Mehrere Explosionen erschüttern die venezolanische Hauptstadt Caracas mitten in der Nacht. An mindestens sieben Orten. Menschen rennen in Panik auf die Straßen. Zudem kreisen Helikopter über der Stadt. Getroffen wurde offensichtlich auch dieser Militärstützpunkt in Caracas. Möglicherweise handelt es sich um einen amerikanischen Militärschlag. Den hatte US-Präsident Trump seit Wochen angedroht. Er wolle gegen den Drogenschmuggel vorgehen, so sein Argument. Beobachter vermuten, es gehe Trump vielmehr um die Bodenschätze des Landes. Seit Wochen hat das US Militär Boote von mutmaßlichen Drogen schmugglern beschossen. Ende Dezember verkündete Trump, man habe auch erstmals ein Ziel an Land attackiert.
„Es gab eine große Explosion im Hafengebiet, wo sie die Boote mit Drogen beladen. Wir haben alle Boote getroffen und jetzt haben wir das Gebiet getroffen. Es ist ein Umschlagplatz. Den gibt es jetzt nicht mehr.“
Die US Streitkräfte haben vor der Küste Venezuelas zahlreiche Kriegsschiffe, Kampfflugzeuge und Soldaten zusammengezogen. Der US-Präsident erklärte zudem, die Tage von Venezuelas Präsident Maduro seien gezählt. Die Explosionen jetzt könnten der Anfang einer größeren Militäroperation sein.