Danke einer Spenderin hat Carme ihr Lächeln zurück.
Nach einem Insektenstich gerät das Leben der Spanierin plötzlich aus den Fugen. Sie entwickelt eine schwere bakterielle Infektion, die Gewebe im Gesicht tötet. Carme kann weder essen, sprechen noch sehen – doch eine Transplantation gibt ihr die Hoffnung zurück.
Denn eine Frau entscheidet sich vor ihrem Tod durch Sterbehilfe dazu, nicht nur ihre Organe, sondern auch ihr Gesicht zu spenden.
„Ich bin zu Hause und schaue manchmal in den Spiegel, mache Grimassen und sage mir, dass ich schon mehr wie ich selbst aussehe. Ich fange schon an, mehr wie ich selbst auszusehen. Das heißt, alles entwickelt sich sehr gut."
100 Ärzte und Spezialisten sind an dem einmaligen so speziellen Eingriff beteiligt. Rund 24 Stunden liegt Carme im OP-Saal.
„Ich weiß, dass es mir gut gehen wird, weil es mir gut gehen muss. Jetzt muss ich meine Hausaufgaben machen, denn sie haben bereits alles getan, was sie tun konnten, und stehen mir zur Seite. Aber natürlich möchte ich jetzt wieder normal gestikulieren können, so wie früher. Ich lache sehr gerne und jetzt lache ich auch, aber es ist ein etwas seltsames Lachen."
Das Wichtigste ist für Carme aber erstmal, überhaupt wieder lachen und leben zu können – und das nur, dank der so besonderen Entscheidung der Spenderin.