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Fitnessband Test 2021 • Die 5 besten Fitnessbänder im Vergleich

Ein Fitnessband ist ein Gummiband, das Sie praktisch zu jeder Zeit und in jedem Workout einsetzen können: Es ist transportabel, vielseitig und effektiv. Besonders für den Muskelaufbau kann sich der Kauf eines Fitnessbandes für Sie lohnen, aber auch im Yoga wird es zum wertvollen Hilfsmittel. Erfahren Sie im Folgenden, was unsere Vergleiche verschiedener Fitnessbänder ergeben haben.

Jan Schmid
Jan Schmid

Als angehender Sportwissenschaftler und ehemaliger Leichtathlet liegt meine Expertise in den Bereichen Sport, Fitness und Ernährung. Für ExpertenTesten.de teste ich seit 3 Jahren regelmäßig Produkte und teile meine Expertise mit Millionen Lesern. In meiner Freizeit liebe ich die Geschwindigkeit, sei es auf dem Rad, dem Surfbrett oder den Skiern.

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Was ist ein Fitnessband und wie funktioniert es?

Fitnessbänder sind Bänder aus Gummi, die in Ihrem persönlichen Workout zum Einsatz kommen. Ursprünglich hat man sie insbesondere in der Physiotherapie eingesetzt, um bestimmte Körperregionen in ihrer Einsatzfähigkeit wiederherzustellen. Zudem haben sie professionelle Sportler für ihre Dehnübungen sowie für ihr Ausdauer- und Muskeltraining genutzt.

Inzwischen werden sie aber nicht nur in der Physiotherapie und im Profisport genutzt. Personen, die Sport als Freizeitbeschäftigung treiben, haben bemerkt, dass Fitnessbänder für folgende Disziplinen perfekt geeignet sind:

  • Dehnen und Aufwärmen
  • Muskeltraining
  • Ausdauertraining
  • Yoga, Aerobic, Gymnastik und ähnliche Fitnesstrainings

So integrieren heute auch Amateursportler und Fitnessliebhaber das Fitnessband in ihre Trainingseinheiten; schließlich sind Fitnessbänder unkompliziert, transportabel, effektiv und schonen die Gelenke.

Ein Fitnessband funktioniert folgendermaßen: Das Band besteht aus einem elastischen Material, das in die ursprüngliche Position hinstrebt, wenn man es verformt. In der Zeit, in der Sie das Band also ziehen, besteht ein konstanter Gegenzug, der die eingesetzten Muskeln anhaltend beansprucht. Dieser Widerstand bewirkt ein effektives Wachstum Ihrer Muskeln. Dabei gilt: Je stärker Sie das Band dehnen, desto höher der Widerstand und umso höher Ihr Muskelwachstum.

Diagramm zum Preis-Leistungs-Verhältnis der Fitnessbänder

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Welche Arten von Fitnessbändern gibt es?

Fitnessbänder gibt es in verschiedenen Variationen und Ausführungen, je nachdem, wofür Sie sie einsetzen möchten. So werden Fitnessbänder insgesamt zu vielseitigen Fitnessgeräten in Ihrem individuellen Workout. Hier sind drei der beliebtesten Arten von Fitnessbändern.

Theraband

Das Theraband ist die populärste Art von Fitnessband. Beim Namen “Theraband” handelt es sich tatsächlich um einen Markennamen. Die Produkte der Marke sind aber mittlerweile so ikonisch und repräsentativ geworden, dass man Fitnessbänder im Allgemeinen oft einfach nur als “Theraband” bezeichnet.

Die optimale Widerstandsstärke Ihres Fitnessbandes ist eine Frage Ihres Fitnessniveaus. Sind Sie durchtrainiert und größeren Herausforderungen gewachsen, dürfen Sie ruhig auf einen stärkeren Widerstand zurückgreifen.

Therabänder haben zwei Enden, sind also nicht geschlossen, können aber bei Bedarf zugeknotet werden. Von 1 Meter bis 50 Meter sind sie in unterschiedlichen Längen erhältlich; das 50 Meter lange Band ist dabei fürs individuelle Abschneiden gedacht. Das Theraband ist ein Allrounder: Sie können es in so gut wie jedem Training einsetzen, sei es im Freizeitsport, bei der Gymnastik oder auch für die Physiotherapie.

Loopband

Loopbänder sind kleinere Fitnessbänder, die geschlossen sind, also keine zwei Enden haben. Dementsprechend gibt es ganz bestimmte Einsatzbereiche, in denen Sie ihr volles Potenzial entfalten können: Aerobic, Yoga, CrossFit und Krafttraining.

Loopbänder werden häufig in der Mehrzahl im Set verkauft; dabei ist jedem Loopband eine andere Widerstandsstärke eigen. So können Sie das Training mit dem Loopband sehr leicht an Ihr eigenes Niveau anpassen, ganz egal, ob Sie Anfänger oder schon fortgeschrittener Sportler sind. Im Set ist auch oft eine Aufbewahrungstasche enthalten, damit Sie Ihre Bänder leichter transportieren können. Praktische Anleitungen zu Beispielübungen mit dem Loopband runden das Loopband-Set ab.

Widerstandsband

Widerstandsbänder zeichnen sich dadurch aus, dass sie besonders widerstandsfähig und reißfest sind, was sie zu perfekten Calisthenics-Tools macht. Es gibt mehrere Arten von Widerstandsbändern:

  • Stoff-Widerstandsband: Ein Stoff-Widerstandsband ist vergleichbar mit Loopbändern. Jedoch besteht es aus Stoff und ist breiter und dementsprechend stärker. Sie sind ideal für Kniebeugen und Übungen für den Po.
  • Deuserband: Von diesem Widerstandsband gibt es mehrere Modelle mit unterschiedlichen Härtegraden. Es ist teurer als die meisten anderen Fitnessbänder und Sie können es beim Yoga und bei anderen Fitnesseinheiten einsetzen.
  • Widerstandsband mit Griff: Ein Widerstandsband mit Griff ist im Wesentlichen eine dünne Röhre mit Griffen an beiden Enden. Besonders die Griffe machen dieses Widerstandsband zu einem unvergleichlichen Tool beim Kraftaufbau.
  • Widerstandsband fürs Lauftraining: Dieses Widerstandsband eignet sich perfekt für Läufer, die ihr Lauftempo trainieren möchten. Sie haken das eine Ende an sich selbst und das andere an einen Ankerpunkt und laufen dann gegen den Widerstand an.

Wenn Ihnen der Widerstand Ihres Widerstandsbandes übrigens zu schwach ist, können Sie es ganz einfach falten, was den Widerstand verdoppelt.

Kaufkriterien im Fitnessband Test 2021

In diesem Teil präsentieren wir Ihnen Kriterien, die Sie berücksichtigen sollten, wenn Sie ihr ideales Fitnessband kaufen möchten. Dabei sind allgemein geltende Qualitätsstandards entscheidend, vor allem aber spielen der Verwendungszweck Ihres Fitnessbandes sowie Ihr persönliches Fitnesslevel bei der Kaufentscheidung eine Rolle.

Widerstandsstärke

Wenn Sie ein Fitnessband kaufen möchten, sollten Sie auf die Widerstandsstärke achten. Diese erkennen Sie an der Breite, Dicke und Farbe des Bandes: Je breiter, dicker und dunkler, desto stärker. Zudem stellen Widerstandsbänder die stärksten Fitnessbänder dar. Behalten Sie dies im Hinterkopf, wenn Sie ein Fitnessband kaufen.

Welche Widerstandsstärke nun zu Ihnen persönlich passt, hängt einerseits von Ihrem persönlichen Fitnesslevel ab: Anfänger sollten die kleinste Stärke auswählen, Fortgeschrittene können schon in mittlere oder sogar in höhere Grade einsteigen. Sie sollten darauf achten, dass das Training mit dem Fitnessband Sie weder unter- noch überfordert, sondern eine optimale Herausforderung für Sie darstellt.

Der zweite Faktor sind die Übungen, die Sie durchführen möchten: Haben Sie etwa Übungen im Sinn, bei denen das Band Ihr Körpergewicht tragen muss – z. B. im Fall von Klimmzügen – ist eher ein Band mit dem höchsten Widerstand geeignet, weil es Sie stärker trägt. Außerdem sollten Sie für jeden Körperbereich eine andere Widerstandsstärke wählen, weil Muskeln von der Stärke her extrem variieren. Die Beinmuskulatur ist bspw. stärker als die Armmuskulatur und benötigt dementsprechend einen höheren Widerstand.

Länge

Ein weiteres Kriterium, auf das Sie achten müssen, wenn Sie ein Fitnessband kaufen, ist die Länge des Bandes. Welche Länge Sie auswählen, hängt zum einen von Ihrer Körpergröße ab: Wenn Sie größer sind, brauchen Sie bei bestimmten Übungen evtl. auch ein längeres Fitnessband.

Darüber, wie lang Ihr ideales Fitnessband ist, bestimmen aber vor allem die Übungen, die Sie im Sinne haben. Bestimmte Übungen benötigen bestimmte Fitnessbandlängen: Bei einigen muss ein besonders langes her, bei anderen ist ein zu langes unbrauchbar.

Möchten Sie sich ein Fitnessband für Yoga, Aerobic oder ein ähnliches Fitnesstraining anschaffen, ist es von Vorteil, wenn Sie sich für das Material Latex oder Kautschuk entscheiden.

Andersherum ist ein Band mit einer bestimmten Länge nur auf solche Übungen beschränkt, die sich mit ebendieser Länge durchführen lassen: Ein 3 Meter langes Band ermöglicht ein vollkommen anderes Workout als eins, das nur 1 Meter lang ist.

Haltbarkeit

Achten Sie unbedingt darauf, dass das Fitnessband qualitativ hochwertig und lange haltbar ist. Besonders die Reißfestigkeit sollte dabei versichert werden; dass das Band mitten im Training durch eine Dehnung plötzlich reißt und quer durch den Raum fliegt, ist gefährlich und möchte man natürlich eher vermeiden. Verzichten Sie daher auf billigere Produkte und inspizieren Sie das Band auf Rissstellen und anderen Schäden. Denken Sie auch daran, dass Widerstandsbänder besonders reißfest sind.

Material

Das letzte Kaufkriterium von Fitnessbändern ist das Material, aus dem sie bestehen. In jedem Fall sollten Sie vor dem Kauf sicherstellen, dass das Material geruchlos, langlebig und frei von giftigen Schadstoffen ist, die Ihren Organismus beeinträchtigen und ggf. krebserregend sein könnten.

Des Weiteren sollte Ihre Entscheidungsgrundlage für das Material zum einen der Verwendungszweck Ihres Bandes und zum anderen eventuelle Allergien sein. Fitnessbänder aus Latex und Naturkautschuk etwa kommen oftmals mit ergonomischem Zubehör, wie z. B. Griffen und Wandhalterungen. Damit eignen sich Bänder aus Latex und Naturkautschuk besonders gut für CrossFit oder Yoga.

Für Allergiker, die gegen Latex eine Hautunverträglichkeit haben, gibt es aber inzwischen auch latexfreie Fitnessbänder. Diese bestehen aus textilem Material; aus Kunstfasern, die das Band zusätzlich um einiges beständiger und leichter zu pflegen machen. Textile Bänder sind ideal, wenn Sie z. B. vorhaben, mit dem Fitnessband Gymnastik zu machen.

Alternativen zu Fitnessbändern

Alternativen, die genauso transportabel, vielseitig und effektiv wie Fitnessbänder sind, gibt es nur wenige. Andere kleine Fitnessgeräte, wie etwa Hanteln und Handtrainer, sind transportable und effektive, aber möglicherweise nicht so vielseitige Alternativen für ein Fitnessband. Der Gang in ein klassisches Fitnessstudio oder die Teilnahme an einem Verein ist hingegen genauso vielseitig und effektiv wie ein Fitnessband, aber nicht so zeit- und ortsunabhängig.

Weiterführende Links und Quellen

FAQ

Wer braucht ein Fitnessband?

Ein Fitnessband ist perfekt für Personen, die nicht nur an einem einzigen festen Ort umfassend trainieren möchten oder können: Fitnessbänder sind klein und kommen oft mit einer eigenen Tragetasche; das macht sie äußerst transportabel. Natürlich helfen sie auch bei der Sache, für die sie ursprünglich erfunden wurden: Für Personen, die sich aufgrund eines Unfalls o. Ä. in Physiotherapie befinden, bietet ein Fitnessband eine gute Ergänzung, um bestimmte Körperregionen gezielt zu regenerieren.

Welches Fitnessband passt zu mir?

Zu Ihnen passt dasjenige Fitnessband, welches im Wesentlichen folgende Anforderungen erfüllt: Es besitzt die richtige Widerstandsstärke, die optimale Länge und ein geeignetes Material. Welche Stärke, Länge und welches Material auf Sie persönlich zutreffen, ist wiederum abhängig von mehreren Faktoren: Ihr Fitnesslevel, Ihre Körpergröße, evtl. Allergien und vor allem die Übungen, die Sie im Sinne haben.

Was für Übungen sind mit einem Fitnessband möglich?

Mit Fitnessbändern können Sie im Prinzip Übungen zu jedem Körperteil ausführen: Von der Bein- und Armmuskulatur über die Schultern und den Rücken bis hin zur Brust und zum Gesäß ermöglichen Ihnen Fitnessbänder Kraftaufbau-Übungen für alle Körperbereiche. Dazu gehören bspw. Kniebeugen, Bizeps-Curls und Trizepsstrecker. Mit Fitnessbändern sind aber z. B. auch Yoga-, Aerobic-, CrossFit- und Gymnastikübungen möglich.

Was ist das beste Fitnessband für Klimmzüge?

Fitnessbänder sind unter anderem ideal für Klimmzüge. Dafür fixieren Sie das Band an Ihre Klimmzugstange und steigen dann auf das herunterhängende Band. Das Band trägt Sie nun als Klimmzughilfe und zieht Sie bei Ihren Bewegungen hoch. Das beste Fitnessband für Klimmzüge ist ein Widerstandsband, da es besonders widerstandsfähig ist – es wird auch “Klimmzugband” genannt. Widerstandsbänder gibt es in mehreren Stärken. Wenn Sie noch nicht besonders trainiert sind, sollten Sie ein Band mit der höchsten Stärke auswählen, weil es Sie stärker trägt. Sind Sie wiederum geübt in Klimmzügen, können Sie bereits ein mittelstarkes Band wählen.

Was ist das beste Fitnessband für den Po?

Zu den beliebtesten Übungen mit dem Fitnessband gehören Übungen für den Po. Mithilfe bestimmter Übungen kann Ihr Po dabei gezielt gestrafft werden. Was das Fitnessband angeht, ist es vor allem wichtig, dass Sie die richtige Größe und Stärke auswählen: Viele Übungen für den Po werden mit den Beinen ausgeführt. Somit sollte das Fitnessband eher klein und vergleichsweise widerstandsfähiger sein, da die Beinmuskeln relativ stark sind. Ideal für Übungen für den Po sind dementsprechend Stoff-Widerstandsbänder. Diese weisen nämlich die ungefähre Größe von kleineren Loopbändern, zugleich aber die Stärke von reißfesten Widerstandsbändern auf. Mit einem Stoff-Widerstandsband können Sie mit gezielten Trainingsübungen Ihre gewünschten Ergebnisse herbeiführen und erfolgreich Ihren Po straffen.

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