Lebensbedrohliche ErkrankungFast gestorben! ICE verweigert Baby Amalia (1) medizinische Versorgung

Amalia erkrankt plötzlich im ICE-Gefängnis.
Amalia erkrankt plötzlich im ICE-Gefängnis.
Elora Mukherjee

Einwanderungsbehörde ICE-kalt!
Amalia ist zusammen mit ihrer Familie in einem ICE-Gefängnis in Texas, als sich ihr Gesundheitszustand plötzlich verschlechtert. Das 18 Monate alte Mädchen kommt in ein Krankenhaus. Dort diagnostizieren Ärzte mehrere Krankheiten, unter anderem eine Lungenentzündung. Zurück im Gefängnis nehmen Mitarbeiter die Medikamente ab!

Amalias Familie wird festgenommen und im ICE-Gefängnis festgehalten

Die kleine Amalia ist kerngesund, bevor sie und ihre Eltern im Dezember 2025 in El Paso festgenommen werden und dann in einem ICE-Gefängnis in Texas festgehalten werden. Wie das US-Magazin People schreibt, verschlechtert sich ihr Gesundheitszustand: Amalia hat Fieber, Atembeschwerden, Durchfall und muss sich oft übergeben. Ihre Eltern bringen sie mehrmals in die Klinik, doch dort bekommt sie nur ein einfaches Fiebermittel. Am 18. Januar 2026 wird Amalia dann aufgrund niedrigen Sauerstoffgehalts in eine Kinderklinik eingewiesen.

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Mitarbeiter verweigern Amalia lebensnotwendige Medikamente

Dort diagnostizieren Ärzte eine Lungenentzündung, COVID-19, eine virale Bronchitis, das respiratorische Synzytialvirus (RSV) und schwere Atemnot! Amalia wird behandelt, ihre Mutter betet zehn Tage lang an ihrem Bett, hat Angst, dass sie nicht überlebt. Nach ihrer Entlassung gibt das Krankenhaus ihr ein Inhalationsgerät und ein Medikament für die Atemwege mit. Doch Mitarbeiter des Haftzentrums nehmen ihr diese ab!. „Die kleine Amalia hätte niemals inhaftiert werden dürfen. Sie wäre in Dilley fast gestorben”, sagt die Anwältin der Familie, Elora Mukherjee.

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USA: Familie wird nach Klage freigelassen

Amalia und ihre Eltern bleiben unter diesen Bedingungen noch neun weitere Tage in Dilley im ICE-Gefängnis – bis die Familie am Abend des 6. Februar nach Einreichung der Klage freigelassen wird. Der Regierung von Trump werden harsche und unmenschliche Taktiken im Zuge ihres Programms zur Massenabschiebung vorgeworfen. Die Eltern des Mädchens stammen aus Venezuela und leben der Klage zufolge seit 2024 in den USA. Ihre Tochter ist mexikanische Staatsbürgerin. Die Familie beabsichtigt, in den USA Asyl zu beantragen.

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„ICE hätte Baby Amalia niemals festnehmen dürfen“, sagt Mukherjee gegenüber People. „Sie und ihre Eltern haben alles richtig gemacht – sie sind legal in die Vereinigten Staaten eingereist, haben alle Einreisebestimmungen eingehalten, sind jede Woche in die Kirche gegangen und haben sich in ihrer Gemeinde engagiert. ICE hat die Familie im Dezember abrupt festgenommen und inhaftiert. Im Januar wäre Baby Amalia in Dilley beinahe gestorben.“ (anr)

Verwendete Quellen: Reuters, People