Dieser Polizeibesuch endet brandgefährlich.
Es ist Anfang August, kurz vor Mitternacht: Ein Polizist wird in ein Pflegeheim im Bundesstaat Missouri gerufen.
Der Einsatz ist innerhalb weniger Minuten beendet, nicht aber das Glühen seiner weggeworfenen Zigarette. Der Uniformierte merkt das beim Rausgehen, versucht sie auszumachen und geht.
Doch sein Versuch scheitert. Die Zigarette glüht noch, das Feuer greift auf das Pflegeheim über. Meterhohe Flammen wandern von der Veranda in das Haus , das in Schutt und Asche zusammenfällt. Verletzte wurden nicht gemeldet.
Dass der Polizist mit dieser Zigarette das Haus in Brand gesetzt hat, wird wenige Monate nach der Tragödie bekannt.
Später erzählt der Officer, dass er versucht habe, die Zigarette auszumachen und nicht gedacht habe, dass es zu so einem Brand kommen könne.
Die Ermittler sehen es als Unfall, die Staatsanwaltschaft könnte aber Anklage gegen den Beamten erheben.
Der Fall zeigt: Lieber nochmal überprüfen, ob die Zigarette auch wirklich aus ist.
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche, CNN, Missouri State Fire Marshal