Universitätsklinik Lausanne heute 12:00. Ärzte kämpfen hier um das Leben von 22 Schwerverletzten. Die meisten befinden sich weiterhin in einem kritischen Zustand.
Diese Patienten haben einerseits die Brandverletzungen an der Haut, die die bedürfen regelmäßigen Waschungen. Die sind sehr schmerzhaft. Die Patienten müssen für das sehr massiv sediert und schmerzfrei gemacht werden, häufig auch intubiert.
Sie alle sind Opfer der Feuerkatastrophe von Khan Montana. Dieses Handyvideo zeigt Viele Gäste erkennen die Gefahr zunächst nicht. Die Musik läuft weiter, das Feuer breitet sich aus. In der Silvesternacht sterben 40 Menschen, 119 werden verletzt. Die Kliniken sind überlastet. Fast die Hälfte der Patienten wird ins Ausland verlegt. Nahezu alle Überlebenden sind mittlerweile identifiziert, auch die ersten vier Toten.
Seit dem Vormittag ist klar, dass es sich bei den Identifizierten um Schweizer im Alter zwischen 16 und 21 Jahren handelt. Die Leichname wurden bereits an die Familien übergeben.
Am Nachmittag teilt die Staatsanwaltschaft mit. Sie hat ein Ermittlungsverfahren gegen die Barbetreiber eingeleitet. Geprüft wird unter anderem der Verdacht der fahrlässigen Tötung. Ob es zu wenige Notausgänge gab oder ungeeignetes Dämmmaterial verwendet wurde, ist Teil der Ermittlungen.
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