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Venezuela

Venezuela ist ein Staat in Südamerika, der an die Karibikküste grenzt. Venezuela hat rund 32 Millionen Einwohner, die Hauptstadt ist Caracas.

Venezuela Istockphoto

Venezuela grenzt an Guyana sowie an Kolumbien und Brasilien und ist somit ein an der Karibikküste gelegener südamerikanischer Staat.

Das Land erstreckt sich über eine geografische Gesamtfläche von 912.000 km² und ist die Heimat von etwa 32 Millionen Menschen (Stand 2018). Die Landeswährung ist der Bolivar (VEF). Vor allem der Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftszweig in Venezuela, da das Land über eine Küste mit einer Gesamtlänge von 2.800 km und eine sehr vielfältige Landschaft verfügt. Auch die Nationalparks Venezuelas sind touristisch bedeutend. Der Canaima-Nationalpark, in dem sich der höchste freifallende Wasserfall der Welt befindet, zählt zum Weltnaturerbe der UNESCO.

Darüber hinaus kann das Land auf eine vielseitige historische Entwicklung verweisen. Vor der Entdeckung durch Kolumbus und den Expeditionen von Alonso de Ojeda und Amerigo Vespucci lebten dort zahlreiche indianische Gruppen. 1522 gründeten die Spanier ihre erste feste Siedlung, Nueva Cádiz, 1567 das heutige Caracas, die Hauptstadt Venezuelas. 1821 erlangte das Gebiet seine Unabhängigkeit von Spanien. Es folgten eine Reihe Bürgerkriege und Revolutionen.

Nach dem Amtsantritt von Hugo Chávez im Jahr 1998 wurde zwei Jahre später eine neue Verfassung beschlossen. Venezuelas Staatsbezeichnung lautete von da an Bolivarische Republik Venezuela, inoffiziell die Fünfte Republik. Chávez blieb bis zu seinem Tod am 5. März 2013 dank zahlreicher Wiederwahlen Präsident. Unter seinem Nachfolger Nicolás Maduro kam es zu Protesten, die gewaltsam niedergeschlagen wurde. Der Mangel an Elektrizität und Benzin sowie an Medikamenten und Nahrungsmitteln brachte die Einwohner auf die Barrikaden.

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