatte sich aber wohl nicht im Dienst angesteckt.

17:05 Uhr - Discounter will Einwegmasken verkaufen

LIDL will ab Donnerstag Einwegmasken in allen Filialen verkaufen und zwar im 50er-Pack. Pro Einkauf und Kunde wird aber nur eine Packung ausgegeben, solange der Vorrat reicht. Lidl will die  Vorratsverpackungen für 33 Euro anbieten. Das sei ein Selbstkostenpreis, teilte das Unternehmen mit.

16:23 Uhr - Gericht: Maskenpflicht verletzt nicht das Persönlichkeitsrecht

Die seit Montag geltende Maskenpflicht in Geschäften verstößt nach Ansicht des Hamburger Verwaltungsgerichts nicht gegen das Persönlichkeitsrecht. Die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung sei geeignet, dem Lebens- und Gesundheitsschutz zu dienen, entschied das Gericht in einem Eilverfahren.

Wie ein Gerichtssprecher am Dienstag mitteilte, hatten zwei Privatpersonen Klage gegen die Maßnahme zum Schutz vor Corona-Infektionen eingereicht. Das Gericht vertrat die Auffassung, dass mit der zeitlichen und räumlichen Beschränkung der Maskenpflicht das allgemeine Persönlichkeitsrecht nach Artikel 19, 2 Grundgesetz nicht angetastet werde.

16:03 Uhr - Heuschnupfen-Geplagte durch Corona stärker gefährdet?

Der Frühling fängt jedes Jahr früher an – und mit ihm auch die kritische Zeit für Pollenallergiker. Vielen macht neben der üblichen Quälerei mit laufender Nase, juckenden Augen und Kratzen im Hals diese Saison aber vor allem eins Sorgen: das Coronavirus. Sind Allergiker durch SARS-CoV-2 stärker gefährdet? Ein Allergologe hat die beruhigende Antwort.

16:00 Uhr - Luxemburg will alle Bürger auf Corona testen

Im Kampf gegen das Coronavirus startet Luxemburg in dieser Woche mit massenweisen Covid-19-Tests. Die freiwilligen Tests der gut 600.000 Einwohner und der Grenzgänger aus Deutschland, Frankreich und Belgien sollten die Lockerung bestehender Kontaktbeschränkungen begleiten, teilte Forschungsminister Claude Meisch am Dienstag in Luxemburg mit. Rund 8.500 Schüler und Lehrer sollten vor der Wiederaufnahme des Schulbetriebes am 4. Mai getestet werden. Danach wolle man pro Tag mindestens 20.000 Tests machen. "Das Ziel ist, dass die gesamte Bevölkerung getestet werden kann, zum Teil mehrmals", teilte Meisch mit.

15:53 Uhr - Hessen lässt Gottesdienste und Altenheim-Besuche wieder zu

Hessen lässt ab dem 1. Mai wieder Gottesdienste und Trauerfeiern unter Abstandsauflagen zu. Das kündigt Ministerpräsident Volker Bouffier an. Ab dem 4. Mai gebe es in Pflege- und Altenheimen auch wieder das Recht, eingeschränkt kürzere Besuche zu empfangen. Zugleich müsse jede Einrichtung aber ein individuelles Schutzkonzept entwickeln, sagt der CDU-Politiker.

15:44 Uhr - Merkel für klimafreundliche Konjunkturprogramme

Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht sich für klimafreundliche Konjunkturprogramme in der Corona-Krise aus. Trotz knapper Etats in der Krise müsse der Klimaschutz dabei immer im Blick sein, sagt Merkel beim "Petersberger Klimadialog". Sie stellt sich zudem hinter das Ziel der EU-Kommission, den Treibhausgas-Ausstoß um bis zu 55 Prozent bis 2030 unter das Niveau von 1990 zu drücken. Der Finanzmarkt müsse für klimafreundliche Investitionen günstiges Kapital bereitstellen.

14:55 Uhr – Spahn lobt medizinische Forschung in Deutschland

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat am Dienstag mit Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) die Uniklinik Hannover (MHH) besucht. Dabei lobte er die medizinische Forschung in Deutschland. "Wir werden mit dem Virus leben müssen, bis wir das Virus mit einem Impfstoff unter Kontrolle haben", sagte Jens Spahn nach seinem Besuch der MHH.

14.50 Uhr – Lockerungen der Corona-Beschränkungen in Portugal ab 3. Mai

Portugal kündigt eine Lockerung der strikten Beschränkungen ab dem 3. Mai an. Allerdings werde es dies nur langsam und in kleinen Schritten geben, sagt Präsident Marcelo Rebelo de Sousa. Das Ende des nationalen Notstands, der am 18. März ausgerufen wurde, bedeute nicht zugleich auch das Ende des Virus-Ausbruchs, warnt er.

13:55 Uhr – Vor Sommerferien kein normaler Schulbetrieb möglich

Keine rasche Rückkehr zur Normalität im Schulbetrieb: "Es wird vor den Sommerferien kein reguläres Unterrichtsgeschehen mehr stattfinden können", sagt die Vorsitzende der Kultusministerkonferenz der Länder, die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig. Es sei von den Landesministern aber vereinbart worden, dass alle Schüler "wochen- oder tageweise" vor den Sommerferien in die Schulen zurückkommen und dort Präsenzunterricht erhalten sollten.

13.16 Uhr – Spahn: Corona-App wird zügig nutzbar sein

Die geplante Corona-App für Mobiltelefone zur Nachverfolgung der Kontakte von Corona-Infizierten soll nach Worten von Bundesgesundheitsminsiter Jens Spahn "möglichst zügig" einsetzbar sein. Dabei müssten Datenschutz und Datensicherheit gewahrt werden. Die Daten würden dezentral auf dem Handy gespeichert. Die Bundesregierung hatte zuvor mitgeteilt, die Corona-App werde von der Deutschen Telekom und SAP entwickelt und zur Marktreife gebracht.

Außerdem will der Bundesgesundheitsminister eine Pflegeprämie für Pflegekräfte von bis 1500 Euro möglich machen.

13:10 Uhr - Bundesländer wollen gemeinsame Regelung für umstrittene 800-Quadratmeter-Grenze

Die Bundesländer streben nach Angaben von Baden-Württembergs Winfried Kretschmann eine gemeinsame Regelung für die umstrittene 800-Quadratmeter-Grenze für die Öffnung von Einzelhandelsgeschäften an. Die in dieser Woche geplante Ministerpräsidenten-Konferenz werde sich mit Konsequenzen aus den jüngsten Gerichtsurteilen befassen. "Ob wir weitere Arrondierungen machen, das besprechen wir jetzt am Donnerstag", sagt Kretschmann nach einer Sitzung der Landesregierung.

12:45 Uhr - Lufthansa schließt Schutzschirmverfahren nicht aus

Die Lufthansa erwägt einem Insider zufolge, sich bei einem Scheitern der Verhandlungen über Staatshilfen über ein Schutzschirmverfahren zu sanieren. Die Fluggesellschaft ziehe das als Alternative in Betracht, wenn die Auflagen in einem Rettungspaket sie zu sehr in der Wettbewerbsfähigkeit beschränken würden, sagte eine mit den Überlegungen der Lufthansa vertraute Person am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. Die Gespräche mit der Bundesregierung über ein milliardenschweres Finanzierungspaket dauern an; dabei ist vor allem der künftige Einfluss des Staates strittig.

Das Schutzschirmverfahren, eine Art Vorstufe zum Insolvenzverfahren, soll es Unternehmen ermöglichen, sich rechtzeitig zu sanieren, bevor ihnen das Geld ausgeht. Bedingung dafür ist, dass sie noch nicht zahlungsunfähig sind. Oft mündet das Schutzschirmverfahren aber nach drei Monaten in eine reguläre Insolvenz. Die Aktionäre würden dann aller Voraussicht nach leer ausgehen.

12:00 Uhr - Bahn verlängert Kulanzregel für Ticket-Umtausch

Wer eine Bahnreise über das kommende lange Wochenende geplant hatte und nicht antreten will, kann seine Fahrkarte in einen Gutschein umtauschen. Das gilt für Fernverkehrstickets der Deutschen Bahn mit Reisedatum bis 4. Mai, die bis zum 13. März gekauft wurden, wie die Bahn der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage mitteilte. Die Gutscheine seien online erhältlich und drei Jahre gültig. Die Bahn verlängert damit eine entsprechende Kulanzregelung, die bisher für Fahrten bis 30. April galt. Für Fernverkehrsfahrten nach dem 4. Mai gilt nun: Kunden können ihre Tickets noch bis zum 31. Oktober flexibel nutzen - sofern sie vor dem 13. März gekauft worden sind. Bislang galt, dass die Bahn diese Tickets bis zum 30. Juni akzeptiert. Die Regelung gilt auch für Sparpreis- und Super-Sparpreis-Tickets.

11:10 Uhr - EZB: Keine "erhöhte" Ansteckungsgefahr durch Euro-Scheine

Europas Währungshüter sehen kein erhöhtes Ansteckungsrisiko durch Banknoten mit dem neuartigen Coronavirus. Die Ergebnisse von Laboren, mit denen die Europäische Zentralbank (EZB) zusammenarbeite, deuteten darauf hin, "dass auf Oberflächen wie etwa Plastik in den ersten Stunden 10 bis 100 Mal so viele Viren überleben wie auf unseren Banknoten", schrieb EZB-Direktor Fabio Panetta in einem Artikel, der in mehreren europäischen Zeitungen veröffentlicht wurde, darunter in der "Frankfurter Allgemeine Zeitung". 

Aus anderen Analysen gehe hervor, dass poröse Oberflächen von Baumwollbanknoten das Virus deutlich schlechter übertragen würden als glatte Oberflächen wie Kunststoff. "Im Vergleich zu anderen Oberflächen, mit denen die Menschen tagtäglich in Berührung kommen, geht von Banknoten insgesamt kein erhöhtes Infektionsrisiko aus", schrieb Panetta. Panetta zufolge legte die Nachfrage nach Bargeld zu Beginn der Corona-Krise deutlich zu. Der Wert der pro Woche zusätzlich in Umlauf gegebenen Banknoten sei Mitte März rasant gestiegen und habe beinahe seinen historischen Höchststand von 19 Milliarden Euro erreicht.

10:00 Uhr – RKI-Pressekonferenz: "Wir wollen diesen Erfolg verteidigen."

Das Robert Koch-Instituts (RKI) hat in seiner Pressekonferenz am Dienstag bestätigt, dass die Reproduktionszahl bei 1 liegt. Die Corona-Zahlen steigen also weiter an. Die Anzahl der Todesfälle und der Verstorbenen liege weiterhin hoch, insbesondere wegen der Ausbrüche in Alters- oder Pflegeheimen. Die verstorbenen Personen waren im Durchschnitt 81 Jahre alt. RKI-Chef Lothar Wieler appelliert, den Erfolg in Deutschland beizubehalten: "Den haben wir vor allem den Mitarbeitern des Gesundheitsamtes zu verdanken und den Maßnahmen, die wir frühzeitig ergriffen haben. Wir wollen nicht, dass die Fallzahlen zunehmen!".

Es gelte, weiter so weit wie möglich zu Hause zu bleiben, sich an die Kontaktbeschränkungen zu halten, mindestens eineinhalb Meter Abstand zu halten und wo das schwer möglich sei, einen Nase-Mund-Schutz zu tragen. Deutschland habe die Ausbreitung anders als andere Länder bisher sehr erfolgreich in Schach halten können. "Wir wollen diesen Erfolg verteidigen."

Eine Warnung gab der RKI-Chef der Bevölkerung noch mit: "Tröpfchen fliegen besonders weit beim Singen."

09:40 Uhr - Österreich hebt Ausgangsbeschränkungen auf - Nur noch Mindestabstand

Österreich hebt angesichts der günstigen Entwicklungen in der Corona-Krise nach fast sieben Wochen die Ausgangsbeschränkungen auf. Dies teilte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) am Dienstag in Wien mit.

Seit Mitte März war es den Österreichern nur bei triftigem Grund erlaubt, das Haus zu verlassen. Dazu gehörten unbedingt nötige Besorgungen. Allerdings war Bewegung im Freien - Spaziergänge und zum Beispiel auch Radfahren - von Anfang an ebenfalls gestattet. Die Ausgangsbeschränkungen waren bis Ende April befristet und laufen nun am 30. April aus.

Anfang Mai dürfen laut Exit-Fahrplan alle Geschäfte sowie viele Dienstleister wie Friseure wieder öffnen. Lokale und Restaurants sollen Mitte Mai folgen. Hotels und andere Beherbergungsbetriebe dürfen 29. Mai wieder öffnen.

In Österreich bewegt sich die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus seit Tagen im zweistelligen Bereich. Der Reproduktionsfaktor - die Zahl, wie viele Personen ein Infizierter ansteckt - liege bei 0,59 und damit so niedrig wie noch nie. Zugleich sind die Kapazitäten für Covid-19-Patienten in den Kliniken bei weitem nicht ausgelastet.

09:05 Uhr - Deutsche Unternehmen rechnen mit massiven Entlassungen

Deutschlands Firmen bereiten sich in der Corona-Krise auf Entlassungen vor. Das ergab die am Dienstag veröffentlichte monatliche Umfrage des Ifo-Instituts unter rund 9.000 Unternehmen zu ihrer Beschäftigtenplanung für die nächsten drei Monate. Das daraus ermittelte Ifo-Beschäftigungsbarometer stürzte im April auf 86,3 Punkte ab auf ein historisches Tief. Noch nie sei der Rückgang so stark gewesen, erklärte das Wirtschaftsforschungsinstitut. Die Arbeitslosigkeit in Deutschland werde stark steigen.

08:40 Uhr - Wander-Boom in Deutschland

Wandern in Deutschland könnte in Zeiten der Corona-Pandemie mit ihren Reisebeschränkungen in diesem Jahr eine der wenigen Urlaubsmöglichkeiten werden. Experten erwarten daher in den kommenden Monaten einen regelrechten Wander-Boom. Das Bundes-Kompetenzzentrum Tourismus geht davon aus, dass sich der Binnentourismus deutlich früher erholt als der internationale Reiseverkehr. Doch können Wald und Wege den zumindest augenscheinlichen Wander-Boom verkraften? Davon gehen die Experten aus. Der Wanderverband ist sicher, dass es in Deutschland auch in Corona-Zeiten genug Wege und Platz gebe, damit alle ausreichend Sicherheitsabstand halten können.

07:30 Uhr - So planen die Krankenhäuser Rückkehr zum Regelbetrieb

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft hat einen 10-Punkte-Plan aufgestellt, wie sich die Kliniken die Rückkehr zum einem eingeschränkten Regelbetrieb vorstellen. Das Dokument liegt der "Rheinischen Post" vor. 

Wie die Zeitung berichtet, rechnen die Kliniken damit, dass sie "bis weit in das Jahr 2021" hinein Covid-19-Erkrankte versorgen müssen. Es gelte weiter "die Vorgabe, 20 Prozent ihrer Intensivbehandlungsbetten mit Beatmungsmöglichkeit freizuhalten", heißt es in dem Papier. Die Krankenhäuser müssen zudem in der Lage sein, innerhalb von "72 Stunden weitere  Behandlungskapazitäten für Covid-19-Patienten zu organisieren, wenn es der Anstieg der Reproduktionsrate bei den Infektionen erfordert". Dabei geht es um weitere 20 Prozent der Kapazitäten. Reha-Kliniken sollen ihren Regelbetrieb dagegen wieder uneingeschränkt aufnehmen.

Auch Gesundheitsminister Jens Span möchte, dass die Kliniken ab Freitag schrittweise ihren Regelbetrieb wieder aufnehmen.

07:00 Uhr - Aktuelle Zahlen aus Deutschland und der Welt

Land Infizierte Tote
Weltweit 3.041.550 211.159
USA 988.451 56.245
Spanien 229.422 23.521
Italien 199.414 26.977
Frankreich 165.964 23.293
Deutschland  158.758 6.126
Großbritannien 158.348 21.092
Türkei 112.261 2.900

Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Menschen steigt auch in Deutschland weiter an. Laut John Hopkins Universität haben sich hierzulande 158.758 Menschen infiziert. 6.126 starben in Folge einer Covid-19-Erkrankung. Das Robert-Koch-Institut schätzt die sogenannte Reproduktionsrate derzeit auf einen Wert von 1,0. Das bedeutet, dass statistisch ein Infizierter einen weiteren Menschen ansteckt.

04:59 Uhr - Australien lockert seine Coronavirus Beschränkungen

In Australien lockern einige Bundesstaaten langsam die Coronavirus-Beschränkungen. Im Bundesstaat New South Wales (NSW), der fast die Hälfte der rund 6.700 Fälle von COVID-19 in Australien verzeichnet, dürfen ab Freitag bis zu zwei Erwachsene eine andere Person zu Hause besuchen. Auch Bondi Beach und zwei benachbarte Strände in Sydney sind wieder für die Anwohner geöffnet. Die Rate der lokalen Neuinfektionen hatte sich auf knapp ein Prozent pro Tag verlangsamt, vor einem Monat lag diese noch bei 25 Prozent. Im Zusammenhang mit dem Virus sind 84 Todesfälle landesweit bestätigt.

04:09 Uhr - Chef der japanischen Ärztekammer stellt Olympia 2021 infrage

Der Chef der japanischen Ärztekammer stellt die Durchführung der Olympischen Spiele in 2021 ohne Impfstoff infrage. Es werde für Tokio eine Herausforderung darstellen, die Olympischen Spiele im nächsten Jahr auszurichten, wenn es keinen wirksamen Impfstoff gegen das Coronavirus gebe, sagte Yoshitake Yokokura. "Ich sage nicht, dass Japan die Olympischen Spiele ausrichten sollte oder nicht, aber dass es schwierig wäre, dies zu tun", so Yokokura.

03:14 Uhr - 6 neue Corona-Fälle in China

China berichtet sechs neue Coronavirus-Fälle, gegenüber drei am Vortag. Die Nationale Gesundheitskommission erklärt, dass alle neuen Fälle von Einreisenden stammten. Die Gesamtzahl der COVID-19-Infektionen steigt damit nach offiziellen Angaben auf 82.836. Die Totenzahl auf dem chinesischen Festland durch COVID-19 bleibt unverändert bei 4633.

00:55 Uhr – Einzeltraining für US-Basketballprofis geplant

Die NBA erlaubt ihren Teams einen ersten kleinen Schritt zurück zur Normalität in der Corona-Krise. Einhergehend mit den Lockerungen der Vorschriften in einigen US-Bundesstaaten, dürfen Basketball-Profis die Einrichtungen ihrer Clubs zukünftig wieder zum Trainieren nutzen - allerdings frühestens ab dem 8. Mai, auf freiwilliger Basis und ohne die Anwesenheit von Trainern. Zudem dürfen nie mehr als vier Spieler gleichzeitig da sein und eine Zusammenarbeit der Profis ist untersagt. Voraussetzung ist laut Mitteilung zudem, dass die lokalen Behörden diese Form der Einzeltrainings erlauben.

Für Teams, deren Spieler diese Möglichkeit wegen der Situation in den jeweiligen Städten noch nicht nutzen können, will die Liga sich Alternativen überlegen. Die Saison in der stärksten Basketball-Liga der Welt ist seit dem 11. März unterbrochen.

00:47 Uhr - Boeing startet wieder mit Dreamliner-Produktion

Der angeschlagene US-Luftfahrtkonzern Boeing will die aufgrund der Corona-Krise gestoppte Produktion seines Langstreckenjets 787 "Dreamliner" wieder aufnehmen. Der Betrieb in den Werken im Bundesstaat South Carolina werde am kommenden Wochenende wieder gestartet, teilte der Konzern in North Charleston mit. Boeing hatte die Fertigung wegen der Pandemie vorübergehend ausgesetzt. Inzwischen seien verschiedene Sicherheitsmaßnahmen durchgeführt worden, teilte das Unternehmen mit. Bei Anlegern kam die Ankündigung gut an, die Aktie drehte nachbörslich ins Plus. In der vergangenen Woche hatte Boeing bereits damit begonnen, die Produktion in seinen Fabriken in der Region Puget Sound nahe Seattle im Bundesstaat Washington schrittweise wieder hochzufahren. Wegen eines seit Januar geltenden Fertigungsstopps bei dem Modell 737 Max, das nach zwei Flugzeugabstürzen weltweit mit Startverboten belegt ist, wird die Produktion des Airbus-Erzrivalen insgesamt zunächst jedoch stark eingeschränkt bleiben.

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