Einsatzkräfte besprechen sich am Tatort in der Nähe des Kraftwerks Lichterfelde hat gegen 6:45 in der Früh ein Zeuge einen Brand an einer Kabelbrücke bemerkt und die Polizei gerufen.
„In dieser Kabelbrücke sind Stromkabel untergebracht, die führen zu einem Kraftwerk und der Brand konnte dann relativ schnell gelöscht werden.“
Doch der Schaden ist riesig und bedeutet für 45.000 Haushalte eiskalte Wohnungen für die kommenden fünf Nächte.
„Die Wohnsiedlung ist tot. Man kommt an kein Geld mehr ran. Die Warenhäuser haben alle zu. Die Philips, Edeka, Aldi ist alle zu.“
Bereits im September ist im Südosten Berlins wegen eines linksextremen Anschlags auf Hochspannungsmasten für 60 Stunden der Strom ausgefallen so lange wie seit Ende des Zweiten Weltkriegs nicht mehr. Die Täter haben Firmen ins Visier genommen, die beispielsweise die Bundeswehr beliefern. Nach RTL Informationen soll der Anschlag heute wohl den Reichen in Berlin gelten, wie ein Bekennerschreiben zeigen soll. Der Staatsschutz ermittelt. Weil erst komplett neue Erdkabel im eiskalten Boden verlegt werden müssen, können die meisten Anwohner wohl nicht vor Donnerstag mit Strom rechnen.