Ab 1 Euro EinkaufswertBei Aldi Nord könnt ihr jetzt Bargeld abheben

Nur Bares ist Wahres!
Ab jetzt können Kunden bei Aldi Nord bei ihrem Einkauf Bargeld abheben. Alles, was ihr über die Neuerung wissen müsst – und wie es bei anderen Supermärkten aussieht.
Aldi Nord akzeptiert Karten und Smartphones
Die Deutschen lieben Bargeld! Im europäischen Vergleich bezahlen wir überdurchschnittlich häufig bar. Etwas mehr als die Hälfte aller Transaktionen – nämlich 51 Prozent – wurden 2023 hierzulande mit Scheinen und Münzen bezahlt, wie aus einer Erhebung der Deutschen Bundesbank hervorgeht. Umso besser also, wenn man leicht an Bargeld kommt.
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Mit einem neuen Service wird das für Aldi Nord-Kunden jetzt noch leichter: Seit Mitte Oktober kann man in allen 2.200 Filialen des Discounters beim Einkaufen Geld abheben – ab einem Einkaufswert von nur einem Euro. In 10-Euro-Schritten können bis zu 200 Euro pro Einkauf abgehoben werden, akzeptiert werden alle Maestro- und V-Pay-Girocards, Debitkarten, sowie Master- und VISA-Kreditkarten. Und auch wenn man kontaktlos bezahlt, also beispielsweise mit dem Smartphone, ist eine Abhebung möglich.
Die Lage in anderen Supermärkten
Aldi Nord springt mit dem Angebot auf einen anhaltenden Trend auf. Einige andere Supermärkte, Drogerien und Baumärkte ermöglichen die Bargeldabhebung schon länger – zum Beispiel Aldi Süd: Ab einem Einkaufswert von fünf Euro können hier ebenfalls bis zu 200 Euro abgehoben werden. Akzeptiert werden Girocard, Visa (Debit und Kreditkarte), Mastercard (Debit und Kreditkarte), sowie kontaktlose Barabhebungen über das Smartphone.
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Branchenvorreiter ist nach eigenen Angaben Rewe: Hier können Kunden schon seit 2003 beim Einkauf Bargeld an der Kasse abheben. Seit letztem Jahr ist die Bargeldabhebung hier sogar ab einem Einkaufswert von nur einem Cent möglich. Allerdings: In Rewe-Märkten werden für die Abhebungen nur Girokarten akzeptiert.
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Supermärkte zahlen Gebühren für Barabhebungen
Den Weg zum Bankautomaten sparen sich immer mehr Menschen, das Abheben an der Supermarktkasse ist beliebt: Im letzten Jahr wurden mehr als 12,3 Milliarden Euro in Super-, Drogerie- oder Baumärkten abgehoben. Diesen Service lassen sich die Händler auch einiges kosten. Laut dem Kölner Handelsforschungsinstitut EHI müssen sie pro Transaktion zwischen 0,1 und 0,2 Prozent des ausbezahlten Beitrags als Gebühr bezahlen – 2023 summierte sich das auf über 17,2 Millionen Euro.
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