Ein Kabel, dass den Bewohnern hier die Welt bedeutet. Mit zehn Notstromaggregaten sind extra 70 Einsatzkräfte aus Nordrhein-Westfalen spät am Abend noch in die Hauptstadt gekommen.
„Im Grunde ist ja so wenn Hilfe gefordert wird, kommen wir zum Helfen, haben den Auftrag vom Ministerium und dem entsprechend sind wir jetzt hier rübergefahren."
Auch die Bundeswehr ist im Einsatz: Soldaten liefern Treibstoff und verteilen dazu noch Lebensmittel. Ein echtes Krisengebiet eben. Und das technische Hilfswerk aus Niedersachsen hat dieses Pflegeheim wieder ans Laufen gebracht. Zur Erleichterung der Angehörigen:
„Ich hab heute Morgen schon gesagt, Danke danke, für alle die hier was tun, Feuerwehr, die auch kommt und zur Tat geschritten ist, also das ist einmalig."
Doch ebenso wichtig den Menschen in der Not die Hilfe untereinander. An der Pinnwand stapeln sich Angebote Betroffene zu Hause aufzunehmen, in den sozialen Medien ebenso. Die RTL-Radiosender haben einen Aufruf gestartet um kostenlose Hotelzimmer zu vermitteln. Familie Gerdts kommt so mit zwei Kindern erstmal am Berliner Kurfürstendammdamm unter. Hier ist das iPad wieder vollgeladen und vor allem ist es warm.
„Das hat geholfen. Man fühlt sich auch wirklich ein bisschen alleine gelassen, man hat wenig Informationen bekommen. „Die warme Dusche war wirklich göttlich."
Für die Menschen, die seit Tagen in ihrer kalten Wohnung ausharren soll das Zittern am Donnerstag ein Ende haben. Dringend nötig, denn es werden Minus 12 Grad erwartet.
„Ich bin sehr sehr zuversichtlich, dass wir im zeitlichen Rahmen auch bleiben können."
Während die Reparaturen laufen, geht sie Suche nach den Tätern des Brandanschlags weiter. Am Abend hat die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen übernommen.