Ein Virus hält die Welt in Atem

LIVE-TICKER Coronavirus - EU-Gipfel billigt 500-Milliarden-Hilfspaket

23. April 2020 - 23:39 Uhr

Im Video: Das sind die Änderungen der Corona-Maßnahmen

Wie wichtig sind Pflegekräfte? Sehr - das zeigt die Coronakrise einmal mehr. Das will die Politik jetzt auch im Geldbedeutel deutlich machen. Und warum das Tragen von Gesichtsmasken richtig Stress bedeuten kann. Im Live-Ticker erfahren sie alle wichtigen Infos und Entwicklungen.

Hier finden Sie eine Übersicht der geänderten Maßnahmen der Bundesländer und hier alles von A bis Z, was Sie über das Coronavirus wissen müssen.​

TVNOW-Doku: Was wir aus der Krise lernen

Welche Lehren können wir aus der bisher größten Krise der Nachkriegszeit ziehen? Wir haben mit Experten gesprochen. War der Staat zu inkonsequent? Wurden die Schulen zu schnell geschlossen? Was tun gegen den Hamsterchaos? Und was ist der tatsächliche Grund, dass tausende Urlauber auf der ganzen Welt gestrandet sind? Sehen Sie hierzu die TVNOW-Doku: " Was wir aus der Krise lernen".

+++ LIVE-TICKER +++

RTL NEWS empfiehlt

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23:30 Uhr - Johnson will ab Montag wieder Regierung führen

dpatopbilder - HANDOUT - 12.04.2020, Großbritannien, London: Boris Johnson, Premierminister von Großbritannien, bedankt sich per Video bei den Mitarbeitern des britischen nationalen Gesundheitsdienstes (NHS) für die Rettung seines Lebens. Johnson ist
Boris Johnson infizierte sich Ende März mit dem Coronavirus und lag zwischenzeitlich sogar auf der Intensivstation.
© dpa, Pippa Fowles, OZ frd fgj nic

Großbritanniens Premier Boris Johnson will einem Medienbericht zufolge ab Montag wieder die Regierungsgeschäfte führen. Wie der "Telegraph" berichtet, will der 55-jährige Politiker zum Wochenauftakt zu seinem Amtsitz in der Londoner Downing Street zurückkehren. Johnson habe bereits für die kommende Woche Besprechungen mit einzelnen Kabinettministern vereinbart. Johnson war an Covid-19 erkrankt. Während seines Aufenthalts im Krankenhaus und seiner Erholung in Checkers, dem Landsitz der britischen Regierung, führte Außenminister Dominic Raab die Regierung.

23:20 Uhr - Mindestabstand zur Eisdiele nicht eingehalten - 400 Euro Strafe

Sie wollten einfach nur ein leckeres Eis essen und müssen nun ordentlich blechen: In Würselen in Nordrhein-Westfalen soll ein Paar 400 Euro Strafe zahlen, weil die Bank, auf die es sich zum Eis-Schlecken gesetzt hat, zu nahe an der Eisdiele stand. Und sie sind nicht die einzigen Eis-Fans, die eine teure Begegnung mit dem Ordnungsamt hatten. Doch wie kann das sein? Hier erfahren Sie mehr.

23:00 Uhr - Aktuelle Zahlen aus Deutschland und der Welt

Land Infizierte Todesfälle
USA 856.209 47.272
Spanien 213.024 22.157
Italien 189.973 25.549
Frankreich 157.135 21.889
Deutschland 151.285 5.367
Großbritannien 139.246 18.791
Weltweit 2.682.225 187.330

Quelle: Johns Hopkins Universität

21:55 Uhr - Herz aus Streifenwagen vor einem Krankenhaus

Die USA ist mit über 850.000 Infizierten weltweit am schwersten betroffen von der Corona-Krise. Vor allem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Krankenhäusern sind seither besonders gefordert. Polizisten aus Fort Myers im US-Bundesstaat Florida haben sich daher eine besondere Aktion ausgedacht: Vor dem "Lee Memorial Hospital", dem größten Krankenhaus im Ort, haben sie mit ihren Streifenwagen ein Herz geformt. In der Mitte stehen die Beamten mit einer weiteren Botschaft in den Händen: "FMPD thanks you". FMPD steht für "Fort Myers Police Department".

30 Mitarbeiter der Klinikgruppe haben sich nach eigenen Angaben bereits auf der Arbeit mit dem Coronavirus infiziert.

21:40 Uhr - Können Klimaanlagen das Virus verbreiten?

Sind Klimaanlagen gefährliche Virenschleudern? Neue Forschungen aus China zeigen diesbezüglich einen erschreckenden Befund. Neun Menschen erkrankten nämlich an Covid-19, nachdem sie in einem fensterlosen Restaurant neben einer infizierten, aber symptomlosen Person gegessen hatten. Was Hygiene-Experte Dr. Georg-Christian Zinn dazu sagt, erfahren Sie hier.

20:30 Uhr - Kalifornien meldet bislang tödlichsten Tag der Epidemie

Kaliforniens Gouverneur meldet die bislang höchste Totenzahl an einem Tag in seinem Bundesstaat. Es seien 115 Todesopfer verzeichnet worden, sagt Gavin Newsom. Dagegen sei die Zahl der Krankenhausfälle und Behandlungen auf der Intensivstation leicht gefallen.

19:20 Uhr - Merkel: EU-Gipfel billigt 500-Milliarden-Hilfspaket

Der EU-Gipfel hat das vereinbarte Paket mit Kredithilfen von bis zu 540 Milliarden Euro für Kurzarbeiter, Unternehmen und verschuldete Staaten gebilligt. Das bestätigte Bundeskanzlerin Angela Merkel nach der Videokonferenz des Europäischen Rates. Die Hilfen sollen zum 1. Juni bereitstehen. Die Staats- und Regierungschefs hätten zwar keine Einigkeit in allen Punkten erzielt, man stimmte jedoch überein, dass man zusammenarbeiten müsse, so Merkel.

Auf das Paket hatten sich die EU-Finanzminister vor zwei Wochen geeinigt. Es enthält drei Punkte - jeweils ein "Sicherheitsnetz" für Jobs, für kleine und mittlere Unternehmen und für angeschlagene Staaten wie Italien oder Spanien, die ohnehin verschuldet sind und nun auch noch von der Corona-Pandemie schwer getroffen werden.

18:55 Uhr - Polizist an Coronavirus gestorben - womöglich im Dienst infiziert

Ein 57-jähriger Polizeibeamter der Münchener Flughafenpolizei ist am Sonntagmorgen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Ersten Ermittlungen nach könnte sich der Beamte im Dienst mit der neuartigen Lungenkrankheit angesteckt haben. Der Polizist war seit 1992 am Flughafen beschäftigt und arbeitete in einem Spezialteam, das für die Betreuung von Schutzpersonen wie zum Beispiel Politiker zuständig war. 

Sechs weitere Mitglieder seines Teams seien nun in Quarantäne. Wie Hans-Peter Kammerer, Leiter des Präsidialbüros im Polizeipräsidium Oberbayern in Ingolstadt auf RTL-Anfrage bestätigt, seien auch andere Teammitglieder infiziert.

18:45 Uhr - Vize-Kanzler Scholz garantiert Aufhebung der Corona-Maßnahmen

Die Einschränkungen des öffentlichen Lebens werden laut Vize-Kanzler Olaf Scholz sobald wie möglich vollständig zurückgenommen. "Das garantiere ich", sagt der Finanzminister im ZDF. Die Einschränkungen seien wegen der gesundheitlichen Gefahren erlassen worden und nicht auf Dauer angelegt. Es gebe angesichts von Fortschritten im Kampf gegen das neuartige Coronavirus bereits erste Lockerungen für die Wirtschaft. Die Regierung werde genau prüfen, wie sich das auswirke. "Wir dürfen diese Erfolge nicht gefährden."

18:30 Uhr - Tierwelt erobert die Strände von Mallorca

Keine Menschenmassen, kein Party-Lärm mehr. Wie in ganz Spanien gilt auch auf Mallorca eine strikte Ausgangssperre. Am berühmten Ballermann ist die Gastronomie geschlossen, von Urlaubern ist weit und breit keine Spur. Die Tierwelt hat sich das sonst so belebte Areal daher zurückerobert. Tauben und Enten in der ganzen Stadt und in der Bucht von Cala Mesquida laufen sogar die Ziegen wieder über den Strand. Spanien zählt mit über 213.000 Infizierten zu den weltweit am schwersten betroffenen Ländern der Corona-Krise. 

18:23 Uhr - Gottesdienstbesuch in NRW ab Mai wieder möglich

Gottesdienste und Versammlungen zur Religionsausübung werden in Nordrhein-Westfalen ab Mai wieder öffentlich stattfinden. Das kündigte die Landesregierung am Donnerstag nach Gesprächen mit Kirchenvertretern über Schutzkonzepte an. Kirchen und Religionsgemeinschaften hatten in NRW im Zuge der Corona-Krise auf öffentliche Versammlungen verzichtet. Ein Gottesdienst-Verbot gab es nicht.

18:03 Uhr - Lufthansa mit 1,2 Milliarden Euro Verlust im Quartal

Die Corona-Pandemie hat der Lufthansa im ersten Quartal einen kräftigen Verlust eingebrockt. Das Minus beim bereinigten Ebit lag bei 1,2 Milliarden (Vj: 336 Millionen) Euro, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Der Konzernumsatz sank um 18 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro. Allein im März brach er um 47 Prozent ein. Aktuell sei nicht absehbar, wann die Konzernairlines ihren Flugbetrieb wieder aufnehmen können. "Der Konzern erwartet deshalb im zweiten Quartal einen erheblich höheren operativen Verlust als im ersten Quartal", fügte die Airline hinzu.

17:46 Uhr - Frankreich schränkt Arznei-Exporte trotz EU-Bitte weiter ein

Frankreich schränkt nach Informationen aus EU-Kreisen ungeachtet eines Aufrufs der Europäischen Union die Exporte von Arzneimitteln immer weiter ein. Dazu zählen unter anderem Mittel wie Remdesivir, die als mögliche Wirkstoffe gegen Covid-19 geprüft werden. 

Zudem sind Lieferungen von gewissen Antibiotika und Schmerzmitteln, aber auch Insulin eingeschränkt. Reuters erhielt Einsicht in eine interne EU-Liste vom 1. April, wonach unter anderem in Italien, den Niederlanden und Belgien Medikamenten-Engpasse drohen.

17:01 Uhr - rasanter Anstieg der Arbeitslosenzahl in den USA

Infolge der Corona-Pandemie haben in den USA die fünfte Woche in Folge Millionen Menschen einen Erstantrag auf Arbeitslosenhilfe gestellt. In der Woche bis zum 18. April wurden 4,4 Millionen Neuanträge registriert, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag mitteilte. Damit haben innerhalb von fünf Wochen mehr als 26 Millionen Menschen ihren Job verloren. Allein in der Vorwoche hatten 5,2 Millionen Menschen einen Erstantrag auf Unterstützung gestellt.

Die Erstanträge gelten als Indikator für die kurzfristige Entwicklung des Arbeitsmarkts in der größten Volkswirtschaft der Welt. Sie deuten inzwischen auf einen dramatischen Wirtschaftseinbruch infolge der Corona-Krise hin. Bis zum März hatte die Zahl der Erstanträge noch regelmäßig unter 100 000 pro Woche gelegen.

16:30 Uhr - Söder warnt vor Folgen einer zu schnellen Lockerung

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder warnt vor der Gefahr immenser Schäden bei einer vorschnellen Lockerung der Beschränkungen in der Coronakrise. In diesem Fall bestehe das Risiko einer unkontrollierten Ausbreitung der Pandemie. "Wenn es einen Rückfall geben wird, sind die wirtschaftlichen Schäden nicht mehr beziffer- und ausgleichbar", sagt der CSU-Chef bei einem gemeinsamen Auftritt mit dem Baden-Württembergs Regierungschef Winfried Kretschmann in Ulm.

16:00 Uhr - Mediengruppe RTL geht in Kurzarbeit

Die Mediengruppe RTL Deutschland geht voraussichtlich ab Mai in Kurzarbeit von 80 Prozent, zugleich laufen aber noch Gespräche, ob bestimmte Bereiche wie zum Beispiel der redaktionelle Teil davon ausgenommen werden. Zu den Sendern der Mediengruppe zählen unter anderem RTL, ntv, Vox, RTLzwei, Nitro, Super RTL und Bezahlsender wie RTL Crime.

Die Kurzarbeit soll zunächst für vier Monate gelten, das Gehalt will die Mediengruppe in der Zeit auf 100 Prozent aufstocken. Auch eine interne Maskenpflicht wurde zum Mai eingeführt.

15:50 Uhr – Coronavirus kommt wahrscheinlich durch die Nase in den Körper

Spezielle Zellen in der Nase sind einer Studie zufolge die wahrscheinlichsten Eintrittspforten für das neue Coronavirus. Mehrere Forscherteams hatten Zellen aus Lunge, Nase, Auge, Darm, Herz, Niere und Leber untersucht, wie das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) in Berlin am Donnerstag berichtete. "Wir haben dann gezeigt, dass von allen Zellen die schleimproduzierenden Becherzellen und Flimmerzellen in der Nase die höchsten Konzentrationen dieser beiden Proteine aufweisen", erklärte Hauptautor Waradon Sungnak vom Wellcome Sanger Institute. "Das macht diese Zellen zum wahrscheinlichsten Erstinfektionsweg für das Virus."

15:15 Uhr - Erstmal weiterhin keine Bundesliga

Schon seit Mitte März müssen Fußballfans wegen der Corona-Pandemie auf die 1. und 2. Bundesliga verzichten – und das wird auch erstmal so bleiben. Den Termin für einen Neustart müsse die Politik festlegen, sagte DFL-Chef Christian Seifert am Donnerstag nach der Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga.

14:40 Uhr - Verbraucherschützer fordern genug Masken für alle

Die Verbraucherzentralen fordern angesichts der Maskenpflicht in allen Bundesländern eine ausreichende Versorgung der Bevölkerung mit entsprechenden alltagstauglichen Schutztüchern. "Entscheidend ist, dass alle Menschen versorgt werden, also auch die, die es sich nicht leisten können", sagte der Chef des Bundesverbands der Verbraucherzentralen (vzbv), Klaus Müller, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Grundbedingung für die Einführung der Tragepflicht sei, "dass Mund-Nasen-Masken in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen". "Es muss klar sein, woher die Masken, die getragen werden sollen, kommen und dass sie ohne Warteschlangen in ganz Deutschland verfügbar sind." Derzeit sind sie vielerorts nur zu Kosten zu erhalten, die für finanzschwache Menschen nicht unerheblich sind.

13:58 Uhr – Berlins Bildungssenatorin fordert Öffnung der Spielplätze

Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) hat die Bezirke der Hauptstadt aufgefordert, die Spielplätze wieder zu öffnen. "Gerade Kitas und Kinderläden ohne eigene Außenanlagen müssen die Spielplätze wieder nutzen können. Auch Familien, die mit Kindern in der dicht bebauten Innenstadt leben, sind darauf angewiesen", sagte sie am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Selbst wenn man die Spielplätze nicht wieder komplett öffnen wolle, könne man Regelungen für eine eingeschränkte Nutzung finden. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hatte am Dienstag betont, dass die Entscheidung über die Öffnung der Spielplätze bei den Bezirken liege. Die Bezirksbürgermeister wollen darüber am Donnerstag beraten.

13:41 Uhr – Frauenfußball-EM um ein Jahr verschoben

Nach der Verschiebung der Männer-EM sowie der Olympischen Spiele ins Jahr 2021 aufgrund der Coronakrise wird auch die Frauenfußball-EM ein Jahr später als geplant stattfinden. Wie die Europäische Fußball-Union (UEFA) am Donnerstag mitteilte, wird das Turnier in England aufgrund der Terminkollisionen vom 6. bis 31. Juli 2022 ausgetragen. Die WM der Männer in Katar findet zwar im selben Jahr statt, allerdings im Winter. Ursprünglich sollte die 13. EM der Frauen vom 7. Juli bis 1. August 2021 im Mutterland des Fußballs ausgetragen werden, an den geplanten zehn Spielorten wird festgehalten.

13:20 Uhr – Polizist ruft in Sachsen zu „Spaziergang“ auf

Im sächsischen Pirna rief ausgerechnet ein Polizist in den sozialen Netzwerken zu einem Spaziergang am Mittwochabend auf. Zunächst beteiligten sich fünf Personen an der Versammlung. Während des Spaziergangs stießen immer mehr Menschen hinzu, bis es schließlich etwa 180 Personen waren. Die Polizei drohte damit, die Versammlung aufzulösen, wenn der 49-jährige Organisator dies nicht selbst täte. Gegen den Mann wird jetzt ermittelt.

Mehr Informationen zu dem Vorfall finden Sie hier.

12:58 Uhr – WHO Europa: „Befinden uns weiterhin in sehr turbulenten Gewässern“

Das Europa-Büro der Weltgesundheitsorganisation WHO hat die europäischen Länder zu Vorsicht bei der Lockerung der in der Corona-Krise ergriffenen Maßnahmen aufgerufen. Jede Mäßigung der Maßnahmen zum sozialen und körperlichen Abstandhalten müsse mit äußerster Vorsicht in Erwägung gezogen und schrittweise unternommen werden, sagte WHO-Regionaldirektor Hans Kluge am Donnerstag auf seiner wöchentlichen Online-Pressekonferenz. "Wir befinden uns weiter in sehr turbulenten Gewässern und werden das noch für einige Zeit sein", sagte er. Knapp die Hälfte aller Infektionsfälle weltweit seien in Europa nachgewiesen worden, und von den zehn Ländern, die in den vergangenen 24 Stunden die meisten Neuinfektionen verzeichnet hätten, befänden sich sechs in der europäischen Region.

Auch Virologe Christian Drosten warnt vor unüberlegten Lockerungen.

12:31 Uhr - Corona-Programm: Kostenlose Mietwagen auch für Pfleger und Retter

Das Landesprogramm für kostenlose Mietwagen im Gesundheitssektor wird wegen großer Nachfrage in der Corona-Krise ausgeweitet, so NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU). Bislang konnten Mitarbeiter in "Akutkrankenhäusern" mit Corona-Patienten kostenlos Mietwagen in Anspruch nehmen - soweit sie kein eigenes Auto haben. Nun wird die Maßnahme ausgeweitet auf Mitarbeiter des öffentlichen Rettungsdienstes, der stationären Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie auf Psychiatrien und Dialysezentren. Das Angebot läuft bis Ende Juni. Dafür seien nun die ursprünglich veranschlagten Haushaltsmittel auf fünf Millionen Euro verfünffacht worden.

12:20 Uhr – Corona-Herd: Kreuzfahrtschiff „Ruby Princess“ verlässt Australien

dpatopbilder - 23.04.2020, Australien, Wollongong: Besatzungsmitglieder der «Ruby Princess» winken mit Pappschildern in Form einer Hand und der Aufschrift «Ciaoo», als das Schiff den Hafen des Küstenvororts Port Kembla verlässt. Das Kreuzfahrtschiff,
Coronavirus - Australien
© dpa, Dean Lewins, dl ss esz fgj

Das Kreuzfahrtschiff "Ruby Princess", der größte Corona-Brennpunkt in Australien, hat den Kontinent in Richtung der Philippinen verlassen. Rund 500 Besatzungsmitglieder waren an Bord, wie das britisch-amerikanische Unternehmen Carnival Cruise der dpa am Donnerstag sagte. 33 Mitarbeiter, die positiv auf den Erreger Sars-CoV-2 getestet wurden, seien in Hotels in Quarantäne. Die "Ruby Princess" hatte nach elf Tagen auf See am 8. März vor Sydney angelegt. Die rund 2700 Reisenden wurden nach nur minimalen Kontrollen von Bord gelassen, obwohl es Fälle von Atembeschwerden gab. Danach war laut Gesundheitsbehörden mit 650 Fällen mehr als jeder zehnte Virus-Patient in Australien ein "Ruby Princess"-Passagier. 21 der 76 Menschen, die im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 starben, waren zuvor auf dem Schiff.

12:10 Uhr – Volkswagen produziert in Deutschland wieder Autos

Der Autobauer Volkswagen hat am Donnerstag im sächsischen Zwickau die inländische Fahrzeugproduktion wieder aufgenommen. Nach mehr als fünf Wochen Corona-Zwangspause liefen am Morgen die Bänder in Halle 5 der ersten VW-Elektroauto-Fabrik an - allerdings mit halbem Tempo. "Gesundheit geht vor Stückzahl", sagte Reinhard de Vries, Geschäftsführer Technik und Logistik bei Volkswagen Sachsen. Vorerst sollen in nur einer Schicht pro Tag 50 Fahrzeuge gebaut werden und damit ein Drittel der bisherigen Menge. Umfangreiche Hygiene- und Abstandsregeln sollen die Sicherheit der zunächst 1500 Mitarbeiter gewährleisten, die in dieser Woche aus der Kurzarbeit zurückgeholt werden.

11:57 Uhr – Corona-Krise bedroht tausende Fahrschulen in Deutschland

Durch die Corona-Krise könnten einer Umfrage zufolge mehr als 3000 Fahrschulen in Deutschland vor dem Aus stehen. Die wirtschaftliche Unterstützung von Seiten des Staates reiche für 30 Prozent der Befragten nicht aus, um ihr Geschäft zu erhalten, wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage des Branchenverbands Moving hervorgeht, so die dpa. "Die Fahrschulen brauchen kurzfristig eine zeitliche Perspektive, um Arbeitsplätze in einem systemrelevanten Beruf zu erhalten und um unter anderem die dringend notwendigen Berufskraftfahrer-Ausbildungen möglich zu machen", sagte Verbandspräsident Jörg-Michael Satz.

In Deutschland gibt es Moving zufolge derzeit rund 10 000 Fahrschulen. Aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus müssen sie einstweilen geschlossen bleiben.

11:43 Uhr - Söder will Soli abschaffen

Unmittelbar nach der Koalitionseinigung auf weitere staatliche Hilfen in der Corona-Krise hat CSU-Chef Markus Söder eine Abschaffung des Solidaritätszuschlags noch vor diesem Sommer gefordert. "Steuersenkungen statt Erhöhungen sind das richtige Konzept in der Krise", schrieb der bayerische Ministerpräsident am Donnerstag auf Twitter. "Die Gastronomie könnte der Vorreiter für andere Bereiche sein. Als nächstes sollte der Soli noch vor dem Sommer abgeschafft werden."

Bislang ist in der Koalition vereinbart, den Solidaritätszuschlag bundesweit 2021 für rund 90 Prozent der Zahler abzuschaffen. Bei einer Sitzung des Koalitionsausschusses im März hatte die SPD bereits vorgeschlagen, diesen Schritt auf den Sommer vorzuziehen. Die Union stimmte dem aber letztlich nicht zu - wobei insbesondere die CSU grundsätzlich schon lange fordert, den Soli nicht nur für 90 Prozent abzuschaffen, sondern für alle.

11:20 Uhr – Frankreich will ab 11. Mai alle Läden öffnen

Frankreich will bei einer Lockerung der Coronavirus-Schutzmaßnahmen Mitte Mai auch die Öffnung aller Einzelhandelsgeschäfte erlauben. "Wir wollen, dass alle Einzelhändler aus Gründen der Fairness am 11. Mai auf die gleiche Weise öffnen können", sagt Finanzminister Bruno Le Maire bei Radio France Info. Es bleibe aber abzuwarten, ob dies landesweit oder nur regional möglich sei. Restaurants, Bars und Cafés sollten aber noch geschlossen bleiben.

10:45 Uhr – Rostock für "Corona-frei" erklärt

Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen hat die Hansestadt für "Corona-frei" erklärt. Derzeit gebe es keinen aktiven Fall, der letzte Erkrankte habe die Quarantäne beendet. In den vergangenen vier Wochen wurden unter den knapp 210.000 Einwohner 75 Corona-Fälle registriert. Die frühzeitig ergriffenen Maßnahmen hätten erfolgreich Wirkung gezeigt, so Madsen.

Welche Maßnahmen die Stadt Rostock im Detail ergriffen hatte können Sie hier nachlesen.

10:35 Uhr - Weltärztepräsident kritisiert Maskenpflicht in Deutschland

Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery äußerte sich zu der beschlossene Maskenpflicht im Kampf gegen das Coronavirus in der Zeitung "Rheinische Post" kritisch. Bei unsachgemäßem Gebrauch könnten Masken sogar gefährlich werden. Aus Sicht von Montgomery sollte es eine gesetzliche Maskenpflicht nur für echte Schutzmasken geben - eine Pflicht für Schals oder Tücher sei "lächerlich". Mehr dazu finden Sie hier.

10:05 Uhr - Kennen Sie schon den "Covidiot"?

Hamsterkäufe
Wer Toilettenpapier hamstert, ist ein "Covidiot".
© deutsche presse agentur

Im Zusammenhang mit dem Coronavirus sind in den vergangenen Wochen auch neue Wörter entstanden. Wie zum Beispiel "Covidiot". Der Begriff, der sich aus den Wörtern "Covid" und "Idiot" zusammensetzt, steht für jemanden, der das Virus nicht ernst nimmt. Laut Definition der Sprach-App Babbel beziehe sich "Covidiot" aber auch auf Leute, die unsolidarisch handeln und im Supermarkt Hamsterkäufe machen. Apropos: Das Wort "Hamsterkauf" erfahre aktuell eine wahre Renaissance. Für alle die, die Ende 2020 das Licht der Welt erblicken, wird derzeit übrigens "Die Coronials" als zukünftiger Generations-Name heiß gehandelt.

09:45 Uhr - China spendet der WHO 30 Millionen Dollar

China stellt der Weltgesundheitsorganisation WHO zusätzlich 30 Millionen Dollar zur Verfügung. Das Geld solle für den Kampf gegen Covid-19 eingesetzt werden, twittert eine Sprecherin des chinesischen Außenministeriums. US-Präsident Donald Trump hat die Zahlungen an die WHO eingestellt. Er wirft der WHO grobe Fehler bei der Bekämpfung der Pandemie und eine zu große Nähe zu China vor.

09:15 Uhr - Angela Merkel: Es ist "grausam"

Kanzlerin Angela Merkel verteidigt ihre Corona-Politik - mit viel Emotionen! In ihrer Regierungserklärung sagt sie mit Blick auf Menschen in Pflege- und Altenheimen: Es ist "grausam", wenn Menschen alleine sterben. "Auch mich belastet es, wenn Kinder nicht mit Freunden spielen können", sagte sie über die Kontaktsperre. "Wir leben nicht in der Endphase der Pandemie", so Merkel im Bundestag. Die Bevölkerung werde sich noch lange mit dem Virus und den Einschränkungen im öffentlichen Leben arrangieren müssen: "Beenden können wir die Pandemie wohl nur mit einem Impfstoff." Für die Demokratie seien die Einschränkungen "eine Zumutung". Die entsprechenden Entscheidungen seien ihr nicht leicht gefallen, aber notwendig. Die Beschlüsse von Bund und Ländern zu ersten Lockerungen der Auflagen trage sie zwar mit, dennoch dürfe man das Erreichte nicht verspielen und einen Rückschlag riskieren. "Klug und vorsichtig" zu handeln, sei das Gebot der Stunde.

09:05 Uhr: Nikotinpflaster gegen Covid-19

Bremst Nikotin die Vermehrung von Coronavirus-Zellen? Einer Studie nach erkrankten Raucher seltener an Covid-19. Dem wollen französische Wissenschaftler jetzt näher auf den Grund gehen. Die Rate der Raucher unter Covid-19-Patienten liegt weltweit laut mehreren Studien zwischen 1,4 und 12,5 Prozent. An einem Pariser Krankenhaus will man nun die präventive als auch die therapeutische Wirkung von Nikotinpflastern testen.

08:30 Uhr - Neue Corona-Hilfen auch für Schüler

Mit 500 Millionen Euro will der Bund Schulen und Schüler beim digitalen Unterricht zu Hause zu unterstützen. Unter anderem sollen bedürftige Schüler einen Zuschuss von 150 Euro für die Anschaffung entsprechender Geräte bekommen. Alle Infos zu den neuen milliardenschwere Hilfen, auf die sich die Große Koalition verständigt hat, finden Sie hier.

08:00 Uhr - „The Liar Tweets Tonight“ - Anti-Trump-Hymne geht viral

Man nehme eine bekannte Melodie ("The Lion Sleeps Tonight") und ein paar Parolen von Donald Trump – und zack entsteht ein neuer Hit. Der Kabarettist Roy Zimmerman führt US-Präsident Donald Trump im Song "The Liar Tweets Tonight" ("Der Lügner twittert heute Abend") anhand früherer Aussagen zur Corona-Pandemie ordentlich vor. Der Clip ist im Netz gerade der absolute Hit.

07:45 Uhr - Fast ein Fünftel der deutschen Firmen plant Stellenabbau

Fast ein Fünftel der deutschen Unternehmen planen dem ifo-Institut zufolge im Zuge der Krise einen Stellenabbau. 18 Prozent der Firmen wollten Mitarbeiter entlassen oder befristete Verträge nicht verlängern, teilt das Institut unter Berufung auf seine April-Umfrage mit. 46 Prozent der Unternehmen wollten Investitionen verschieben, fast 50 Prozent würden Kurzarbeit fahren.

07:35 Uhr - Daimler meldet extremen Gewinneinbruch

 DEU Deutschland, Baden-Württemberg, Stuttgart, 19.04.2020 - Nach vier Wochen Stillstand wegen der Corona-Pandemie in großen Teilen der Produktion fährt der Autobauer Daimler seine Werke ab Montag wieder hoch. Hier die Außenstelle Möhringen. *** DEU
In Sachen Gewinn hat die Corona-Krise den Konzern mächtig ausgebremst.
© imago images/Arnulf Hettrich, Arnulf Hettrich via www.imago-images.de, www.imago-images.de

Die Corona-Krise hat beim Autobauer Daimler im ersten Quartal zu einem Gewinneinbruch geführt und macht eine genaue Prognose für das Gesamtjahr unmöglich. Von Januar bis März brach das Ergebnis vor Zinsen und Steuern um 78 Prozent auf 617 Millionen Euro ein, gab der Dax-Konzern in der Nacht zum Donnerstag in einer Pflichtmitteilung bekannt. 

Tiefe Bremsspuren durch die Corona-Krise hatten sich schon beim Absatz gezeigt: Die Pkw-Tochter Mercedes-Benz verkaufte im ersten Quartal weltweit 15 Prozent weniger, im Lkw-Geschäft brachen 20 Prozent Absatz weg. Die Produktion bei Daimler lief in dieser Woche in Europa nach vier Wochen Zwangspause erst wieder langsam an. Die Autohäuser öffneten. In China hat sich die Fertigung schon wieder normalisiert. 

07:20 Uhr - UN-Generalsekretär: "Die Bedrohung ist das Virus, nicht die Menschen"

UN-Generalsekretär António Guterres hat die Einhaltung der Menschenrechte im Kampf gegen das Coronavirus angemahnt. Corona-Bekämpfung dürfe kein Vorwand für Repression sein. In manchen Gesellschaften würden Hassreden zunehmen, Minderheiten würden zum Ziel von Aggressionen. "Wir haben gesehen, wie das Virus selbst nicht diskriminiert, aber seine Auswirkungen - indem es tiefe Schwächen der öffentlichen Dienstleistungen und strukturelle Ungleichheiten aufdeckt, die den Zugang zu ihnen behindern", sagte Guterres am Donnerstag in einer Videobotschaft. Menschenrechte müssten deshalb im Zentrum der Antwort auf die Pandemie stehen. "Lassen sie uns niemals vergessen - die Bedrohung ist das Virus, nicht die Menschen."

07:00 Uhr - Aktuelle Zahlen aus Deutschland und der Welt

Land  Infizierte Tote 
Weltweit 2.628.916 183.441
USA 842.376 46.784
Spanien 208.389 21.717
Italien 187.327 25.085
Frankreich 157.135 21.340
Deutschland 150.648 5.315
Großbritannien  134.638 18.100
Türkei 98.674 2.376

Quelle: Johns Hopkins Universität

06:30 Uhr - Mehr Kurzarbeitergeld, weniger Gastronomie-Mehrwehrsteuer

Nach einer Marathonsitzung hat sich die Große Koalition in der Nacht auf neue milliardenschwere Hilfen für Arbeitnehmer, Gastronomiebetriebe, Unternehmen und Schulen geeinigt. Das Kurzarbeitergeld soll erhöht werden, um vor allem für Geringverdiener Einkommensverluste auszugleichen. Die in der Krise besonders belastete Gastronomiebranche bekommt Steuererleichterungen. Zugleich wird die Bezugsdauer des Arbeitslosengelds verlängert. Die Beschlüsse im Überblick.

23:00 Uhr - Aktuelle Zahlen aus Deutschland und der Welt

Land Infizierte Todesfälle
USA 839.836 46.399
Spanien 208.389 21.717
Italien 187.327 25,985
Frankreich 159.315 21.373
Deutschland 149.771 5.211
Großbritannien 134.637 18.151
Weltweit 2.623.231 182.740

Quelle: Johns Hopkins Universität

22:25 Uhr - Dänemark lässt ausländische Familienangehörige wieder einreisen

Die dänische Regierung hat am Mittwoch die wegen der Corona-Pandemie verhängten Einreisebestimmungen gelockert. Ausländische Ehe- und Lebenspartner sowie Kinder und Eltern von Dänen dürfen fortan wieder ins Land einreisen, auch wenn sie keine Aufenthaltsberechtigung haben. Dänemark hatte als eines der ersten Länder in Europa am 14. März wegen der Corona-Krise die Grenze für den Personenverkehr so gut wie geschlossen. Nur Ausländer, die einen wichtigen Grund hatten, durften einreisen. "Menschen mit Symptomen werden jedoch weiterhin an der Grenze zurückgewiesen", sagte Außen- und Integrationsminister Mattias Tesfaye im Parlament.

21:30 Uhr - Ramelow mit Alltagsmaske auf dem Spargelfeld

22.04.2020, Thüringen, Kutzleben: Bodo Ramelow (Die Linke), Ministerpräsident von Thüringen, präsentiert eine Spargelstange auf einem Feld des Spargelhofs Kutzleben. Der Betrieb im Unstrut-Hainich-Kreis ist einer der größten Spargelanbauer in Thüring
Spargelernte auf dem Spargelhof Kutzleben
© dpa, Martin Schutt, msc htf

Schwarzer Anzug, blaue Krawatte - und ein Tuch über Mund und Nase: Beim Spargelstechen ist Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) am Mittwoch mit gutem Beispiel vorangegangen. Das rot-grüne Tuch, mit dem der Regierungschef große Teile seines Gesichts schützte, war laut Aufdruck ein Überbleibsel aus älteren Zeiten. Es warb für den Deutschen Wandertag vor drei Jahren - und für "Luther 2017". 

20:55 Uhr - Virus erstmals bei US-Haustieren nachgewiesen

ARCHIV - Die zwei Monate alte Katze Delayla sitzt am 27.06.2008 in Mainz im Katzenzimmer des Tierheims. Während die einen entspannt ihren Sommerurlaub genießen, müssen die anderen schuften: Tierheime und -pensionen haben in den großen Ferien immer be
In nur einem Haushalt lebte tatsächlich auch eine infizierte Person. (Symbolbild)
© dpa, Fredrik von Erichsen

In den USA ist erstmals in Haustieren das neuartige Coronavirus nachgewiesen worden. Zwei Hauskatzen im Bundesstaat New York seien positiv auf das SARS-CoV-2-Virus getestet worden, teilte die US-Gesundheitsbehörde CDC am Mittwoch mit. Beide Tiere, die an verschiedenen Orten in dem Bundesstaat lebten, hätten Atemwegsbeschwerden aufgewiesen. In einem Fall sei der Besitzer der Katze zuvor positiv auf das Virus getestet worden. Im anderen Fall sei keine Infektion in dem betroffenen Haushalt bekannt.

Die Behörde teilte mit, es gebe derzeit keine Beweise dafür, dass Haustiere eine Rolle bei der Verbreitung des Coronavirus spielten. Es gebe daher keinen Grund für Maßnahmen gegen Haustiere. Die Gesundheitsbehörde riet dazu, Haustiere außerhalb des eigenen Haushalts möglichst nicht mit anderen Tieren oder Personen in Kontakt kommen zu lassen. Erkrankte Personen sollten sich von ihren Haustieren und von anderen Tieren fernhalten.

20:30 Uhr - Britischer Virologe: Kaum Chancen auf Impfstoff in 2021

Englands Chefmediziner Chris Whitty sieht nur wenig Chancen auf ein wirksames Mittel gegen die Seuche im kommenden Jahr. Langfristig könne man durch zwei Dinge aus der jetzigen Lage kommen, sagt er: Entweder durch "einen hochwirksamen Impfstoff und/oder ein sehr effektives Medikament". Allerdings sei die Wahrscheinlichkeit, sie im kommenden Jahr zur Verfügung zu haben, "unglaublich gering". Dies müsse man realistisch sehen.

Meldungen vom 22. April

Alle Entwicklungen vom 22. April können Sie hier nachlesen.