Seit zehn Jahren leben sie hier in Deutschland, 2015 flüchteten Vater Mohammad und Mutter Kafa mit ihren damals drei Kindern vor dem Krieg in ihrer Heimat Syri-en. Seit dem Sturz des Assad-Regimes überlegt Mohammad täglich, mit seiner Familie in die alte Heimat zurückzukehren.
OT Mohammad Aldaas, Vater
"Ich bekomme nach Deutschland, weil es Syrien ist, hat große Krieg mit Sy-rien und viele Pro-bleme und kommt nach Deutschland. Und jetzt Al Assad ist weg und muss zurück."
Doch das Zurück ist vor allem für die Kinder schwer. Sie müssen sich von Freunden trennen - 3 der Kinder sind sogar in Deutschland geboren.
Manisa Aldaas, Schülerin
"Es fühlt sich nicht wirklich so schön an, dass ich jetzt nach Syrien zurückgehe. Weil ich nicht weiß, was jetzt genau in Syrien passieren wird."
Familie Al-Daas entscheidet sich letztlich für den Weg, den mehr als 16.500 Geflüchtete 2025 auch gegangen sind. Die Flugkosten bekommen sie von Bund erstattet, ebenso eine Rückkehrhilfe von 1000 Euro für jeden Erwachsenen und 500 Euro pro Kind. Viel Geld im Vergleich von 55 Euro Monatsgehalt in Syrien.
Günter Krings, CDU / Stelvv. Frakti-onsvorsitzender im Bundestag
Bei der grünen Opposition unterstützt man die freiwillige Rück-kehr Flüchtlinge in ihre Heimat. Gibt aber zu bedenken:
Franziska Brndner, Grüne / Co-Bundes-vorsitzende
Familie Aldaas ist am letzten Mittwoch in Syrien angekommen - im Kreis von Angehörigen, die sie 10 Jahre lang nur virtuell gesehen haben