Sturm Leonardo sorgt für heftige Überschwemmungen und überflutete Flüsse. Tausende Menschen müssen in Spanien und Portugal ihre Häuser verlassen.
„Allein im regionalen Straßennetz sind 45 Straßen betroffen. Mehr als 11.000 Menschen wurden in unserer Region, in Andalusien, evakuiert.“
Besonders schwer hat es in Andalusien das kleine Bergdorf Grazalema getroffen, wo alle 1.500 Einwohner fliehen mussten. Denn dort drückt von unten das Grundwasser hoch, Regenwasser jedoch von oben – ein Phänomen, das auch als Wasser-Sandwich bezeichnet wird.
Eine Verschnaufpause gibt es nicht, denn nur einen Tag später fegt die Sturmfront Marta durch die Gebiete und trifft auch Portugal. Haustiere müssen im Wasser ausharren und auf Hilfe warten.
Retter sind aber nicht nur am Boden, sondern auch aus der Luft im Einsatz.
Der andalusische Regierungschef warnte, dass es zu „ernsthaften Problemen“ kommen könnte, wenn die Region von weiteren Unwettern getroffen wird. Denn die Erde könne kein Wasser mehr aufnehmen. Außerdem weist er daraufhin, dass die starken Regenfälle zu Millionen-Verlusten in der Produktion führen, vor allem in der Landwirtschaft und Fischerei.