Mutter ringt plötzlich mit dem TodEs begann mit Seitenstechen! Louise müssen Finger und Zehen amputiert werden

„Ich konnte nicht zulassen, dass meine kleine Tochter ihre Mama verliert!“
Immer wieder beklagt Louise Marshallsay starke Seitenstechen, sucht sorgenvoll ein Krankenhaus auf. Die Ärzte diagnostizieren einen kleinen Nierenstein und schicken sie nach Hause – doch dort verliert sie plötzlich das Bewusstsein. Wenig später müssen ihre Finger und Zehen amputiert werden!
Mutter verliert wegen Nierenstein Finger und Zehen
Nicht zum ersten Mal klagt die 48-Jährige über einen Nierenstein, bereits drei Jahre zuvor wurde bei ihr einer entfernt. Die Diagnose im Krankenhaus wirkt also nicht allzu dramatisch. Doch zu Hause wird Louise plötzlich immer wieder bewusstlos, ihre Hände und Füße verfärben sich schwarz und violett. Die Mutter aus Swansea (Wales) landet erneut in der Klinik – und wacht erst vier Tage später wieder auf!
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Denn der vermeintlich harmlose Nierenstein sorgt für eine Sepsis, also eine Blutvergiftung. Im Koma ringt Louise um ihr Leben. Die Ärzte müssen ihren Blutfluss einschränken, um die wichtigsten Organe zu retten. Dadurch sterben aber Gewebe in ihren Armen und Beinen ab. Nach zwei Wochen im Krankenbett ist klar: Die Finger und Zehen der Waliserin sind nicht mehr zu retten.
„Als ich nach unten schaute, war ich entsetzt“, erinnert sie sich. „Ich war während der Amputation bei Bewusstsein und sah, wie mir jeder einzelne Fingern entfernt wurde. Es war wie in einem Horrorfilm.“ Sie habe vor „Schmerz und Schock“ geweint, will ihr Leben aber auf keinen Fall aufgeben – aus gutem Grund: „Ich konnte nicht zulassen, dass meine kleine Tochter ihre Mama verliert!“
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Fingerprothesen schenken Louise die „Normalität” zurück
Nach sechs Wochen und ohne verbliebene Zehen oder Finger darf Louise nach Hause. Ihr Leben steht auf dem Kopf. Sie kann aufgrund von Gleichgewichtsstörungen nicht laufen, auch kochen oder duschen fällt ihr enorm schwer. Dann wendet sich plötzlich alles zum Besseren. Die 48-Jährige wird an ein Prothesenlabor überwiesen.
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Da Louise keine Finger mehr hat, die als Modell dienen können, nutzen die Ärzte die Finger einer angehenden klinischen Wissenschaftlerin, die nahezu identisch aussehen. „Ich hatte meinen Handzwilling getroffen“, ist sich Louise sicher. „Mithilfe alter Fotos ermittelten die Ärzte die richtigen Maße. Als ich sie zum ersten Mal sah, konnte ich es nicht glauben. Sie sahen täuschend echt aus, bis hin zu den blauen Adern und den feinen Falten um die Knöchel. Ich war überwältigt.“
Sie sei so „dankbar“ für ihre neue „Normalität.“ Denn obwohl sie tagelang dem Tod so nahe ist, einen „Horrorfilm“ durchlebt, hat sie mittlerweile ihr Leben zurück – samt der verlorenen Finger!
Verwendete Quellen: JamPress, DailyMail



