Anna und ihr Ex leben im Ortsteil Gimmigen in Bad Neuenahr Ahrweiler in Rheinland Pfalz, nicht weit voneinander entfernt . Bis sie vergangenen Sommer verschwindet. Tagelang suchen Polizei , Freunde und Bekannte die 31-jährige. Aber niemand kann sie finden und sich erklären, wo sie ist . Dann rückt plötzlich Matthias K . In den Fokus der Ermittlungen. Polizisten durchsuchen sein Haus und machen die grausige Entdeckung. Sie finden Annas Leiche. Einbetoniert.
Bei Gericht kommt raus: Matthias K. hat alles wohl akribisch geplant. Damit sich niemand über die Grube wundert, soll er behauptet haben, dass es einen Rohrbruch gegeben habe.
RTL-Reporter Karl Wirz: Am 17.07.vergangenen Jahres soll er Anna in sein Haus gelockt haben. Laut Staatsanwaltschaft tat er das unter einem Vorewand. Der gemeinsame Sohn habe ein Bild gemalt und das wolle er Anna unbedingt zeigen. Als sie kommt, tappt sie direkt in die Falle. Noch im Hausflur fällt er über sie her, sticht mehrfach auf sie ein, nimmt ihren Körper, schmeißt ihn in eine Grube, gießt Schnellbeton drüber, um dann das Ganze mit Fliesen abzudecken.
All das gesteht Matthias K. schon kurz nach seiner Festnahme. Musste Anna sterben, weil ER durch die anstehende Scheidung in finanzielle Schwierigkeiten geraten wäre? Davon gehen jedenfalls die Ermittler aus.
RTL-Reporter Karl Wirz: Matthias K. und Anna waren als alles passierte noch verheiratet, aber längst getrennt. Beide hatten neue Partner. Ein mögliches Motiv könnte sein: Es gab ein gemeinsames Haus, um das man sich stritt, es ging um Unterhaltszahlungen und um das Umgangsrecht für den gemeinsamen Sohn.
Ein kleiner Junge, der jetzt nicht nur ohne seine Mutter, sondern wohl auch ohne seinen Vater aufwachsen wird. Denn Matthias K. droht lebenslange Haft. Ein Urteil soll im Februar fallen.